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Flüchtlinge

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Genau, du forderst nur Tritte gegen den Schädel was versuchtem Totschlag gleichkommt. Kommt mal wieder runter Leute.


Da wollen wir mal bei der Wahrheit bleiben.

Ich habe nichts gefordert. Lies mein post noch mal und du erkennst:

Ich habe gesagt wenn das jemand getan hätte, hätte ich kein Mitleid. Nein ich würde denjenigen der es getan hat sogar beipflichten.

Das ist aber was anderes als " fordern". Ich habe niemanden dazu aufgefordert.

Aber es war nicht PC und damit war klar dass ich böse Kommentare ernte.

Besser wäre natürlich gewesen:

Die kamerafrau erfüllt den Tatbestand der Körperverletzung und dies dulde und unterstütze ich in keinsterweise. Ich hoffe sie wird vor einen ordentlichen Gericht zitiert und dann verurteilt.

So hätten alle beruhigt schlafen können :roll:

Ps: in Ungarn wird sich die Empörung wahrscheinlich in grenzen halten.
 
Ich sehe da auch keine Forderung. Sondern nur eine Vorstellung dessen, was passiert wäre, wenn. Und da würde ich es wohl so handhaben wie er.
 
Ungarn, Tschechien und Polen verhalten sich momentan eigentlich genauso, wie sie es den Flüchtlingen vorwerfen - Immer schön die Hand aufhalten und wenn man mal Verpflichtungen übernehmen soll, wird einem die Türe vor der Nase zugeknallt und die Flüchtlinge zusammengeschlagen - ein tolles Europa ist das. :kotz:
 
Ungarn, Tschechien und Polen verhalten sich momentan eigentlich genauso, wie sie es den Flüchtlingen vorwerfen - Immer schön die Hand aufhalten und wenn man mal Verpflichtungen übernehmen soll, wird einem die Türe vor der Nase zugeknallt und die Flüchtlinge zusammengeschlagen - ein tolles Europa ist das. :kotz:
ohja, das geht mir auch tierisch auf den sack. ist aber auch nix neues. ich erinne mich immer gerne daran, dass die polen mit ihren eu-hilfen erstmal kampfflugzeuge gekauft haben. amerikanische :D
 
Wobei man da ihre Geschichte berücksichtigen muss. Die Polen haben weiterhin großes Misstrauen gegenüber Russland. Und sie wissen, dass die Amerikaner die einzigen sind, die ihnen eine Art Sicherheit geben. Europa ist in der Hinsicht ja komplett unfähig.

Asozial verhalten sie sich auf jeden Fall, aber zumindest in dem Fall kann man es teilweise nachvollziehen.
 
Deren eigene Geschichte nehmen sie als Legitimation für Sicherheit & Militär, aber wenn es um Flüchtlinge und Solidarität geht, dann vergessen sie, dass gerade diese Länder in der jüngeren Geschichte und auch noch während des kalten Krieges oftmals ähnliche Schicksale erlitten haben.

Kein Ösi oder Deutscher stand an den Grenzen zu Ungarn und hat Wirtschaftsflüchtlingen aus dem zerfallenden Sowjet-Reich ein Bein gestellt. Widerlich ist das. Und wenn ich dann Zahlen lese, dass die Polen mit 2.000 Flüchtlingen im ganzen Land angeblich so finanziell überfordert sind dass keine weiteren aufgenommen werden, dann bin ich kurz vorm Platzen.
 
Ich bezog mich jetzt nur auf die Kampfflugzeuge. Alles andere sehe ich genauso wie ihr. Aber die anderen im Osten sind ja genauso. Und UK ist auch so. Europa ist einfach fürn Arsch. Nichts läuft so, wie es angedacht war. In dieser Form kann man auch echt drauf verzichten.
 
