Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Flüchtlinge (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Und warum gehen dir die auf den Sack?
Wenn ich aus dem Balkan käme, würde ich wahrscheinlich auch in große EU-Staaten wollen.

Nachvollziehbar, so wie bei jedem, der in einem verkorksten Land lebt.

Man müsste diesen Menschen eine ordentliche Möglichkeit geben hier Arbeit zu finden, dass sie gar nicht den Weg über das Asylsystem gehen müssen.

Das wiederum muss man nicht. Wir haben in der EU ne Arbeitslosenquote von knapp 10%, in einigen Ländern sogar 25%. Solange man da nicht entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen hat, muss man in die andere Richtung gar nichts.

Abgesehen davon können höher Qualifizierte auch jetzt schon legal in Deutschland arbeiten, wenn sie eine Jobzusage vorweisen können und ein paar Bedingungen einhalten. Da können sie die Kohle, die sie sonst den Schleppern zahlen zum Beispiel in die Vorbereitung stecken...
 
Zuletzt bearbeitet:
@zvezda: Korrekt! Und wo haben ich dich da als Nazi bezeichnet? Ich les das da nicht raus - zumindest nicht, wenn ich den kompletten Post lese und nicht nur diesen einen Satz kontextbefreit hinstelle. :)

Wie gesagt: ich gelobe Besserung und werde mich in Zukunft so ausdrücken, dass jeder mitkommt. :)
 
Desweiteren, @Cannibalpinhead, verstehe ich den Witz in deiner Aussage nicht. Ich habe keinerlei nationalsozialistisches Gedankengut - weshalb ich hier im Thread auch vehement diese Gegenmeinungen vertrete. Ich bin vielleicht intolerant, latent aggressiv und gelegentlich auch etwas soziopathisch, jedoch von einem Nazi bin ich per Definition weit entfernt. Weiterhin glaube ich auch nicht, dass ich mich hinter meiner Frau verstecken muss, bzw. dies irgendwann mal getan hätte.

In meiner Aussage war auch nicht wirklich ein Witz. Du bedienst dich in deinen Aussagen eben auch aus ner großen Schublade wenn du ihn als Nazi bezeichnest. Ob du das jetzt so gemeint hast oder nicht. Das hast du getan. Das haben hier einige so verstanden. Und mit so einem Denken bist du dann eben keinen Deut besser als ein Nazi. Und das mit der Frau war ein Vergleich bzgl. der Aussage wegen der Eltern als Gastarbeiter. Ich glaube du hast hier auch mal erwähnt dass dich das Thema so mitnimmt weil deine Frau nen Migrationshindergrund hat.
 
Für Deutschland aber sicher sinnvoll, wir brauchen die Leute, sonst klappt es nicht.
Das ist Fakt.
Doof sind die nicht, die wissen schon, dass es in Griechenland sinnlos ist.

Es bringt auch nichts, die Arbeitskräfte aus den jeweiligen Ländern zu ziehen, das ist kontraproduktiv.
Ach, jetzt kommen Argumente der Nächstenliebe und nichts Egoistisches? :p
Nein Spaß, die Leute kommen ja freiwillig und wir brauchen ja Leute, aber da bedarf es einem Einwanderungsgesetz, ganz einfach.
Dort, wo arbeitet ist, geht man eben hin, so läuft es eben.

Und dann würde ja mein Argument von vor ein paar Seiten greifen, dass man diese Länder nicht als Billiglohnland gebraucht und denen nur den dortigen Mindestlohn von ca. 300€ gibt.
Gibt immerhin mittlerweile einige europäische Firmen, die auf dem Balkan (Computer-)Chips herstellen lässt und die verdienen um die 2000€.
 
Ach, jetzt kommen Argumente der Nächstenliebe und nichts Egoistisches? :p
Nein Spaß, die Leute kommen ja freiwillig und wir brauchen ja Leute, aber da bedarf es einem Einwanderungsgesetz, ganz einfach.
Dort, wo arbeitet ist, geht man eben hin, so läuft es eben.

Wieso Egoismus? Wie du schon sagst, braucht Deutschland Zuwanderung. Wenn dort alle Fachkräfte abwandern wird es die Herausforderung aber verstärken. Glaubst du dann gibts dort in 10 Jahren mehr Arbeit?
 
