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Wie viel verdient ihr (netto)? [2014]

Wie viel überweist dir dein Arbeitgeber monatlich auf dein Konto?

  • Bin arbeitslos.

    Stimmen: 2 1,8%
  • Bin Schüler/Student/Azubi etc.

    Stimmen: 17 15,5%
  • Bin selbstständig.

    Stimmen: 5 4,5%
  • ~ 400 €

    Stimmen: 2 1,8%
  • ~ 500 €

    Stimmen: 1 0,9%
  • ~ 600 €

    Stimmen: 0 0,0%
  • ~ 700 €

    Stimmen: 0 0,0%
  • ~ 800 €

    Stimmen: 0 0,0%
  • ~ 900 €

    Stimmen: 1 0,9%
  • < 1000 €

    Stimmen: 1 0,9%
  • < 1200 €

    Stimmen: 3 2,7%
  • < 1400 €

    Stimmen: 9 8,2%
  • < 1600 €

    Stimmen: 10 9,1%
  • < 1800 €

    Stimmen: 4 3,6%
  • < 2000 €

    Stimmen: 17 15,5%
  • < 2200 €

    Stimmen: 2 1,8%
  • < 2400 €

    Stimmen: 7 6,4%
  • < 2600 €

    Stimmen: 3 2,7%
  • < 2800 €

    Stimmen: 4 3,6%
  • < 3000 €

    Stimmen: 5 4,5%
  • < 3200 €

    Stimmen: 3 2,7%
  • < 3400 €

    Stimmen: 2 1,8%
  • < 3600 €

    Stimmen: 1 0,9%
  • < 3800 €

    Stimmen: 1 0,9%
  • > 3800 €

    Stimmen: 10 9,1%

  • Umfrageteilnehmer
    110

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

An die Arbeitnehmer: Macht ihr eigentlich auch Steuererklärungen? Ich bin immer am überlegen, ob sich der Aufwand für normale AN überhaupt lohnt. Wenn man nicht gerade lange Wege zur Arbeit mit dem Auto zurücklegen muss oder anderweitig exorbitante Werbekosten vorweisen kann, kommt da ja kaum was zusammen, was man angeben könnte. Wie handhabt ihr das?
 
Lohnt sich in den meisten Fällen schon alleine wegen dem Freibetrag. Erst Recht wenn man nicht das ganze Jahr durchgehend beschäftigt war, bzw. unterjährig angefangen hat, Weg zur Arbeit, private Altervorsorge, usw.
 
Der Freibetrag wird doch afaik eh schon immer automatisch berücksichtigt, auch ohne Steuererklärung. Als ich vorletztes Jahr umgezogen bin und das halbe Jahr nen längeren Fahrtweg hatte, habe ich knapp 2.000 Euro wiederbekommen. Jetzt, wo ich quasi nichts abzusetzen habe (4 Kilometer Fahrtweg zur Arbeit) waren es letztes Jahr 6 Euro :ugly:.
 
Habe kein Auto. Aber wenn man private Altersvorsorge, zúsätzliche Krankenversicherungen, Arbeitsunfähigkeit und so ein Zeug hat, lohnt sich die Erklärung auf jeden Fall. Und als Bonus noch Berufsverban und einpaar andere kleine Sachen.
 
Also ich mache immer eine. Allein durch die Fahrtkosten (circa 20km pro Fahrt) und div. Versicherungen, Spenden, etc. bekomme ich meist so zwischen 400 - 600 EUR im Jahr zurück.
 
Ich hab auch letztes Jahr für 2012 und werde es beibehalten. Allein was ich da alles an Werbungskosten habe, Versicherungen etc. - das lohnt!

Achso: Bei mir sinds jetzt zum Einstieg nach dem Studium < 1600€. Könnte ein wenig höher sein, aber zum Einstieg mal okey, Lebenshaltungskosten sind hier nicht so hoch wie andernorts in Deutschland.
 

