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Konsole ohne Gebrauchtspiele, trotzdem noch interessant?

Kauft ihr eine Next-Gen Konsole auch bei einer Gebrauchtspielsperre?

  • Wer will schon ne neue Next-Gen Konsole?

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    100

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Habe in dieser Gen lediglich ein einziges Gebrauchtspiel gekauft (Halo 3), daher tangiert mich das in dieser Hinsicht kein Stück. Was ich allerdings befürchte ist, dass dadurch auch kein wirklicher Preisverfall bei Spielen einsetzt und man nicht, so wie heute, ein Spiel nach ein paar Monaten für 20-30 Euro oder weniger kaufen kann - mit dieser Konsequenz wäre es dann auch für mich sehr ärgerlich.

Allerdings nicht in dem Ausmaß, dass ich deshalb auf die neue Konsole verzichten würde. Ich kauf mir nicht sooo viele Titel pro Jahr (zumindest wenn ich als Maßstab manch andere hier im Forum heranziehe) aber spiele die Spiele die ich habe lange und mehrmals, daher sollen die möglichst gut sein. Aus dem Grund gibt es für mich viel entscheidendere Punkte die mich zum Kauf einer Konsole bewegen oder davon abhalten wovon an vorderster Stelle sicherlich die Technik steht.
 
Fergy schrieb:
WaldGespenst schrieb:
die meisten spieler denken einfach nicht weit genug und würden den scheiß deshalb akzeptieren, bis sie in paar jahren dumm aus der wäsche gucken... :nein:
AM Wichtigsten ist es für manche halt erst einmal, dass man am Releasetag Hypegame XY zocken kann und wenn man dafür das Erstgeborene an den Publisher abgeben kann. Mit dem Rest beschäftigt man sich später bzw. mosert darüber im Web, wenn es zu spät ist.

Ja das ist echt erstaunlich :skep:

Ich persönlich würde die Konsole wohl irgendwann günstig kaufen, wenn ich dann für eine Spiel nur noch einen gewissen geringen Betrag zahlen muss. Das mache ich bei Steam jetzt auch schon so: Nur sehr günstige Spiele (<10€) werden mit Accountbindung gekauft.

Die Spieleindustrie hat ganze Arbeit geleistet den Spielern alle Einschränkungen als "Feature" zu verkaufen :nein:

Btw: Ich selbst kaufe keine gebrauchten Spiele und verkaufe auch keine. Die nächsten Schritte nach der Gebrauchtspielsperre sind dann auch für mich als Spieler unertragtbar. Jetzt am PC gibt es die Dauer online DRMs, EA hat es sogar erfolgreich geschafft den Spielern einzureden, der DRM sei notwendig für das Spiel (Sim City) da es sonst nicht funktionieren würde :ugly: :nein:
Davor habe ich dann wirklich Angst, und ich habe keine Zweifel, dass das irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft auch auf den Konsolen kommen wird, eventuell sogar schon auf der Xbox720/PS4. Dazu bin ich mir recht sicher, dass die Spieler auch das akzeptieren werden (tun sie ja jetzt bei Sim City schon) nur um eben am Releasetage Hypergame XY zu zocken :nein:
 
Für mich ist eine Gebrauchtspielesperre überhaupt kein Problem. Kaufe so gut wie nix gebraucht. Wohl aber zum Budgetpreis. Ich denke mal dass die Pyramidenpreise sich nicht großartig durch einen wegfallenden Gebrauchtmarkt ändern würden. Auch das always on der Xbox ist mir schnuppe - habe ich ja mit der 360 letztlich schon. Stört mich da auch nicht dass sich da immer in Xbox Live eingeloggt wird.

Also nein, eine Gebrauchtspielsperre hätte keinerlei Auwirkung auf mein Kaufverhalten.
 
