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APPLE Der ultimative Apple Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

om3ga schrieb:
Nur dieser allgemeine Zwang nach Kontrolle beherrscht das Thema Apple jetzt schon seit fast einem Jahrzehnt, was ist daran also JETZT neu und besonders kritikwürdig?

Es ist nicht neu. Aber immer noch kritikwürdig. Nur weil die Entwicklung seit Jahren in diese Richtung geht, wie Glod so schön gesagt hat "Apple ist vom coolen Underdog zum Branchennazi geworden.", muss man sie ja nicht stillschweigend akzeptieren.


Übrigens hier ist noch ein Link zu einem weiteren iPad Kokurrenten namens Joojoo:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Web-Tablet-Joojoo-kommt-nach-Deutschland-993315.html
 
Hmm ... ich bin grundsätzlich auch kein Freund von Totschweigen und wie du weißt, stehe ich dem Unternehmen Apple durchaus mit gemischten Gefühlen gegenüber. Aber wenn man sich jetzt nach x Jahren immer und immer wieder über das gleiche Thema stundenlang echauffieren möchte, dann wird das halt irgendwann einmal langweilig bzw. wirkt auch irgendwann wie ein ziemlich platter Bash.

Aber das war ja eher Glods Beitrag, bei dir hätte mich vor allem interessiert, warum du Adobes Standpunkt als besser argumentiert hältst. :)
 
om3ga schrieb:
Hmm ... ich bin grundsätzlich auch kein Freund von Totschweigen und wie du weißt, stehe ich dem Unternehmen Apple durchaus mit gemischten Gefühlen gegenüber. Aber wenn man sich jetzt nach x Jahren immer und immer wieder über das gleiche Thema stundenlang echauffieren möchte, dann wird das halt irgendwann einmal langweilig bzw. wirkt auch irgendwann wie ein ziemlich platter Bash.

Aber das war ja eher Glods Beitrag, bei dir hätte mich vor allem interessiert, warum du Adobes Standpunkt als besser argumentiert hältst. :)

Wenn Apple aber mit jeder Aktion schlimmer in die Richtung Kontrollwahn schliddert, wird es ja wohl noch erlaubt sein dies zu kritisieren. Die Firma wird schließlich immer mächtiger und baut sich gerade im Medienbereich eine geradezu unheimliche Stellung auf. Mit einem platten Bash hat das nichts zu tun. Im übrigen weiß ich nicht, dass du der Firma Apple durchaus mit gemischten Gefühlen gegenüberstehst. Ich habe sogar das Gefühl, dass du auch die heftigsten Aktionen von denen recht kritiklos hinnimmst und letztlich doch reichlich Hard- und Software von der Firma kaufst.

Zu den Adobe Argumenten denen ich zustimme:

Der Herr Narayen sagt:
"Das hat ganz klar nichts mit Technologie zu tun. Es geht nur um Kontrolle".

Und vor allem im letzten Absatz:
Jobs' Darstellung, Adobe stehe für ein proprietäres System und Apple setze auf offene Standards, findet Narayan "ehrlich amüsant". Flash sei eine "offene Spezifikation". Dagegen hindere Apple sein Unternehmen in jedem der angesprochenen Bereiche mit proprietärer Technik daran, Adobe-Kunden die besten Möglichkeiten zu bieten. Das alles sei ein Frage der verschiedenen Geschäftsmodelle.

Klar hat Adobe es auch auf seine Markmacht abgesehen, aber Apple will den Leuten gleich alles verkaufen. Hardware, Betriebsystem, Software für alle Bereiche, Musik, Filme, Nachrichten, Werbung und Technologie Schnittstellen. Das ist meiner Meinung nach entschieden zu viel für eine einzelne Firma.
 
Objektiv kann ich om3ga beipflichten und auch hoover sagt auf dieser Ebene Wahres, und im speziellen geht der Ton und einige aus der Luft gegriffene Argumente, mit denen momentan zurückgeschossen wird, stellenweise gar nicht.

Subjektiv, bin ich aber mit dieser ausgeübten Kontrolle größtenteils völlig Zufrieden ;) Weil es für mich auch viele Vorteile hat.
 
Wenn Apple aber mit jeder Aktion schlimmer in die Richtung Kontrollwahn schliddert, wird es ja wohl noch erlaubt sein dies zu kritisieren. Die Firma wird schließlich immer mächtiger und baut sich gerade im Medienbereich eine geradezu unheimliche Stellung auf. Mit einem platten Bash hat das nichts zu tun. Im übrigen weiß ich nicht, dass du der Firma Apple durchaus mit gemischten Gefühlen gegenüberstehst. Ich habe sogar das Gefühl, dass du auch die heftigsten Aktionen von denen recht kritiklos hinnimmst und letztlich doch reichlich Hard- und Software von der Firma kaufst.

