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Flüchtlinge

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Ich wäre mit dem Wort "Fakt" aber vorsichtig.

Denn laut unserer Qualitätsmedien war es ebenso ein "Fakt", das Gaddafi und Hussein schlecht für das dortige Volk waren.
Und jetzt sieht Dir mal an was inzwischen im Lybien und im Irak abgeht... sieht dir dazu am besten die Interviews mit den Menschen da an, nicht die Meldungen in der Presse.

Da gibt es dann Töne wie: "Unter Hussein/Gaddafi war sicher nicht alles gut, aber jetzt ist es nur noch eine Katastrophe."
Keine Ahnung was genau der Westen mit diesen Ländern vor hat, eine Demokratie dort zu etablieren ist es aber definitiv nicht.
Natürlich waren Gaddafi und Konsorten schlecht für das Volk.
Vermeintliche Stabilität aufbauend auf Terror, Angst, Willkür und Gewalt ist schlecht.
Dass das Machtvakuum oft durch Extremisten ausgefüllt wurde, ist sehr problematisch.
Aber sich deswegen wieder einen Despoten zurückwünschen?
Es läuft eben nicht alles nach Plan, es ist utopisch zu glauben, dass eine Rückkehr viel bringt und dann eine Demokratie unserer Vorstellung aufkeimt.

Wahrscheinlich. Nur was ist, wenn es nicht so ist? :D Sagst du dann "oh, ich hab mich wohl geirrt"? :D
Ich sehe halt erstmal das positive in Menschen und wie diese Menschen das Land bereichern können.
Mir will einfach nicht in den Kopf, wie man sich da so große Sorgen und Angst haben kann.
 
Ich sehe halt erstmal das positive in Menschen und wie diese Menschen das Land bereichern können.
Mir will einfach nicht in den Kopf, wie man sich da so große Sorgen und Angst haben kann.

Wir sind doch nicht in einer Sekte und freuen uns jeden Tag auf den Zeitpunkt, dass uns Gott endlich abholt nach oben ;) In den Menschen sieht sicher jeder das Gute, trotzdem lohnt es die Situation ständig zu hinterfragen.
 
Da möchte ich mal kurz lachen. Oh, wie ich mich schon darauf freue, wenn wir zurückblicken und sehen, wie falsch du da gelegen hast :grins:.
Was erwartest du denn?
Den Untergang des Abendlandes? Vollverschleierte Frauen? Scharia?
Mord und Totschlag? Gute Deutsche, die in der Gosse leben müssen?

Wir sind doch nicht in einer Sekte und freuen uns jeden Tag auf den Zeitpunkt, dass uns Gott endlich abholt nach oben ;) In den Menschen sieht sicher jeder das Gute, trotzdem lohnt es die Situation ständig zu hinterfragen.
Hinterfragen, ja, aber nicht mit populistischen Ausdrücken und kruden Theorien.
Die Mehrzahl der Menschen die kommen werden keinen Ärger machen, wovor soll ich mich da fürchten?
Aber vielen macht Fremdes wohl so eine Angst, dass sie den humanitären Anspruch verlieren oder wegschieben.
 
Was hier im Moment abläuft wirkt in Zeiten des Internets und der sozialen Netzwerke jedenfalls wie eine gigantische deutsche PR-Kampagne an alle Flüchtlinge dieser Welt, sich auf den Weg hierher zu machen.
Als Orban sagte, dass die Flüchtlingskrise mittlerweile kein europäisches Problem mehr ist, sondern ein deutsches Problem, war das vielleicht dreist, aber es ist mittlerweile defacto so eingetreten. Und Merkel hat durch ihre unglücklich formulierten Entscheidungen ohne Absprache mit den anderen Euroländern die Tore weit geöffnet und jetzt wundert man sich, dass sich andere auf die Hinterbeine stellen oder mit den Schultern zucken und einfach nur noch für den reibungslosen Bahnverkehr Richtung Deutschland sorgen :grins:.
 
Was erwartest du denn?
Den Untergang des Abendlandes? Vollverschleierte Frauen? Scharia?
Mord und Totschlag? Gute Deutsche, die in der Gosse leben müssen?

Die Probleme mit dem konservativen und radikalen Islam werden zunehmen, ebenso wie die Kriminalität. Wer das nicht glaubt, der glaubt auch noch an die Zahnfee. Aber das ist zu erwarten und auch kein Argument gegen Kriegs-Flüchtlinge, denn die Mehrzahl betrifft es nicht.

