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Was habe ich heute wieder gelernt?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Vertrackte Gesellschaft. Die einen wollen uns in ihrem Ehrgeiz einreden, dass man schlank und trainiert sein müsste und die anderen wollen in ihrer Bequemlichkeit proklamieren, dass es es voll OK ist schwabbelig zu sein und man niemanden das Gegenteil weiß machen sollte. Das überfordert die einfachen Gemüter. :D
 
Es soll einfach jeder machen worauf er Bock hat.

Dann läufst du wenigstens nicht Gefahr eine vermeintlich sportliche Freundin zu erwischen, wobei sie sich einfach nur gegängelt gefühlt hat Sport zu machen und damit aufhört sowie sie einen Kerl hat.
 
Habe vorhin gelernt, dass die Medien es endlich geschafft haben, positiv über Videospiele zu berichten. Im aktuellen "Spiegel" ist ein hervorragender Bericht darüber, wie Videospiele immer mehr an Popularität gewinnen und sich von ihren Vorurteilen (kindliche Zeitverschwendung, Verblödungsgefahr...) immer weiter distanzieren und in der Gesellschaft auch dementsprechend angesehen werden.
Ich weiß noch genau, wie in den letzten Jahren bei Amokläufen oder sonstigen außerordentlichen Gewaltaktivitäten, immer wieder die Rede davon war, dass Videospiele dazu beitragen, dass die Jugendlichen/Erwachsenen verblöden und abstumpfen. Nun scheint auch die Wissenschaft begriffen zu haben, dass Videospiele genau wie Bücher oder Filme dazu beitragen, dass man Intelligenter agiert, es kein blöder Zeitvertreib (für Kinder, die der Realität entfliehen wollen) ist und das Videospiele die Menschen glücklicher machen.
 
Mobilfunkstandard wurde für Geheimdienste geschwächt

Britischer Geheimdienst hatte sich in den Achtziger Jahren für schwache Verschlüsselung bei GSM stark gemacht

Seit Jahren weisen SicherheitsexpertInnen auf grundlegende Probleme im für Mobiltelefonie verwendeten GSM-Standard hin. Wie sich nun zeigt, scheint es sich dabei zumindest in Teilen um durchaus beabsichtigte Defizite zu handeln.

Vorwurf
So berichtet die norwegische Tageszeitung Aftenposten davon, dass der bis vor kurzem beinahe überall eingesetzte Verschlüsselungsstandard A5/1 bei der ursprünglichen Standardisierung Anfang der Achtziger Jahre gezielt geschwächt wurde. Als Quelle für diese Behauptung stützt man sich auf Jan Arild Audestadt, mittlerweile Professor an der Gjøvik-Universität und einst für den Mobilfunkanbieter Telenor an der Entwicklung des GSM-Standards beteiligt.

Abhörfähig
So wäre ursprünglich geplant gewesen für A5/1 eine Schlüssellänge von 128 Bit zu verwenden. Vor allem die britische Abordnung habe sich allerdings für eine wesentlich kürzere Schlüssellänge stark gemacht. Grund für diese Haltung sei gewesen, dass der britische Geheimdienste sicher stellen wollte, dass man die Kommunikation eines spezifischen asiatischen Landes weiter abhören konnte. Es war also von Anfang an klar - und Ziel - dass die A5/1-Verschlüsselung geknackt werden kann.

Kompromiss
Die konkrete Schlüssellänge ist Audestadt zufolge als Kompromiss zwischen Großbritannien und Deutschland entstanden. So wollte Großbritannien diese gar nur auf 48 Bit beschränken, Deutschland hingegen befürchtete allerdings, dass damit auch der damals noch existierenden DDR die Fähigkeit zur Entschlüsselung in die Hand gegeben würde. Also einigte man sich auf eine Länge von 64 Bit, von denen aber wiederum 10 Bit fix auf 0 gestellt sind, wodurch die effektive Schlüssellänge nur 54 Bit ist.

