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Kiefer OP: Ja oder Nein

Kiefer OP?

  • Ja

    Stimmen: 21 41,2%
  • Nein

    Stimmen: 30 58,8%

  • Umfrageteilnehmer
    51

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bart Wux schrieb:
Das Problem ist, mein Kiefer ist sehr schmal und klein und hat dafür zuviele Zähne drin. Das führt zu einem starken Überbiss und offenen Biss, heißt ich habe nur hinten Kontakt und die Schneidezähne stehen etwas vor. Optik und Funktionalität sind beide beeinträchtigt und ich hätte nichts gegen eine Besserung. Aber wie gesagt, die durchzuführende BEhandlung wäre eine immense Tortur über Jahre hinweg.

Es stört dich offensichtlich, also lass es machen. :dhoch:
 
Nasreddin schrieb:
Hamlet schrieb:
Ich würds nicht machen. Sei so wie du bist. Es gibt keine schönen oder hässlichen Menschen. Das einzigste hässliche, ist die Bewertung Anderer.

Das ist der typische Ratschlag, wenn man andere fragt. Aber wie hyperman bereits sagte, das sagt sich als Außenstehender einfach. Die Bewertung Anderer sieht dann aber in der Regel anders aus. Auch diejenigen Menschen, die immer so gerne behaupten, das sei doch alles egal, bewerten andere Menschen nach äußeren Merkmalen. Das ist nun mal so.

Wenn das ganze Bart belastet, dann sollte imo dieser "Sei wie du bist"-Bullshit einer Behandlung nicht im Wege stehen. Schon gar nicht, wenn es um mehr als kosmetische Details geht, was bei ihm ja anscheinend der Fall ist.


Es belastet ihn aber nur, wegen den anderen Menschen. Und nur für die anderen Menschen würde ich das nicht tun.
 
Sowas tut man nicht nur wegen der anderen Menschen. Denn durch das Verhalten der anderen Menschen, entstehen einem selbst Nachteile. Dann die psychische Belastung. Da kannst du noch so oft sagen, das ist doch egal, was die anderen denken. Das ändert gar nichts. Es ist keinem sozialen Wesen völlig egal, wie es wahrgenommen wird. Und dann kommen bei Bart auch noch medizinische Argumente dazu.

Wieso also zwingend den Fatalismus wählen und "so ist es halt" sagen, wenn es Möglichkeiten gibt, etwas nach den eigenen Vorstellungen zu ändern? Ob die Behandlung diesen Aufwand wert ist, ist eine andere Frage, aber ich kann sehr gut nachvollziehen, wieso Bart mit dem Gedanken spielt.
 
Also wenn ich 3 Ohren hätte oder übel schielen würde oder eine rießen krumme Nase hätte würde ich das doch nicht ändern wollen wenn ich ganz alleine auf der Welt wäre. (Ja ich weiß, wenn ich alleine wäre, gäbe es auch Niemanden der mir das richten könnte).
Egal. Man fühlt sich damit nur unwohl, wegen den anderen Menschen. ist halt so.
 
Die Frage kannst nur du selbst für dich beantworten, je nachdem wie stark es sich auf deine Psyche auswirkt. Für mich gesprochen würde ich aber sowas nicht machen lassen.
 
Da sich nicht wirklich jemand in dich und deine Gefühle reinversetzen vermag,
würd ich nur auf deine eigene Meinung hören.
Nur du selber kannst abwägen wie sehr es dich beeinträchtigt und ob ein Leben
mit dem Handicap Lebenswert ist.

Falls NEIN.. dann würd ichs machen.. Da du ja noch ein Paar Jahre vor die hast.

Aber wissen kannst nur du das.

Gruss Rene
 
Die Entscheidung kann dir doch gar niemand abnehmen und eigentlich kann dich die Meinung hier auch gar nicht interessieren. Wir alle können keine Aussage treffen, weil wir die Situation nicht kennen. Entgegen des möglichen Anscheins liegen hier allein subjektive Äusserungen vor. Helfen können dir hingegen nur objektive Aussagen.
Zuletzt hängt es davon ab, wie es in dir aussieht. Wie schwer belastet dich die Situation wirklich und wie sehr wünscht du dir eine Änderung. Diese Abwägung kann nur dann sinnvoll vorgenommen werden, wenn man selbst in der Situation ist.
Sachgerechter erscheint es mithin, diese Umfrage außer Betracht zu lassen.
 
Das kann auf Dauer zu Probleme führen, muss es aber nicht zwingend.

