Gerade diese soziologischen Studien versuchen ja, viele empirische Beispiele zu sammeln.
Also nichts anderes, als das, was du machst. Bloß in einem viel, viel größeren Rahmen, der zu einem Gesamtbild zusammengefasst wird.
Entweder verstehst du es tatsächlich nicht oder du willst es nicht verstehen. Es gibt mittlerweile so viele unterschiedliche Studien, dass ich jede These untermauern kann. Gerade auch im Bildungsbereich.
Nein, weil du es erlebst, reicht es eben nicht aus, den Zustand als Allgemeingültig festzuhalten. Und um aus dem "realen Leben" zu sprechen: Meine Freundin hat ihr Lehramtsstudium seit kurzem fertig und arbeitet Halbtags an einer Grund- und Mittelschule (entspricht der alten Hauptschule) und sie kann nichts negatives berichten.
Klar, es gibt solche und solche Kids, aber die Bedenken, die sie hatte (Respektlosigkeit, evtl. auch Gewalt etc.) konnten sich nicht bestätigen. Im Vergleich zu ihrer Schule, auf der sie Abi gemacht hat, meint sie, geht es dort geradezu gesittet zu.
Genau, wenn ich es mit langer Berufserfahrung und mit meiner Arbeit an verschiedenen Schulen erlebe und erlebt habe, reicht es nicht aus, um den Zustand als Allgemeingültig festzuhalten (habe ich nicht behauptet, es gibt immer Oasen oder Auswüchse in beide Richtungen), aber weil deine Freundin, die gerade eben in den Beruf einsteigt es nicht erlebt, kann es auch nicht sein. Klingt natürlich total schlüssig.
Ich habe in meinem Unterricht auch kaum Probleme, aber in der Schulleitung trägst du Personalverantwortung für alle deine Lehrer und deine Schüler und bekommst so Einblicke in vielerlei Erfahrungen. In der Schulleitung bekommst du ganz andere Einblicke (auch was Eltern anbelangt), die du als normale Lehrkraft so nie bekommst.
Dass es andere Formen der Gewalt z.B. gibt (siehe Cyber-Mobbing) negiere ich ja überhaupt nicht.
Aber nur, weil sich Dinge verlagern oder verändern, heißt es nicht im Umkehrschluss, dass es schlimmer ist.
Doch genau das bedeutet es, wenn man Ahnung von der Materie hat, sich intensiv damit beschäftigt und in der Zusammenarbeit mit Experten versucht die Folgen abzumildern und die Kinder wieder aufzubauen und zu befähigen, wieder angstfrei in die Schule gehen zu können.
Ich verstehe immer noch nicht ganz, woher diese Abneigung kommt.
@CandleWaltz : Meine Abneigung kommt daher, dass du keine Ahnung von der Thematik hast und wie ein Blinder von der Farbe redest, dabei aber meinst, dass du anderen die Welt erklären müsstest. Das geht mir dezent auf den Sack.
Mir wird gerade wieder klar, warum ich so viele Threads (Politik, Boulevard...) auf "ignore" habe. Ich bin dann mal raus hier, viel Spaß noch.