Deaktiviert
Laut dem Bericht geht auch eine weitere, immer wieder kritisierte Eigenschaft von GSM auf Druck einzelner Länder zurück. So lässt sich die Verschlüsselung bei GSM vollständig deaktivieren, ohne dass die NutzerInnen davon etwas merken. Diese Eigenschaft wird unter anderem von Polizei und Geheimdiensten beim Abhören mittels sogenannter IMSI-Catcher ausgenutzt.

Update
Trotz der mittlerweile jahrzehntealten Warnungen vor der einfachen Entschlüsselbarkeit kam A5/1 bis vor kurzem bei praktisch allen Mobilfunkanbietern zum Einsatz. Erst nachdem in den letzten Monaten aufgrund der Enthüllungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden bekannt wurde, dass die Geheimdienste diese schwache Verschlüsselung gezielt für Abhörmaßnahmen nutzen, haben erste Provider damit begonnen, auf das neuere A5/3 zu aktualisieren.

Kritik
Eine Umstellung, die zwar prinzipiell positiv zu bewerten ist, aber auch nicht gerade zukunftsweisend. Immerhin wechselt man damit nun auf einen "nur" 10 Jahre alten Verschlüsselungsstandard, wie der GSM-Hacker Karsten Nohl vor kurzem im Rahmen des 30. Chaos Communication Congress kritisierte. Dies obwohl es mit A5/4 auch bereits seit 5 Jahren einen neueren Standard gibt, der zumindest 128 Bit Schlüssellänge verwendet (statt den effektiven 64 Bit bei A5/3). (apo, derStandard.at, 13.01.14)

http://derstandard.at/1388650797851/Mobilfunkstandard-von-Anfang-an-fuer-Geheimdienste-geschwaecht
 
Ich lerne grad, wie schwer es für mich ist mich zu überwinden, "Die letzten Glühwürmchen" nochmal zu schauen.
Meine Freundin hat ihn mir zu Weihnachten auf BD (in der wunderschönen Ghibli Collection :ruby: ) geschenkt und seitdem liegt er auf dem TV-Rack und glotzt mich vorwurfsvoll an.
Ich find den Film grandios (hab ihn so vor 4 Jahren gesehen), aber ich hab noch nicht den Mut gefunden, die Disc einzulegen. Ich kann nur schwer beschreiben, wie mich dieser Film emotional zerschmettert hat. Ein absolut toller Film, bei dem ich aber einen Widerwillen hab, ihn nochmal anzusehen, weil er einfach so wehtut. Schon paradox irgendwie...

ich nehms mir mal fürs Wochenende vor :D
 
Ich lerne grad, wie schwer es für mich ist mich zu überwinden, "Die letzten Glühwürmchen" nochmal zu schauen.
Meine Freundin hat ihn mir zu Weihnachten auf BD (in der wunderschönen Ghibli Collection :liebe: ) geschenkt und seitdem liegt er auf dem TV-Rack und glotzt mich vorwurfsvoll an.
Ich find den Film grandios (hab ihn so vor 4 Jahren gesehen), aber ich hab noch nicht den Mut gefunden, die Disc einzulegen. Ich kann nur schwer beschreiben, wie mich dieser Film emotional zerschmettert hat. Ein absolut toller Film, bei dem ich aber einen Widerwillen hab, ihn nochmal anzusehen, weil er einfach so wehtut. Schon paradox irgendwie...

ich nehms mir mal fürs Wochenende vor :D

Kann ich gut nachvollziehen, geht mir z.b. mit Schindlers Liste so. In der Mittelstufe einmal im Kino gesehen und seitdem nie wieder. Zieht mich zu sehr runter. Deswegen hab ich bisher auch Glühwürmchen nicht geguckt, hab Angst vor aufgeschnittenen Pulsadern. :D
 
Worum gehts in dem Glühwürmchen Film? Kann mir das mal einer kurz spoilerfrei auf drei Sätze reduzieren?
Der Film zeigt absolut schonungslos auf, wie die Zivilbevölkerung Japans im 2. WK leiden musste. Das ganze am Beispiel eines Geschwisterpaares (14 und 4 Jahre alt). Man kann eines vorwegnehmen, da es auch der Storyablauf vorwegnimmt: der ältere Bruder stirbt. Das ist das erste, was du zu sehen bekommst und danach wird zurückgespult und du erfährst ihre Leidensgeschichte.

