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REVIEW Fable 3 [Review]

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Sawbones

The Elder Scrolls Oracle!
Das neue Albion

Fable 3 ist ein Action-Rollenspiel von den Lionhead Studios welche schon Fable 1 und Fable 2 entwickelten. Fable 3 spielt wie der Vorgänger in Albion. Doch es spielt 50 Jahre später. Und das merkt man dem Spiel auch an. Während der zweite Teil noch in einem mittelalterlichen Fantasy-Setting spielte spielt Fable 3 in einer von der industriellen Revolution geprägten Welt. Einerseits gibt es ländliche und wunderschöne Dörfer, andererseits gibt es, vor allem in den Großstädten, riesige Industriekomplexe. Viele Fans der Serie wünschen sich für ein Fable 4 dass es diese Industriegebiete nicht mehr gibt. Das sehe ich auch so. Es sieht natürlich gut aus, es bietet mehr Abwechslung in Fable 3 aber es passt nicht wirklich in dieses „Märchen-Szenario“. Doch durch das Industriegebiet gibt es einen dicken Pluspunkt: Die Welt entwickelte sich weiter. Während der 50 Jahre zwischen Fable 2 und Fable 3 ist ja einiges passiert. Die Welt sieht anders aus als im Vorgänger. So hatte Lionhead die Möglichkeit Orte aus dem Vorgänger wiederzuverwenden aber ohne dass es sich so anfühlt als wäre man schon da gewesen. Auch Orte ohne Industriefabriken sehen anders aus. Zum Beispiel wurde Bowerstone während der 50 Jahre zwischen Fable 2 und Fable 3 stark umgebaut. Es gibt neue Stadtbezirke, neue Gebäude in den ‚Alten Bezirken‘ und neue Straßen.

Was mir in Sachen Grafik auffiel: Es sieht deutlich besser aus als der Vorgänger. Die Texturen sind schärfer, die Animationen softer, und die Effekte sehen besser aus als im Vorgänger. Was ich persönlich nicht so toll finde: Es ist nicht mehr ganz so bunt wie in Fable 2. Ich liebte es in Fable 2 förmlich von den Farben erschlagen zu werden. Fable 3 ist noch immer sehr bunt aber es hat mich schon überrascht das ein Teil der Farben verloren ging. Aber es kommt auf den Geschmack des Spielers an. Wer Fable 2 zu bunt fand wird mit Fable 3 glücklich sein. Designtechnisch ist Fable 3 genau so brillant wie seine Vorgänger. Die Städte sind ein einziger Augenschmaus. Die Kleidung ist sogar noch einen tick abgedrehter. Es gibt nun Hüte mit eingebautem Ofen! Brilliant! Die NPC’s sehen nun nicht mehr so „hässlich“ aus. Manche waren sogar gut aussehend! In einem Fable-spiel! Unglaublich. Von der Qualität der Gesichter hinkt Fable 3 etwas hinterher. Dafür sehen sie nicht mehr so „Überdreht“. Banditenchefs sind nun keine schädeltragende und pelztragende Barbaren mehr sondern sehen einfach glaubwürdiger aus. Es sind nun Zigarren rauchende, große und muskulöse Kerle.

It’s a Revolution

Anders als in Fable 2 ist die Story in Fable 3 wichtiger und besser inszeniert. Ihr wollt den Königsthron besteigen. Und dafür braucht ihr verbündete. Die Hälfte des Spiels seid ihr auf der suche nach verbündeten. Dafür reist ihr Kreuz und Quer durch Albion und sogar durch das Wüstenland von Aurora. Die Missionen sind sehr abwechslungsreich und deutlich inszenierter als im Vorgänger. Mal besiegt ihr ein Banditenlager, mal streift ihr durch eine dunkle Höhle mit nichts als euren Waffen und einer Fackel bewaffnet. In diesen Missionen kommt richtig episches Feeling auf. Ich hatte mehrmals das Gefühl wirklich in Gefahr zu sein. Doch das wirklich beste an der Story kommt erst wenn ihr den Thron erobert habt. Sobald ihr König geworden seid müsst ihr Albion auch regieren. Ihr habt dutzende Entscheidungen zu treffen. Kinderarbeit abschaffen oder unterstützen? Asyl behalten oder in ein Bordell verwandeln? Ihr müsst insgesamt 6,5 Mio. Goldstücke für eure Armee ansparen. Ihr habt immer zwei Möglichkeiten: Entweder ihr entscheidet euch für das Volk oder gegen das Volk. Entscheidet ihr euch für das Volk müsst ihr Geld für neue Institutionen bezahlen was eure Armee schwächt aber euer Volk stärkt. Entscheidet ihr euch gegen euer Volk bekommt ihr Geld, was eure Armee stärkt aber euer Volk wird dadurch geschwächt.

Eure Entscheidungen haben auch äußerliche Auswirkungen. Wenn ihr negative Entscheidungen für einen Stadtbezirk wählt so werden euch die Bewohner dieses Bezirks hassen. Was zu „BUUUH!“ rufen beim vorbeilaufen führen kann. Das besondere: Ihr könnt jederzeit sehen wie viel Gold ihr gesammelt habt und mit wie vielen zivilen Opfern ihr rechnen könnt. Ihr könnt auch jederzeit euer eigenes Geld in die Staatskasse überweisen und das Staatsgeld zu euch überweisen um zum Beispiel Immobilien zu kaufen um so schneller an Geld zu kommen. Ich war ständig am überlegen ob ich mich FÜR oder GEGEN mein Volk entscheiden soll. Wenn ich mein Volk JETZT leiden lasse werden sie in der Zukunft sicher sein. Aber kann ich meine Entscheidungen nach dem Krieg wieder ändern? Muss das Volk für immer mit meinen
Entscheidungen leben? Einfach ein Gänsehautmoment. So Episch.

Der Immobilienkönig!

Die Kämpfe in Fable 3 sind im großen und ganzen 1:1 wie in Fable 2. Mit „X“ greift ihr an. Mit „Y“ benutzt ihr eure Feuerwaffe und mit „B“ wirkt ihr eure Zauber. Allerdings fand ich die Kämpfe deutlich schwerer als in Fable 2. Die Angriffe sind etwas träger als noch im Vorgänger. Ihr habt nur noch eine sehr geringe Anzahl an verfügbaren Waffen für euren Charakter. Diese lassne sich dann aber aufbessern durch Aktionen wie zum Beispiel „30 Gegenstände ausgraben“. Dadurch wikrt es nicht viel weniger als im Vorgänger. Ihr habt nun die Möglichkeit 2 verschiedene Zauber nach belieben zu Kombinieren. So könnt ihr zum Beispiel einen Feuer-Wirbelsturm beschwören. Der Rest des Gameplays ist 1:1 wie im Vorgänger. Ihr reist durch Hub ähnliche Level und könnt jedes Gebäude im Spiel kaufen und vermieten. So könnt ihr nach und nach ein Immobilienimperium gründen.

Für jedes erstandene Gebäude erhaltet ihr alle 5 Minuten (Echtzeit) einen gewissen Betrag an Goldstücken. Durch das gewonnene Geld könnt ihr euch neue Gebäude kaufen und so immer mächtiger und reicher werden. Eine wichtige Neuerung ist die „Siegesstraße“. Dieser mystische Pfad symbolisiert euren Fortschritt zur Eroberung von Albion. Neben der Darstellung eures Fortschritts könnt ihr auf der Siegesstraße euren Charakter verbessern. Durch Interaktion mit NPC’s, Quests und durch Kämpfen erhaltet ihr sogenannte „Gildensiegel“. Mit diesen Siegeln könnt ihr auf der Siegesstraße Truhen öffnen welche euch neue Zauber, verbesserter Umgang mit Waffen und neue Interaktionsmöglichkeiten (Tanzen, Küssen, Furzen) bieten. Auch das „Menü“ will ich mal erwähnen. Durch das drücken auf die Starttaste gelangt ihr in euren Unterschlupf. Dieser Unterschlupf enthält alles was ihr braucht: Eine Karte zum schnellreisen, eine Waffenkammer zum ausrüsten der Waffen, eine Kleiderkammer zum wechseln der Kleidung, eine Erfolgskammer wo ihr euer Geld, eure Immobilien, eure Trophäen und eure Achievments sehen könnt. Das schöne: Ihr gelangt in die Kammer ohne Ladezeiten. Ihr könnt durch euer D-Pad jederzeit von einer Kammer zur nächsten gehen ohne das es Lädt. Das ist einfach herrlich und sieht gut aus.

