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Eure mitreißenden Kurzgeschichten!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hi,

habe vor geraumer Zeit mal aus Langeweile eine Kurzgeschichte geschrieben und möchte sie nun öffentlich machen. Da dachte ich gleich an Konsolentreff und an die Möglichkeit eines Sammelthreads für Kurzgeschichten! Gedacht, getan, hier ist der Thread! :D

Schreibt hier eure Kurzgeschichten - sie sollten nicht zu lange sein [max. 2000 Wörter]. Einzige Restriktion ist, dass es Trivialliteratur sein soll. (http://de.wikipedia.org/wiki/Trivialliteratur).

Am Ende der Lektüre wäre ein Feedback von Vorteil! Wer nicht weiß, wie so ein Feedback aussehen könnte, anbei ein Prototyp. Die Beantwortung der Fragen kann dann je nach Wunsch/Fragetyp mittels Schulnoten oder Freitext evt. mit Kommenateren und Begründung erfolgen.

Feedback - Regen im Dunklen [Autor: tomixxx]

Handelt es sich um eine spannende Geschichte?
Wirkt die Geschichte aufgesetzt?
Wirkt die Geschichte klischeehaft?
Wirkt die Geschichte kitschig?
Wie gut ist der Schreibstil des Autors?
Ist der Schreibstil mit der Geschichte kompatibel?
Ist die Geschlichte glaubhaft erzählt worden (Charaktere, Rahmenhandlung,...)?
Konnte die Geschichte Emotionen wecken?
Wie hoch ist der Grad der Langeweile im Text [0=überhaupt nicht langweilig, 100=total langweilig!]?

Welche Schulnote insgesamt würdest du dem Text geben?
 

Anhänge

Hab jetzt nur den ersten Absatz gelesen, aber du musst die Sätze besser verknüpfen. Das liest sich durch die vielen Punkte etwas stockend. Nur als kleiner Hinweis.
 
Sorry, aber WTF? Also, dass die Geschichte stilistisch stark verbesserungswürdig ist, ist ja nicht so das große Problem, daran kann man arbeiten.

Aber die Story selber verstehe ich einfach überhaupt nicht, es erschließt sich mir einfach nicht die "Aussage" hinter der Geschichte, besonders das Ende ist einfach nur verwirrend und ergibt für mich keinerlei Sinn.

Also entweder stehe ich total auf der Leitung, oder die Geschichte hat keinerlei verständliche Aussage. Und besonders "mitreißend" finde ich sie auch nicht, besonders weil ja eigentlich die ganze Zeit nichts aufregendes passiert, bis auf den letzten Teil, der aber eben bloß verwirrend und nicht "mitreißend" ist. Alles subjektive Meinung natürlich. ;)
 
Ich werde das morgen dann mal lesen, vielleicht entdecke ich ja einen Sinn :D

@Edit:
Morgen kommt auch meine Kurzgeschichte :D
 
Osa-chan schrieb:
Sorry, aber WTF? Also, dass die Geschichte stilistisch stark verbesserungswürdig ist, ist ja nicht so das große Problem, daran kann man arbeiten.

Aber die Story selber verstehe ich einfach überhaupt nicht, es erschließt sich mir einfach nicht die "Aussage" hinter der Geschichte, besonders das Ende ist einfach nur verwirrend und ergibt für mich keinerlei Sinn.

Also entweder stehe ich total auf der Leitung, oder die Geschichte hat keinerlei verständliche Aussage. Und besonders "mitreißend" finde ich sie auch nicht, besonders weil ja eigentlich die ganze Zeit nichts aufregendes passiert, bis auf den letzten Teil, der aber eben bloß verwirrend und nicht "mitreißend" ist. Alles subjektive Meinung natürlich. ;)

Gutes Feedback. :D Die Aussage der Geschichte? Dramatik des Krieges eventuell, habe mir darüber aber nicht explizit Gedanken gemacht. :P
Wegen der Spannung: Ein Großteil der Geschichte sollte dazu dienen, den Leser behutsam in die Umstände einzuführen und neugierig zu machen.
Zum letzten Teil: Job, dass musst dir nochmal genauer durch den Kopf gehen lassen. ;) Wenn du dich auf den Vortext einlässt und dich versuchst in die Lagen hineinzuversetzen sollte der Schlussteil nicht verwirrend sein.

Thx, weiteres Feedback erwünscht!
 
Hab jetzt nicht wirklich eine Geschichte geschrieben. Aber es ist so trivial, dass ich nicht mehr verstünde, was trivial eigentlich wäre, wenn es das nicht ist.
 

Anhänge

Dow Jones schrieb:
Hab jetzt nicht wirklich eine Geschichte geschrieben. Aber es ist so trivial, dass ich nicht mehr verstünde, was trivial eigentlich wäre, wenn es das nicht ist.

Gut!

Hast du einen eigenen Blog?
 