Na klasse, ich bin also auch ein hirnloser Apple Zombie geworden - zumindest nimmt man mich so wahr! :lol: bzw. :traurig:

Dass Apple immer mächtiger bzw. in vielen Bereichen zu mächtig ist/wird stimmt mit Sicherheit. Jedoch ist das eben nicht erst seit diesem blödsinnigen Adobe Streit so, sondern eben schon lange davor. Deswegen finde ich es eben etwas unüberlegt, wenn man diesen Punkt jetzt als Auslöser für großes Geschrei hernimmt. Es gibt ganz andere Punkte, die weitaus mehr Kritik rechtfertigen würden, als das jetzt - meiner Meinung nach!

Und wie schon vorher gesagt: Ich sehe Macs einfach als geschlossenes System an. Genauso wie eine Konsole ein geschlossenes System ist, oder auch Android oder Windows Mobile. In proprietären Systemen gibt es nun mal einen, der den Ton angibt und die Regeln macht. Das ist überall und nicht nur beim Apple Ökosystem so - deswegen verstehe ich gerade hier die Aufregung nicht.
Genauso war damals die EU-Entscheidung gegen Microsoft in meinen Augen eine absolute Frechheit: Wieso sollte Microsoft in seinem eigenen Betriebssystem einen anderen Browser als ihre eigenen mitliefern? Das ist ihr Betriebssystem und sie bestimmen, was mitgeliefert wird.

"Das hat ganz klar nichts mit Technologie zu tun. Es geht nur um Kontrolle".

Das bezweifelt auch niemand. Aber es wird doch bitte kein vernünftiger Mensch Apple einen Vorwurf machen, dass sie es nicht zulassen sich von irgendeinem Dritthersteller in ihrem eigenen Ökosystem die Kontrolle abnehmen zu lassen. Jeder würde so handeln, deswegen kann ich diesen Kritikpunkt nicht nachvollziehen.

Jobs' Darstellung, Adobe stehe für ein proprietäres System und Apple setze auf offene Standards, findet Narayan "ehrlich amüsant". Flash sei eine "offene Spezifikation". Dagegen hindere Apple sein Unternehmen in jedem der angesprochenen Bereiche mit proprietärer Technik daran, Adobe-Kunden die besten Möglichkeiten zu bieten. Das alles sei ein Frage der verschiedenen Geschäftsmodelle.

Inwiefern ist Flash ein offener Standard, wenn man ein Produkt von Adobe benötigt, um Flash-Inhalte kreieren oder bearbeiten zu können? So gesehen ist das eine noch schlimmere Einschränkung als im AppStore: Dort kann man C, C++ und noch einige andere Programmiersprachen verwenden, um Content zu erstellen. Diese Programmiersprachen sind für alle frei zugänglich. Anders dagegen bei Flash, bei dem ich zuerst Adobe dafür bezahlen muss um überhaupt mit der Contenterstellung beginnen zu können. Inwiefern Adobe jetzt also offen und nicht proprietär ist, muss mir erst einmal jemand erklären.

Apple will den Leuten gleich alles verkaufen. Hardware, Betriebsystem, Software für alle Bereiche, Musik, Filme, Nachrichten, Werbung und Technologie Schnittstellen. Das ist meiner Meinung nach entschieden zu viel für eine einzelne Firma.

Grundsätzlich ja - blöd nur, wenn die Produkte so gut sind, dass die Leute sie mit Freuden nutzen (inkl. mir, das gebe ich ja zu). Ist ein ähnliches Problem wie bei Google - jeder schimpft auf die Datenkrake und ihre marktbeherrschende Stellung in vielen Bereichen, niemand hört aber auf Googles Dienste zu nutzen.
 
Also das Apple die Herrschaft über ihr System behalten will, kann ich ihnen nicht verübeln. Und das es allen ums Kohle Scheffeln geht, ist klar. Wer hier den Überraschten spielt, scheint sich noch nicht lange in der Technikbranche zu bewegen. Alle Unternehmen sind darauf bedacht.

Apple hingegen, und das könnte man ihnen vorwerfen, gängelt die Benutzer von MacOSX damit, auf ein Netzwerk von Programmen zurückzugreifen, damit alle Funktionen genutzt werden können. Meiner Meinung nach ist das kein Problem solange es zumindest gut funktioniert.