Das wäre schon ein Faktor, sich für/gegen eine der neuen Konsolen zu entscheiden. Ich kaufe zwar zu 99% neu, aber verkaufe durchgespielte Spiele wieder oder leihe auch von Freunden.
Schon bei Steam ist das mehr als ärgerlich, Spiele nicht mehr verkaufen zu können. Vollpreis sehen die von mir nicht mehr. Ich sehe das so, dass bei Kauf das Produkt in meinen Besitz übergeht und ich auch das Recht zu Veräußerung haben muss. Alleine diese Online Pässe sind schon mit der größte Fail dieser Gen.
Wenn ich doch eine neue Konsolen unter diesen Bedingungen kaufen würde, würde ich wirklich nur noch ganz wenige Spiele kaufen und möglichst zum Budget-Preis.

Edit: Das Ergebnis der Umfrage ist schon erschreckend. Da sind wohl noch einige im Hype der gestrigen Veranstaltung. Das Thema ist schon ein Angriff auf Besitzrechte jeder Person, auch wenn es hier nur um Spiele geht.
 
Vor allem wird der Konkurrenzkampf ja immer härter. Jeden Monat erscheint ein geiles Spiel. Man kann das gar nicht alles zocken. Nehmen wir an, ich spiele mal Tomb Raider für 4 Wochen. Oder GT für 2 Monate (ausschließlich), dann sind doch alle Spiele, die im selben Monat erschienen sind gleich 20€ billiger zu bekommen.
 
Mandos schrieb:
Also nein, eine Gebrauchtspielsperre hätte keinerlei Auwirkung auf mein Kaufverhalten.

Und du behältst jedes Spiel, das du kaufst, selbst wenn du es echt scheiße findest? Für mich sind solche Spiele eine Beleidigung meiner Sammlung, die müssen weg. Zumal ich meine Spielesammlung eh gern einigermaßen überschaubar halte. Abgesehen davon waren das in den letzten beiden Generationen einige tausend Euro, die ich dadurch wieder eingenommen habe, auf sowas verzichte ich doch nicht...
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Mandos schrieb:
Also nein, eine Gebrauchtspielsperre hätte keinerlei Auwirkung auf mein Kaufverhalten.

Und du behältst jedes Spiel, das du kaufst, selbst wenn du es echt scheiße findest?

Die 2 Spiele in meiner Sammlung, die ich wirklich scheiße finde, sind auch noch hier (Last Remnant und Metro). Hab da kein Problem mit.

Natürlich weiß ich, dass ich dadurch auf bares Geld verzichte, aber ich hab mich schon so oft darüber geärgert, dass ich meine Konsolen und Spiele, die ich als Kind hatte, verkaufen musste, um Geld für die neuen Geräte zu haben, lass ich das einfach komplett sein.
 
el_barto schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Mandos schrieb:
Also nein, eine Gebrauchtspielsperre hätte keinerlei Auwirkung auf mein Kaufverhalten.

Und du behältst jedes Spiel, das du kaufst, selbst wenn du es echt scheiße findest?

Die 2 Spiele in meiner Sammlung, die ich wirklich scheiße finde, sind auch noch hier (Last Remnant und Metro). Hab da kein Problem mit.

Natürlich weiß ich, dass ich dadurch auf bares Geld verzichte, aber ich hab mich schon so oft darüber geärgert, dass ich meine Konsolen und Spiele, die ich als Kind hatte, verkaufen musste, um Geld für die neuen Geräte zu haben, lass ich das einfach komplett sein.

Wie kann man das denn scheiße finden?

@Topic
Momentan habe ich 313 Spiele (und damit habe ich im Vergleich hier noch relativ wenig). Und da ist auch Schrott mit dabei. Aber ich kann mich leider nicht davon trennen.
 
Dow Jones schrieb:
@Topic
Momentan habe ich 313 Spiele (und damit habe ich im Vergleich hier noch relativ wenig). Und da ist auch Schrott mit dabei. Aber ich kann mich leider nicht davon trennen.

