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KT Zimtzicke denkt: Wo findet der Stillstand statt?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich verstehe die Videospielwelt sowieso überhaupt nicht, vor allem die meisten dieser Standardgames verkaufen sich ja nicht mal sonderlich gut, siehe die Verlustzahlen der ganzen Publisher. Ist ja nicht so, dass sie damit gut fahren würden...

Bei Ego Shootern verkaufen sich nur 4 so richtig gut CoD, Halo, Battlefield, MoH, bei 3rd Person Shootern ist es nur noch Gears of War und bei Rennspielen streiten sich auch die 3 Ewigen (GT, NfS und Forza). Der Rest den es massenhaft im Genre gibt, der ist soweit abgeschlagen, dass man ihn gar nicht nennen braucht.

Aber es war schon immer so, da wo irgendjemand erfolgreich ist, versucht man halt Anschluss zu finden und dafür investiert ohne Ende.

Was ich aber am wenigstens verstehe sind Spiele a la Crysis 2, Brink, F.e.a.r, Homefront, Singularity... wofür wird so etwas produziert? Die Spiele interessieren fast niemanden (gemessen an den ca. 100 Mio. PS3/XBOX360 Käufern) und dem entsprechend verkaufen sie sich dann auch zum Release. So was ist doch mehr eine Arbeitsbeschäftigungsmaßnahme. Diese Spiele laufen auch nicht besser als Portal, Little Big Planet, Alan Wake oder Heavy Rain.

Wenn ich ein Entwickler wäre, dann würde ich lieber mit etwas besonderen auf die Fresse fallen, als mit einem üblen Klon. Da kann ich jedenfalls enttäuscht überall sagen "die Spieler sind halt zu doof" :D
 
Natürlich weiß ich das, aber weil der THQ Chef mit jedem Interview dazu betonte, das er CoD damit schlagen will, ist er mit ca. 2-3 Mio Einheiten doch ca. um 10 fache gescheitert oder?

Man muss ja auch bedenken, dass die für die Story einen Hollywood Autoren verpflichtet haben und es die teuerste Marketingkampagne hatte, die THQ jemals hatte und ich wette bei deren nächstes Ergebnis sind sie immer noch in der Verlustzone.

Findest du echt das das ein großer Erfolg ist? Und vor allem wie geschrieben, es gab ca. 100 Mio Menschen die es hätten kaufen können (theoretisch), da gibt es auch ein gewisses Verhältnis, welches man hernehmen muss.
 
Nasreddin schrieb:
@Anubis: Du weißt schon, dass ein Homefront bei den Verkaufszahlen locker flockig die 3-Millionengrenze überschritten hat?

*fixed*

Afaik.

Zum Rest.

Du sprichst immer wieder davon, dass viele Ideen und Innovationen an der AAA-"Hürde" zwangsläufig scheitern / scheitern werden. Und DAS sehe ich eben nicht so. BioShock ist ein AAA-Titel, und er hat sich deutlich schlechter als jedes MoH verkauft. Trotzdem gab es ein BioShock 2. Und auch das hat sich deutlich schlechter als jedes MoH verkauft. Und es wird BioShock Inifinite geben, und das wird sich auch deutlich schlechter als jedes MoH verkaufen. Die allermeisten (!), selbst AAA-Titel, werden sich deutlich schlechter als MoH verkaufen, was locker die 5 Mio. knackt. Und das dürfte es nach der Logik nicht geben, denn es liegt immer hinter CoD.

Ich sehe in Uncharted auch keinen reinen 3rd-Person-Shooter. Es hat mehr Action als die frühen (!) Tomb Raider (die späteren TR hatten ja auch einen deutlich höheren Action-Baller-Anteil), ja. Aber die Adventurepassagen sind schon da. Auch Klettern gehört oft und lange zum Spielgeschehen. Ok, die Rätsel sind rudimentär, das stimmt. Trotzdem kann man ein Uncharted weder mit einem Vanquish noch mit einem Gears in einen Topf werfen. DAS sind 3rd-Person-Shooter.

War Enslaved ein AAA-Titel? Nö. Aber sehr geil. Ich habe es mit Majin and the forsaken Kingdom probiert. Da hat mich die Atmo verzaubert (genau das, was ich eigentlich sehr schätze), aber der Rest war IMO nicht wirklich gut. Bei allem Respekt vor solchen Titeln muss das Ergebnis schon stimmig sein.

