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Was habe ich heute wieder gelernt? (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

OK, da hast du wirklich recht Bazong.
Hier gabs auch so einige Tanken, die nachts von den asigen Roller-Gangs belagert wurden (die im besten Fall dann noch andere Leute angepöbelt haben :roll: )
Dann hätte man aber das Verbot auf Tankstellen beschränken können. Vor nem Edeka hätt ich noch nie saufende Jugendliche gesehen... Wie eMKay schon geschrieben hat, wenn man lang arbeitet, ist das schon ein blöder Einschnitt in die persönliche Freiheit.
 
Naja Bazong, wenn du einen Einzelfall wie eben die Tankstellen aufführst, führe ich meinen Einzelfall entgegen.

Um so ein, in meinen Augen, einschneidendes Gesetz zu rechtfertigen muss man mir schon fundierte Beweise (in Form von Statistiken) liefern, die erstmal erklären was überhaupt das Problem war, was man hätte unternehmen können, was man unternommen hat und jetzt eben die Auswirkungen darstellt (positiv wie negativ).
 
Ich kann Dir aus meiner Umgebung 5 Einzelfälle (TM) nennen. Und das in nur 10 km Umkreis.

Und sogar ein REWE ist dabei, der ständig belagert wurde.

Aber bestimmt gibt es das im restlichen Teil Baden-Württembergs so überhaupt nicht mehr ;)

Ich kenne Vorher und ich kenne Nachher. Und fortan will ich Vorher nimmer haben. Statistiken am Arsch.
 
Öhm ja. Dann hat das wohl auch keinen Sinn mit Dir darüber zu diskutieren, oder soll ich jetzt von meinen mündigen, verantwortungsvollen Bekannten erzählen, die vor dem gleichen Problem stehen wie ich?!
 
Man kann nicht "alle" belangen, nur wenn man eigentlich ein paar wenige Chaoten damit treffen will. Da muss man sich eben mal ein bisschen mehr was einfallen lassen als so eine konservative Scheiße. :D
 
eMKay schrieb:
Öhm ja. Dann hat das wohl auch keinen Sinn mit Dir darüber zu diskutieren, oder soll ich jetzt von meinen mündigen, verantwortungsvollen Bekannten erzählen, die vor dem gleichen Problem stehen wie ich?!

Kannst Du. Bringt mich aber nicht von meiner Ansicht ab, dass ich den Erlaß gut finde.
Wer nur ab und zu aus seiner ruhigen Wohnsiedlung an die Tanke fährt, weil er ein Piccolöchen vergessen hat und dann wieder in seine Oase der Stille zurückkehrt, der sieht das freilich anders ;)
 
Ich habe am Augustinerplatz in Freiburg und habe jetzt unter anderem eine Wohnung in der Altstadt von Nürnberg - soviel dazu ;)

Meine These ist eben, dass genau die Lärmbelästigungen am Augustinerplatz oder in der Innenstadt nicht durch ein Alkoholabgabeverbot nach 22Uhr gelöst werden. In Bayern hat nach 20Uhr sowieso jeder Laden zu (außer Tankstellen) und der Lärm ist trotzdem da. Ebenso am Augustinerplatz - dann bringen die Leute eben einen Kasten und mehr Alkohol mit, den sie vor 22Uhr gekauft haben.

Aber genau das Gegenteil soll mir die Poltik mal beweisen, wenn sie schon meine Rechte und meine Lebensqualität einschränkt
 
Ich nicht.
Mir ist auch völlig wurscht, ob in Nürnberg oder Freiburg gegröhlt wird oder nicht. Ich höre das nicht. Nur hier ist das Verbot bislang sehr sinnvoll.

Man wird halt unterschiedliche Ansichten dazu bekommen, je nach Erfahrungen mit dem Alkohol- bzw. Saufgelage-Problem.

Ich hoffe auch, dass in den Stuttgarter Bahnen das Saufen verboten wird, da ich mehrfach mit denen fahren muß und nicht nur zur Zeit des Cannstatter Wasens (Volksfest) oder des Weihnachtsmarktes.
 
Also in deinen Augen sind Gesetzesänderungen gut solange Sie Dich glücklich machen obwohl ein berechtigter Zweifel besteht, dass die Allgemeinheit wirklich davon profitiert?
 
Sie sind also für Dich schlecht, weil Du und Deine "Bekannten" (die hat eh jeder :grins: ) sich drangsaliert fühlen ?
Für mich besteht keinerlei Zweifel, dass die Allgemeinheit davon profitiert.
 
eMKay schrieb:
Kannst du das auch wie ich mit Argumenten belegen?
Ich habe genau das Gegenteil von Dir getan (von mir auf die Allgemeinheit zu schließen).