Fazit:

90/100


Im Großen und Ganzen ist Fable 3 ein farbloseres, trägeres, schickeres und realistisches Fable 2 mit neuen gebieten. Und auch die Alten gebieten sehen anders aus. Es gibt weniger Waffen als im Vorgänger, die Story ist deutlich besser, die Entscheidungen haben mehr Auswirkungen als im Vorgänger. Alles in allem eine mehr als gelungene Fortsetzung und ein Muss für jeden Fable Fan!
 
Habe das mal durchgelesen. Habe zwar nie ein Fable gespielt, reviewe aber deinen Review mal ganz objektiv und notiere kurz was mir aufgefallen ist (auf dem Natel versteht sich :P).

Schreibfehler: ca. 30 Schreibfehler (Gross-/Kleinschreibung, falsch geschriebene Wörter, Kommafehler, Tippfehler)

Inhalt: Liest sich zu Anfang ziemlich schwer. Du schreibst
Viele Fans der Serie wünschen sich für ein Fable 4 dass es diese Industriegebiete nicht mehr gibt. Das sehe ich auch so. Es sieht natürlich gut aus, es bietet mehr Abwechslung in Fable 3 aber es passt nicht wirklich in dieses „Märchen-Szenario“. Doch durch das Industriegebiet gibt es einen dicken Pluspunkt: Die Welt entwickelte sich weiter.
Was soll ich als Leser jetzt denken? Ist es gut? Ist es schlecht? Anfangs ist es Scheisse, dann ist es gut. Allgemein hättest du den ganzen ersten Abschnitt in 3, 4 Sätzen schreiben können. Viele Wiederholungen und uninteressante Inhalte
Während der 50 Jahre zwischen Fable 2 und Fable 3 ist ja einiges passiert.

Habe deinen Text jetzt nicht weiter auseinandergenommen (Haltestelle naht, umständlich auf Natel). Wollte dir nur ein paar "Hints" geben.

Ich fasse jetzt mal noch kurz zusammen was mir hängengeblieben ist nach dem lesen deines Reviews, ohne das Spiel oder einen seiner Vorgänger je gespielt zu haben.

Fable 3 ist ein "Märchen"-Spiel, in welchem man die Regierung über eine Stadt übernehmen muss. Anschliessend muss diese Stadt vor gegnerischen Angriffen (von Ziaggerenrauchenden Banditen) verteidigt werden. Da die finanziellen Mittel beschränkt sind, muss ein Weg gefunden werden um das Volk zu befriedigen aber auch um die Sicherheit innerhalb der Stadt zu gewährleisten.

Neuerungen gegenüber dem Vorgänger:
- weniger "farbenfroh"
- Industriezone, welche schlecht, aber trotzdem notwendig ist
- verbesserte Grafik
- neue Kleidung

Fehlt etwas? Falls ja: verbessere deinen Schreibstil so, dass wirklich wichtige Informationen besser beim Leser ankommen.

Anfangsteil liest sich nicht sehr gut, Mittelteil geht, Schluss ist wieder mühsam. Zudem fehlt/stört mich etwas, was ich nicht erwähnt habe. Bin aber noch nicht draufgekommen was..:kaffee:
 
Fable 3 ist immer noch schlecht. Hat imo das ganze Märchenhafte an der Serie zerstört und das Königsein sowie der Weg zum Thron waren an Lächerlichkeit kaum zu überbieten.
 
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