Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Und plötzlich bist du alt oder “früher war alles besser“

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Klar, die richtig guten Spiele sind zeitlose Klassiker, trotzdem weiß ich die aktuelle Technik sehr zu schätzen. Und längst nicht alles, was damals herausragend war, lässt sich heute noch ohne nostalgische Gefühle genießen.
 
Das Wenigste, würde ich sagen. Erst recht nicht aus der C64-Ära (und davor). Klar, einige Games altern besser und wenn man keinen Wert auf Grafik legt, dann funktioniert es noch besser. Ich kann aber nicht mehr als ein paar Minuten mit sowas verbringen, selbst mit dem geliebten alten Scheiß. Und diese Minuten waren dann auch nicht gut :D
 
Nachtrag zum Thema Spiele: Ich denke, dass man im Sinne des Threads keine objektive Relativierung machen darf.

Ansonsten ist das Ergebnis klar: Umfang heute besser --> check. Grafik --> check. Sound --> check. Soundtrack --> check. Optionen: Check ... check ... check ... check ... Aber welche bleiben in Erinnerung? Was wird in 10 Jahren noch da sein? Ich kann aus dem Stehgreif ein Ocarina nennen (das überhaupt nicht mein Genre war) ... oder aber Mario 64 (das im Gegensatz zu Odyssee einfach in Erinnerung bleiben wird ... auch weil es einfach besser ist).
Ich weiß auch nicht, woran es liegt ... am Alter? Ist es wirklich nur Nostalgie? Aber im Sinne des Threads kann ich klar sagen: Früher war es besser :)
 
Ich würde für nichts auf der Welt, die aktuelle Spiele-Generation gegen die Spiele der Vergangenheit tauschen wollen.
Ich würde gerne mal in der Welt der 80er und 90er Gamer sein wie heute. Ich denke das es früher mehr Kreativität in den Spielen gab und Entwickler sich mehr getraut haben. Auch wurde das meiner Meinung nach durch die große Konkurrenz gefördert. Sowas wie online zocken, Trophäen oder Patches machen die Spiele für mich nicht besser als damals. Schließlich hatte ich damals ohne das ganze eben genannte genauso Spaß am zocken wie heute.

@megachri
@Fuchs
Wollte euch beide mal für eure Worte loben. Gut ausgedrückt und spricht sicher auch anderen aus der Seele
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde gerne mal in der Welt der 80er und 90er Gamer sein wie heute. Ich denke das es früher mehr Kreativität in den Spielen gab und Entwickler sich mehr getraut haben. Auch wurde das meiner Meinung nach durch die große Konkurrenz gefördert. Sowas wie online zocken, Trophäen oder Patches machen die Spiele für mich nicht besser als damals. Schließlich hatte ich damals ohne das ganze eben genannte genauso Spaß am zocken wie heute.
Richtig, man hat wirklich des spielens wegen gezockt. Wegen dem Spielspaß. Wie viele Spieler machen heutzutage nervigen Kram in Spielen, nur wegen der Erfolge/Trophäen.

Aber auf VR zB möchte ich auch nicht mehr verzichten :deal:

Der Fortschritt hat Spiele ermöglicht, die ich mir in jungen Jahren im Traum nicht hätte vorstellen können (zB Red Dead Redemption 2)
 
Richtig, man hat wirklich des spielens wegen gezockt. Wegen dem Spielspaß. Wie viele Spieler machen heutzutage nervigen Kram in Spielen, nur wegen der Erfolge/Trophäen.

Aber auf VR zB möchte ich auch nicht mehr verzichten :deal:

Der Fortschritt hat Spiele ermöglicht, die ich mir in jungen Jahren im Traum nicht hätte vorstellen können (zB Red Dead Redemption 2)
Eben. Da war die Grafik zweitrangig. Da warst froh wenn mal was anderes da war und es plötzlich ein point and click oder ein Sim City gab. Da wurde sich mehr getraut.

Das mit der Kreativität und früher ist natürlich Blödsinn, es gibt genug Indie Spiele heutzutage die genauso kreativ sind, man muss halt nur mal ein bisschen Abseits der grossen Studios schauen ;)
War wieder schön gestern beim Kinda Funny Games Event zu sehen.
Gut ok dann führe ich mein Gedanken mal zu Ende. Vlt war es eben bisschen falsch ausgedrückt. Ich hab den Eindruck das viele Publisher, große Publisher sich mehr getraut haben und auch mal Spiele wie eben genannt raus gehauen haben. Heute würde sich doch EA, Ubi oder sonst wer nicht mehr trauen ein point'n click raus zu hauen . auch große Veränderungen werden in Bekannten Franchise wie FIFA kaum noch gemacht oder? Große Entwickler setzen doch nur noch auf bekannte Marken, richtige neue IP's gibt es doch nicht mehr
 
Ich hab auch heute am Spielen an sich Spaß, sehe da keinen Unterschied zu früher. Als wenn Trophies und Co meine Art zu spielen komplett auf den Kopf gestellt hätten. Klar hatte ich auch damals Spaß, aber die Spiele von heute sind doch nicht bar neuer und kreativer Ideen und setzen ausschließlich auf Technik. Das sind so Aussagen die ich null nachvollziehen kann. Ein Mario Odyssey sprudelt über vor neuen Ideen und hat mir etliche Stunden Spielspaß beschert. Ein RDR2 wäre bis vor kurzem komplett undenkbar gewesen und bietet eine Immersion die ihresgleichen sucht. Ich will die Vergangenheit gar nicht schlecht machen, nur muss man sie auch nicht auf ein Podest hieven und so tun, als wenn heutzutage sämtliche Spiele auf Ideen, Spielspaß und Kreativität verzichten würden.
 