Absolut grandioser Film, der zeigt, zu was Zeichentrick fähig ist. Aber er geht wirklich an die Nieren, "Spaß" im Sinne von "Blockbuster-Movie-Spaß" hat man dabei nicht.
Man sollte ihn imo gesehen haben, als Lehrstück, welche Leiden Krieg nicht nur über Soldaten bringt.
Aber nicht alleine schauen, nicht schauen, wenn man eh schon deprimiert ist und ne Packung Taschentücher bereit legen. Ich kenne niemanden, der am Ende nicht völlig aufgelöst auf der Couch wimmerte.
Und auf Eltern soll der Film nochmal einen ganz anderen Impact haben.

@fikka: Bei Schindlers Liste kann ich mich am Ende auch nicht mehr zusammenreißen, wenn man sieht, wie die echten Überlebenden dem Grab Schindlers Ehre erweisen.
Aber der Film zeigt wenigstens noch auf, dass es auch im schlimmsten Drama noch Helden und Hoffnung gibt. Die letzten Glühwürmchen....nicht. Schon die erste Szene zeigt, dass es in diesem Film keine Hoffnung gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach du Scheisse...Vielen Dank für die "Warnung".
Ist also kein Film für einen netten Abend mit Frau, wenn man daran interessiert, ist seine männliche Aura zu bewahren? :D

Ich bin bei sowas eh schon näher am Wasser gebaut als ich eigentlich möchte. Ich kann mir ja nichtmal Forrest Gump oder The green Mile ohne Klos im Hals ansehen :D
Aber danke trotzdem. Wenn ich mal Bock hab ein wenig depressiv zu werden, trau ich mich da mal ran.
 
Ach du Scheisse...Vielen Dank für die "Warnung".
Ist also kein Film für einen netten Abend mit Frau, wenn man daran interesseirt, ist seine Männlichkeit zu bewahren? :D

Ich bin bei sowas eh schon näher am Wasser gebaut als ich eigentlich möchte. Ich kann mir ja nichtmal Forrest Gump oder The green Mile ohne Klos im Hals :D
Aber danke trotzdem. Wenn ich mal Bock hab ein wenig depressiv zu sein, trau ich mich da mal ran.

Wenn du unter "Männlichkeit bewahren" meinst, den Film gelassen und unemotional zu sehen (und eh nah am Wasser gebaut bist): Nein :D
Du wirst heulen wie ein Schlosshund.

Ich find Green Mile auch unglaublich traurig und tragisch, aber das ist im großen und ganzen nur ein Moment des Films. Es gibt zwar auch den einen Moment bei den Glühwürmchen, der dir mit Anlauf in die Eier tritt, aber der _komplette_ Film ist tieftraurig. Ich und meine Freundin haben immer wieder plötzlich losgeheult, weil es einfach wirklich nahegeht.

Und einen netten Abend kann man danach vergessen. Wir haben (das ist kein Witz) nach dem Film den TV ausgemacht und erst mal locker ne Viertelstunde ohne was zu sagen im stillen Zimmer gesessen und apathisch in die Welt geglotzt.

Das hört sich alles überdramatisiert an, aber ich übertreib nicht. Mir ist kein anderer Film auf diesem Niveau so nahe gegangen und hat mir so deutlich vermittelt, was Leiden bedeutet.
 
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