@zvezda: Korrekt! Und wo haben ich dich da als Nazi bezeichnet? Ich les das da nicht raus - zumindest nicht, wenn ich den kompletten Post lese und nicht nur diesen einen Satz kontextbefreit hinstelle. :)

Wie gesagt: ich gelobe Besserung und werde mich in Zukunft so ausdrücken, dass jeder mitkommt. :)

Meine Fresse, versteck dich doch nicht so feige hinter irgendwelchen Wortglauberein. Steh zu dem was du eindeutig ausdrücken wolltest. Und spar dir dieses "ich versuch mich so einfach wie möglich zu verständigen damit der Pöbel auch die Chance hat meine geistigen Goldstücke zu erfassen". Ist ja lächerlich...
 
In meiner Aussage war auch nicht wirklich ein Witz. Du bedienst dich in deinen Aussagen eben auch aus ner großen Schublade wenn du ihn als Nazi bezeichnest. Ob du das jetzt so gemeint hast oder nicht. Das hast du getan. Das haben hier einige so verstanden. Und mit so einem Denken bist du dann eben keinen Deut besser als ein Nazi. Und das mit der Frau war ein Vergleich bzgl. der Aussage wegen der Eltern als Gastarbeiter. Ich glaube du hast hier auch mal erwähnt dass dich das Thema so mitnimmt weil deine Frau nen Migrationshindergrund hat.
Ok, ich gebe es auf. Ich habe ihn nicht als Nazi bezeichnet. Wenn ihr das so verstanden habt: Pech gehabt! Ich mache das nicht zu meinem Problem. Ist mir auch ziemlich egal was wer da wie verstanden hat. ICH weiss was ich gesagt habe, und ich weiss was ich ausdrücken wollte. Wir könnten das nun bis zum St. Nimmerleins Tag hin und herschieben - trotzdem wird da eure Interpretation nicht richtiger. Lassen wirs einfach.

Meine Frau hat nicht nur Migrationshintergrund, sie ist nach Deutschland geflohen. Deshalb nimmt mich das Thema aber nicht mehr mit. Das habe ich ebenfalls niemals und mit keinem Wort behauptet. Wir hätten uns aber nie getroffen, wäre sie damals hier nicht mit offenen Armen empfangen worden, und sie ist ein Teil unserer Gesellschaft geworden - somit ein hevorragendes, persönliches Beispiel, wenn mal wieder gegegen die "Wirtschaftsflüchtlinge" gewettert wird.
 
So, und jetzt kommen wir auch alle mal wieder runter und bringen die Diskussion auf ein Level, wo man sich nicht angiftet, sonst schließe ich den Thread erstmal und werde weiter sanktionieren müssen. Und das würde ich nur ungern machen.
 
Ok, ich gebe es auf. Ich habe ihn nicht als Nazi bezeichnet. Wenn ihr das so verstanden habt: Pech gehabt! Ich mache das nicht zu meinem Problem. Ist mir auch ziemlich egal was wer da wie verstanden hat. ICH weiss was ich gesagt habe, und ich weiss was ich ausdrücken wollte. Wir könnten das nun bis zum St. Nimmerleins Tag hin und herschieben - trotzdem wird da eure Interpretation nicht richtiger. Lassen wirs einfach.

Wenn dich das beruhigt, ist es doch ok! Du bist super! So, können wir nun den Topic weiterlaufen lassen, ansich ist das Thema nämlich ziemlich spannend.
 
Ich hab gerade gelesen dass der Kretschmann in Ba-Wü vorgeschlagen hat, mehr Flüchtlinge in Ostdeutschland anzusiedeln, weil das ja so dünn besiedelt ist. Er (sein Land) würde dafür auch Geld geben.

Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ein reiches Land, mit guten Möglichkeiten der Aufnahme und der Integration, will sich aus seiner Pflicht freikaufen. Und das von nem Grünen!
 
Wieso Egoismus? Wie du schon sagst, braucht Deutschland Zuwanderung. Wenn dort alle Fachkräfte abwandern wird es die Herausforderung aber verstärken. Glaubst du dann gibts dort in 10 Jahren mehr Arbeit?
Das war nur eine kleine Spitze für die Leute, die denken, Flüchtlinge oder die Menschen vom Balkan wollen Deutschland nur abzocken, dass jetzt eben auch an die anderen Länder gedacht wird.

Ich verstehe, was du meinst, aber die Leute werden kommen, die wirklich eine Chance auf Arbeit hier sehen.
Viele haben sich gleich abschrecken lass von den Infos, die die deutsche Regierung dort verbreiten lies und auch die dortigen Regierungen haben nochmal klar gestellt, für wen Chancen bestehen und für wen nicht und dass es über Asyl nicht funktionieren wird.

