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Flüchtlinge

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respektlos ist es auch, den tod eines kindes dramatischer dazustellen, als den tod von erwachsenen.

300 flüchtlinge auf dem mittelmeer ertrunken. aber keine sorge, alles erwachsene männer. (so ähnlich von volker pispers)
Der Tod von Kindern ist immer dramatischer als der Tod von Erwachsenen. Der Bursche auf dem Foto ist die personifizierte, unumstrittene und garantierte Unschuld - das macht es zumindest für jeden Menschen, der Kinder hat, immer dramatischer. Mein Kurzer ist 5 und die "Große" ist 7 und der Anblick eines solchen Fotos macht mich sofort sprachlos und völlig fertig. Ich würde ohne Zögern für meine Kinder sterben, um Ihnen solches Leid zu ersparen. Niemand ohne Kinder kann sich da hineinversetzen.....
 
respektlos ist es auch, den tod eines kindes dramatischer dazustellen, als den tod von erwachsenen.

300 flüchtlinge auf dem mittelmeer ertrunken. aber keine sorge, alles erwachsene männer. (so ähnlich von volker pispers)
Naja das ist nunmal Evolution bedingt so,kinder werden auch eher gerettet als Erwachsene. Nicht wertend gemeint.
 
Wer macht denn solche Vorwürfe
Wenn ich hier lese, dass junge Menschen (womöglich noch kinderlos) dieser Anblick kalt lässt, während sie diese Worte in der warmen Bude bei Kaffee in den Laptop hämmern, während sie womöglich noch nebenbei bei Amazon surfen ... ey ...

Und genauso wie man das respektieren kann/sollte:
das macht es zumindest für jeden Menschen, der Kinder hat, immer dramatischer. . . . Niemand ohne Kinder kann sich da hineinversetzen.....
sollte man auch verstehen und akzeptieren, dass manchen eben nicht "die Tränen in die Augen schießen", "der Boden unter den Füßen weggezogen wird", "sprachlos sind", "die Bilder in die Seele gebrannt werden", "hilflos" sind, "das Herz zerreisst" sind oder sonst was passiert wenn sie solche Bilder sehen. Sei es jetzt, weil sie mit Rotten & Co aufgewachsen sind, Tod und Elend aus dem täglichen Leben (Krankenhaus/Sanitäter/whatever) her kennen, einfach durch die Omnipräsenz solcher Bilder abgestumpft oder, wenn man es sich einfach machen will, Unmenschen sind.
 
Die meisten sind doch abgestumpft. Das fängt bei Geld ---> Menschenleben an.

Die Entmenschlichung ist gewollt, wird durch die Politik forciert, man spricht nur noch von "Flüchtlingen", "Wirtschaftsflüchtlingen" und neuerdings "Arbeitsmigranten".
 
Ich bin auch ohne Fotos schon schockiert. Ergo brauche ich auch kein Bild, um mir das alles besser vorstellen zu können. Keine Ahnung, aber diesen krassen Unterschied habe ich da auch nicht. Das Bild macht es jetzt nicht viel schlimmer als ich es ohnehin schon empfinde.
 
Ungeachtet der politischen Diskussion bin ich beim Querlesen auch auf dieses Bild gestossen. Als Vater eines Jungen in dem Alter zieht es mir beim Anblick den Boden unter den Füssen weg. Der Junge hatte in seinen 3 Jahren wohl keine Gelegenheit auch nur ansatzweise einen Tag so zu verbringen, wie es für uns Alltag ist. Wenn ich hier lese, dass junge Menschen (womöglich noch kinderlos) dieser Anblick kalt lässt, während sie diese Worte in der warmen Bude bei Kaffee in den Laptop hämmern, während sie womöglich noch nebenbei bei Amazon surfen ... ey ...

Als ich das Bild gerade gesehen habe, schossen mir die Tränen in die Augen und ich bin weinend vom Büro aufs WC gelaufen.
Gut das gleich Feierabend ist und ich hoffentlich erst mal wieder irgendwie zur Besinnung kommen kann. Das tut einem so unfassbar leid, das man es selbst kaum ertragen kann.

An der Diskussion hier mag ich mich gar nicht beteiligen obwohl ich gerne eine Menge los werden würde, finde es aber Klasse, das die Masse hier vernünftige Gedankengänge an den Tag legt und auch Sachlich diskutiert.

Erschreckt haben mich einige Kommentare und Diskussionen und Likes die immer von den gleichen Leuten kamen.
Entweder von denen, den es richtig, richtig gut geht, da hat es mich dann auch ein wenig gewundert und dann eben von anderen, mit denen man nicht mal über Video Games und Co. vernünftig sprechen kann und Sie im Real Life wahrscheinlich nicht mal mit dem Arsch angucken würde.

