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MULTI Shadow of the Tomb Raider

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Den Kritikpunkt mit dem Sammelzeug werde ich nie verstehen. Das war doch alles bloß optional. Mich haben die zig Audiotagebücher auch kein Stück interessiert (tut mir immer noch leid für den Praktikanten, der sie schreiben musste :D), aber pffff, habe ich halt keine aufgehoben.

Wenn man natürlich notorischer Komplettierer ist, wird's nervig. :D

Ich geh mal davon aus, die meisten hat in Bezug auf Sammelkram das Crafting genervt. Wo man im Vorgänger noch Pfeile im Köcher fand, musste man jetzt permanent das Gebüsch abreissen. Und alles Andere musste man halt auch erst "bauen"
 
Rise of the Tomb Raider enttäuschend? Das Spiel war der Hammer, freu mich schon drauf :) Uncharted 4 konnte da nicht mithalten, und ja ich habe beide Spiele gezockt. Uncharted habe ich zwar auch durchgespielt, hat mich aber nach ein paar Stunden nicht mehr so gut unterhalten wie Tomb Raider.
 
Ich geh mal davon aus, die meisten hat in Bezug auf Sammelkram das Crafting genervt. Wo man im Vorgänger noch Pfeile im Köcher fand, musste man jetzt permanent das Gebüsch abreissen. Und alles Andere musste man halt auch erst "bauen"

Normalerweise kann ich jede Kritik irgendwo nachvollziehen, aber hier bin ich einfach komplett gegenteiliger Meinung. :D Fand es lange nicht so schlimm, wie es sich bei den meisten hier anhört - nämlich fast unspielbar und spaßbefreit.

Waffen und zentrale Gadgets wurden im Storyfortschritt freigeschaltet. Munition gab es zur Genüge. Lara wurde durch XP verbessert.

Crafting wurde nur für die Waffen/Gadget-Upgrades benötigt. Die waren zum einen nur selten spielentscheidend und zum anderen konnte man on-the-fly immer genug Material aufsammeln. Bin im gesamten Spiel nicht ein einziges mal gezielt auf Material-Suche gegangen, sondern habe nur rechts und links vom Hauptweg etwas abgegriffen. Damit konnte ich meine Spielweise (hauptsächlich Pfeil und Bogen) dann auch einwandfrei umsetzen. Wem das natürlich schon zuviel ist, der ist hier falsch. Ok, ist dann so.

Ich fand die Kombination aus klassischem Spielfortschritt (Freischalten bestimmter Waffen/Gadgets durchs Weiterspielen) und dem Formen der eigenen Spielweise durch Crafting und Upgrades (Rambo oder Schleichen? Pfeile oder Pumpgun? Welche Pfeile? etc.) sehr ausgeglichen und motivierend. Hatte einen ausgezeichneten Spielfluss. Für mich nach wie vor eins der besten, wenn nicht sogar das beste Action-Adventure der letzten Jahre.

Bin heiß wie Frittenfett auf die Fortsetzung. :waah:
 
Ich zock nur in Full-HD. Hab ne RX480 8GB.

Deine Karte ist wohl ein bißchen langsamer als eine GTX 1060, hat aber mit 8 GB sehr viel V-Ram, was sich als sehr nützlich herausstellen sollte. Schon der Vorgänger hat viel V-Ram verschluckt. Wenn du nur in Full HD und in normalen / hohen Details spielen willst, würde ich mir gar keine Sorgen machen. Vielleicht sind auch maximale Details möglich. Glaube nicht, dass der Nachfolger eine so viel bessere Grafik haben wird.
 
Rise of the Tomb Raider enttäuschend? Das Spiel war der Hammer, freu mich schon drauf :) Uncharted 4 konnte da nicht mithalten, und ja ich habe beide Spiele gezockt. Uncharted habe ich zwar auch durchgespielt, hat mich aber nach ein paar Stunden nicht mehr so gut unterhalten wie Tomb Raider.
eben. Fand den Nachfolger auch Sackstark. Kann schon verstehen das einige sich am Crafting stören aber das ganze Game als enttäuschend zu betiteln ist doch imo Quatsch. Game war geil und Nachfolger wird auch geil. Fertig
 
Normalerweise kann ich jede Kritik irgendwo nachvollziehen, aber hier bin ich einfach komplett gegenteiliger Meinung. :D Fand es lange nicht so schlimm, wie es sich bei den meisten hier anhört - nämlich fast unspielbar und spaßbefreit.