Argumente ? Wo ? Ich habe keine gesehen.
Ich sage, wer gerne an oder in der Nähe von Tankstellen saufen will, der findet das Verbot wahrscheinlich extrem schlimm.
Wer aber dort wohnt, wo diese Gelage stattfinden oder wer sich durch diesen Pulk an Besoffenen durcharbeiten muß, der begrüßt es womöglich sehr.
Ich sah jeden Samstag Morgen nach der Nachtschicht eine Putzfrau, die den Postplatz nahe der Tanke reinigen mußte (mindestens 2 Säcke voller Müll) und ich wette, das hat nicht der Pächter der Tanke bezahlt. Dazu standen öfter mal die Bullen dort, Blutflecken auf dem Boden waren auch keine Seltenheit (Schlägereien), dazu Salmiak-artiger Geruch der Wildpinkler, den man "genießen" durfte, wenn man den dortigen Geldautomaten benutzen wollte (Pöbeleien Besoffener auch ab und zu). Den Lärm die ganze Nacht (nebenan sind haufenweise Wohngebäude) noch nicht erwähnt.
Sprich: Die Kosten in Form von Aufregung, Nervenbelastung, Stadtreinigung, Bulleneinsätzen usw. sind ja überhaupt nicht erfass- oder bezifferbar.

Hiermit habe ich eigentlich alles gesagt:

BAZONG schrieb:
Ich kenne Vorher und ich kenne Nachher. Und fortan will ich Vorher nimmer haben. Statistiken am Arsch.
 
Ich wiederhole gerne noch einmal für dich meine These inklusive allgemeinen Argumente:

These (um sie allgemeiner zu halten darfst du gerne "Augustiner" vor Augustinerplatz streichen)
Meine These ist eben, dass genau die Lärmbelästigungen am Augustinerplatz oder in der Innenstadt nicht durch ein Alkoholabgabeverbot nach 22Uhr gelöst werden. In Bayern hat nach 20Uhr sowieso jeder Laden zu (außer Tankstellen) und der Lärm ist trotzdem da. Ebenso am Augustinerplatz - dann bringen die Leute eben einen Kasten und mehr Alkohol mit, den sie vor 22Uhr gekauft haben.

Argumente
Um so ein, in meinen Augen, einschneidendes Gesetz zu rechtfertigen muss man mir schon fundierte Beweise (in Form von Statistiken) liefern, die erstmal erklären was überhaupt das Problem war, was man hätte unternehmen können, was man unternommen hat und jetzt eben die Auswirkungen darstellt (positiv wie negativ).
[...]
und dann sehne ich mich doch sehr nach einer aussagekräftigen Statistik, die mir zeigt, dass ich ein kleines Opfer für das Wohl einer großen Allgemeinheit bringe.

Um auch Deine persöhnlich betroffene Tankstelle mit einzubeziehen:
Gib mir eine Statistik wieviel % der Tankstellen von einem solchen Problem betroffen ist.
Ich denke, dass es mit Sicherheit nicht die Mehrheit ist.

Hier hätte man lokal einschreiten müssen mit den Mitteln, die man sowieso schon hat, z.B. dem Platzverweis und Durchsetzung selbigen durch die Polizei.
Genau dies wurde in Frankfurt an betroffenen Tankstellen gemacht und es hat gewirkt.

In meinen Augen schränkt dieses Gesetz die mündigen Bürger zu weit ein und man hat die rechtlich vorhandenen Mittel, die nachweislich in anderen Orten funktioniert haben, nicht zu Genüge ausgeschöpft.

Daher erwarte ich weiterhin eine Statistik, die mir als Bürger beweist, dass es anders nicht gegangen wäre und die Allgemeinheit deshalb auf einen Teil ihrer Freiheit verzichten muss, denn es ist ein Unterschied ob ein Geschäft sich dazu entschileßt keinen Alkohol mehr zu verkaufen oder ob es der Gesetzgeber vorschreibt.
 
Das Verbot wird dann lächerlich, wenn jemand am Samstag Abend seinen Wocheneinkauf macht, VOR 22 Uhr in den laden geht, aber erst NACH 22 Uhr an die Kasse kommt, und dann der Alkohol nicht mehr gescannt werden kann. Hab ich selbst schon erlebt, wie einem vor mir in der Schlange sowas passiert ist. Die Kassiererin konnte nichts tun, weil die Kasse nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr scannen konnte, und der Typ war richtig sauer. Das ging soweit, dass die Polizei am Ende kam...:D
 
Bis auf den Polizeipart hätte ich das sein können.
Ist mir exakt so passiert.

Einmal wurden alle in der Schlange gefragt ob sie Alkohol kaufen wollen, wenn ja sollen sie schnell an die andere Kasse, die extra dafür aufgemacht wurde. Ein Mann zwei Plätze hinter mir in der Schlange hat es nicht geschafft.
Wahnsinn sowas.
 
Das ein Arbeitskollege von mir für die Qualitätssicherung der deutschen Lokalisierung von Code Veronica sowie für die Lokalisierung von Resident Evil 3 verantwortlich war. :)
 
Heute habe ich gelernt das in München ein rechter Aufmarsch von Polizisten als "Eilversammlung" etwas schützenswertes ist, aber ein angekündigter Flashmob mit 400 Teilnehmern von 100 Polizisten überwacht werden muss. Gefahr erkannt. Gefahr gebannt.

Edit:
Liest sich ein wenig seltsam. :ugly:
Es sind nicht rechte Polizisten aufmarschiert, sondern Nazis/Skins/wasauchimmerdierichtigebezeichnungist die von Polizisten bewacht wurden (mussten).
 
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