Daher sehe ich auch keinen Sinn darin, meine Sicht der Dinge diesen Leuten näher zu bringen.
 
Die meisten sind doch abgestumpft . . . man spricht nur noch von "Flüchtlingen", "Wirtschaftsflüchtlingen" und neuerdings "Arbeitsmigranten".
Es ist halt einfacher Menschen in eine Schublade zu packen. Deswegen gefallen mir auch so Begriffe wie "sichere Länder" nicht. "Person X kommt aus Land Y, laut Tabelle ist da kein Krieg, also hat er hier nichts zu suchen.". Es sind aber alles Einzelfälle.
 
Es ist halt einfacher Menschen in eine Schublade zu packen. Deswegen gefallen mir auch so Begriffe wie "sichere Länder" nicht. "Person X kommt aus Land Y, laut Tabelle ist da kein Krieg, also hat er hier nichts zu suchen.". Es sind aber alles Einzelfälle.

Es sind nicht nur alles Einzelfälle, es sind Menschen!

Menschen, die im schlimmsten Falle in ihren Ländern vor dem Tod geflohen sind, im "besten" Falle in ihrer Heimat bettelarm sind und sich ein besseres Leben versprechen.

Menschen, die dummerweise zur falschen Zeit im falschen Land geboren wurden und gelebt haben.

Menschen mit Familie und Kindern.

Menschen, die Wochen und Monate der Flucht und Todesangst hinter sich haben.

Das Bild des toten Jungen am Strand gibt dem unmenschlichen Drama ein Gesicht. Ein Gesicht, in das wir alle am besten schauen sollten, wenn wir unsere Menschlichkeit nicht vollkommen verlieren wollen.

Es widert mich förmlich an, auf welcher Ebene diese Diskussionen oft geführt werden. Begriffe wie "Flüchtlingswelle", "Strom an Flüchtlingen" oder "Flüchtlingsflut", auch Begriffe unseres Innenministers übrigens, schüren die Angst, dass "DIE" uns bedrohen.

Es widert mich an, wie abwertend manche Menschen über diese Menschen sprechen, sie als sachliches Problem deklarieren, ohne auch nur ein einziges Mal mit ihnen in Kontakt gekommen zu sein.
 
Es widert mich an, wie abwertend manche Menschen über diese Menschen sprechen, sie als sachliches Problem deklarieren, ohne auch nur ein einziges Mal mit ihnen in Kontakt gekommen zu sein.
aber in erster linie ist dies ein sachliches problem. emotionalität hilft uns in der bewältigung dieses problems (und das ist es) leider gar nicht.
dass die menschheit raum für verbesserung hat ist ja nichts neues. und dass es uns auf kosten anderer gutgeht auch nicht (hab ich ja schon geschrieben). es muss sich viel, viel verändern um die lösung des problems anzugehen: wohlstand (was nicht reichtum ist) und frieden. aber wie hier ja auch schon festgestellt wurde: ziemlich utopische ziele mit "menschen".
 
Ich denke, dass es hier reinpasst:


Ich hoffe ihr könnt mir bei einer Entscheidung weiterhelfen. Ich bitte nur um ernstgemeinte Antworten.

Ich möchte spenden und überlege mir grade wohin genau.

Mein Gedankengang: ich habe die UNO Flüchtlingshilfe in betracht gezogen. Ich denke dass man dort jeden Euro gebrauchen kann.

Aber meine Überlegung ist halt dass es evtl mehr Sinn macht die Spende an die Heimatländer zu richten.

Also Hilfe für Afrika vor Ort bzw. Den arabischen Raum.


Ich denke halt dass es mehr Sinn macht dort anzusetzen und Geld für Bildung und Nahrung in diesen Ländern zu spenden.

Versteht ihr was ich meine ? Und wie denkt ihr darüber?
 
Mir kommen diese Spenden in andere Länder immer vor wie der Tropfen auf dem heißen Stein, egal wie viel man gibt. Keine Ahnung was im Endeffekt dann auch wirklich dort ankommt. Derzeit ist man aber sicherlich mit Sachspenden an die örtlichen Stellen (z.B. DRK oder direkt im Flüchtlingsheim) gut beraten.
 
Mir kommen diese Spenden in andere Länder immer vor wie der Tropfen auf dem heißen Stein, egal wie viel man gibt. Keine Ahnung was im Endeffekt dann auch wirklich dort ankommt. Derzeit ist man aber sicherlich mit Sachspenden an die örtlichen Stellen (z.B. DRK oder direkt im Flüchtlingsheim) gut beraten.


Ich glaube leider denken das viele Leute. Nur wenn die alle ihren kleine Beitrag leisten würden dann würde auch ne große Summe zusammen kommen.

