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VOTE Schafft ihr es zu entspannen?

Schaffst du es zu entspannen?

  • Ich bin dauerhaft gestresst.

    Stimmen: 17 18,9%
  • Ich kann mich nur mit Alkohol, Drogen und Zocken ablenken.

    Stimmen: 11 12,2%
  • Ich nehme meine Probleme zumindest nicht in den Urlaub mit.

    Stimmen: 7 7,8%
  • Mich belasten einige Dinge, aber mein Alltag bleibt weitestgehend unberührt.

    Stimmen: 28 31,1%
  • Komme gut klar und bin entspannt.

    Stimmen: 22 24,4%
  • YOLO!

    Stimmen: 5 5,6%

  • Umfrageteilnehmer
    90

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Beruflich bin ich zur Zeit echt entspannt. Schule beendet und am Januar gibt's mehr Kohle. Dennoch ist das Leben schon durch die Familie ordentlich beschleunigt. Das möchte ich nie wieder missen aber ein Kind krempelt alles um. Und natürlich ist das finanziell schon ne ordentliche Belastung. Ich hoffe das meine Frau in ihrem alten Job glücklicher wird und auch für die Leistung entlohnt wird. Verdammte Blutsauger von Anwälten.
 
Du empfindest ein Kind als eine finanziell ordentliche Belastung? Jetzt schon? :D
Finde das in den ersten Jahren noch alles ziemlich entspannt und es wird mit dem Kindergeld auch gut abgefangen.
 
Ich schaffe es wunderbar, zu entspannen. Ich mach jeden Tag meinen Job so gut ich kann, geh nachmittags heim und hab meinen Kopf frei für andere Dinge. Am Wochenende denk ich frühestens Sonntag Abend mal kurz an den Job, wenn nächste Woche was wichtiges ansteht.
Seh es überhaupt nicht ein, wieso ich mein Privatleben damit belasten sollte.

Ist aber halt auch allgemein meine Art, mich nicht leicht aus der Ruhe bringen zu lassen.
Einen Job, der 24/7 Einsatzbereitschaft und übermäßige Opfer im Privatleben mit sich bringt, würde ich auch gar nicht wollen, egal wie hoch das Gehalt ist. So wichtig ist mir Geld nicht mal annähernd.
 
Kann natürlich nicht in die Zukunft schauen, aber ich hab auch kein Problem, nen Karriereschritt abzulehnen, wenn er mit meiner Vorstellung von Work-Life-Balance kollidiert.

Wobei du deinem Arbeitnehmer aber wohl dann irgendwann zu teuer/alt wirst um auf einer Position zu hocken, die auch irgendein Lohnskalve mit Freue und Kusshand macht (dem man vermutlich auch direkt noch mehr Arbeit aufhalsen kann)

Ist absichtlich verallgemeinert, ich hab keine Ahnung was fürn Job du machst ;)
 
Entspannung hat für mich auch einiges mit Kulissenwechsel zutun. Wenn ich jetzt ab nächste Woche die Ostseeküste mit dem Rad abfahre, dann ist das zwar auch anstrengend, aber eben auch Entspannung. Ich weiß gar nicht, wie sehr es mich entspannen würde, wenn ich sieben Tage lang 8 Stunden lang am Strand rumliegen würde. Habs nie probiert, aber ich glaub, da würden mir alle Knochen danach wehtun. :ugly:
 
Momentan klappt es gut. Montag bis Freitag beruflich unter Strom. Oft auch mit Terminen am Abend. Aber am Wochenende kann ich den Hebel umschalten. Nur gelegentliche berufliche Wochenendtermine reißen mich da aus dem Entspannungsprogramm. Ich brauche meine Ruhe, einer der beiden Wochenendtage ist auch für mich, da gammel ich dann nur rum und schlafe richtig aus. Wenn mir dieses Auftanken fehlt, merke ich das unter der Woche ganz brutal.
 
