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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Obendrein war es bei mir so, dass ich unglaublich Angst vor meinem eigenen Tod hatte.
Das ist bei mir irgendwie gar nicht vorhanden bzw. da hat sich nichts verändert. Wurde mir diese Woche bewusst, als es einen ziemlich krassen Vorfall beim Klettern gab.

Waren mit insgesamt sechs Leuten im Steinbruch und haben nebeneinander entsprechend drei Routen im Abstand von je 5 Metern aufgemacht. Gegen Ende stand ich links und ein Vater von zwei kleinen Kindern rechts von mir in der Mitte. Plötzlich raschelt es dort und es brechen drei Brocken hinter einem Busch in der Wand, knapp 20m hoch, heraus. 2x zwischen 2 und 3 kg und ein vielleicht 1 kg schwerer Brocken. Er kann es von unten gar nicht wirklich sehen, checkt aber, dass ihm was entgegenkommen muss. Er entscheidet sich für rechts und rennt los, soweit es ihm am Seil als Sichernder möglich ist. Die Szene spielt sich auch bei mir in Zeitlupe ab. Der erste Totschläger schießt ihm auf Kopfhöhe immerhin ca. 2 Meter entfernt vorbei, der zweite nur noch einen Meter und der dritte hat ihn nur noch um haaresbreite verfehlt. Der Helm hilft in diesen Kategorien nicht mehr. Sein Gesichtsausdruck und -farbe sprachen Bände danach. Glaub das dürfte es vorerst für ihn draußen gewesen sein. Ein paar Minuten später rutscht er auch noch mitsamt einem 5 Meter langen Baumstamm auf dem er mit einem Bein stand und einigen Felsen den Hang runter. Er war echt bedient den Tag. :ulgy:

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Ich hatte Angst, den Kleinen nicht aufwachsen zu sehen. Ist wahrscheinlich total hysterisch, aber wenn du dein erstes Kind in den Armen hältst, weisst du auch, dass dich der/die Kleine im Normalfall überleben wird und du einen Teil seines/ihres Lebens nicht mehr miterleben wirst. Das hat mich total fertig gemacht.

Dann habe ich erstmal eine Lebensversicherung abgeschlossen... :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Erst fällt Anfang der Woche ein Baby aus dem Auto in einem Kreisel und heute wird gleich eine ganze Familie (25, 22, 17, 2 und wenige Wochen altes Baby) von einem Müllwagen erschlagen, wo man nur hoffen möchte, dass sie allesamt wenigstens instantan gestorben sind, und nicht während der 90 Minuten, bis die Rettungskräfte den Müllwagen haben anheben können. Seitdem ich selbst Vater bin, geht mir sowas ganz schön nahe und vorher wäre mir der Kindersitz im Hintergrund links wahrscheinlich nicht mal aufgefallen (Spoiler). Geht euch das auch so? - Da ist man bestimmt auch als Rettungskraft vor Ort für Jahre gezeichnet...

Der Unfall war quasi direkt bei mir vor der Haustür und dadurch hab ich noch mehr Gänsehaut bekommen. Der Müllwagen war erst beim TÜV. Ich frage mich warum der Fahrer die abschüssige Straße überhaupt runter gefahren ist und das Ding nicht vorher in den Graben gesetzt hat? ... und wenn ich angeblich nicht mehr Bremsen kann dann fahr ich doch wild hupend durch die Gegend. Ich hoffe für den Fahrer dass es wirklich ein technischer Defekt war...
 
Unserer (jetzt 15 Monate) ist ja schon ein seit Dezember an der Hand gelaufen, jetzt im Urlaub hat er angefangen loszulassen und kleinere Strecken alleine zu laufen. Wow, das ist schon irgendwie ein bewegender Moment, diese ersten Schritte :liebe:
Dafür ist er bis jetzt recht eigenartig gekrabbelt...da hat er immer ein Beim nachgezogen. Ebenfalls jetzt im Urlaub, hat's ein paar mal schon "richtig" geklappt:
 

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Unserer hat das Krabbeln übersprungen und mit 9 Monaten lief er alleine durch die Gegend. Vorher natürlich alles abgesichert und verriegelt. Laufstall wollte er so gar nicht...
 
Davor graut es mir jetzt schon. Er ist ja erst 4,5 Monate alt und wenn er so weiter macht, blüht uns das mit 9 Monaten auch. Er gibt schon seit seiner Geburt ordentlich Gas mit allem, wo es uns eigentlich lieber wäre, er würde mal etwas langsam machen... ._. In den ganzen Kursen wie PEKIP und wie die nicht alle heißen ist er schon jetzt der Gruppenclown. Na wenigstens lacht er auch viel. :)
 
Wenn ein Unfall mit Kindern passiert, schüttelt es mich unnerlich auch viel mehr durch als früher.
Bei meiner Frau isses aber "schlimmer", die ist direkt in Tränen ausgebrochen, als sie das mit dem Müllauto passiert ist.
Letztes Jahr ist mein Cousin (18) tödlich verunglückt, während wir bei meinem Onkel ein paar Tage zu Besuch waren. Wir waren mit unseren Kindern dabei, als die Polizei kam und meinem Onkel und meiner Tante die Nachricht überbracht hatte. Das war unglaublich furchtbar. Ich habe noch nie einen Menschen so schreien und wimmern gehört wie meine Tante. Ich will sowas auch nie wieder erleben. Seitdem ist die Angst, es könnte den Kindern was passieren, ziemlich präsent. Ganz schlimm...
 
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