Ich bin Student. Ich werde auch keine Unmengen an Geld spenden.
Aber ich denke das jeder Euro zählt...ist ne abgedroschene Phrase aber denke sie ist wahr.


Sachspenden sind bestimmt sehr gut. Nur da ist halt wieder die Sache dass ich im moment eher dazu tendiere an Organisationen wie Unicef etc zu Spenden die vor Ort in den Herkunftsländern Helfen. Sodas die Menschen erst gar nicht flüchten müssen.

Außerdem habe ich nichts was ich abgeben könnte und bevor ich was kaufe und dahin bringe was die im Überfluss Haben spende ich lieber etwas Geld.
 
Es sind nicht nur alles Einzelfälle, es sind Menschen!

Menschen, die im schlimmsten Falle in ihren Ländern vor dem Tod geflohen sind, im "besten" Falle in ihrer Heimat bettelarm sind und sich ein besseres Leben versprechen.

Menschen, die dummerweise zur falschen Zeit im falschen Land geboren wurden und gelebt haben.

Menschen mit Familie und Kindern.

Menschen, die Wochen und Monate der Flucht und Todesangst hinter sich haben.

Das Bild des toten Jungen am Strand gibt dem unmenschlichen Drama ein Gesicht. Ein Gesicht, in das wir alle am besten schauen sollten, wenn wir unsere Menschlichkeit nicht vollkommen verlieren wollen.

Es widert mich förmlich an, auf welcher Ebene diese Diskussionen oft geführt werden. Begriffe wie "Flüchtlingswelle", "Strom an Flüchtlingen" oder "Flüchtlingsflut", auch Begriffe unseres Innenministers übrigens, schüren die Angst, dass "DIE" uns bedrohen.

Es widert mich an, wie abwertend manche Menschen über diese Menschen sprechen, sie als sachliches Problem deklarieren, ohne auch nur ein einziges Mal mit ihnen in Kontakt gekommen zu sein.

Es IST neben dem menschlichen Drama auch ein sachliches Problem. Das lässt sich überhaupt nicht voneinander entkoppeln. Den meisten Afrikanern gehts beschissen, den meisten Afghanen gehts beschissen, den meisten Pakistanern gehts beschissen und den meisten Indern ebenso. Das könnte man ewig fortführen. Was das alles für Europa bedeutet, werden wir dann in ein paar Jahren sehen, wenn die liberale europäische Lebensweise auf einmal in die Defensive gerät.
 
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Es sind nicht nur alles Einzelfälle, es sind Menschen!

Menschen, die im schlimmsten Falle in ihren Ländern vor dem Tod geflohen sind, im "besten" Falle in ihrer Heimat bettelarm sind und sich ein besseres Leben versprechen.

Menschen, die dummerweise zur falschen Zeit im falschen Land geboren wurden und gelebt haben.

Menschen mit Familie und Kindern.

Menschen, die Wochen und Monate der Flucht und Todesangst hinter sich haben.

Das Bild des toten Jungen am Strand gibt dem unmenschlichen Drama ein Gesicht. Ein Gesicht, in das wir alle am besten schauen sollten, wenn wir unsere Menschlichkeit nicht vollkommen verlieren wollen.

Es widert mich förmlich an, auf welcher Ebene diese Diskussionen oft geführt werden. Begriffe wie "Flüchtlingswelle", "Strom an Flüchtlingen" oder "Flüchtlingsflut", auch Begriffe unseres Innenministers übrigens, schüren die Angst, dass "DIE" uns bedrohen.

Es widert mich an, wie abwertend manche Menschen über diese Menschen sprechen, sie als sachliches Problem deklarieren, ohne auch nur ein einziges Mal mit ihnen in Kontakt gekommen zu sein.

Allein das Privileg, dass viele von uns genießen noch nie eine solche Todesangst, ja eine Angst davor wirklich getötet zuwerden, bzw. deine Kinder, erlebt zu haben, ist so viel wert. Ich bin immer wieder dankbar. Doch wennich mri viele anschaue, wie sie, wie du schon sagtest darüber reden, dann wow. Ich denk mir dann: "Geil, wenn du in so einer Situation wärst das du Angst um dein Leben hast, dann bist auch dafür, dass man dich da lassen sollte." Sind immer die ersten, die jammern wenn es IHNEN schlecht geht. Pff.
 
Das Bild hat sich in meinen Kopf und in meine Seele gebrannt und ich weiß im Moment gar nicht was ich denken geschweige denn sagen soll - ich bin einfach nur entsetzt, grenzenlos traurig, hilflos und ich merke, wie mein Denken und mein Fühlen sich gerade verändert.

Kein Mensch will sowas gern sehen. Aber was ist mit euch los? Macht ihr sonst die Augen zu, was so auf der Welt los ist?
 
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