Waffen und zentrale Gadgets wurden im Storyfortschritt freigeschaltet. Munition gab es zur Genüge. Lara wurde durch XP verbessert.

Crafting wurde nur für die Waffen/Gadget-Upgrades benötigt. Die waren zum einen nur selten spielentscheidend und zum anderen konnte man on-the-fly immer genug Material aufsammeln. Bin im gesamten Spiel nicht ein einziges mal gezielt auf Material-Suche gegangen, sondern habe nur rechts und links vom Hauptweg etwas abgegriffen. Damit konnte ich meine Spielweise (hauptsächlich Pfeil und Bogen) dann auch einwandfrei umsetzen. Wem das natürlich schon zuviel ist, der ist hier falsch. Ok, ist dann so.

Ich fand die Kombination aus klassischem Spielfortschritt (Freischalten bestimmter Waffen/Gadgets durchs Weiterspielen) und dem Formen der eigenen Spielweise durch Crafting und Upgrades (Rambo oder Schleichen? Pfeile oder Pumpgun? Welche Pfeile? etc.) sehr ausgeglichen und motivierend. Hatte einen ausgezeichneten Spielfluss. Für mich nach wie vor eins der besten, wenn nicht sogar das beste Action-Adventure der letzten Jahre.

Bin heiß wie Frittenfett auf die Fortsetzung. :waah:

Ich fand das Spiel auch gut, nur nicht überragend. Und das lag vor allem daran, dass es zu wenig Abgrenzung zum Reboot gab. Fast alle Elemente im Game Design waren schon vorhanden und wurden genauso wieder recycled. Das reicht einfach nicht. Ich hoffe, das Spiel setzt da neue Impulse.
 
weil das was im ersten Teil so gut funktioniert hat hier gut weiter geführt wurde. Die Action, die Level, Rätsel, Grafik, allgemeine Präsentation, alles ist doch auf einem sehr guten Niveau. Wenn das alles als enttäuschend gilt weiß ich nicht. Klar ist es vllt für manche zu repetitiv aber doch das heißt ja nicht das es enttäuschend ist. Gibt doch ein schönen Spruch: "Never change a running system". Was beim ersten so gut geklappt hat muss man doch nicht zwingend wieder verändern. Ich hatte jedenfalls nicht viel auszusetzen an dem Ding.
 
was genau fandest du denn schlimmer als im ersten? Crafting?

Zum Beispiel. Das Crafting ging mir fürchterlich auf den Keks. Der Skill-Tree war völlig überladen (und teils auch einfach unnötig). Man merkte einige Ubi-Merkmale in den Hubs, die es ja im Erstling noch garnicht gab.

Der Reboot war einfach ein straightes Spiel mit einem Flow, ähnlich wie Uncharted. RotTR war zwar ähnlich, aber dann doch so anders, dass es bei mir nicht mehr so zünden konnte.
 
Zum Beispiel. Das Crafting ging mir fürchterlich auf den Keks. Der Skill-Tree war völlig überladen (und teils auch einfach unnötig). Man merkte einige Ubi-Merkmale in den Hubs, die es ja im Erstling noch garnicht gab.

Der Reboot war einfach ein straightes Spiel mit einem Flow, ähnlich wie Uncharted. RotTR war zwar ähnlich, aber dann doch so anders, dass es bei mir nicht mehr so zünden konnte.
ok. Wobei ich das beim Crafting nur bedingt teile. Das sind ja Mechaniken die man nicht machen muss und die somit wenn man es einfach nicht macht auch den Spielfluss nicht stören. Hab nur wenige Dinge mit den Skillpunkten erlernt und das Maschinengewehr nur mit einem größeren Magazin ausgestattet. Bogen noch etwas aufgewertet und fertig war es. Bin so ohne Probleme durch das Spiel durch, so dass mich das ganze Crafting nicht groß gestört hat. Das einzige was ich persönlich dem 2. Teil vorwerfen könnte sind die unnötigen Nebenmissionen. Hätten nicht sein müssen aber auch die muss man ja nicht machen.
 
