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Flüchtlinge

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http://www.spiegel.de/kultur/musik/...seren-schutz-von-asylbewerbern-a-1051306.html

Die Aktion Arschloch! will auf einfache Weise dazu beitragen, ein Zeichen gegen die in Deutschland grassierende Fremdenfeindlichkeit zu setzen.

Dazu haben wir uns vorgenommen, das Lied „Schrei nach Liebe“ von Die Ärzte wieder in die Chartsund ins Radio zu bringen.

Unsere Aktion ist keine Werbeveranstaltung der Band Die Ärzte!

Wir haben die Band zwar um eine Stellungnahme gebeten, sind aber sonst völlig unabhängig von ihr.

Wie ihr mitmachen könnt, steht hier!

Stellungnahme der Ärzte (Echtheit ohne Gewähr):
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Es ist erschreckend zu sehen wie sich manche User hier das recht rausnehmen, andere zu beurteilen. Nur weil man nicht gleich weinend aus dem Zimmer läuft, heißt das nicht, dass man ein schlechter Mensch ist. Meine Familie zb (Eltern, großeltern, ich) hat in den letzten Jahren schon mehr gespendet als wohl 90 Prozent der meisten hier, nur das wir das nicht jedem gleich auf die Nase binden. Waaah kotzen mich das an. So musste mal raus
 
Grade gestern wieder: hab mir ein Feierabendbierchen gegönnt bei meinem ehemaligen Arbeitgeber. Das übliche Klientel am Tresen, unter anderem auch ein Mädel aus dem vorher besagten Milieu. 23, kein Schulabschluss, keine Ausbildung, HartzIV, ständig am Saufen, aber natürlich schon ein Kind. So richtig Bilderbuch: Antivaxxer, Verschwörungstheoretikerin, Ausländerfeindlich, Regierungsfeindlich und wahrscheinlich auch Chemtrail gläubig. Natürlich gabs gestern Abend - wie zur Zeit überall - nur das Thema Flüchtlinge. Die hat gut vom Leder gezogen mit den üblichen Sprüchen.
Der Staat sollte erstmal den eigenen Leuten mehr Geld geben, denn die HartzIV Menschen hätten nichtmal genug zu Essen und sie könnte ihrem Kind auch nichts bieten und sich kaum nen gescheiten Urlaub leisten. Außerdem traut sie "(man) sich garnicht mehr auf die Strasse aus Angst vergewaltigt zu werden (sic!)" dabei ist sie natürlich fett wie ne Hummel und das Kind bleibt während ihren Sauftouren regelmäßig alleine zu hause. Erst der Staat, und jetzt auch die Flüchtlinge sind natürlich auch Schuld, dass sie Probleme mit nem Kita/Kiga Platz hat denn sie kann sich auch nicht dauernd um das Kind kümmern und muss "auch mal die Füße hochlegen".

Seis drum... Bei sowas schwillt mir zwar der Kamm, aber gerade bei der weiss ich, dass mit Diskussionen und Streits kein Blumentopf zu gewinnen ist.

Wir werden ja sehen, welche Auswirkungen das auf Steuern, Krankenkassenbeiträge und Sozialabgaben hat, das werden auch und gerade die Normalverdiener merken :grins:.

Das glaube ich auch. Das Geld muss irgendwoher kommen. Wahrscheinlich wird erstmal der Soli mit der heissen Nadel in einen Flüchtlingssoli umgestrickt. Aber ja, ich glaube tatsächlich, dass es für den Mittelstand monetär bemerkbar werden wird, was grade passiert. Solange das in einem gesunden Rahmen bleibt ist das ja auch nicht so schlimm. Die richtig reichen werden aber wohl nicht über die Maßen zusätzlich belastet, daher verstehe ich die Aufregung nicht. ...find ich sogar irgendwo fair, wenn das gerecht verteilt wird.
 
Selbst wenn der Bund die vollen Asylkosten (ein Teil ist ja im Haushalt eh schon mit eingerechnet gewesen!) nun auf uns Bürger abwälzen wollte, so wären das pro Arbeitnehmer ~12€ pro Monat. Ausgehend von den Zahlen, die der Bund veröffentlicht hat.

Ich denke, das ist verschmerzbar für jeden.

Eben... Und das bei der Umwälzung der vollen Kosten... Da spenden meine Frau und ich ja jetzt schon monatlich deutlich mehr...
 
Eben... Und das bei der Umwälzung der vollen Kosten...

Und das wären dann die vollen 5,6 Milliarden.

Da man von einer Verdopplung der Asylbewerber ausgeht, waren also rund 3 Milliarden im Haushalt eh schon eingerechnet. Die Zahl pro Arbeitnehmer dürfte also geringer sein.

Und: das ist auf das volle Jahr gesehen. Wenn unsere Regierung es irgendwann schaffen sollte, dass Nicht-Asylberechtigte unser Land auch wirklich zeitnah wieder verlassen müssen, dann verringert sich auch die tatsächliche Zahl der Hilfsbedürftigen.

Ich finde es beachtlich, wie unsere Länder von diesen Problemen anscheinend derzeit regelrecht überrascht wurden. Dabei ist das alles seit Jahren bekannt und an Griechenland und Italien konnte man sehen, was da auf uns zukommt. Aber auch da glaube ich, haben wir immernoch gedacht, dass "wir" damit ja nix zu tun haben... :ugly:
 
Stellungnahme der Ärzte (Echtheit ohne Gewähr):
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Das grade dieser alte Schinken zum soundtrack für eine so gute sache gemacht wird. ..

