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VOTE Schafft ihr es zu entspannen?

Schaffst du es zu entspannen?

  • Ich bin dauerhaft gestresst.

    Stimmen: 17 18,9%
  • Ich kann mich nur mit Alkohol, Drogen und Zocken ablenken.

    Stimmen: 11 12,2%
  • Ich nehme meine Probleme zumindest nicht in den Urlaub mit.

    Stimmen: 7 7,8%
  • Mich belasten einige Dinge, aber mein Alltag bleibt weitestgehend unberührt.

    Stimmen: 28 31,1%
  • Komme gut klar und bin entspannt.

    Stimmen: 22 24,4%
  • YOLO!

    Stimmen: 5 5,6%

  • Umfrageteilnehmer
    90

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich habe mich damals im Job gegen eine etwas besser bezahlte Position mit 24/7 Erreichbarkeit entschieden. Beste Wahl ever, weil ich von mir selbst weiß, dass ich nie entspannen könnte, wenn ich fürchten müsste, dass jederzeit das Handy klingeln kann. So ist alles bestens.

Kann ich sehr gut nachempfinden.

Daher stand auch nie für mich zur Debatte, dass ich zur Freiwilligen FW gehe.
Immer erreichbar und abrufbar sein, passt nicht mit meinem Chill-Leben zusammen.
 
Finde das Ergebnis schon interessant. Mehr als ein Viertel der Voter fühlt sich sehr gestresst. Ich zähle mich auch dazu, also muss mich schon "aktiv ablenken" um zu entspannen.
 
Leider ist das moderne Leben darauf ausgelegt gerade mal die Hälfte des Tages für sich zu haben und dann auch noch die Hälfte, in der man schlafen muss. Eine gesunde Work-Life-Balance meint ja heutzutage auch nur, dass man in den vier Stunden Freizeit, die man nach der Arbeit hat, nicht auch noch arbeitet und der Urlaub von der Arbeit nicht angetastet wird. Und sogar wenn man sich das Recht einräumt (und es sich leisten kann), weniger zu arbeiten, eben halbtags, um diese beworbenen zwei Drittel für sich selbst zu kommen, ist das eine zusätzliche Belastung dieses Leben zu rechtfertigen, während der Rest schuftet.
 
Der Job ist auf jeden Fall stressig und es kommt schon mal vor dass man einen Teil davon mit nach Hause nimmt. Im großen und ganzen versuche ich aber in meiner Freizeit nur Termine anzunehmen auf die ich auch wirklich Bock habe, das klappt soweit ganz gut und ich kann dementsprechend auch abschalten und entspannen.
 
Leider ist das moderne Leben darauf ausgelegt gerade mal die Hälfte des Tages für sich zu haben und dann auch noch die Hälfte, in der man schlafen muss. Eine gesunde Work-Life-Balance meint ja heutzutage auch nur, dass man in den vier Stunden Freizeit, die man nach der Arbeit hat, nicht auch noch arbeitet und der Urlaub von der Arbeit nicht angetastet wird.

Na ja, wenn ich eine reguläre bis zu 40 Stunden Woche habe und im Schnitt daher 8 Stunden pro Tag arbeite, dann habe ich 16 Stunden (2/3 aus 24h) für mich selbst. Gut, der Anfahrtsweg kippt die Rechnung oft etwas.

Kommt zwar bei mir auf den Tag genau auch nicht ganz hin, da ich viele 12 Stunden Dienste schiebe, aber auf die Woche gerechnet, bin ich trotzdem wieder dort. Habe dazu halt noch den Vorteil, dass ich viel auf Bereitschaft stehe (im Grunde alle meine 12 Stunden Dienste) und wenn in diesen Bereitschaftsdiensten nicht viel los ist, dann kann ich die Zeit auf der Dienststelle großteils frei verbringen (Lesen, Zocken, Surfen, Fernsehen, Schlafen,...).


Und sogar wenn man sich das Recht einräumt (und es sich leisten kann), weniger zu arbeiten, eben halbtags, um diese beworbenen zwei Drittel für sich selbst zu kommen, ist das eine zusätzliche Belastung dieses Leben zu rechtfertigen, während der Rest schuftet.

Das kenne ich auch von einem guten Freund, der das so handhabt. Muss sich ständig vor anderen dafür rechtfertigen. Der geht aber recht locker damit um und zieht den Rest gerne auf, wenn von dort wieder irgendwelche dummen Kommentare kommen.
 
Anfahrtsweg und Pause, bei meisten noch Überstunden. Würde sagen, dass man durchschnittlich für die Arbeit aufsteht, gegen 19 Uhr nach Hause kommt und dann 23Uhr ins Bett geht. Das sind vier Stunden für sich selbst und die dienen bei den meisten zur Erholung von der Arbeit. So wie ich Nietzsche kenne, wird er ziemlich genau das mit dem Sklavendasein meinen. Der größte Batzen "Leben", den wir haben, ist die Arbeit. Man kann sich damit arrangieren, von dem Leben schwärmen, dass das Geld möglich macht und von den 30 Tagen Urlaub im Jahr, aber ich halte das in den meisten Fällen von Schönrederei. Die Zeit und Kraft sich selbst über die Arbeit zu stellen, haben die Wenigsten, vermute ich.
 
Bei oben genanntem Kumpel ist übrigens auch die Partnerin nur halbtags beschäftigt. Haben eine gemeinsame Wohnung und teilen sich dementsprechend den Löwenanteil ihrer Kosten auf. Die kommen da mit der halbtags Arbeit finanziell bestens über die Runden und haben ziemlich viel an Freizeit.

Das ist so ein Lebensmodell welches ich mir auch sehr gut vorstellen könnte.
 
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