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Pränataldiagnostik: ja oder nein?

Pränataldiagnostik: Ja/nein?

  • Ja, es sollte alles geprüft werden dürfen, was technisch geht. Inklusive phänotypischer Merkmale.

    Stimmen: 11 32,4%
  • Ja, sie sollte erlaubt sein, allerdings nur eng begrenzt auf schwere Fehlbildungen/Krankheiten.

    Stimmen: 20 58,8%
  • Nein, sie sollte komplett verboten werden. Das Recht auf Leben ist unantastbar.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Bin mir unschlüssig...

    Stimmen: 3 8,8%

  • Umfrageteilnehmer
    34

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pablo_Pineda_Ferrer
Du darfst gerne auch die wörtlichen Zitate am Ende lesen, vielleicht kann das für dich eine Inspirationsquelle sein.

ich zitiere

und der erste Europäer mit Down-Syndrom, der einen Universitätsabschluss hat.

Genau, der Erste, vllt schaffen es auch sehr sehr Wenige aber wenn ein Kind Trisomie 21 kann, nein muss man, davon ausgehen das es Betreuung benötigen wird. Alles Andere wäre fahrlässig. Wenn es dann doch anders kommt schön und gut aber das passiert nicht allzu oft.
 
Um noch einmal etwas wesentliches festzuhalten

Betreuung bzw Assistenz bedeutet nicht, dass man nicht selbstbestimmt Leben kann.

Selbstbestimmung ist nicht gleichzusetzen mit Selbstständigkeit
 
Doch ich verstehe das schon...

Ich werfe hier ja nicht eine pauschale Aussage nach der anderen in den Raum.

Aber ich merke, dass die ganze Diskussion langsam abdriftet und ich denke, dass ich meinen Standpunkt mehr als einmal klar gemacht habe (wer das nicht so sieht, soll sich einfach meine anderen Beiträge durchlesen)

Daher werde ich mich nun hier aus dieser Diskussion herausziehen.
 
Man muss hier aber nun in einem gewissen Maße einfach pauschalisieren und kann sich nicht auf jeden Einzelfall (siehe Uni Abschluß trotz Trisomie21) berufen weil es eben ein EINZELfall ist und normalerweise das Leben von Menschen mit einer solchen Erbkrankheit bzw. genetischem Defekt und deren Angehörigen sehr schwierig verläuft.

Das es auch EINZELfälle gibt in denen das nicht so ist, ist zwar schön aber eben nicht die Norm.
 
Aber nicht jede Form der Behinderung bedeutet nun einmal Leid.

Das muss sie auch nicht. Dennoch ist es eine Behinderung. Wenn sich derjenige aussuchen könnte, ob er lieber gesund wäre, würde er natürlich ja sagen. Und wenn man das vorher - zumindest teilweise - ausschließen kann, sollte man das meiner Meinung nach auch tun. Ist ja jetzt auch nicht so, als würde es bei der Abtreibung ein Wesen mit entwickeltem Bewusstsein betreffen, welches diese Abtreibung miterlebt.
 
Also wir haben uns bewusst dagegen entschieden, unser ungeborenes Kind testen zu lassen.
Weil je nach Ergebnis kommt nach so einem Test ja dann unweigerlich die Frage, ob man das behinderte Kind abtreiben will. Und diese Entscheidung wollten wir beide nicht treffen, weil das für uns eigentlich nicht in Frage kommt.
 
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