Es war schon immer eine moralische bankrott Erklärung die onkelz in einem Atemzug mit störkraft zu nennen, und jetzt so viele Jahre nach Release des Songs werden die onkelz und auch deren Fans ( zu denen ich auch zähle) wieder in Verbindung mit brauner Gewalt und rechter hetze gebracht.
 
Es war schon immer eine moralische bankrott Erklärung die onkelz in einem Atemzug mit störkraft zu nennen, und jetzt so viele Jahre nach Release des Songs werden die onkelz und auch deren Fans ( zu denen ich auch zähle) wieder in Verbindung mit brauner Gewalt und rechter hetze gebracht.

Die Onkelz könnten ja einen "Gegensong" bringen und den Erlös spenden? Image bereinigt für einen geringen Aufwand + etwas gutes getan... auf die Idee würden die aber nie kommen...
 
Dito. Aber in dem Fall würde ich sogar gerne mehr Steuern zahlen.

Wenn man den toten Jungen da liegen sieht und das eigene Kind hat grade Spielzeug Nr. 358 bekommen, ist das schlechte Gewissen irgendwie doppelt präsent :(

Ich glaube, wenn man etwas tut, sich irgendwie einbringt, muss man auch im Wohlstand kein schlechtes Gewissen haben. Es erwartet niemand, dass man selbst am Hungertuch nagen soll, damit es anderen gut geht.

Wichtig ist auch, dass wir ein Zeichen der Solidarität setzen, vor allem gegen rechte Scheisshausparolen.
 
Das grade dieser alte Schinken zum soundtrack für eine so gute sache gemacht wird. ..

Es war schon immer eine moralische bankrott Erklärung die onkelz in einem Atemzug mit störkraft zu nennen, und jetzt so viele Jahre nach Release des Songs werden die onkelz und auch deren Fans ( zu denen ich auch zähle) wieder in Verbindung mit brauner Gewalt und rechter hetze gebracht.

Ich finde den Schuh muss man sich selbst anziehen. Bei wahnsinnig vielen Nazis stehen halt (auch) Onkelz-CDs im Regal (zumindest vermute ich das, wenn sie bspw. deren Pullover tragen). Dass wiederum alle Onkelz-Fans automatisch Nazis sind UND Störkraft hören, wird m.E. in dem Song nicht ausgesagt.
 
Die Onkelz könnten ja einen "Gegensong" bringen und den Erlös spenden? Image bereinigt für einen geringen Aufwand + etwas gutes getan... auf die Idee würden die aber nie kommen...


Das die onkelz mehrere Songs gegen rechte Gewalt produziert haben und das schon seit Anfang der 90er weißt du bestimmt?

Das die onkelz auf diversen anti Nazi Konzerten gespielt haben deren Erlös opfern rechter Gewalt zu gute kam weißt du bestimmt auch oder?

Oder bist du auch nur einer der vielen die sich nie mit der Band auseinander gesetzt haben und nur das nachquatschen was die Medien geschrieben haben?


Zu dem haben die onkelz selbst Anfang / Mitte der 80er nicht im entferntesten Lieder gesungen wie es störkraft oder landser tun. Da liegen wirklich Welten dazwischen und man muss das ganze zeitgeschichtlich einordnen. Aber 99% interessieren sich nicht dafür sondern übernehmen blind Meinungsmache. Die kennen nicht mal den Unterschiede zwischen Skinheads und boneheads.

Aber das führt hier zu weit.
 
Altes aber gutes Spielzeug wird sicherlich irgendwo gesucht - jetzt wo dus grade ansprichst. Wenn du also Restposten hast gibt es sicherlich Stellen die sich drüber freuen würden. Ich weiss nicht ob du was über hast - will ich nicht unterstellen - aber nur mal so die Idee...

Ansich ist das mit den Spenden so eine Sache. Was ich momentan mitbekomme ist dass viele Leute Sachspenden geben, allerdings haben viele Einrichtungen schon gesagt "hier stop", wir brauchen das und das nicht mehr, dafür eher das und das...

Ich hatte mal den Gedanken bei Facebook eine Gruppe einzurichten in der verschiedene Stellen, Organisationen oder auch kleine Bürgerbewegungen posten können, was sie lokal suchen und sich dann die Mitglieder aus der entsprechenden Region organisieren können. Also so ungefähr: "Für das Flüchtlingsheim XY in Berlin werden noch Handtücher gesucht!" und dann können sich Berliner drauf melden die noch Handtücher haben oder bereit sind mal 10 Stück zu kaufen. Die können dann Abgeholt oder abgegeben werden.

Ich kenne das aus meiner Stadt von der Obdachlosenhilfe - die organisiert sich genau so und das klappt auch hervorragend. Egal um Welche art von Spenden es geht oder obs auch mal um Mithilfe geht.

Ich hab diesen Gedanken noch nicht zuende gesponnen, habe keine Ahnung wie man sowas starten könnte, und weiß auch nicht, ob das ankommt und/oder zielführend ist... Auch weiss ich nicht, was alles dahinter steckt und was man dabei bedenken müsste.
Ideen? Meinungen? Vielleicht zunächst mal die großen und aktuell aktiven Organisationen anschreiben?
 
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