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VOTE Wieviel verdient ihr (netto) ?

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Wieviel verdient ihr monatlich netto?

  • Bin arbeitslos.

    Stimmen: 21 5,9%
  • Bin Student

    Stimmen: 58 16,2%
  • 400€-Job

    Stimmen: 9 2,5%
  • bis zu 500€

    Stimmen: 6 1,7%
  • bis zu 600€

    Stimmen: 8 2,2%
  • bis zu 700€

    Stimmen: 1 0,3%
  • bis zu 800€

    Stimmen: 2 0,6%
  • bis zu 900€

    Stimmen: 2 0,6%
  • bis zu 1000€

    Stimmen: 0 0,0%
  • bis zu 1100€

    Stimmen: 8 2,2%
  • bis zu 1200€

    Stimmen: 7 2,0%
  • bis zu 1300€

    Stimmen: 10 2,8%
  • bis zu 1400€

    Stimmen: 8 2,2%
  • bis zu 1500€

    Stimmen: 20 5,6%
  • bis zu 1600€

    Stimmen: 14 3,9%
  • bis zu 1800€

    Stimmen: 18 5,0%
  • bis zu 2000€

    Stimmen: 25 7,0%
  • bis zu 2200€

    Stimmen: 15 4,2%
  • bis zu 2500€

    Stimmen: 25 7,0%
  • über 2500€

    Stimmen: 101 28,2%

  • Umfrageteilnehmer
    358

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ich seh das halt so. Wenn ein LKW Fahrer gestresst ist weil er nicht rechtzeitig ankommt oder ein Kaufmann im Großhandel Ware nicht beibekommt dann ist das imo selbstgemachter Stress.
 
ich seh das halt so. Wenn ein LKW Fahrer gestresst ist weil er nicht rechtzeitig ankommt oder ein Kaufmann im Großhandel Ware nicht beibekommt dann ist das imo selbstgemachter Stress.
Na ja, wenn der LKW Fahrer Just in Time liefern muss und es Konventionalstrafen geben kann oder es einfach nervt im Stau zu stehen und die Lebens/Arbeitszeit so verschwendet wird, kann das halt auch stressen. Und ein LKW Fahrer ist meist der Stärkere im Verkehr. Schon ne hohe Verantwortung.

Wenn Du so willst ist jeder Stress selbstgemacht. Egal ob Leben davon abhängen oder man im Stau steht. Ruhe bewahren ist IMMER von Vorteil.
 
Na ja, wenn der LKW Fahrer Just in Time liefern muss und es Konventionalstrafen geben kann oder es einfach nervt im Stau zu stehen und die Lebens/Arbeitszeit so verschwendet wird, kann das halt auch stressen.

Wenn Du so willst ist jeder Stress selbstgemacht. Egal ob Leben davon abhängen oder man im Stau steht. Ruhe bewahren ist IMMER von Vorteil.

klar kann das stressen aber ist imo selbstgemacht, wenn du aber mit Menschen arbeitest und diese auf dich angewiesen sind ist das imo ein ganz anderes Level.
Daher hab ich auch ein Heidenrespekt vor diesen Menschen, umso mehr wenn ich mir deren Verdienst anschaue.
 
Das wird ja zB oft bei der ganzen Diskussion vergessen.
In der Regel bedeutet ein höheres Gehalt ja auch immer mehr Verantwortung, Druck und Stress in verschiedensten Formen etc.
Ich mache meinen Job in der Regel sehr gerne, aber ich arbeite auch viel und ich habe manchmal auch einen ziemlich hohen Level von Druck Sachen lösen zu müssen und Stress weil vieles gleichzeitig passiert und koordiniert und gemacht werden muss und Verantwortung weil jeder etwaige Fehler von mir sofort irgendwo durchschlagen würde und Konsequenzen hat.
Ich sage nicht, dass es das nicht auch in Berufen gibt, die nicht so gut bezahlt werden (eine Krankenschwester hat sowas ganz bestimmt auch), aber manchmal unterschätzt man die damit einhergehende "Belastung" eben auch.

Jop, sehe ich auch so.

Es kommt auf so viele Faktoren an. Ich hab auch erst mit Anfang 20 begriffen, dass ich doch viel tun muss, um etwas zu bekommen - und es muss nicht nur finanziell sein.