Zum Appstore - Natürlich hat Apple da die Schirmherrschaft, aber wieso auch nicht? Man kann ja mal erwähnen, dass über 140.000 Apps aller Art in den Stores zu finden sind. Es scheint also genug Entwickler zu geben, die gute Software herstellen. Einzig Google wurde der Mund verboten. Klar ne kritikwürdige Entscheidung, aber wer so auf Google steht ist a) selbst schuld und b) in der Position sich ein Google-Produkt zu kaufen.
 
om3ga schrieb:
Grundsätzlich ja - blöd nur, wenn die Produkte so gut sind, dass die Leute sie mit Freuden nutzen (inkl. mir, das gebe ich ja zu). Ist ein ähnliches Problem wie bei Google - jeder schimpft auf die Datenkrake und ihre marktbeherrschende Stellung in vielen Bereichen, niemand hört aber auf Googles Dienste zu nutzen.

Das ist nochmal ein anderes Thema. Ich halte die Produkte im allgemeinen nicht für so gut, das ich sie mit Freuden nutze. Dafür hatte ich schon zu viele Probleme mit Macs. Abgesehen davon, was diese Apple Komplettaustattung dann kostet.

Ich gebe ja zu auch Apple hat einige Produkte im Angebot, die nicht schlecht sind. Das Problem ist nur, wenn man einmal in der Apple Mühle drin ist, soll man alles von denen kaufen und sich völlig dem geschlossenen System unterwerfen. Sobald man davon abweicht gibt es nur noch mehr Probleme. Und ich möchte auch nicht iPi, iPa und iPo besitzen müssen, damit mit den Kisten halbwegs was anzufangen ist und zusätzlich auch noch alle Inhalte von Apple kaufen.

Aldebaraner hat vor einigen Seiten ein schönes Beispiel gebracht:

Aldebaraner schrieb:
Passt gerade so schön......



Ich beginne die Firma Apple und mein neues Iphone zu hassen...... :twisted:

Wenn ich sowas schon sehe. Das ist echt was für den "Ich könnte kotzen"- Thread. Das ist auch einer der Gründe warum mir kein iPhone ins Haus kommt. Das Handy selbst ist ja durchaus ein nettes Stück Technik, aber diese extreme Dongelung an alle i-Applications und Inhalte. Ich will mich doch nicht zum persönlichen Haussklaven von Mr. Jobs machen. Nö, Leute, ohne mich. :kaffee:
 
Was hat das damit zu tun? Da geht es nur um die Klingeltonfunktion in iTunes – und diese ist nur mit den lizensierten Titeln aus dem Store möglich. Es gibt noch dutzende andere Möglichkeiten seinen Klingelton zu erstellen.
 
flexx schrieb:
Was hat das damit zu tun? Da geht es nur um die Klingeltonfunktion in iTunes – und diese ist nur mit den lizensierten Titeln aus dem Store möglich. Es gibt noch dutzende andere Möglichkeiten seinen Klingelton zu erstellen.

Ja, aber warum ist das so? Warum kann ich nicht jedes x-beliebige MP3-File nehmen und mir daraus meinen Klingelton aufs iPhone schieben? Ohne DRM, ohne "Sie können nicht! Sie dürfen nicht! Verwenden Sie iSonstwas um dies zu tun! Kaufen sie die App aus dem itunes Store!"

Das ist doch gerade das ätzende. Sowas geht mit vielen Billig Handys ohne jegliche Software. Einfach verbinden Rüberziehen und gut ist.
 
flexx schrieb:
hoover schrieb:
Ja, aber warum ist das so? Warum kann ich nicht jedes x-beliebige MP3-File nehmen und mir daraus meinen Klingelton aufs iPhone schieben?
Kannst du doch?

Häh?

Ich denke...

flexx schrieb:
Da geht es nur um die Klingeltonfunktion in iTunes – und diese ist nur mit den lizensierten Titeln aus dem Store möglich.

:?

straikar schrieb:
Einfacher kann man seinen iPhone Klingelton nicht ändern. ;)

http://audiko.net/

Ja, OK sowas geht dann zur Not immer. Aber es kann ja nicht Sinn der Sache sein, dass man immer erst auf irgendwelche Web-Dienste ausweichen muss. Wieso stellt der Hersteller nicht einfach eine komfortable Funktion dafür zur Verfügung. Z.B Gerät wird als Wechseldatenträger erkannt, es gibt einen Ordner "ring tones", mp3 reinzihen, feddich.
 
hoover schrieb:
Ja, OK sowas geht dann zur Not immer. Aber es kann ja nicht Sinn der Sache sein, dass man immer erst auf irgendwelche Web-Dienste ausweichen muss. Wieso stellt der Hersteller nicht einfach eine komfortable Funktion dafür zur Verfügung. Z.B Gerät wird als Wechseldatenträger erkannt, es gibt einen Ordner "ring tones", mp3 reinzihen, feddich.

vermutlich weil man dann über diese Möglichkeit seine Musik so transferieren könnte wie es Apple mit dem Ipod seit jeher verhindert.
 
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