Ich bezog mich jetzt nur auf die Kampfflugzeuge. Alles andere sehe ich genauso wie ihr. Aber die anderen im Osten sind ja genauso. Und UK ist auch so. Europa ist einfach fürn Arsch. Nichts läuft so, wie es angedacht war. In dieser Form kann man auch echt drauf verzichten.
europa ist nicht fürn arsch. man sollte nur langsam mal aussortieren. wenn die briten nicht wollen, bitte. dann sollen sie gehen. wenn ungarn-orba meint, ne halbe dikatur aufzubauen, dann streich ich ihm die kohle zusammen. genauso wie den restlichen ostblock-ländern, die sich mit den flüchtlingen derzeit so anstellen. wollen wir doch mal sehen, wie das für die dann weitergeht.

und wenn das alles nicht hilft, muss man eben ein kerneuropa aufbauen. alles raus, was nicht mitzieht.
 
Hat gestern noch einer Maischberger gesehen? Da hat ein tschechischer Politologe das Sträuben der Ostblockstaaten ggü. den Flüchtlingen erklärt, nicht gerechtfertigt. Das sind Menschen, die keine 10 Tage im Jahr nach Hurghada oder in die Türkei fahren. Die während der Sowjet-Jahre und genauso danach nie mit Moslems, anders als wir, in Kontakt kamen. Die Stimmung ist so im Land und da wird keine Politiker gegen an posaunen. So schwach an Argumenten das auch für uns ist.

Allerdings fand ich bezugnehmend auf die Sendung gestern, Roths Kritik an Griechenland stark überzogen. Erst das Land mit aller Macht finanziell drangsalieren (wobei diese Entwicklung größtenteils auf ihrem eigenen Mist jahrelang gewachsen ist, aber das wurde ja schon genug durchgekaut), dann aber die Dodekanes Inseln so alleine lassen. Die Bevölkerung hat dort lange unter den Sparmaßnahmen gelitten, die Polizei ist beispielsweise auf Kos für 40.000 Einwohner eingerichtet. Klar sind die Bilder erschütternd, aber da muss doch die EU einspringen und diese Hot Spots mit Geldern zuscheissen, damit die hohen Zahlen an Flüchtlingen wenigstens zu einem Mindestmaß versorgt werden. Aber Griechenland, im Sparkorsett der EU, noch Vorwürfe machen, mit der Euro-Knarre in der Hand! Da tut man ihnen Unrecht, genauso wie den Menschen, die dort an- und nicht wirklich weiterkommen sowie natürlich den Einwohnern vor Ort, die mit ihrer Tourismus-Ausrichtung jetzt stark unter Druck sind.
 
Ja habe ich gestern gesehen. Schön dass wenigstens der Schweizer und der Tschechische Politologe zu Wort kamen.


Was nämlich bei all dem Unverständnis gegenüber Ungarn zb vergessen wird ist, das sie eine Verantwortung für die außengrenzen der EU haben. Etwas es uns deutschen als Staat mitten in der EU völlig fremd ist.

Vertraglich sind die sogar dazu verpflichtet die Grenzen zu sichern.
Viele Westeuropäer vergessen das, doch im Grunde wird Ungarn dafür kritisiert dass sie sich an EU recht halten das alle Staaten zusammen ausgearbeitet Haben.

Auch gut fand ich den Punkt mit dem lkw: so etwas wäre unmöglich gewesen wenn die Kontrollen an den Grenzen funktionieren würden. Dann könnte kein Lkw mit menschen beladen quer durch Österreich fahren ohne das es auffällt.

Die EU hat den Bürgern damals das versprechen gegeben dass die außengrenzen der EU sicher sind und auch bleiben, dass das schengener abkommen dies nicht negativ beeinflusst. Man kamm heute festhalten das dieses Versprechen nicht gehalten wurde.

Und das eine Regierung in erster Linie dem eigenen Volk verpflichtet ist und nicht da ist um ein Volk zu erziehen sondern legitimiert wurde die Interessen des Volkes zu vertreten und auszuführen ist such nicht falsch.

Anscheinend stellt in Ungarn und andren Ost Staaten die Einstellung von orban keine Regierungspartei exklusive Meinung dar sondern eine von der Mehrheit des Volkes getragene. Und das müssen die westlichen Staaten anerkennen. Auch wenn wir eine andere politik verfolgen, das sind noch immer souveräne Staaten. Ihnen mit Sanktionen zu drohen ist keine Lösung.

