Ich wiederhole gerne noch einmal für dich meine These inklusive
allgemeinen Argumente:
These (um sie allgemeiner zu halten darfst du gerne "Augustiner" vor Augustinerplatz streichen)
Meine These ist eben, dass genau die Lärmbelästigungen am Augustinerplatz oder in der Innenstadt nicht durch ein Alkoholabgabeverbot nach 22Uhr gelöst werden. In Bayern hat nach 20Uhr sowieso jeder Laden zu (außer Tankstellen) und der Lärm ist trotzdem da. Ebenso am Augustinerplatz - dann bringen die Leute eben einen Kasten und mehr Alkohol mit, den sie vor 22Uhr gekauft haben.
Argumente
Um so ein, in meinen Augen, einschneidendes Gesetz zu rechtfertigen muss man mir schon fundierte Beweise (in Form von Statistiken) liefern, die erstmal erklären was überhaupt das Problem war, was man hätte unternehmen können, was man unternommen hat und jetzt eben die Auswirkungen darstellt (positiv wie negativ).
[...]
und dann sehne ich mich doch sehr nach einer aussagekräftigen Statistik, die mir zeigt, dass ich ein kleines Opfer für das Wohl einer großen Allgemeinheit bringe.
Um auch Deine persöhnlich betroffene Tankstelle mit einzubeziehen:
Gib mir eine Statistik wieviel % der Tankstellen von einem solchen Problem betroffen ist.
Ich denke, dass es mit Sicherheit nicht die Mehrheit ist.
Hier hätte man lokal einschreiten müssen mit den Mitteln, die man sowieso schon hat, z.B. dem Platzverweis und Durchsetzung selbigen durch die Polizei.
Genau dies wurde in Frankfurt an betroffenen Tankstellen gemacht und es hat gewirkt.
In meinen Augen schränkt dieses Gesetz die mündigen Bürger zu weit ein und man hat die rechtlich vorhandenen Mittel, die nachweislich in anderen Orten funktioniert haben, nicht zu Genüge ausgeschöpft.
Daher erwarte ich weiterhin eine Statistik, die mir als Bürger beweist, dass es anders nicht gegangen wäre und die Allgemeinheit deshalb auf einen Teil ihrer Freiheit verzichten muss, denn es ist ein Unterschied ob ein Geschäft sich dazu entschileßt keinen Alkohol mehr zu verkaufen oder ob es der Gesetzgeber vorschreibt.