Musst du ja auch nicht. Die Entfernungspauschale kriegst du sogar, wenn du zu Fuß zur Arbeit gehst. Die Absetzbarkeit von Versicherungen haben sie aber doch mittlerweile so sehr eingeschränkt, dass man da kaum noch über den Freibetrag kommt. Private Altersvorsorge - okay, die ist bei mir aber eh schon vorläufig steuerfrei und wird direkt vom Bruttogehalt abgerechnet.
 
ca. 1600€ Netto im Monat als Erzieher mit einer 40h Woche, kommt drauf an wie viele Tage am WE, an Feiertagen ich arbeite und wie viel Nachtdienste ich mache. Ist jetzt also der Durchschnitt. Ab März oder September wird nebenbei studiert, dann gehe ich mit den Stunden runter und dann sind es noch ca. 1400.

Wow, ich dachte immer Erzieher verdienen deutlich schlechter :O. Und das ist tatsächlich Durchschnittsgehalt? Vielleicht nur für männliche Erzieher?
 
Mit Durchschnittsgehalt meinte ich meinen Durchschnitt :). Ich verdiene ja im einen Monat 1500, im nächsten 1650, usw. Bei uns in der Einrichtung gibt es keine gehaltsunterschiede zwischen männlichen und weiblichen Erziehern/innen.
Ich finde, dafür das wir eine 5 Jährige Ausbildung, in der wir für vier Jahre davon auch noch Schulgeld bezahlen müssen, absolvieren und wenn man die auf uns Übertragene Verantwortung mit einrechnet, werden wir unter Wert bezahlt.

Das von mir erreichte Gehalt bekommt man in einer stationären Jugendhilfeeinrichtung (heilpädagogisch-psychotherapeutisches Kinderheim) mit sehr anstrengenden Kindern und Jugendlichen, die verschiedenste Traumata und schwierige familiäre Hintergründe haben und die einen deshalb während eines Dienstes teilweise extrem fordern, wo man auch an Wochenenden, Feiertagen und zu, wie ich finde, ziemlich doofen Dienstzeiten (z.B. Zwischendienste 11:30-21 Uhr, 14-21 Uhr, geteilte Zwischendienste 08:30-11 + 17-22:30Uhr + Nachtbereitschaft, Nachtbereitschaften unter der Woche 14-22:30 + 05:30-10) arbeitet.

In einem Kindergarten oder einer Kinderkrippe beispielsweise fallen diese ganzen Nacht-, Feiertags- und Wochenendzuschläge weg und dadurch verdient man dort ca. 200-300€ weniger, je nach Träger und Stelle und Einsatzgebiet. 1350€ bei 40h für 5 Jahre Ausbildung? :nein:
In einem Kinderhort wiederrum arbeiten nur weniger Erzieher/innen Vollzeit.

Vielleicht bist du bisher vom Gehalt eines Kinderpflegers (Vorstufe für den Erzieher, 2 Jährige Ausbildung) ausgegangen, der verdient zwischen 900-1300€.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir sind's derzeit 2222€ mit einer 25h Überstundenpauschale. (Über das Jahr gemittelt bin ich auf 15h/Monat gekommen). Allerdings ist es meinen Chefs egal ob ich die Stunden tatsächlich mache, wichtig ist, dass die Sachen erledigt sind.

Beim Gehalt sind allerdings noch ein Firmenwagen mit Privatnutzung inkludiert; sprich ich kann damit privat soviel fahren wie ich mag und den Diesel sowie alle autobezogenen Ausgaben (Reifen, Versicherung, Service,...) zahlt die Firma.

Ab Mai sind's allerdings nochmal 50€ mehr weil ich eine Gehaltsstufe vorrücke und im Juni wird meine nächste Gehaltserhöhung, die ich letztes Jahr schon ausgemacht habe mit 100€ fällig.

Jedes Quartal gibt's noch eine Erfolgsprämie, je nach Ergebnis dazu (~200-300€).
 