WTF? :D Alles zusammengenommen? Ich hab alle Generationen zusammen vielleicht 120 und dachte, dass wäre viel.
 
Wie gesagt... Hätte ich keine Videothek dann wäre meine Sammlung bestimmt größer. Sollte ein Hersteller den Riegel vorschieben dann wurde dies meine Kaufentscheidung ein bissl beeinträchtigen.
 
Die Fehler wurden korrigiert und ich war so frei die Umfrage generell zu halten da das kein PS4 Problem darstellen wird sondern eines aller kommenden Generationen.

Also ich fänds ärgerlich aber ich würde es auch überleben, ich kaufe nicht viel gebraucht, ich muss auch nicht immer alles besitzen, kleine Kinder werden aber schreien wie am Spieß. Fänds trotzdem scheiße.
 
Ich finde ich habe einen ganzen Haufen Spiele und kann mich nicht wirklich erinnern, jemals eines gebraucht gekauft oder verkauft zu haben, obwohl ich das vermutlich sogar mal getan habe, aber "nötig" habe ich es nicht und mache es auch nicht regelmäßig.

Ich würde also trotzdem eine neue Konsole kaufen, ich will nämlich auf jeden Fall NextGen Games zocken. Ändert nichts daran, dass es eine riesige Frechheit finden würde. Daher kann ich auch keine der Optionen in der Umfrage wählen, weil die erste Option einfach ein unkritisches Bejahen darstellt.

Dieses Problem kann man sowieso nicht wirklich auf der Konsumentenebene lösen, da die Industrie hier eindeutig durch ein koordiniertes Vorgehen in der Lage ist, dem Endkunden keine Wahl zu lassen.

Hier wäre vielmehr meines Erachtens ein politisches Vorgehen mit rechtlicher Lösung notwendig, was bedeutet, dass auf europäischer Ebene rechtlich festgelegt werden muss, dass Unternehmen die Software für Privatkunden, wenn diese auf irgendeine Art und Weise an ein bestimmtes Gerät gebunden wird, auch auf ein anderes Gerät ohne unbilligen Aufwand übertragbar sein muss und weiterverkauft werden darf. Die technischen Voraussetzungen dafür sind vom jeweiligen Unternehmen zu schaffen.

Sprich, wenn Publisher X mir ein Spiel verkauft, dass ich mit einem Aktivierungscode an meine Konsole binde, dann wäre Publisher X verpflichtet, ein System zu gewährleisten, durch das ich dieses Spiel dennoch weiter verkaufen kann. Etwa indem ich das Spiel durch die Auswahl einer bestimmten Option auf MEINER Konsole deaktiviere und dafür gleichzeitig einen NEUEN Aktivierungscode bekomme.

Diesen kann ich dann zusammen mit der Disc an den Gebrauchtkäufer übersenden, sodass dieser das gebrauchte Spiel normal nutzen kann.

Ob eine solche Regelung nur für Software gelten soll, die auf physischen Datenträgern ausgeliefert wird, oder auch für Downloadspiele gelten soll, wäre zu diskutieren.
 
Bin eh seit meinem Wechsel zur PS3 auf Konsole, PC und Android mit Download/Stream only unterwegs. Bei Games, Software, Filmen und Musik. Demnächst wenn ich nen Kindle habe auch bei Büchern.
 
Die Plattform wäre für mich unter den Voraussetzungen nur dann interessant, wenn es entweder bei den Retail- oder den Downloadtiteln Preise a la Steam Aktionen geben würde. Sprich alles über ~15€ würde ich auf der Plattform dann nicht mehr kaufen und solange die Plattform nicht entsprechende Preise dauerhaft bietet oder aber Steam Sale ähnliche Angebot hat gäbe es für mich auch keine PS4.
 
Ich kaufe keine Gebrauchtspiele, aber ich verkaufe meine Spiele alle wieder. Insofern fände ich es extrem störend, wenn das nicht mehr gehen würde.
 
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