Ich kann für meine Person am besten Masterman zitieren:

Ich liebe meinen Job und Uni - macht echt Spaß und lässt sich gut vereinbaren. Aber der Erfolgsdruck macht mich irgendwo fertig.

Ich weiß nicht, ob es einfach an der Umstellung vom Diplom zum Bachelor liegt, oder ob es andere Gründe hat, aber ich verspüre bedingt durch die Uni einen enormen Erfolgsdruck. Von Morgens bis Abends in der Uni zu sitzen, gute Noten abliefern im Akkord, dazu zählen sich Praktika und Auslandssemester - wo ist denn bitte die entspannte Welt des Studentensein - ich merke davon nicht viel und in meinem Freundeskreis hat sich die gleiche Ansicht entwickelt. Okay ich muss jetzt noch dazusagen, dass ich nebenbei innerhalb der Universität mind. 15 Stunden die Woche arbeite. Klar ist das zudem belastend, aber es tut auch gut mal was anderes als Vorlesungen etc. zu sehen und zudem ist es eine finanzielle Unterstützung. Das eigentliche Problem ist jedoch, den Zeitpunkt der Entspannung zu finden. Ich muss gestehen, mein Zeitmanagement ist nicht gerade das Beste, aber bedingt durch die Anzahl der Vorlesungen und die Arbeit bin ich gezwungen am Wochenende Dinge nachzubearbeiten bzw. zu lernen. Genau das ist das, was einen so runterzieht - der fehlende Raum für Ruhe, das permanente Gefühl, dass man noch was machen MUSS. So kommt es eigentlich immer dazu, dass man sich die Zeit am Wochenende beinahe zwingt zu nehmen, jedoch am Ende des Tages das Gefühl hat, man hätte eher was für die Uni unternehmen müssen. Auf diese Weise staut sich immer mehr auf und man sitzt Wochen vor den Klausuren nur noch drinnen und ist mit Lernen beschäftigt. Schön noch, wenn die Klausuren über die gesamten Semesterferien verteilt sind, sodass man so gut wie gar nicht abschalten kann. Und ehe man sich versieht, fängt das Semester wieder an und alles beginnt von vorne.

Ich weiß, es gibt Leute die da anders rangehen - nicht nebenbei arbeiten gehen, Klausuren schieben etc. Das ist aber nicht meine Einstellungen, jedoch muss ich mit den evtl. Konsequenzen leben.
 
Ich musste auch innerlich etwas schmunzeln als ich meine Fortbildung (mit freundlicher Finanzierung durch Vater Staat) angefangen habe, waren sie superstolz, verkünden zu können, dass sie ihre Teilnehmer immer erfolgreich in Praktika vermitteln.

Ich bin jetzt noch nicht so antik wie manch einer hier, aber früher hat man sich ARBEIT gesucht. Heute macht man ein Praktikum nach den anderen, wird als günstige oder auch gratis arbeitende Auswechselkraft benutzt und dann...tjoa.

Je länger ich mit dem Arbeitsmarkt zu tun habe, desto mehr ist er mir zuwider.

Selbstsändigkeit kann man in 9 von 10 Fällen auch vergessen, da man vermutlich nicht das Skillset hat, das dieses Jahrzehnt gefragt ist.

Was also tun? Das nächste Flappy-Bird machen? Oder direkt Waffenhandel mit dem Sudan?

Ich sag es euch, wenn ich zu meinem jüngeren Selbst sprechen könnte, würde ich ihm nahelegen, nein, BEFEHLEN, eine Beamtenlaufbahn einzuschlagen :lol:
 
Unrecht hast Du nicht unbedingt aber mir persönlich ist mir mein kurzes Leben zu Schade um die vollständige Energie in Bildung und Arbeit zu investieren.

Dafür gibt es viel zu schöne andere Sachen die mir persönlich wichtiger sind. Verdienen tu ich auch so genug, dass ich alles (normale) leisten kann.

Auf Arbeit bin ich natürlich aktiv usw. aber wozu den Erfolgsdruck haben wenn ich es auch anders lösen kann.
 
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