Ich fand Lara im Reboot lächerlich
Hat mir alles versaut.

Hasse Craftig wie die Pest, mir ist das aber nicht negativ aufgefallen
Hab alles auf Knopfdruck beim vorbeirennen aufgesammelt und auf Knopfdruck in 1sec hergestellt, wenn Pfeile leer waren.
So schlimm fand ichs nicht.
 
weil das was im ersten Teil so gut funktioniert hat hier gut weiter geführt wurde. Die Action, die Level, Rätsel, Grafik, allgemeine Präsentation, alles ist doch auf einem sehr guten Niveau. Wenn das alles als enttäuschend gilt weiß ich nicht. Klar ist es vllt für manche zu repetitiv aber doch das heißt ja nicht das es enttäuschend ist. Gibt doch ein schönen Spruch: "Never change a running system". Was beim ersten so gut geklappt hat muss man doch nicht zwingend wieder verändern. Ich hatte jedenfalls nicht viel auszusetzen an dem Ding.

Story, Charaktere, Beschäftigungstherapie über Sammelzeug, Immersion, Musik usw. haben schon im ersten Teil nicht funktioniert und wurden trotzdem "übernommen". Ich zitiere einfach mal mein Fazit zu RotR von damals:

RoTR ist eine konsequente Fortführung des ersten Teils, sowohl positiv, vor allem aber auch negativ. Will heißen: Platte Story, platte Charaktere, nichtssagende Musik, peinliche und völlig deplatzierte Sammelobjekte. All das sind Punkte, die ich schon im Vorgänger kritisiert hatte ( http://www.konsolentreff.de/themen/...e-edition-360-ps3.7941/seite-111#post-2273602 ) und an denen sich leider nichts verbessert hat.

Und ja, man vergleicht den Titel, ob nun unfreiwillig oder nicht, mit Uncharted 4 - und die Qualität vieler essenzieller Schwerpunkte wie Story, Charaktere, Musik und Grafik sind bei Nathan Drake einfach ein ganz anderes Niveau. Auch wenn sich Crystal Dynamics sichtlich bemüht, aber ihnen fehlt die erzählerische Stärke, das dramaturgische Geschick und die Ressourcen, auch nur annähernd die technische Klasse von Naughty Dog zu erreichen. Es erscheint mir aberwitzig, behaupten zu wollen, RotR reiche in diesen Belangen auch nur ansatzweise an das neueste Uncharted heran

Punkten kann das Spiel wiederum, ebenfalls wie der Vorgänger, mit einwandfreiem Gameplay und der Idee der offeneren Hubs. Nur: Dann müllt mir die Hubs doch bitte nicht in Ubisoft-Manier mit 214323 Sammel-Symbolen zu, sondern konzentriert euch auf Point of Interests, Gräber und intensivere Jagd/Wildtier-Szenarien. So viel verschenktes Potenzial. Warum finde ich in einer uralten Krypta in einem Jahrhunderte verschlossenen Grab auch in RoTR eine Waffenvorlage für 'ne Schrotflinte?

RotR fühlt sich für mich ein wenig an wie der Versuch, die Ubisoft-Formel (Sandbox, Sammelwahn, Schnellreise, repetitive Mechaniken, Story am Siedepunkt halten) mit Uncharted kreuzen zu wollen. Deshalb überrascht es mich auch nicht, wenn viele Leute das Spiel toll finden und hoch bewerten - ich denke, einige dieser Spieler mögen auch die Ubisoft Spiele, wie sie sind. Für mich als jemanden, der das nicht (mehr) mag, dem neben dem reinen Gameplay glaubwürdige Charaktere, eine dramaturgisch stringent erzählte Geschichte und inszenatorische Stärken wichtig sind, sind die in RotR zum Schlechten intensivierten Spielmechaniken daher eher ein Dorn im Auge.

