Fable 3: Das bessere Schwert kostet 1,10 Euro
Auch Lösungshilfen sollen im Ingame-Shop gegen Geld erhältlich sein
Erfahrungspunkte reichen nicht - wer in Fable 3 Gegenstände wie ein Schwert haben möchte, muss möglicherweise einen echten Euro auf die Ingame-Ladentheke legen. Angekündigt hat das Peter Molyneux, Spieldesigner und Schöpfer der Reihe.
Fable 3 wird laut Spieldesigner Peter Molyneux über einen Ingame-Shop verfügen, in dem Spieler virtuelle Gegenstände - deren Beschaffung sonst Teil des eigentlichen Spiels ist - über ein Micropaymentsystem kaufen können. Molyneux nennt als Beispiel ein Schwert, das für 1 Britisches Pfund (rund 1,10 Euro) im Angebot sein würde.
Ebenfalls vorstellbar sei, dass der Zugang zu bestimmten Gebieten reales Geld kostet. Der Schöpfer der Fable-Reihe hat das bei einer Rede laut britischen Presseberichten mit den schon jetzt gängigen kostenpflichtigen Add-ons vergleichen. Im Gespräch nach der Rede habe Molyneux außerdem angedeutet, dass er und sein Team sich vorstellen könnten, dass Spielelösungen für Fable 3 ebenfalls im Ingame-Shop angeboten werden.
Molyneux hat derzeit bei Microsoft den Posten eines Creative Directors inne und ist nicht nur für Fable 3 zuständig, scheint aber eng in die Entwicklung des Titels eingebunden zu sein. Er hat ihn persönlich auf der Gamescom 2009 in Köln vorgestellt. In den letzten Tagen hat Molyneux außerdem bekannt gegeben, dass das Rollenspiel die angekündigte Bewegungssteuerung Project Natal unterstützen wird; Details sind noch nicht bekannt.
Fable 3 spielt rund 50 Jahre nach dem letzten Fable in einer Welt, die in die frühe Phase der Industrialisierung eingetreten ist. Der Spieler tritt als König oder Königin an, kann tyrannisch oder gütig agieren, seine Untertanen ausbeuten oder beglücken und selbst arm oder reich sein. Nach Auskunft von Peter Molyneux erscheint das Programm 2010. Es entsteht bei Lionhead in England und erscheint nur für die Xbox 360. (ps)
http://www.golem.de/0910/70665.html
Molyneux: Die 5 revolutionärsten Spiele der letzten Jahre
Peter Molyneux redet gerne und viel über seine kommenden Projekte und die darin enthaltenen, revolutionären Elemente. Auf dem letztlich stattfindenden BAFTA-Event, in dem er auch Natal-Support und Ingame-Store für Fable 3 ankündigte (AreaGames berichtete), pickte der Starentwickler die seiner Meinung nach revolutionärsten Spiele der letzten 20 Jahre. Die größte Überraschung ist wohl...
..., dass keines seiner eigenen Werke in besagter Liste auftaucht. Lasst uns einen gemeinsamen Blick darauf werfen:
- Dune 2 (definierte das Echtzeit-Strategie-Genre)
- Super Mario 64 (Wegbereiter für Spiele wie GTA IV bzw. Free-Roaming-Games)
-Tomb Raider (statt muskelbepacktem Helden eine taffe Frau als Ikone)
- Halo (brachte Ego-Shooter auf die Konsolen)
- World of Warcraft (Einsatz stetiger, kleiner Belohnungen, um Spieler bei der Stange zu halten)
http://www.areagames.de/artikel/det...lutionaersten-Spiele-der-letzten-Jahre/105097