Aus dem Grund mache es nicht.

Ich hatte eine ähnliche Sachen mit meiner Hand.
Unfall gehabt und es hieß irgendwas sei in der Handwurzel gerissen und man müsse dies richten.

Also aufschneiden und fixxen.
Von da an hätte ich aber trotzdem immer kleine Beschwerden
DAUERHAFT!

Mache ich das nicht (und ja ich habs nicht gemacht), KANN ES SEIN, dass es irgendwann sehr schlimm werden KANN, bis zu einem Aspekt, wo die Hand nur noch bedingt einsetzbar sei.

Nun.
Diese Diagnose ist nun gute 4 Jahre her.
Ich habe nur manchmal kleine Schmerzen und dann lass ich die Hand ein wenig in Ruhe. Und ich zocke trotzdem noch locker 8 Stunden am Stück.

Wer weiß was es noch bringt.

Worst Case.
Du unterziehst dich der harten Eingriffe, durchlebst eine Zeit voller Leid und wirst dann umgefahren und bist tot.

Nein, lebe dein leben so wie es ist und was sein kann, muss nicht eintreffen.

Kopf hoch :)
 
BAZONG schrieb:
Ich denke, hier* ist der denkbar schlechteste Platz, sich für so etwas Rat einzuholen.



* Forum für Videospielthemen


Ach ich weiß nicht. Es geht hier ja nicht um eine medizinische Einschätzung (die liegt ja schon vor), sondern eher um eine gefühlsmäßige menschliche Entscheidung.
Von daher kann man das doch überall fragen.
 
Faultier schrieb:
Das kann auf Dauer zu Probleme führen, muss es aber nicht zwingend.

Aus dem Grund mache es nicht.

Ich hatte eine ähnliche Sachen mit meiner Hand.
Unfall gehabt und es hieß irgendwas sei in der Handwurzel gerissen und man müsse dies richten.

Also aufschneiden und fixxen.
Von da an hätte ich aber trotzdem immer kleine Beschwerden
DAUERHAFT!

Mache ich das nicht (und ja ich habs nicht gemacht), KANN ES SEIN, dass es irgendwann sehr schlimm werden KANN, bis zu einem Aspekt, wo die Hand nur noch bedingt einsetzbar sei.

Nun.
Diese Diagnose ist nun gute 4 Jahre her.
Ich habe nur manchmal kleine Schmerzen und dann lass ich die Hand ein wenig in Ruhe. Und ich zocke trotzdem noch locker 8 Stunden am Stück.

Wer weiß was es noch bringt.

Worst Case.
Du unterziehst dich der harten Eingriffe, durchlebst eine Zeit voller Leid und wirst dann umgefahren und bist tot.

Nein, lebe dein leben so wie es ist und was sein kann, muss nicht eintreffen.

Kopf hoch :)

Dieses Lebensmotto ist dem Konsum nicht sonderlich förderlich.
Sie wollen ein Haus kaufen ? Tun Sie es nicht denn schon morgen könnten sie umgefahren werden. Ein neues Auto ? Völlig daneben. Große Hupen für ihre Frau ? Wozu denn, wenn sie doch vielleicht schon morgen nicht mehr nach Hause kommt.
 
Ich hatte schon mal eine Magensonde und die über mehrere Wochen klingt schon mal nicht lustig. Aber wenn man die Korrektur unbedingt will, kann man das ertragen.

Ich würde abklären wie hoch die Erfolgschancen bzw. Risiken sind und wenn's diesbezüglich gut aussieht, würde ICH es machen.

Gibt es keine "softere" Methode durch Zahnkorrekturen?
 
snowman schrieb:
Dieses Lebensmotto ist dem Konsum nicht sonderlich förderlich.
Sie wollen ein Haus kaufen ? Tun Sie es nicht denn schon morgen könnten sie umgefahren werden. Ein neues Auto ? Völlig daneben. Große Hupen für ihre Frau ? Wozu denn, wenn sie doch vielleicht schon morgen nicht mehr nach Hause kommt.

Mmmh, das Lebensmotto ist zwar was die Lebensfreude angeht durchaus diskussionsfähig, aber den Zusammenhang zum Konsum herzustellen finde ich sehr befremdlich.
 
snowman schrieb:
Faultier schrieb:
Das kann auf Dauer zu Probleme führen, muss es aber nicht zwingend.

Aus dem Grund mache es nicht.

Ich hatte eine ähnliche Sachen mit meiner Hand.
Unfall gehabt und es hieß irgendwas sei in der Handwurzel gerissen und man müsse dies richten.