L.A. Noire ist AAA. Und es hat mir trotz meiner Kritik gefallen. Wie du selbst sagst, war dieses Spiel etwas Neues auf dem Markt. Also ein Beispiel für eine neue IP in einem eher schwach besetztem Genre. Gerade von den grossen Publishern und Konsolenherstellern kann ich diese "Risikobereitschaft" für neue Ideen doch erwarten. Sony hat Millionen in Uncharted gesteckt, obwohl es mit viel Risiko behaftet war (welches sie natürlich mit massivem Marketing minimiert haben). Und nach Uncharted kann man das auch mit einer weiteren IP probieren. Drei Ableger gebe ich Ihnen ja. ;) AAA sehe ich persönlich nicht zwangsläufig als Hindernis.

Ansonsten würde ich mich schon als probierfreudigen Spieler bezeichnen. Klar, ich habe meine bevorzugten Genre, aber danach hätte ich z. B. Portal 2 nie spielen dürfen. Auch inFamous nicht, denn du weisst ja, OW ist eigentlich nicht mein Ding. Bei den Retail-Spielen fehlen mir aber die Sachen, die ich bei PSN suchen MUSS. Ein El Shaddai oder Journey stehen längst auf meiner Liste.

Ego-Shooter gehören übrigens schon lange nicht mehr zu meinen Favoriten. Killzone ja. Aber sonst habe ich dieses Jahr nur Homefront und Crysis 2 gespielt. Crysis 2 nur, weil ich den angeblichen Grafik-P0rn selbst sehen wollte, und ich wurde spielerisch nicht befriedigt. Homefront hab ich gespielt, weil es angeblich eine bedrückende Atmo und mitreissende Story haben sollte, wie es sie im Shooter-Genre nicht gab. Jou, war Fehlanzeige. Aber: hätte Homefront eine richtig gute Story gehabt, also ein Alleinstellungsmerkmal, dann wäre das vielleicht ein Impuls gewesen. Ich verrenn mich jetzt gerade, denn es hat sich ja auch mit scheiss Story super verkauft... :ugly:
 
Anubis schrieb:
Findest du echt das das ein großer Erfolg ist? Und vor allem wie geschrieben, es gab ca. 100 Mio Menschen die es hätten kaufen können (theoretisch), da gibt es auch ein gewisses Verhältnis, welches man hernehmen muss.

Zimtzicke schrieb:
Und DAS sehe ich eben nicht so. BioShock ist ein AAA-Titel, und er hat sich deutlich schlechter als jedes MoH verkauft. Trotzdem gab es ein BioShock 2. Und auch das hat sich deutlich schlechter als jedes MoH verkauft. Und es wird BioShock Inifinite geben, und das wird sich auch deutlich schlechter als jedes MoH verkaufen.

Das ist immer in Relation zu sehen, finde ich. Die Publisher schätzen das Risiko ab und entscheiden dann, wo das Geld hinfließt. Nicht alle entscheiden gleich. Gerade Take 2 (inkl. Rockstar) fährt eine andere Strategie als EA, MS oder Activision. Aber Take 2 ist eine Ausnahme. Kein anderer Third Party würde ein L.A. Noire finanzieren! Oder das Team von Red Dead Redemption sechs Jahre durchfüttern. Oder mit XCOM einen Shooter im Retro-Sci-Fi-Szenario greenlighten.

Sicher gibt es innovative Exoten, die kommerziell einschlagen, und konservative Egoshooter die floppen, v.a. dieses Jahr mit der Shooter-Flut. Aber der entscheidende Punkt ist doch: Was spielt der durchschnittliche Shooter im Vergleich zur durchschnittlichen neuen Idee ein?

Quantic Dream hat (zurecht) die Korken knallen lassen als sie nach mehreren Monaten die Millionengrenze geknackt haben. Damit war nicht zu rechnen, obwohl Sony ein Riesenbudget investiert hat und die Marketingtrommel gerührt hat. Immerhin hat es gereicht, dass Sony die Zusammenarbeit fortführt.

Auf der anderen Seite haben wir den Billig-Publisher City Interactive, der für Xbox 360 den Low-Budget-Shooter Sniper: Ghost Warrior ohne Trubel und für minimale Entwicklungskosten releast hat. In einem vergleichbaren Zeitraum hat sich das von der Fachpresse zerrissene Spiel ebenfalls eine Millionen mal verkauft. Aus dem Stand!
In den letzten Monaten wurden Sniper 2 und die Konkurrenten Sniper Elite V2 sowie Snipers angekündigt. Das ist die Logik, der die Entscheidungsträger nun mal folgen: Minimaler Aufwand, hohe Sicherheit ordentlich Kohle in die Kassen zu spülen. Nicht jeder Shooter ist ein Hit, aber es ist im Prinzip unmöglich gnadenlos zu scheitern, wie etwa mit einem Majin, Psychonauts oder Beyond Good & Evil.