Ich kann mich erzählerisch an absolut nichts mehr aus RotR erinnern. Gab es überhaupt Musik im Spiel? Den Uncharted-Soundtrack höre ich noch heute. Hat Lara in RotR irgendein Charakterprofil entwickelt (nachdem man den eigentlich interessanten Ansatz der unerfahrenen Überlebenskämpferin ja bereits im ersten Teil an die Wand gefahren und im zweiten Teil quasi weggeworfen hat)?

Es hakt sicherlich nicht am Kern-Gameplay. Aber an so ziemlich allem anderen drumherum.
 
Story, Charaktere, Beschäftigungstherapie über Sammelzeug, Immersion, Musik usw. haben schon im ersten Teil nicht funktioniert und wurden trotzdem "übernommen". Ich zitiere einfach mal mein Fazit zu RotR von damals:



Ich kann mich erzählerisch an absolut nichts mehr aus RotR erinnern. Gab es überhaupt Musik im Spiel? Den Uncharted-Soundtrack höre ich noch heute. Hat Lara in RotR irgendein Charakterprofil entwickelt (nachdem man den eigentlich interessanten Ansatz der unerfahrenen Überlebenskämpferin ja bereits im ersten Teil an die Wand gefahren und im zweiten Teil quasi weggeworfen hat)?

Es hakt sicherlich nicht am Kern-Gameplay. Aber an so ziemlich allem anderen drumherum.
ok kann ich nachvollziehen aber sehe ich wie gesagt komplett anders. Den Vergleich mit Uncharted kann ich nicht ziehen da ich noch keinen der 4 Teile gezockt hab. Auch das du die Charakerentwicklung aus dem 1. Teil als "gegen die Wand gefahren" einstufst sehe ich anders. Hier haben sie es im Rahmen doch gut geschafft sie von der ängstlichen Frau zur "starken Kämpferin" zu machen was ich so auch abgenommen hab. Dass das Game vllt was Charakter Entwicklung nicht an die Top Games ran kommt, ist ok. Zum Glück hab ich wie gesagt keinen Vergleich mit Uncharted und betrachte die beiden Teile für sich. Und da sind sie für mich gute "Kopf aus" Unterhaltung die nie langweilig wurden. Das zugemüllte Hub mit den ganzen Sammelkram hat mich auch nicht gestört. Wie schon gesagt, muss man das nicht machen und war ja völlig optional so dass das auch den Spielspaß nicht gemindert hat. Auch blieb mir von der Story aus 2 nicht ganz so viel hängen wie aus dem 1. Teil aber das für mich nicht relevant da es mich in dem Moment des Durchspielens wunderbar unterhalten hat. Bei solch einem Game achtet man auch vllt nicht unbedingt so zwingend auf Story. Für mich lag der Fokus mehr auf dem Gameplay allgemein und das hat mir Freude bereitet. ;)
 
Und was ist so dein subjektiver Eindruck? Ist es einfache more of the same oder gab es etwas, was besonders kleben geblieben ist? Du musst ja nicht schreiben, was, sondern nur ob.

Wie gesagt, würde es als konsequente Weiterentwicklung sehen. Das was ich gesehen habe ist noch relativ stark durch-inszeniert gewesen, weiß aber auch, dass die Hubs weiterhin eine große Rolle spielen werden. Mit Betonung auf "groß". Über Crafting und Co. kann ich nichts sagen, weil ich es schlicht nicht weiß. Auf die Location freue ich mich allerdings.

Lara als Figur wird einfach weiterentwickelt, dem Weg, den sie seit dem Reboot eingeschlagen hat, bleibt sie treu. Gibt da viele Anleihen von anderen Spielen, die ich gespürt habe, muss aber ehrlicherweise auch zugeben, dass ich nicht mehr so recht in Erinnerung habe, wie stark diese schon in den ersten beiden Titeln vertreten waren.

Gehe nicht davon aus, dass das Rad groß neu erfunden wird, wobei einem Aspekt, der eher schwach in RottR ausgeprägt war, hier mehr Raum zugesprochen wird. Dass dürfte die Hub-Welten in jedem Fall bereichern, je nachdem, wie es umgesetzt wurde.
 
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