Also aufschneiden und fixxen.
Von da an hätte ich aber trotzdem immer kleine Beschwerden
DAUERHAFT!

Mache ich das nicht (und ja ich habs nicht gemacht), KANN ES SEIN, dass es irgendwann sehr schlimm werden KANN, bis zu einem Aspekt, wo die Hand nur noch bedingt einsetzbar sei.

Nun.
Diese Diagnose ist nun gute 4 Jahre her.
Ich habe nur manchmal kleine Schmerzen und dann lass ich die Hand ein wenig in Ruhe. Und ich zocke trotzdem noch locker 8 Stunden am Stück.

Wer weiß was es noch bringt.

Worst Case.
Du unterziehst dich der harten Eingriffe, durchlebst eine Zeit voller Leid und wirst dann umgefahren und bist tot.

Nein, lebe dein leben so wie es ist und was sein kann, muss nicht eintreffen.

Kopf hoch :)

Dieses Lebensmotto ist dem Konsum nicht sonderlich förderlich.
Sie wollen ein Haus kaufen ? Tun Sie es nicht denn schon morgen könnten sie umgefahren werden. Ein neues Auto ? Völlig daneben. Große Hupen für ihre Frau ? Wozu denn, wenn sie doch vielleicht schon morgen nicht mehr nach Hause kommt.

Du bist mir ja eener. :lol:
Also gerade beim Konsum denke ich "Man lebt nur einmal".
10,- mehr zahlen und dafür TDU2 ne Woche eher haben, aber sowas von dabei.

PS2 an Silvester umbauen, sich parallel in China GT4 bestellen, nur um es zu zocken, auch das würde ich immer wieder tun.

Aber wenn mir Leid prognostiziert wird, dann sehe ich das anders.

@Bart,

war meine Schiksalsstory für dich hilfreich :?
 
Ich kenn da eine (nicht persönlich), die wollte sich kürzlich die Titten richten lassen und beguckt sich jetzt die Radieschen von unten.
Also rein von kosmetischen Gesichtspunkten her würde ich abraten. Das liest sich ja echt abartig und ist ja auch mit richtig fetten Eingriffen verbunden. Ich weiß, dass das sehr einfach gesagt ist, wenn man selbst diese Probleme nicht hat. In den Ohren der Betroffenen klingen dann solche Plattitüden wie "Sei einfach wie du bist und steh dazu" wie der blanke Hohn. Unsere Gesellschaft ist nun mal leider sehr oberflächlich. Aber am Ende ist es die vernünftigste Lösung, wenngleich vielleicht auch nicht die beste.

Aber: Du sagst ja auch, dass dein momentaner Zustand auch vom körperlichen Aspekt her scheiße ist. Imo wäre jetzt hier die Frage, inwieweit sich das noch verschlimmern kann. Wäre es u.U. eine Option, das dir die Zeit die Entscheidung abnimmt und du das machen lässt, wenn es einfach keine andere Möglichkeit mehr gibt?

Was hat denn der Arzt so zu den allgemeinen Risiken gesagt? Sind das nur die üblichen Dinge wie Verletzungen von Muskeln und Nerven, Wundheilungsprobleme etc. oder besteht eine nicht unerhebliche Chance, dass du nach zwei Jahren Kiefer-Horror rein gar nix gewonnen hast?
 
Bart Wux schrieb:
Was ist, wenn ich es nicht machen lassen?

Ich seh erstmal scheiße aus und hab halt das Problem, dass meine Kaumethode zwangsläufig von dem des durchschnittlichen Menschen abweicht. Das kann auf Dauer zu Probleme führen, muss es aber nicht zwingend.

Also wenn du es nicht machst wirst du genauso aussehen wie bisher? Oder wird sich wenn du nix machst noch irgendwas am Kiefer verschieben und dein Aussehen (weiter) beeinflussen?
Und bezüglich der Kaumethode, wie wirkt sich das aus? Wirst du dann nicht mehr mit anderen Menschen am Tisch essen können/wollen, weil dir immer was ausm Mund fällt, du dadurch schmatzt etc.?

Und zu welchen Problemen wird es führen wenn du nichts machst? Zahnabrieb, Zahnausfall... oder sowas?

Wenn du durch die Entscheidung gegen eine OP wirklich so große Schwierigkeiten bekommst das du körperlich und auch psychische Probleme bekommen könntest, dann würde ich sagen lass es machen...
 
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