War Enslaved ein AAA-Titel? Nö. Aber sehr geil.
Ich beziehe mich dabei auf die Entwicklungskosten. Und wenn der Publisher sagt, dass man für einen Break Even eine Millionen Kopien zum Vollpreis verkaufen muss, dann ist das für mich AAA.

Gerade von den grossen Publishern und Konsolenherstellern kann ich diese "Risikobereitschaft" für neue Ideen doch erwarten.
Ja, da stimme ich dir zu. Das haben sie zu Beginn der Generation auch gemacht, um Konsolen zu verkaufen. Dieser Kampf ist ausgefochten. Jetzt sind die Casuals dran und somit fließt das Geld in Kinect und Move. Diese Projekte binden viel Kapital, was man nicht vergessen darf.

Ansonsten würde ich mich schon als probierfreudigen Spieler bezeichnen. Klar, ich habe meine bevorzugten Genre, aber danach hätte ich z. B. Portal 2 nie spielen dürfen. Auch inFamous nicht, denn du weisst ja, OW ist eigentlich nicht mein Ding. Bei den Retail-Spielen fehlen mir aber die Sachen, die ich bei PSN suchen MUSS. Ein El Shaddai oder Journey stehen längst auf meiner Liste.
Dann ist der Einkaufszettel doch voll, also dieser Thread überflüssig. ;)
Mein Ausgangspunkt war: Schlechte E3-Shows =/= schlechtes Spiele-Lineup. Ich finde deine Darstellung im OP einfach zu pessimistisch.
 
Anubis schrieb:
Was ich aber am wenigstens verstehe sind Spiele a la Crysis 2, Brink, F.e.a.r, Homefront, Singularity...

Muss dir eigentlich bei allen titeln zustimmen außer F.E.A.R. Der 1. kam sehr gut an, und der 2. eigentlich auch. FEAR 1 kann man noch wirklich zu den guten Shootern zählen würd ich sagen. Und es ist mal einfach kein War-Shooter und hat meiner Meinung nach ein sehr gutes Gameplay. Für ich auch eines der letzten Hoffnungen auf etwas anderes

Crysis 2 war komplett falsch angesetzt, Riesen potenzial und fast nix kam Raus.

Brink halte ich wie schon öfer gesagt auch für einen der größten FAIL'S. Ich hab große Stücke draufgezählt. Undwas raus kam, war mehr als mäßig.

Homefront war ebenfalls verschwendetes potenzial.

Singularity war mehr so ein Stillheimlicher Titel deshlab kam es nicht so gut an, jedoch konnte ich mit Singularity ne kleine Spieleflaute überwinden.
 
Neuer Wein in alten Schläuchen. Mehr ist diese Diskussion nicht.

Der Mainstream beschwert sich dass er nichts geboten bekommt.
Ist das selbe wie in allen anderen Medien auch. Bücher, Musik, Filme....

Wenn mir zb mal wieder das Ende des deutschen Films heraufbeschworen wird erinnert mich dies doch sehr an den Diskussionsansatz von Zimtelchen. Und wenn ich dann nur mal die Filme von Daniel Brühl aufzähle kommen die großen Rechtfertigungsversuche.

Augen aufmachen und geniessen. :)
 
Der Stillstand ist eigentlich bei den Spielern zu finden, die Mehrheit davon ist doch dafür verantwortlich das nur Shooter, Sport und Rennspiele funktionieren und alles andere ein Risiko ist.

Und der deutsche Film ist seit gut 80 Jahren tot!
 
Der_Geächtete schrieb:
Neuer Wein in alten Schläuchen. Mehr ist diese Diskussion nicht.

Der Mainstream beschwert sich dass er nichts geboten bekommt.
Ist das selbe wie in allen anderen Medien auch. Bücher, Musik, Filme....

wie recht du hast, erinnere mich an PC Games Einleitungen vor über 10 Jahren, die genau das gleiche beklagt haben.. entweder gäbe es nur noch Fortsetzungen oder erfolgreiche Genres werden ausgeschlachtet und andere Genres veröden dagegen... damals waren vor allem RTS Games in, heute dümpelt das Genre mit Ausnahmen eher dahin, und RPGs waren damals mausetot

und Fortsetzungen gabs auch schon immer und wurde sich auch schon beschwert, daß es ja nur noch Fortsetzungen gäbe
 
Darko schrieb:
HD Remakes
Tausendfache Sequels
Casual
DLC

= Stillstand

Eben, aber das ist ja nichts weiter als konservative Firmenpolitik. Mutig sind dann halt meist nur die, denen nichts anderes übrig bleibt.