Was ich aber glaube, ist, dass die Integration so vieler Menschen jährlich komplett scheitern wird. Die Schulen stöhnen schon, dass sie zu wenig Extralehrer für die Inklusion Behinderter haben - und jetzt sollen hunderttausende Menschen reibungslos im Schulsystem unterkommen, die weder Sprache noch Kultur kennen? :lol: Wir werden da über die Jahre imo eine massive Getthoisierung erleben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hier im Moment abläuft wirkt in Zeiten des Internets und der sozialen Netzwerke jedenfalls wie eine gigantische deutsche PR-Kampagne an alle Flüchtlinge dieser Welt, sich auf den Weg hierher zu machen.
Als Orban sagte, dass die Flüchtlingskrise mittlerweile kein europäisches Problem mehr ist, sondern ein deutsches Problem, war das vielleicht dreist, aber es ist mittlerweile defacto so eingetreten. Und Merkel hat durch ihre unglücklich formulierten Entscheidungen ohne Absprache mit den anderen Euroländern die Tore weit geöffnet und jetzt wundert man sich, dass sich andere auf die Hinterbeine stellen oder mit den Schultern zucken und einfach nur noch für den reibungslosen Bahnverkehr Richtung Deutschland sorgen :grins:.
Mittlerweile probiert man ja gegenzusteuern...
Wie Deutschland Menschen von der Flucht abhalten will
http://www.sueddeutsche.de/politik/...nschen-von-der-flucht-abhalten-will-1.2644297
 
mir hängt dieses anti-flüchtlingsgeseier echt zum hals raus. dann schießt doch mal los: was sind eure lösungen? was sind die alterntaiven? und zwar dinge die JETZT funktionieren, nicht nächstes jahr oder in 10. die menschen kommen JETZT und sie brauchen JETZT hilfe...

und dauernd dieses dumme gelaber merkel würde was sagen und alle flüchtlinge würden das hören. die menschen kennen deutschland durch fußball im TV und aus dem was ihnen erzählt wird. da sind schleuser die einem das blaue vom himmel erzählen, damit die mitfahren. die bekommen doch von dem was merkel sagt überhaupt nichts mit...
 
Ja, aber wehe du wagst es auch nur im Geringsten die jetzige Situation zu kritisieren. Dann wird wieder von allen Seiten mit der Nazikeule geschlagen. Und hinterher wundert man sich, wieso sich die Leute dann tatsächlich radikalisieren und die Rechtsextremen immer mehr Zulauf bekommen. :kaffee:

Ja, das ist wichtig dass man das mal anspricht wie rechtschaffene Besorgte von grünverseuchten Linksfaschopädophilen zur rechten Radikalisierung geradezu genötigt werden.
"Ehrlich, ich hab ja nichts gegen Ausländer, aber diese ganzen Gutmenschen auf Facebook, da MUSSTE ich einfach den Brandsatz ins Flüchtlingsheim werfen"

#Manwirdjawohlnochzündelndürfen #DieLinkensindschuld
 
Aber das ist doch auch Bullshit.
Jeder der die Situation kritisiert, ist gleich ein Nazi der am liebsten Flüchtlingsheime anzündet.
 
Aber das ist doch auch Bullshit.
Jeder der die Situation kritisiert, ist gleich ein Nazi der am liebsten Flüchtlingsheime anzündet.

Natürlich. Sagt aber mal abgesehen von meiner Übertreibung auch keiner. Dass wird von der klammheimlich braun angehauchten Fraktion auch immer nur so gebetsmühlenartig wiederholt. Aber der Bullshit dass Menschen sich wegen einer gefühlten Nazikeule radikalisieren... Ich mein: ernsthaft?
 
Ja, das ist wichtig dass man das mal anspricht wie rechtschaffene Besorgte von grünverseuchten Linksfaschopädophilen zur rechten Radikalisierung geradezu genötigt werden.
"Ehrlich, ich hab ja nichts gegen Ausländer, aber diese ganzen Gutmenschen auf Facebook, da MUSSTE ich einfach den Brandsatz ins Flüchtlingsheim werfen"

#Manwirdjawohlnochzündelndürfen #DieLinkensindschuld

Ich finde es witzig wie den Flüchtlingen selbst Straftaten durchgelassen werden sollen "weil sie es ja nicht anders kennen", gleichzeitig wird aber dem Hauptschulabbrecher Horst-Kevin aus Sachsen der Angst um seine Hartz 4 Bezüge hat zugetraut, differenziert beurteilen zu können ob die Flüchtlinge wirklich für ihn eine Bedrohung sind. Es würde vielleicht mal helfen solche Leute nicht sofort als absolute Idioten zu behandeln (Auch wenn sie es vielleicht sind) sondern vielleicht stattdessen mal zu versuchen auf sie einzugehen und die Ängste zu nehmen, auch wenn sie eventuell unbegründet sind.

Und ich halte Trotzreaktionen im Sinne von "Wenn sie mich schon so bezeichnen, dann tu ich ihnen halt auch den Gefallen und bin auch einer" nicht für so weit hergeholt.
 
Genau der arme Horst-Kevin hat weder in der Schule noch im Elternhaus gelernt das man für Geld arbeiten gehen sollte.
Horst-Kevin hat auch noch nie was davon gehört das man um sich berufliche Perspektiven zu schaffen sich einen Job außerhalb der Heimatstadt suchen muss.

Horst-Kevin ist ein Opfer... Das Opfer seiner Eltern, seines Umfeldes und das Opfer seines eigenen beschränkten Blickfeldes.
An Horst-Kevins Situation haben alle anderen Schuld nur nicht Horst-Kevin selber.
 
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