Ich kam auch aus einer Ecke, wo "Bildung" auch keinen hohen Stellenwert hatte. Wenn man dann von klein auf auch noch in einem negativen Umfeld groß wird, dann sind die Chancen umso kleiner, dass aus einen was wird.
Durch Zivildienst kam ich in ein komplett neues Umfeld mit Menschen, die tatsächlich auch neben der Arbeit studiert haben! Eine neue Welt für mich. Noch hinzu hatten sie ein eher sehr positives "Mindset".

Meine ersten Jahren als junger Mensch in der sozialen Arbeit waren geprägt von täglichen lernen und sich Ressourcen aufbauen. Bildung ist der Schlüssel, aber mein Fundament ist meine Leidensbereitschaft und mein Interesse neues zu lernen.

Jetzt leite ich eine Einrichtung (begonnen als Zivi, dann Ehrenamtlich, Praktikant etc.) und verdiene bedeutend mehr als noch vor einigen Jahren (Inflation muss man aber hier auch nennen). Wenn ich wollen würde, hätte ich nochmals die Leiter aufsteigen können, aber das ist für mich uninteressant und auch die Belastung, die ich als hoch erachte, wäre noch höher.

Meine Message an junge Menschen - egal ob es um Geld geht, deine berufliche Verwirklichung oder sonst was. Hau dich richtig rein, lerne auch einen grind zu lieben und habe Freude an deiner persönlichen Weiterentwicklung. Der Erfolg wird mit der Zeit automatisch kommen.
 
Das ist richtig. Daher wäre ein zielgerichtetes Studium bzw. Irgendwas in dem Dunstkreis schon nett. Will hier auch nicht das Studium pushen, wollte nur sagen, dass das einen großen Gehaltsunterschied ausmacht (berechtigt oder nicht mal dahingestellt)
Da kommt es halt auch wieder drauf an, nicht mit jedem Studium kann man gutes Geld verdienen, da ist dann eher Leidenschaft angesagt :D

Wie dem auch sei, ich bin auch von vor 6 Jahren von 1400 Netto auf 2150 Netto und nun bin ich bei etwas über 2500€ netto, und ich höre da sicher nicht auf, im Moment bilde ich mich weiter und versuche das noch weiter nach oben zu pushen.
 
Bin aktuell von der Straße in den Innendienst gewechselt. Arbeitszeiten sind wesentlich kalkulierbarer trotz Schichtdienst. Kommt meiner kleinen Familie wirklich zu Gute. Vorher musste man halt wirklich auch mal spontan Dienste besetzten, hat Überstunden gemacht etc. Das fällt jetzt vollkommen weg.

Bin aktuell quasi "Police Dispatcher", wir es im amerikanischen Sprachgebrauch heißen würde. Also eigentlich Funker bzw Fernmelder.

Fühle mich für die Tätigkeit wirklich fürstlich bezahlt. Habe aktuell keine schriftlichen Arbeiten, keine Überstunden.. Disponiere quasi die Fahrzeuge, trage am Rechner Zwischenberichte ein, fordere weitere Kräfte an, wie Feuerwehr oder Schlüsseldienste etc und kommuniziere mit den Kräften am Einsatzort über Funk.

Das ist kognitiv schon fordernd. Gerade wenn man 12 Stunden Dienste hat. Aber halt auch irgendwie wie ein Videospiel, oder RTS. :ugly: Gibt aber natürlich auch tote Dienste, wo manchmal sehr wenig los ist.

Auf jeden Fall kein Vergleich zu meiner ersten handwerklichen Ausbildung, in der ich als Geselle wesentlich weniger verdient habe.

Abschließend muss ich aber sagen. Ich bin total happy. :) Muss nur auf mein Gewicht achten.. Gibt immer viele Snacks da oben. :grins:
 
@Nimble
Ich hätte tatsächlich bis vor kurzem nen kühlschrank kostenlos abgeben können, weil wir den nicht nach schweden mitnehmen wollten. Haben ihn jetzt der nachmieterin geschenkt. Wäre sicher kein problem gewesen, dass du ihn bekommst. Wohnst glaube ich auch in berlin.
 
Viel spannender als die Frage nach dem Nettolohn ist doch, was man dafür leisten muss. Erst der Kontext macht die Dinge greifbarer. Wieviel Stress und Verantwortung hängt damit zusammen und macht man wirklich das, was man machen möchte.
Wenn es nach der Leistung geht, müssten wir Produktionsarbeiter mehr verdienen als die meisten hier. Die ganze Verteilung ist mittlerweile sooo ungerecht.
 