Ich fänd es ja mal gut wenn Nintendo mal eine komplett neue IP aufbauen würde. Am besten im Horror oder Adventure Genre angesiedelt. :tip:
 
Ich muss sagen das ich in den lezten Jahren viel spieletoleranter geworden bin.

Früher war für mich jedes Game scheiße in dem man nicht in den ersten 3 Minuten ne Wumme in der Hand hat, grob gesagt.
Das ich mittlerweile auch andere Games gut finde liegt daran, das Shootermäßig in den letzten Jahren nix vernünftiges oder nur wenig kam. Man schlage mal eine Gameszeitschrift auf, oftmals sehe ich da: RPG,Strategie,Sport im übermaß das ist nix für mich. rennspiele mag ich auch nicht alles was kommt. Und sehe ich dann mal einen Shooter ist das das gleiche War-Gedöns wie immer. In den letzten Jahren spiele ich auch gerne Hack and Slay's, daja in meinen eigentlichen Lieblingsgenre Action-Adventure nix mehr wirklich brauchbares zu finden ist. Action Adventure-RPG mist brauch ich nicht.

Langsam bin ich aber wirklich am überlegen mir ein anderes Genre zu suchen, denn im wirklich Reinrassigen Shooter-Bereich findet man wirklich nurnoch WAR zum großen Teil. Action Adventure findet man oftmals auch nurnoch RPG-Verstümmelt, was mir den eigentlichen Kletter,Spring Spielspaß raubt.

Ich glaube einfach es währe an derZeit mal wieder etwas altes gutes richtig zu amchen, anstatt etwas neues schlecht zu machen.
 
PcKonsolero schrieb:
Action Adventure findet man oftmals auch nurnoch RPG-Verstümmelt, was mir den eigentlichen Kletter,Spring Spielspaß raubt.

Wenn du klettern und springen willst, wieso spielst du dann Action-Adventures und keine Jump & Runs? Mario Galaxy, Prince of Persia, Rayman, sowas.
 
PcKonsolero schrieb:
...
Ich glaube einfach es währe an derZeit mal wieder etwas altes gutes richtig zu amchen, anstatt etwas neues schlecht zu machen.

Es würde schon reichen wenn man wieder versucht einige untergegangene Genres wieder neu zu beleben, speziell im Horror, Space-Sim (achwas, simulationen generell!), Adventure und was weiß ich was alles schon tot ist. Da fehlt aber die Nachfrage, insofern dreht man sich bei diesen Diskussionen ewig im Kreis. Ich mag zB Shooter fast garnicht, würde aber für ein anständiges Operation Flashpoint oder ein neues Freelancer sehr weit gehen. :I
 
Ich hab keine Wii!

Rayman ist seit Jahren nix mehr 3D mäßiges gekommen.

PoP hab ich schon lange gespielt.

Und PoP nenn ich schon Action Adventure.

Vllt. ist meine definition falsch.

Jump and Run: Leicht, eher für Kinder, ziemlich Kampflos

Action Adventure: Schwerer, ehr für ältere,kampflastiger
 
Nicht albern, aber nicht ganz richtig. Das Genre sagt nichts über den Schwierigkeitsgrad aus, wohl aber über den Kampfanteil, wobei bei J&Rs meistens weniger mit Projektilattacken gearbeitet wird, weil der Fokus hier ja mehr auf geschicktem Manövrieren liegt.
 
Dann hatte ich wohl eine falsche Definition.

Als Action Adventure bezeichne ich mal: Uncharted,Tomb Raider, Darksiders, God of War,PoP

Als Jump and Run: Mario,die älteren Rayman's, Banjo Kazooie.

Enslaved passt da in beides.

Ich trenne bei mir zudem noch:Gegenwart und Vergangenheit.

Früher hätte ich niemals ein Spiel angefasst was im Mittelalter spielt.

Und heute liebe ich God of War
 
Projektilatacken fand ich früher besser, ich war total Schusswaffenvernarrt.

Aber ich fand trotzdem die Schnetzeleien in GoW oder Darksiders besser als die Cover-Ballereien in UC
 
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