@.crazy 5 Jahre Ausbildung als Erzieher?

Richtig. Die Ausbildung gliedert sich auf in 2 Jahre Kinderpflegerausbildung (ist die Voraussetzung für den Erzieher), 2 Jahre Theorie (Schule) , 1 Jahr "Berufspraktikum" = Arbeiten wie ein ausgelernter Erzieher, aber nur ca. 60% dessen Gehaltes bekommen und am Ende vom Jahr eine Facharbeit & Colloquium schreiben und bestehen.
Und wie gesagt, in den 4 von 5 Jahren muss man noch Schulgeld bezahlen, verdient aber in den ersten beiden Jahren nur zwischen 200-400€/Monat, wobei man 4 Tage in der Woche arbeitet und einen Tag in der Schule ist und in den zwei Theoriejahren verdient man logischerweise gar kein Geld.
 
Finde ich toll, dass es Menschen gibt, die das auf sich nehmen und gerne machen :dhoch:. So ganz nachvollziehen kann ich persönlich es aber nicht. Das kombiniert ja die negativen Effekte mehrerer Berufe in nur einem einzigen (anstrengende Verhaltensgestörte wie im Lehrberuf nur mit noch längerer Betreuung, miese und wechselnde Arbeitszeiten durch Schichtdienst, schlechte Bezahlung...).
 
Ok, hat dann wahrscheinlich auch was mit dem Schulabschluss zu tun, oder?

Kenne das von meiner Ausbildung, dass halt einige in meiner Klasse bereits vorher den Heilerziehungshelfer machen mussten (auch 2 Jahre) um den HEP machen zu können.


@Mondknallschlumpf Ich finde Schichtdienst ziemlich praktisch. Spart definitv einige Urlaubstage, da man schon etwas flexibler sein kann und auch unter der Woche mal auspennen kann, oder Schen erledigen kann.
Ist bei mir im Moment durch das Studentendasein eh ja nochmal was anderes, da ich ja keine volle Stelle habe. Aber ich fand das während der Ausbildung und während der Tätigkeiten davor immer recht angenehem.
Besonders die kurzen Frühdienstwochen in denen Dienst von 6-9 angesagt ist
 
Kenne das von meiner Ausbildung, dass halt einige in meiner Klasse bereits vorher den Heilerziehungshelfer machen mussten (auch 2 Jahre) um den HEP machen zu können.

Was hast du für eine Ausbildung gemacht?


Ok, hat dann wahrscheinlich auch was mit dem Schulabschluss zu tun, oder?

Definitiv, die Ausbildungsstruktur eines Erziehers ist für einen Außenstehenden aber wahrscheinlich nur schwierig zu verstehen, kann ich nachvollziehen :)
Man kann, wenn man (Fach-) Abitur oder einen abgeschlossenen Berufsabschluss hat, die Ausbildung zum Kinderpfleger, die ja zwingend für den Erzieher gebraucht wird, um 1 Jahr auf 1 Jahr verkürzen. Somit würde man dann "nur" 4 Jahre lernen. Leute die die mittlere Reife oder einen qualifizierten Hauptschulabschluss gemacht haben, lernen grundsätzlich 5 Jahre.


Achso, ich muss noch dazu sagen, dass ich hier grundsätzlich von der Ausbildung zum Erzieher in Bayern rede. Die Ausbildung ist nicht Deutschlandweit gleich.
 
da hast du schon recht. Und ist ja auch nicht so, dass es nur toll ist. Gerade was crazy so sagt, ist dann ja auch noch einmal eine ganz andere Hausnummer.
Hat halt alles irgendwo seine Vor und Nachteile

@.crazy So Außenstehend bin ich nicht. Meine bessere Hälfte ist Erzieherin. Aber das mit Bayern erklärt alles :p Ihr immer mit euren Sonderregelungen. Hier in NRW ist halt drei Jahre die Regel (in Abhängigkeit vom Abschluss)

Ich selber bin Heilerziehungspfleger
 
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