Das mit der Kreativität und früher ist natürlich Blödsinn, es gibt genug Indie Spiele heutzutage die genauso kreativ sind, man muss halt nur mal ein bisschen Abseits der grossen Studios schauen ;)
War wieder schön gestern beim Kinda Funny Games Event zu sehen.
This.

Heutzutage gibt es die mit Abstand größte Auswahl an Spielen und die Kreativität dürfte nicht minder gering sein.
Gerade in Zeiten, in denen quasi gar ein einzelner Schüler mit dem nötigen Know How und Kreativität ein Spiel entwickeln kann.

Eurogamer bzw. Martin Woger hat dazu ein paar nette Sachen geschrieben:
https://www.eurogamer.de/articles/2012-02-02-frueher-war-alles-besser
 
Das die grossen Studios nichts mehr neues machen sind die Spieler alle selber Schuld.
Nehmen wir mal EA es wurde ein Riesenwirbel um die Lootboxen gemacht und was passiert ?
Alleine mit dem Geld was die KTler hier mit FIFA EA quasi an den Kopf geworfen haben könnte man sich doch bestimmt locker einen Sportwagen kaufen.
Ps:
Beispiele an Kreativität gab es noch und nöcher gestern
Bei Supermarket Shriek steuert man die Figur mit Rufen
Etherborn ist ein Visuelles Erlebnis
A Fold Apart ist innovativ
Bei Bury me my Love unterhält man sich mittels Texnachrichten auf dem Handy mit einer fernen Person.
etc
 
Ich hab auch heute am Spielen an sich Spaß, sehe da keinen Unterschied zu früher. Als wenn Trophies und Co meine Art zu spielen komplett auf den Kopf gestellt hätten. Klar hatte ich auch damals Spaß, aber die Spiele von heute sind doch nicht bar neuer und kreativer Ideen und setzen ausschließlich auf Technik. Das sind so Aussagen die ich null nachvollziehen kann. Ein Mario Odyssey sprudelt über vor neuen Ideen und hat mir etliche Stunden Spielspaß beschert. Ein RDR2 wäre bis vor kurzem komplett undenkbar gewesen und bietet eine Immersion die ihresgleichen sucht. Ich will die Vergangenheit gar nicht schlecht machen, nur muss man sie auch nicht auf ein Podest hieven und so tun, als wenn heutzutage sämtliche Spiele auf Ideen, Spielspaß und Kreativität verzichten würden.
naja Odyssey und RDR2 sind im Kern Spiele die Mechanismen haben die nicht grundlegend neu sind. Klar haben beide Spiele ihre Ideen aber im Kern wirklich was neu machen beide nicht. Odyssey ok, macht es etwas, aber wo bitte hat RDR2 bahnbrechende neue Ideen die es so noch nicht gab? Und jetzt sage bitte nicht "du kannst dir ein Gaul suchen" o.ä.
 
Ich habe mich gerade zum ersten Mal seit über 5 Jahren eingeloggt. AreaGames ist so lange her, dass die Kinder der damaligen User jetzt schon dadddeln. Trotzdem sind sehr viele bekannte Namen geblieben. Damit wäre wohl bewiesen, es war und ist gut. Oder: Heute wird alles besser gewesen sein.
 
Mechanismen haben die nicht grundlegend neu sind

Das Problem ist doch nicht neu. In den Anfangszeiten eines Mediums kannst Du noch viel komplett Neues machen, aber irgendwann war alles schon mal da, in der einen oder anderen Form. Dann hast Du Neuerungen nur noch in den Nuancen. Ist in Literatur, Film oder Musik auch nicht anders, liegt aber nicht an einem Mangel an Kreativität oder "Wagnissen".
 
naja Odyssey und RDR2 sind im Kern Spiele die Mechanismen haben die nicht grundlegend neu sind. Klar haben beide Spiele ihre Ideen aber im Kern wirklich was neu machen beide nicht. Odyssey ok, macht es etwas, aber wo bitte hat RDR2 bahnbrechende neue Ideen die es so noch nicht gab? Und jetzt sage bitte nicht "du kannst dir ein Gaul suchen" o.ä.

Mit der „Argumentation“ kann man alles wegwatschen, was nicht der Wegbereiter eines Genres war und ist doch für eine offene Diskussion komplett nutzlos. Kreativität definiert sich doch nicht darüber, dass etwas komplett neu und anders sein muss.

Wie soll denn etwas komplett neu gemacht werden, wenn man sich im JnR-Genre bewegt? Im Kern hüpft und rennt man da immer.

Dadurch erübrigt sich eine Diskussion. Wozu neue Plattformer-Spiele spielen? Ich bleib bei Super Mario Bros. seitdem kam nichts neues mehr.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mit der „Argumentation“ kann man alles wegwatschen, was nicht der Wegbereiter eines Genres war und ist doch für eine offene Diskussion komplett nutzlos. Kreativität definiert sich doch nicht darüber, dass etwas komplett neu und anders sein muss.

Wie soll denn etwas komplett neu gemacht werden, wenn man sich im JnR-Genre bewegt? Im Kern hüpft und rennt man da immer.

Dadurch erübrigt sich eine Diskussion. Wozu neue Plattformer-Spiele spielen? Ich bleib bei Super Mario Bros. seitdem kam nichts neues mehr.
Klar bei sowas wie JnR/Plattformer ist man eingeschränkt.
Aber sowas wie Rayman Legends würd ich allen Mario Gamss vorziehen, allein wegen den genialen Musik/Pixelleveln.
Man muss nur kreativ sein
 
Das ist ja letztlich Geschmackssache. Darüber müssen wir kaum reden. Ich für meinen Teil finde beide Reihen genial. Nur nach der obigen Argumentation macht ein Rayman auch nichts anderes, als zig JnR davor.
 
Zurück
Oben