Das neue Spatial Upscaling, bei dem es sich um einen 6-tap Filter mit vierfach direktionalem Scaling handelt, kann manuell unter der Bezeichnung „Nvidia Image Scaling“ (NIS) entweder im Treibermenü oder in GeForce Experience aktiviert und damit einem Spiel aufgezwungen werden. Theoretisch ist das Upscaling damit ab sofort in jedem Spiel nutzbar. Als einstellbare Auflösungen werden wahlweise 85, 77, 66, 59 und 50 Prozent angeboten, was zumindest teilweise den von AMD FSR angebotenen Auflösungen entspricht.
Der Weg über den Treiber soll aber nur der Anfang sein, denn Spielentwicklern wird es darüber hinaus möglich sein, das Spatial Upscaling ins eigene Spiel zu integrieren und es dann im Grafikmenü anzubieten. Dann können auch Radeon- und Intel-GPUs das Upscaling nutzen. Um das zu erleichtern, wird es – anders als bei DLSS, aber genauso wie bei FSR – ein Open-Source-SDK geben.