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Flüchtlinge

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Ich werde auch jeden Tag aufs Neue enttäuscht. Da lebt man in einem der fortschrittlichsten und reichsten Länder der Welt, dann noch in so einer liberalen Multikultistadt wie Berlin und dann darf man sich vom einfachen Lagerarbeitern und Busfahrern, vom mittelständischen Büroangestellten, von reichen Piloten und Managern und von hochgebildeten Studenten anhören, dass sie diese "Kanaken" nicht hier haben wollen. So ganz plump. Allahu Akbar-Video hier, "Gas soll wieder strömen"-Bild da, jeden zweiten Tag werde ich von polnischen Subunternehmern gefragt, ob schon Flüchtlinge meine Wohnung belagern. Mittlerweile kann man nur noch mit erhobenem Mittelfinger den Tag überstehen.

Natürlich trotzdem Kudos an all die ganz unterschiedlichen Menschen aller Nationen, die sich auf ganz unterschiedliche Weise für diese Menschen einsetzen.
 
Und wie soll diese Weiterentwicklung aussehen? So toll wie in Libyen?
du meinst in dem der westen diese länder nach erfolgter demokratisierung (sprich: freien wahlen) alleine lässt? nein, aber das sage ich seit monaten. da muss hilfe in form von geld und personal und notfalls militär (blauhelme?) rein um für dauerhaften frieden zu sorgen und die freiheit zu garantieren. ist nur schweineteuer, die geschichte.

edit: wie das anders geht zeigt zum beispiel marokko. das ist ne monarchie und als der arabische frühling losging, hat der könig die zeichen der zeit erkennt. er hat seinen heiligen status aufgehoben und die menschenrechte in die verfassung aufgenommen. natürlich sind sie immer noch eine monarchie und es geht dabei um machterhalt, aber es entwickelt sich ganz ohne gewalt langsam in die richtige richtung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Verfassungsreferendum_in_Marokko_2011
 
Zuletzt bearbeitet:
Solche Länder muss man über Jahrzehnte hinweg begleiten und betreuen. Generationen müssen in demokratische Systeme hinein wachsen. Neben dem Geld sind dort auch einfach die Faktoren Zeit und Beharrlichkeit wichtig. Ich mein nem 60 jährigen Libanesen brauchste nicht mehr mit Demokratie und schöner neuer Welt kommen, für den ist es wohl am wichtigsten das er seinen Lebensabend bombenfrei bestreiten kann. Aber die jüngeren Leute und deren Nachkommen müssen in solchen Ländern an die Hand genommen und gefördert werden damit diese Regionen eine hoffentlich friedliche und erfolgreiche Zukunft haben können.
 
nicht nur für 60-jährige. ne bekannte meiner freundin arbeitet schon ne weile mit flüchtlingskindern (sie ist lehrerin). sie hat dort z.b. ein mädchen aus libyen die zwar gut englisch spricht, der sie aber erstmal erklären musste was wahlen sind. davon hatte sie noch nie gehört, geschweige denn von der idee der demokratie ;)
 
De Maizière erhebt schwere Vorwürfe gegen Flüchtlinge Der Bundesinnenminister beklagt die Eigenmächtigkeit einiger Flüchtlinge. Sie glaubten, sie "können sich selbst irgendwohin zuweisen". Vizekanzler Gabriel sieht Deutschland am Rande der Kapazitäten.

http://www.welt.de/politik/deutschl...ebt-schwere-Vorwuerfe-gegen-Fluechtlinge.html


Polizeigewerkschaft warnt vor Eskalation

Der Gewerkschaftsvorsitzende Rainer Wendt spicht in der „Bild“-Zeitung von der „Gefahr, dass die Lage nicht nur an der Grenze, sondern auch in den Flüchtlingsunterkünften außer Kontrolle gerät“. Es komme an vielen Orten „sehr gezielt und gut vorbereitet nahezu täglich zu ethnischen oder religiös motivierten gewaltsamen Auseinandersetzungen“. Es handele sich nicht nur um Rempeleien. Asylbewerber gingen zum Teil mit selbst gebastelten Waffen aufeinander los. „Da dreschen junge testosterongesteuerte Männer im wahrsten Sinne des Wortes aufeinander ein“, sagt Wendt.

http://www.welt.de/politik/article1...nd-gut-vorbereitete-Auseinandersetzungen.html

Willkommen in der Realität :waah:
 
Ich glaube, dass deutschland langfristig von den Asylanten die in deutschland beleiben dürfen profitieren wird - kulturell und wirtschaftlich sowiso.


Joshua kommt aus Pakistan. Er ist Christ. Als radikale Muslime drohen, ihn umzubringen, flieht er nach Deutschland. Doch auch hier kämpft er mit Beschimpfungen, Ausgrenzung und körperlichen Angriffen. "Im Flüchtlingsheim", sagt er, "ist es nicht wirklich anders als in meinem Heimatland."


http://m.heute.de/ZDF/zdfportal/xml/object/40333682
 
Joshua kommt aus Pakistan. Er ist Christ. Als radikale Muslime drohen, ihn umzubringen, flieht er nach Deutschland. Doch auch hier kämpft er mit Beschimpfungen, Ausgrenzung und körperlichen Angriffen. "Im Flüchtlingsheim", sagt er, "ist es nicht wirklich anders als in meinem Heimatland."


http://m.heute.de/ZDF/zdfportal/xml/object/40333682
Ja, weil die Behacken sich aufgrund ihrer Kultur, wollen diese aber nicht aufgeben in Deutschlan und wundern sich dann, wenn sich hier untereinander nichts ändert :vogel:
 
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