Wenn es nach der Leistung geht, müssten wir Produktionsarbeiter mehr verdienen als die meisten hier. Die ganze Verteilung ist mittlerweile sooo ungerecht.
Lol, man könnte meinen das du kein Produktionsmitarbeiter bist oder kennst :D
In der Produktion werden neue ganz genau geschult, nicht zu schnell zu arbeiten, da sonst der Schnitt aller gefährdet ist. Aber dennoch denke ich trotzdem das man am Förderband nicht ständig 100% geben kann, weil das dann vermutlich auch zermürbend ist.
Aber bei uns tickt die ganze Industrie so. Kannst Größen wie ZF, RollyRoyce (ehemals MTU), Cooper und Airbus heranziehen, wundert mich, dass das wo anders besser sein soll.
Und bei Leistung muss man auch betrachten, ob dafür Können, Verantwortung oder ähnliches eine Rolle spielt. Am Förderband kannst fast jeden Beschäftigen. Derjenige der das Förderband entwickeln muss und die ganzen Abläufe dahinter planen muss eben nicht.
Klingt fast schon so, als wünsche sich da jemand die Planwirtschaft herbei :D

Mein Vater ist Geschäftsführer von irgend einem Einrichtungshaus nahe der Schweiz und was der mir erzählt hat, was für Margen bei der Möbelindustrie drauf sind, hab ich da sowieso den Glauben dran verloren :rot: 100-200% Zuschlag sind da keine Seltenheit und ja, dass wohl auf Kosten von den Mitarbeitern wie Dir.
Ist schon Gnadenlos.. das Zeug kommt zum UVP in den Laden, wird dabei aber noch nicht mal zwingend vorproduziert. Irgend ein Depp wirds für das Geld schon kaufen .. :nein:
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch, aber nicht nur. Die industrie spart einfach, wo sie kann. Da bist du als mitarbeiter meist nur eine nummer, egal ob fest- oder zeitarbeiter. Vielleicht ist das teils noch bis zur meisterebene anders, aber alles was darüber hinausgeht, sieht dich nur als nummer und teils auch kostenfaktor. Gibt sicherlich noch wenige firmen, bei denen das nicht so ist, aber ich denke ab einer bestimmten firmengröße sieht das schon anders aus.
 
Nach meiner ersten Ausbildung war ich in einer großen Firma angestellt. Da haben die Leiharbeiter tatsächlich mehr verdient als wir Festangestellten. Hat mich dann irgendwie zweifeln lassen. :D

Was ist schon fair heutzutage.
 
Naja seh ich teils etwas anders. Wenn du als zeitarbeiter aus der firma in der du aktuell eingesetzt wirst ausscheidest, wegen meinetwegen auftragslage whatever, müsste die zeitarbeitsfirma dich weiterbeschäftigen. Dazu müssen sie dir ein anderes angebot machen, wenn sie können. Kann aber auch sein, das dieses angebot schlechter ist.

Und sind wir doch mal ehrlich, zeitarbeitsfirmen machen eigentlich genau das, was die personalabteilung in der firma in der du eingesetzt wirst eh tun würde. Mit dem unterschied, dass sie gewaltig mitkassieren, weil sie dich verleihen.
 
Naja seh ich teils etwas anders. Wenn du als zeitarbeiter aus der firma in der du aktuell eingesetzt wirst ausscheidest, wegen meinetwegen auftragslage whatever, müsste die zeitarbeitsfirma dich weiterbeschäftigen. Dazu müssen sie dir ein anderes angebot machen, wenn sie können. Kann aber auch sein, das dieses angebot schlechter ist.

Und sind wir doch mal ehrlich, zeitarbeitsfirmen machen eigentlich genau das, was die personalabteilung in der firma in der du eingesetzt wirst eh tun würde. Mit dem unterschied, dass sie gewaltig mitkassieren, weil sie dich verleihen.
und man macht die selbe Arbeit, wie die Stammbelegschaft. Aber als festangestellter Mitarbeiter profitierst du meistens von einem besseren Lohn, keiner Befristung, sonstige Grafikationen, usw. Wundert mich, dass du behauptest das Zeitarbeiter besser verdienen.. die bekommen oft nicht mehr als Mindestlohn meines Wissens nach.
Moderner Sklavenhandel... hier die Doku von der ich sprach:
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Gleiche Arbeit, geringerer Lohn
 
Nein, hab nie behauptet, dass sie besser verdienen. Ich finde sie sollten besser verdienen, weil sie keinen sicheren arbeitsplatz haben und trotzdem den selben job und teils auch besser arbeiten, als manch alteingesessener, der halt schleifen lässt, weil er schon 20 jahre fest in der firma ist.
 
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