Hier mal wieder eine Kurzgeschichte von mir. Vorsicht: Ist etwas harter Tobak mit bei. ;)

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Das Totenkopf-Regime

Als Anna, Cindi und Ulmak in dieser Nacht erneut durch die wäldlerische Idylle der Gebirgszone wanderten, waren sie froher Dinge: Mit Kutsche und Alkohol frönend, zogen sie umehr.
An einer mit Pflanzen bedeckten Stelle mussten die Drei halt machen, da ein Rad der Kutsche einen Schaden erlitt. Schließlich machte sich Ulmak auf dem Weg, das Rad zu reparieren. Anna und Cindi blieben derweil im Inneren der Kutsche sitzen.
Es brauchte nur wenige Minuten, ehe Ulmak feststellte, dass er den Schaden nicht ohne Reserveteile beheben könnte. Als er dies den beiden Mitfahrerinnen mitteilen wollte und die Kutschentür öffnete, widerfuhr im Schreckliches: Beide Damen waren tot.

Ulmak erschrack sehr, benötigte einige Zeit um den Verstand wiederzuerlangen - er weinte. Kurze Zeit später untersuchte er die beiden Frauen nach Hinweisen auf körperliche Gewalt. Doch er fand keine. Überhaupt keine äußeren Einwirkungen waren den beiden Damen zu entnehmen.

Ulmak wusste nicht weiter. Im Dunklen, verwirrt umhergehend, ging er die Waldstraße abwärts. "Was nun? Wie konnte das nur passieren?", frage sich Ulmak ratlos. Völlig erschöpft, erneut überholt und eingeholt vom Unvorstellbaren, setzte er sich neben eine Steinansammlung.

Beide Hände nahm er vor sich, schüttelte den Kopf. Nach einer Phase der Fassungslosigkeit erhob er sich langsam und blickte zu Boden. In eben jenem Moment sah er eine Münze.
Möglicherweise eine Silbermünze, aber das konnte Ulmak nicht feststellen. Auf der Münze war allerdings auf der rechten Seite ein Adler zu sehen und links daneben war eine eingeprägte Schrift zu erkennen. Ulmak las, was die Schrift zu bedeuten vermochte: "Totenkopf-Regime".

Ulmak erstarrte, war nahezu atemlos. Totenkopf-Regime? Wer oder was war damit gemeint? Doch schon im nächsten Moment besonn sich Ulmak und sein Verstand setzte ein: Er musste den Tod der beiden Mitfahrerinnen unverzüglich im nächsten Dorf berichten. Gefasst steckte er die Münze in seine Hosentasche und ging die Waldstraße weiter abwärts. Zunächst im normalen Tempo doch mit zunehmender Dauer erhöhte sich seine Geschwindigkeit. Schließlich lief er nahezu.

Doch sein Spurt wurde unterbrochen: Ein hölzernes Gebäude kam zum Vorschein. Zahlreiche Fenster umschmückten es, links- und rechts drum-herum von Walde bedeckt.
Ulmak wurde langsamer. Er fand eine Türe zu diesem Gebäude. Er öffnete sie langsam und betrat die Einrichtung.

Als er vorsichtig auf dem Holzboden entlang schritt, das Holz knarrte und knurzte, erblickte Ulmak ein in goldener Farbe gehaltenes Buch. Unvermittelt und plötzlich öffnete er das Buch auf einer Seite. Es war Seite 279. Das Kapitel lautete auf den Namen "Legasius". Legasius war ein Sohn des Teufels, wie es in den Heiligen Schriftrollen zu lesen war.
Detailliert schildert der Teufelssohn in nur zwei Absätzen, wie jemand, der dem Tode unterlag, mittels einer seltsamen silbergrauen Münze wiederbelebt werden könne.
"Die Münze ist auf den Rücken des Toten zu pressen", las Ulmak in voller Erschrocken- und Aufgeregheit.

Ulmak war sprachlos. Er erschrack fürchterlich, geriet nahezu in einen Schockzustand aus Ängstlichkeit. Ihm war klar, dass er eben jene Münze gefunden hatte.

Ulmak setzte zu einem Sprint an, er stürmte aus dem Hause, lief die Waldstraße empor. Schließlich erkannte er vom Fernen die hölzerne Kutsche wieder. Er hielt kurz an, zog die Münze aus der Hosentasche, starrte sie an und steckte sie wenige Momente später wieder ein. Unmittelbar darauf, lief er mit aller Kraft weiter zur Kutsche hin.

Dort angekommen, vollzog er es: Er presste die Münze auf den Rücken beider Damen. Wenige Minuten später erwachten diese aus dem Tode - erschöpft aber doch...

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Nun, was haltet ihr davon? :deal:
 
Ist doch cool, wenn du Spaß am Schreiben hast.
Man merkt auf jeden Fall, dass du dich weiter entwickelst von der ersten bis zur letzten Geschichte.
Und bei dem was zur Zeit wieder bei amazon in den Charts ist, muss man sich ja nicht verstecken, wenn man als Laie Text produziert. Schlimmer geht immer.
 
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