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Kampfsportler oder Kampfkünstler hier?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ruhrpottritter schrieb:
Also ich würde ganze gerne MMA machen, und schon 1-2 Stunden pro Woche. ( Kann dann ja immernoch nebenbei zum Gruppentraining gehen )

Wieso soll es denn privatunterricht sein? Grad die vollkontaktstile leben doch vom sparring in der gruppe.
 
Is auf jeden Fall lukrativ. Du bleibst dein Leben lang fit und verdienst Geld wie Heu dafür, dass du deinen dummen Lehrlingen ins Bein kickst bis sie weinen.
 
Dann lieber Golflehrer. Noch mehr Geld, noch mehr tanning und wenn der Schüler nicht spurt, kannste ihm direkt den Schläger durchs Gesicht ziehen. Win win win. :)
 
Ich hatte damals das Glück, lediglich 10 Euro pro Privatstunde Escrima zu bezahlen. Lag aber auch nur daran, dass mein Trainer nach Bonn gezogen war, den Kram dort nur nebenbei betrieb und ich vor Ort sein erster und einziger Schüler war. :D Dafür gab es halt auch keine Halle oder ähnliches. Nach einem halben Jahr sind dann nach und nach neue Leute dazu gestoßen.

Grundsätzlich würde ich aber auch eher mit 50 Euro aufwärts rechnen.
 
Ache schrieb:
Ruhrpottritter schrieb:
Also ich würde ganze gerne MMA machen, und schon 1-2 Stunden pro Woche. ( Kann dann ja immernoch nebenbei zum Gruppentraining gehen )

Wieso soll es denn privatunterricht sein? Grad die vollkontaktstile leben doch vom sparring in der gruppe.

Ich schäm mich für meine Füße xD
Mir wurde insgesamt 7x der Zehnagel vom großen Onkel gezogen und seitdem sieht mein Zeh einfach nur noch abartig aus. Ist auch n Grund warum ich nichtmehr schwimmen gehe.
Naja, aufjedenfall reicht es wenn der Trainer das ertragen muss. Ner ganzen Truppe muss ich das nicht antun. ;D
:oops:
 
Wird nicht grundsätzlich barfuß trainiert? Allein schon wegen Rutschgefahr mit Socken.
Ich hab ka. Habe noch nie Kampfsport selber gemacht, aber auf Fotos und in Videos sind alle immer barfuß bei MMA.

- bei dem Sport den ichbisher gemacht habe, wären Socken zbs. nicht erlaubt.
 
Glaub, das is eher son silent agreement - niemand machts, deswegen zieh ich mir auch keine Socken an und so

Schuhe waren bei mir strikt untersagt, aber auf meine Socken, die ich manchmal noch anhatte, hat mich nie jmd drauf angesprochen (war bei mir aber eh alles ziemlich relaxed mit den Leuten, in anderen Vereinen sieht das vllt wirklich anders aus).
 
Üblicherweise wird das so gehalten:
Mattenboden - Auf Mattenboden werden üblicherweise Grappling Techniken trainiert, wie z.b. im Judo, Ju-Jutsu, MMA oder Tai Jutsu Techniken aus dem Ninjutsu usw. Auf Matten trainiert man üblichicherweise aus mehreren Gründen ohne Schuhe weil:

1 - die Matte Risse kriegen könnte und wenn die Einreißen ist das teuer wenn die Matte ersetzt werden muss - eine einzelne Matte kann je nach größe und Qualität bis zu 200 Euro kosten
2 - kann man sich leicht an Rissen in der Matte verletzten. Man würde so garnicht glauben wie hart und scharf so eine eingerissen Matte sein kann.
3 - könnte man nicht nur sich selbst sondern auch seinen Trainingspartner bei vielen Übungen oder Trainingskämpfen ganz leicht verletzten. So ein Trainingsschuh ins Gesicht macht keinen Spaß und das passiert schnell.

Auf Festem Boden wie Parkett oder Sporthallenboden gehen Schuhe klar. Auf hartem Boden werden eher Sachen wie Kung Fu, Karate, Kickboxen, Kendo, normales Boxen oder andere Künste/Sportarten trainiert die nur einen ganz kleinen oder gar keinen Grappling Anteil haben und üblicherweise im Stehen Trainiert werden. Hierbei ist die Verletzungsgefahr für den Gegner geringer, weil fast immer mit einem gewissen Sicherheitsabstand trainiert wird, bzw. weil man immer noch eine Pratze (dickes Schlagkissen) zwischen Fuß und Kontakt hat. Wenn doch Trainingskämpfe mit Kontakt ausgeführt werden zieht man die Schuhe aus und meißten werden noch noch Safetys (Schutzpolster wie Boxhandschuhe und Fußschützer) übergezogen.

OkamiGear_GS_Full_Eqp_01_400.jpg

Socken auf Mattenboden haben in allen Martial Arts Schulen in denen ich bis jetzt trainiert oder zu Gast war -wenn überhaupt - nur die Mädchen getragen. Und das waren in den letzten 30 Jahren schon einige, ganz sicher über 100. Bei Männern geht das gar nicht. Hässliche Füße/Zehen interessieren keinen, da wird automatisch angenommen, dass das ne Trainingsverletzung sein könnte, das ist ehrenhaft, darüber wird niemand Witze machen. Auf hartem Boden wird einen der Trainer schon drauf hinweisen das man die Ausziehen soll, weil die Verletzungsgefahr durch die Rutschgefahr viel höher ist als Barfuss oder mit speziellen Schuhen z.b. von Kwon.

[ama]http://www.amazon.de/KWON-Chosun-Plus-Schuhe-44/dp/B000K79V26/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1333937530&sr=8-1[/ama]
 
blue schrieb:
Bei Männern geht das gar nicht.

Oh shit, jetzt kam ich da so oft mit Socken an und JETZT erst erfahre ich, dass das mal gar nicht geht! :shock: Was die Leuten über mich gedacht haben werden, oh je oh je. :nein:


lol, was fürn Scheiß - wieso geht das bei Frauen klar, bei Männern aber nicht? Rutschen die weniger oft oder was?
 
Frauen wird das nachgesehen, weil Schwaches Geschlecht und so. Männer die dabei Socken tragen, haben beim MMA wohl auch nen Tütü an. Was deine Trainingskollegen gedacht haben kann ich dir ziemlich genau sagen. :puschel:
 
Ich hab zur zeit wieder Lust auf einen Kampfsport. Allerdings hätte ich gerne einen hohen Grapple-Anteil. Kann da jemand aus Erfahrung etwas empfehlen, was man auch noch als mitzwanziger lernen kann?
 
Tommse schrieb:
was man auch noch als mitzwanziger lernen kann?

Wenn du nicht auf Wettkampfniveau aus bist, sondern es nur für dich selbst machst: Eigentlich so ziemlich alles, egal ob Kampfsport oder Kampfkunst. ;)

Disziplinen die teilweise einen sehr hohen Grappling Anteil haben...
Aikido, Daito-ryu Aikijujutsu, Judo, Nihon Jujutsu, Brazilian Jiu-Jitsu, verschiedene Wushu Disziplinen, Eskrima, klassisches Ringen und seine verschiedenen Abarten,...
 
Kampfkünste waren und sind ein wichtiger Teil meines Lebens. Sie haben mir sehr schon sehr viel gebracht, nicht unbedingt in Situationen, was ich natürlich sehr froh bin. Seit 13 Jahren mache ich Wing Chun Kung Fu.
 
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