Vor allem wollen die meisten Flüchtlinge eh nicht in diesen Ländern bleiben weil sie es ganz natürlich dahin zieht wo schon andere Landsleute oder gar verwandte sind und zweitens weil sie dort nicht willkommen sind und sich nicht sicher fühlen.
 
also erstens machen flüchtlinge eine grenze nicht unsicher und zweitens sagen die ungarn die ich kenne (zugegeben, sind nur 2), dass die eben nicht mit dem einverstanden sind, was die regierung da so treibt. vor allem nicht, wenn es um den umgang mit den flüchtlingen geht. das sieht man auch schön an der hilfsbereitschaft der bevölkerung.
bei aller liebe und allem verständnis für die länder die noch relativ neu in der eu sind: man kann es sich auch einfach machen.
 
Der Regierung wurde aber gewählt und vom Volk legitimiert. Und so wie der Tschechische Politologe sagte steht auch die Mehrheit hinter dieser Haltung ( wie auch schon @Mantis andeutete).

Ich schenke da einem osteuropäischen Politologen mehr glauben als jemanden der paar Osteuropäer kennt die hier leben - absolut nicht persönlich gegen dich gemeint!

Man muss auch bedenken dass in dieser Ländern Rechtsextreme Parteien in den startlöchern stehen und die Regierung auch so handelt dass diese Parteien keinen Zulauf bekommen.


Und sicherheit an den außengrenzen heißt, dass nicht jeder unbehelligt in die EU einreisen kann.

Und genau das passiert. Die ungarische Polizei hat sich dagegen entschieden die Flüchtlinge gewaltsam aus den Zügen zu holen ( was in dee Situation Humanitär auch richtig war) jedoch wurden sie dadurch nicht wie vorgeschrieben registriert.
Die ganzen Menschen die tag für tag über die grenzzäune klettern. Es muss schnellere Verfahren geben. Und die Menschen die hier hin wollen müssen sich an die Spielregeln halten. Jeder der Flüchtling ist soll ja auch in die EU dürfen aber nicht unkontrolliert.

Natürlich ist es blauäugig zu glauben dass die die abgewiesen wurden weil sie zb aus Ländern flüchten wegen der wirtschaftlichen Lage vor Ort und so kein Asyl recht Haben, sich denken " schade. ..gehe ich halt zurück "
Die werden es trotzdem weiter probieren.

Aber deswegen können wir nicht für jeden die Tür öffnen. Grade weil die Menschen aus kriegsgebieten unserere Hilfe brauchen und wir denen sonst nicht gerecht werden.

Ich finde es lustig dass gesetze die von allen beschlossen wurden und auf die alle wert gelegt haben nun keine rolle mehr spielen sollen und die die sie befolgen als Verbrecher dargestellt werden.
 
ich hab jetzt niemanden gesehen, der ungarn als verbrecher darstellt, aber gut. sie handeln unglücklich, zumindest aus meiner sicht.
und dass sich die östlichen staaten mit der aufnahme schwer tun hat ja damit auch nur bedingt zu tun. ganz ehrlich: mir isses ziemlich wumpe, warum sie es ablehnen. am ende des tages sind sie genauso gefragt, wie alle anderen europäischen länder und wenn sie das ablehnen, muss man eben anreize schaffen. klar ist, dass wir eine bessere/gerechtere verteilung von flüchtlingen und asylbewerbern in europa brauchen. doof, dass grade die deutschen genau das ne ganze weile blockiert haben und nun eine gewisse "quittung" dafür bekommen.

für mich ändert das aber nichts an der pflicht auch anderer eu-staaten diesen menschen zu helfen. vor allem und grade, wenn ich deren situation selbst kenne. und wenn man mit angst vor der bevölkerung argumentiert(und ich wiederhole gerne nochmal, was ich zu ungarn gesagt habe: zumindest nach deutschen medienbereichten scheint es da ne menge menschen zu geben, die helfen wollen und tun, was deren regierung nicht tut), ist das einfach albern und lächerlich.
 
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