Ich persönlich kenne einen Arzt vom Balkan, der es nur über den Weg "illegale Einwanderung" geschafft hat, hier Fuß zu fassen.
Eine legale Chance hat man ihm nicht gegeben.
Er arbeitet draußen auf dem Land, wo die jungen deutschen Mediziner nicht mehr hinwollen und anstatt 600€ verdient er nun fast das 10-fache.
Natürlich blöd für sein Heimatland, aber für ihn und seine Familie hat es sich mehr als bezahlt gemacht.
 
eigentlich ist diese diskussion ziemlich sinnlos. auch und grade auf politischer ebene. was sind denn die fakten?
die fakten sind, dass in diesem jahr eine extreme anzahl vom flüchtlingen nach deutschland und ganz europa kommen. das bedeutet, dass man mit denen erst einmal kurzfristig umgehen muss, weil man sich dagegen gar nicht "schützen" kann (wenn man es denn wollte/sollte). das heißt, man hat eine riesige aufgabe kurzfristiger art zu lösen und dabei ist es vollkommen egal, was irgendwer in heidenau/freital/sonstwo brüllt oder will.
fakt ist, dass in unserer gesetzgebung festgesetzt ist, anträge von flüchtlingen auf asyl zu prüfen.
fakt ist, dass angenomme anträge eine aufenhaltsgenehmigung beinhalten und abgelehnte anträge die abschiebung nach sich ziehen.
fakt ist, dass die meisten asylbewerber meist aus einem von zwei gründen zu uns kommen: 1. flucht vor krieg oder terror oder 2. flucht vor wirtschaftlichem elend. letzteres bedeutet normalerweise kein stattgeben eines asylantrags.

die diskussion ist aus meiner sicht deshalb wenig zielführend (und sinnlos), weil dieses dauernde schuldgeben, dieses rumlamentieren um dieses thema usw. dafür sorgt, dass man die problemlösung aus den augen verliert. und statt dass unsere parteien, die im bundestag sitzen einfach mal gemeinsam an lösungen arbeiten wird einfach viel gelabert. statt durchzugreifen und vernünftige grundlagen zu schaffen, wird gelabert. und um mal einen lösungsvorschlag zu haben: es muss der prozess der prüfung eines asylantrags deutlich beschleunigt werden. und wenn ich dazu mehr leute brauche, muss ich dazu eben mehr leute einstellen. und mir ist durchaus bewusst, dass das geld kostet.

die probleme mit flüchtlingen gehen nicht weg, nur weil man die nicht hier haben will (und schon gar nicht, wenn man entsprechende wohnheime/wohnungen anzündet). die probleme gehen nicht weg, wenn man ne mauer mit stacheldraht baut. die probleme müssen da bekämpft werden wo sie entstehen. in fällen von kriegsgebieten muss man für frieden sorgen. in fällen von wirtschaftlichem elend muss die wirtschaft angekurbelt werden. am ende muss stehen, dass es keinen grund für die menschen gibt, hierher zu fliehen. die betroffenen länder kann man damit nicht allein lassen. sie sind nicht in der lage, dies alleine zu vollbringen. es fehlt an willen, den richtigen leuten und den finanziellen mitteln. wenn ich als "westen" also flüchtlinge vermeiden will, muss ich geld und knowhow in die hand nehmen und dort ansetzen, wo die probleme entstehen. dafür muss sich die eu aber mal einige werden. dazu müssen auch amerikaner mit ins boot usw usf. nur dann gibt es eine chance. und wenn ich in diesem zusammenhang höre, dass hochqualifizierte arbeitskräfte hier ja dringend gebraucht werden, andere flüchtlinge aber wieder raus sollen, frage ich mich doch, wer in den ländern dort dann für den fortschirtt sorgen soll. wenn alle ärzte, anwälte, insgesamt akademiker in den westen gehen, wer ist denn dann vor ort und hilft den leuten da? wer baut das land auf? welcher gebildete mensch sorgt für säkularisierung.

ach und noch ein fakt: der westen ist nicht unschuldig, an den problemen in ländern z.b. der dritten welt. unser lebensstandard entstand und entsteht auch auf deren köpfen. und auch wenn ich nicht grade ein menschenfreund bin (die nerven) und auch, wenn mir vieles egal ist und ich meinen lebenstandard mag, glaube ich, dass wir eine gewisse verantwortung haben und diese auch tragen müssen. und ich glaube, dass wir uns dafür nicht einmal groß einschränken müssten. und egal, ob flüchtlinge nach deutschland kommen oder nicht. der ganze spaß kostet uns geld. da kann man sich das gezeter wie zum beispiel in heidenau echt sparen. aber dafür müsste man ersteinmal grundlegendes verständnis für die situation und einen funken empathie haben.
 
die probleme mit flüchtlingen gehen nicht weg, nur weil man die nicht hier haben will (und schon gar nicht, wenn man entsprechende wohnheime/wohnungen anzündet). die probleme gehen nicht weg, wenn man ne mauer mit stacheldraht baut. die probleme müssen da bekämpft werden wo sie entstehen. in fällen von kriegsgebieten muss man für frieden sorgen. in fällen von wirtschaftlichem elend muss die wirtschaft angekurbelt werden. am ende muss stehen, dass es keinen grund für die menschen gibt, hierher zu fliehen. die betroffenen länder kann man damit nicht allein lassen. sie sind nicht in der lage, dies alleine zu vollbringen. es fehlt an willen, den richtigen leuten und den finanziellen mitteln. wenn ich als "westen" also flüchtlinge vermeiden will, muss ich geld und knowhow in die hand nehmen und dort ansetzen, wo die probleme entstehen. dafür muss sich die eu aber mal einige werden. dazu müssen auch amerikaner mit ins boot usw usf.

Ja, den Weltfrieden wünsche ich mir auch immer, wenn ich eine Sternschnuppe sehe.

Alle Kriege beenden und gleichzeitig die Länder auf ein wirtschaftliches Level bringen von uns, ist aber eher ein frommer Wunsch ;) Redest du mit Leuten aus Polen, zetern die hauptsächlich über die Wirtschaft und die sind MEILEN vor den Ländern, die große Flüchtlingswellen haben.

Insgesamt ist alles richtig was du sagst, wäre toll, aber das ist nicht machbar. Die EU kann den Krieg in Syrien nicht beenden, nur als Beispiel.
 
Ja, das stimmt.
Wir können die ganze Welt nicht retten, wir können den Weltfrieden nicht erzwingen und wir können nicht allen Menschen Elend und Leid in ihren Ländern ersparen.
Umso wichtiger dann, finde ich, dass man den Leuten dann hier eine Anlaufstelle bietet.
Das ist alles schwierig zu machen, so viele Menschen in so kurzer Zeit irgendwie unterzukriegen und alles genau zu prüfen und für geordnete Verhältnisse zu sorgen.
Aber da darf uns erstmal kein Geld zu schade sein, das ist schon ein Gebot der Menschlichkeit, wo wir einfach nur Glück haben hier geboren worden zu sein und mit Krieg, Elend, politischer Verfolgung etc. selbst keine Bekanntschaft gemacht zu haben.
Natürlich wird das Sytem manchmal ausgenutzt, natürlich sind da auch teilweise gefährliche Leute unter den Flüchtlingen, aber das darf keine Ausrede sein nicht zu helfen und das Problem wortwörtlich wegzuschieben.
 
Ja, das stimmt.
Aber da darf uns erstmal kein Geld zu schade sein, das ist schon ein Gebot der Menschlichkeit, wo wir einfach nur Glück haben hier geboren worden zu sein und mit Krieg, Elend, politischer Verfolgung etc. selbst keine Bekanntschaft gemacht zu haben.
Natürlich wird das Sytem manchmal ausgenutzt, natürlich sind da auch teilweise gefährliche Leute unter den Flüchtlingen, aber das darf keine Ausrede sein nicht zu helfen und das Problem wortwörtlich wegzuschieben.

Frag mal deine Großeltern, ob die in ihrer Kindheit hier so viel Glück hat mit der Geburt ;) Der Rest stimmt natürlich, man ist hier sicher, es gibt keine politische Verfolg etc. Dafür ist denke ich jeder dankbar.

Ich glaube die Diskussion ist trotzdem sinnvoll, da es Stand jetzt möglich ist, dass dies noch länger so weitergeht.
 
Meine Großeltern hatte sicher nicht soviel Glück.
Meine beiden Opas sind im Krieg gestorben, meine Oma mit ihrer Famile und meinem Vater aus ihrem Haus in Elbing vertrieben worden.
Die standen ohne alles da und mit einem Baby (meinem Vater). Daher weiß ich schon aus Erzählungen wie furchtbar Flucht und Vertreibung und Krieg ist.
Alles in allem nur noch mehr Grund anderen in solch einer Situation zu helfen.
 
Die EU kann den Krieg in Syrien nicht beenden, nur als Beispiel.

Das könnte sie schon, nur krümmt sie keinen Finger. Ebenso wie Obama oder Putin. Obama ist zu gutherzig, Putin kümmert nur sein eigenes Konto und die Europäer sind zu feige. Davon mal ab das Syrien nur eines der Länder ist in denen man aufräumen muss.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben