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ONE Der Contra-Xbox One Thread: Die negative Seite der Medaille.(Diskussion erwünscht!)

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: Der Contra-Xbox One Thread: Die negative Seite der Medaille.(Diskussion erwünscht!)

MouseMan schrieb:
Samstrike 68 schrieb:
Woher nehmt ihr die Erfahrung zu behaupten man wäre dann Markenabhängig oder gar süchtig ?

Nicht süchtig, sondern suchtähnlich ;) Man akzeptiert quasi alles nur um an das neueste Spiel zu kommen.

Weil es auch ähnliche Spielevergleiche wie Forza/GT oder Halo/Killzone auf anderen Plattformen gibt, die Erfahrung habe ich also nicht zwischen 360 und PS3, sondern zwischen 360/PC/Wii(U). Und soo toll ist keine Spieleserie, dass ich so einen Mist mitmache werde wie es nach aktuellem Stand der Dinge bei Microsoft der Fall sein wird. Auch wenn mir Halo besser gefallen würde als Killzone, kaufe ich mir sicher keine Xbox One! Der Preis - nicht nur der geldbezogene - ist bei weitem viel zu hoch nur um ein Spiel spielen zu dürfen.

Natürlich gibt es auf anderen Plattformen immer ähnliche Games, aber sie spielen sich halt auch anders und sehen nicht nur anders aus.
Es geht mir nicht um den Namen Halo, nicht um das neueste Game usw., es ist einzig und allein die Spielbarkeit diverser Titel.
Und wenn man nach Diversen Technik Gegenüberstellungen geht, dann dürfte wirklich niemand eine one kaufen. Es ist aber nicht die Technik allein. Da hängt viel mehr dran. Das wird bestimmt der ein oder andere beim Umstieg auf die PS4 noch merken.

Auch dürften sich bestimmte Automarken nicht mehr verkaufen da sich alle Pros auf einen kleinen Teil der Marken konzentrieren.
 
Aber dann trifft meine Aussage doch immer noch zu: Nur um ein bestimmtes Spiel zu spielen, wird einfach alles in Kauf genommen. Hat Microsofts Modell am Markt Erfolg, kann man seinen Arsch drauf verwetten, dass in der nächsten Generation etwas noch übleres für die Kunden folgt. Etwas wie: Man muss zu jeder Spielminute online sein und bei jedem Spielstart wird eine Gebühr von 1$ fällig.
Und auch das würde sich dann durchsetzen und gekauft werden. Schließlich wollen die Leute "ihr" Spiel spielen wollen, und nichts anderes. Es ist ja nicht so, dass andere Spiele schlecht wären, meist nur etwas anders - zumindest bei den großen Blockbustertiteln was ja die Exclusives meist sind.

Auf dem Automarkt würde sich Marke XY nie und nimmer durchsetzen wenn sie die Kunden so behandelt wie es MS jetzt mit der Xbox One tut. Bei den Autos sind es Kleinigkeiten, ebenso wie in der Lastgen mit 360/PS3. Bei Autos spielt der Preis eine stärkere Rolle als bei Videospielen: Bezahlt man weniger, bekommt man ein schlechteres Fahrzeug (so mal grob gesagt). Markenintern und markenübergreifend. In der NextGen der Videospiele ist es jedoch andersrum: Das für den Gamer-Kunden schlechtere Produkt ist auch noch 25% teurer als das Konkurrenzprodukt. Der Videospielmarkt ist wohl der einzige weltweit, in dem die Kunden wirklich alles mit sich machen lassen...
 
: Der Contra-Xbox One Thread: Die negative Seite der Medaille.(Diskussion erwünscht!)

Würde eher sagen um ein bestimmtes Spielgefühl zu bekommen, aber klar, läuft am Ende auf das gleiche hinaus.

Auf dem Papier ist die one unterlegen, es muss sich aber erst noch zeigen ob sie generell unterlegen ist und damit meine ich am wenigsten die Grafik.

Ich glaube, die fünf Mann hier die sich eine one Vorbestellt haben, werden MS nicht so unterstützen wie Sie es aktuell nötig hätten.
 
Samstrike 68 schrieb:
Auf dem Papier ist die one unterlegen, es muss sich aber erst noch zeigen ob sie generell unterlegen ist und damit meine ich am wenigsten die Grafik.

Bei dem Punkt Grafik könnte man noch sagen: Nungut, da hat Microsoft einfach zu wenig entwickelt sollte sich herausstellen, dass ihre Kiste wirklich langsamer ist.

Entscheidend sind doch die anderen Punkte bei denen Microsoft den Spielern (und damit ihren Kunden(!)) den nackten Arsch zeigen: Quasi AlwaysOn, Gebrauchtspielspierre, Kinectzwang. Das ist das eigentlich frappierende.

Wäre die One schwächer als die Konkurrenz, aber in anderen Punkten zB. des Services überlegen, dann könnte man doch darüber hinwegsehen. Bei MS allerdings wird die "schlechtere" Hardware (sollte sie schwächer sein) noch zusätzlich von einem extrem(!) viel schlechteren Service plus einem höheren Preis untermauert. Das sind die Dinge, die die One so dermaßen uninteressant aus Kundensicht macht, dass es nicht mehr feierlich ist. Ihre einzige Existensberechtigung hat sie als Marktstudie was die Spieler so alles mit sich machen lassen. (Die Dinge wie einige gute Spiele und der Controller lasse ich jetzt mal ganz bewusst aus da sie nicht ins Gewicht fallen gegen den Rest).
 
Wir kennen halt aktuell nur die Negativen News.
Was nicht heißt, das MS solche Dinge geschickt ausgleicht.

Muss die Zukunft zeigen. Um es aber noch mal festzuhalten, von den negativen Dingen bin ich auch nicht begeistert.
 
MouseMan schrieb:
Entscheidend sind doch die anderen Punkte bei denen Microsoft den Spielern (und damit ihren Kunden(!)) den nackten Arsch zeigen: Quasi AlwaysOn, Gebrauchtspielspierre, Kinectzwang. Das ist das eigentlich frappierende.

Aber das sehen ja nicht alle als so negativ an.
Always-on ist mir zB ziemlich schnuppe muss ich sagen.
Bin eh immer vernetzt mit der Konsole, da ändert sich für mich nichts, oder wird schlechter.
Und sollte ich wirklich mal kein Inet haben, kann ich mich übers Smartphone kurz einloggen.
Gebrauchtsspielsperre ist nicht fein. Das ist wohl richtig. Vorallem, weil ich meine Spiele nicht sammel...sondern immer alles verkaufe. Da muss man sehen wie sich das Spielverhalten in der Hinsicht bei mir verändert.
Kinectzwang ist mir ebenfalls total egal.
Soll das Ding da ruhig baumeln, ich habe nicht die Befürchtung, dass mich jemand abhören oder überwachen wird oder will.
Und wenn doch präsentiere ich ihm meine ganze gebündelte Langweiligkeit. :ugly:
Die Einschränkungen liegen also auch im Auge des Betrachters.
 
Klar, das tun sie immer. Deshalb gehen sie immer weiter. Es werden sich auch genügend Leute finden, die bei jedem Spielstart 1$ bezahlen nur um eben Halo/CoD/Forza spielen zu "dürfen". Das Wort dürfen ist für das Verhältnis Kunde-Hersteller in der Videospielwelt mehr als bezeichnend...
 
Wenn ich an die Zeit denke wo man für 1 DM drei Leben bekam, ist spielen heute spottbillig. Ein Battlefield 4 könnte locker für 4-5 hundert Euro angeboten werden. Finden sich immer noch mehrere Millionen Gamer die das zahlen würden. 60 Euro für Spiele sind Ramschpreise!
 
Chocolate schrieb:
Ein Battlefield 4 könnte locker für 4-5 hundert Euro angeboten werden. Finden sich immer noch mehrere Millionen Gamer die das Zahlen würden. 60 Euro für Spiele sind Ramschpreise!

:lol:

Spiele hätten gemessen an der Inflation schon leicht teurer werden müssen, wenn man bedenkt, dass da in den letzten 20 Jahren kaum was passiert ist. Aber selbst wenn sie es machen, die Leute haben deswegen nicht mehr Geld in der Tasche und geben auch nicht bereitwillig mehr aus. Es gibt geniale Spiele, die belohne ich dafür, indem ich sogar 80-100 Euro teure Special Editions kaufe. Viele andere sind mir aber nicht mal 40 Euro wert.

Zum Anfang der PS3 / X360 Generation hat man ja versucht, die Spielepreise auf 69-75 Euro anzuheben. Und das ist grandios gescheitert.
 
Na, dann sollte man sich aber gar keine Konsole holen.

Die Xbox One ist eine Online-Konsole. Das muss man so hinnehmen. Das ist keine Konsole für Offline-Spieler. Deal with it. Ob man es mag oder nicht, die Cloud wird vermutlich eine große Rolle bei der Xbox One spielen. Das System wird mehr sein als eine DRM-Abfrage für Microsoft und andere Publisher. Zusätzliche Rechenpower, Communityfeatures, Sharingfeatures, etc. wird alles über eine sehr große Cloud laufen. Das ist ein wichtiger Bestandteil der Konsole (und nicht nur eine "Gängelung") und für den braucht man nun mal eine aktive Internetverbindung.

Kinect ist ebenso ein fester Bestandteil der Konsole. Wie die Sensorbar der Wii. Man hat die Option auch mit dem Pad zu navigieren, aber in erster Linie soll die Steuerung über Gesten und Sprachbefehle funktionieren. Verstehe nicht, wo jetzt genau das Problem liegt. Wer kein Kinect benutzen will, soll es nicht tun und wer Angst vor Überwachung hat, soll schnell die Kabel an seinem Rechner ziehen und den Akku seines Smartphones verbrennen und natürlich einen großen Bogen um die Xbox One machen.

Das Gebrauchtspielsystem. Okay. Das ist eine echte Limitierung. Wobei man sehen muss, wie das funktionieren wird. Bei Sony gab es auch zunehmend bei hauseigenen Titeln Gebrauchtspielebehinderungen, so dass man den Multiplayer oder Singleplayerzusätze erst aktivieren musste. Vielleicht sieht man dann so etwas auf der Xbox One dafür nicht mehr. Muss man sehen. Ist aber sicher nicht toll. Vielleicht wird das ja über die Sharingfunktion kompensiert.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Chocolate schrieb:
Ein Battlefield 4 könnte locker für 4-5 hundert Euro angeboten werden. Finden sich immer noch mehrere Millionen Gamer die das Zahlen würden. 60 Euro für Spiele sind Ramschpreise!

:lol:

Spiele hätten gemessen an der Inflation schon leicht teurer werden müssen, wenn man bedenkt, dass da in den letzten 20 Jahren kaum was passiert ist. Aber selbst wenn sie es machen, die Leute haben deswegen nicht mehr Geld in der Tasche und geben auch nicht bereitwillig mehr aus. Es gibt geniale Spiele, die belohne ich dafür, dass ich sogar 80-100 Euro teure Special Editions kaufe. Viele andere sind mir aber nicht mal 40 Euro wert.

Zum Anfang der PS3 / X360 Generation hat man ja versucht, die Spielepreise auf 69-75 Euro anzuheben. Und das ist grandios gescheitert.

Kommt natürlich auf das Spiel an. Aber ich verbringe im Schnitt 500 Stunden pro Spiel was ich mir kaufe. Würde ein Spiel 400 Euro kosten, käme ich auf 80 Cent die Stunde. Das ist nix. Kino kostet im Schnitt 5-6 Euro die Stunde und da mache ich nichts außer sitzen.
 
Jo, Chocolate hat glaub ich allgemein solche ... Außenseitermeinungen, er dürfte in den wenigsten Punkten wie der Normalo-Gamer denken...

500 Stunden... Mein Maximum für ein Spiel ist irgendwas über 100 Stunden. Und das kommt äußerst selten vor. Durchzocken, Spaß dabei haben --> Next. Gibt so viel gutes Zeug für alle Geräte...
 
@eape:
Beim ersten Punkt muss ich dir zu mind. 100% widersprechen. Das wäre alles optional möglich. Diese zusätzliche Rechenpower will ich erst in Aktion sehen, da glaube ich noch nicht dran (vor allem weil es technisch unsinnig erscheint mehr Rechenpower für ein Spiel zu haben. Solche Features wie bei Forza 5 auf der Pressekonferenz angekündigt ok. Aber das ist nicht zusätzliche Rechenpower, sondern eine Avatarspeicherung in einer Cloud). Und auch wenn das mit der Rechenpower zutrifft: Das nützt nichts wenn man dann "nur" alle 24h ans Internet muss. Dann müsste man einen wirklichen AlwaysOn-Zwang einführen und für jede Sekunde am Internet sein. Das ist ein Widerspruch in sich!
Nutzt ein einzelnes Spiel die Cloud (böse gesagt aus DRM-Zwecken), dann sollte eben dieses Spiel nicht funktionieren. Aber warum allen Spiele die funktionstüchtigkeit nehmen wenn man mal 24h nicht am Internet ist? Das ist ein reiner DRM, nichts anderes. Alle Features wären optional ebenso möglich. Wer das Onlinezeug nutzen will, braucht Internet weil das einfach für das Funktionieren der Onlinefeatures notwendig ist. Aber für den Rest? Der Rest, der aus keinem Grund Internet braucht? Dem das einfach aufgezwungen wird?

Dieses Gerede von der Power und den tollen Features ist einfach nur PR-Geschwätz um den Zwang zu rechtfertigen, was allerdings nicht gelingt. Bei SimCity gab es dieses Desaster vor Kurzem ebenfalls: Ein AlwaysOn-DRM wurde dem Spiel aufgezwängt weil man die angelich so aufwändigen Simulationen nur in der mächtigen Could durchführen könne. Modder haben dann nachgewiesen, dass die Cloud zum Spielen nicht benötigt wird, keine Berechnungen werden in ihr ausgeführt. Auch danach stellte sich der Publisher noch hin und behauptete der Internetzwang sei notwendig für das Spiel. Und das obwohl der reine DRM-Zweck schon aufgedeckt wurde.
Genau das gleiche passiert hier bei Microsoft wieder! Avatarspeicherung für Forza wäre auch bei optionalem Internet möglich, man selbst bestimmt ob man das Feature nutzen möchte oder nicht (was man ja eigentlich auch so schon macht, unabhängig vom Zwang). Aber nein, die angeblich so allmächtige Cloud macht alles anders und besser, deshalb der 24h quasi AlwaysOn-DRM. Jaja, wers glaubt wird seelig...

Das Ding ist keine Konsole für Offlinespieler, stimmt. Nur warum? Nicht wegen der tollen Onlinefeatures (denn die wären auch optional möglich) sondern für den ach so tollen DRM-Mechanismus den Microsoft für sich und die Publisher will, benachteiligt wird dabei nur einer: der Kunde. Ja, dealwithit. Kaufen kann man das Ding nicht, auf diese weise sollte/muss man damit "dealen".

Bei Kinect hast du grob recht.
 
WTF? Was spielst du 500h?
Das schafft man evtl mit WKC Platin oder ämm... Star Oceans ganz knapp.


8766 Stunden pro Jahr. Ich kauf im Schnitt 2 Games pro Monat.
Würd ich da 400h dran sitzen würd ich ja gar nichts anderes mehr als zocken machen. :O
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Aha. Dann dürftest du zumindest beinahe ein Unikat sein. Wieviele Spiele kaufst du denn pro Generation? Zwei? :D

Viele sind es nicht, stimmt. Hat aber weniger mit Zeit zu tun. Ich kaufe grundsätzlich z.B. kein Spiel mit Tearing und sehr selten welche ohne MP-Modus. Nur in Forza komme ich auf über 4000 Stunden. Spielen ist für mich jedenfalls nicht nur ein paar Knöpfchen drücken und gleich das nächste "spielen". Ich will das Gameplay ja auch kennenlernen.
 
Wenn ich das Gameplay in 10-20 Stunden nicht kennen lerne, dann macht das Spiel auf jeden Fall was falsch...
Aber da ist sicherlich jeder anders. Es gibt nur sehr sehr wenige Spiele, die ich quasi unendlich spielen kann. Civilization oder Age of Empires 2. Solche Titel wie Skyrim maximal 100 Stunden und das ist schon hart an der Grenze. Ansonsten schön eins nach dem anderen weg, dann sieht man auch immer mal wieder was Neues.
 
4000??????????????????

Alter Schwede, damit dürftest du wohl irgendwo in den Top100 der Welt liegen, das Spielzeit angeht :ugly:
 
Chocolate schrieb:
Ein Battlefield 4 könnte locker für 4-5 hundert Euro angeboten werden. Finden sich immer noch mehrere Millionen Gamer die das zahlen würden.

im leben nicht. das wäre mehr als ein drittel des monatlich verfügbaren einkommens des deutschen durchschnittsbürgers. bei solchen preise wäre das medium videospiel mausetot.

kino ist zudem kein maßstab. das ist hoffnungslos überteuert, weil die verleihfirmen so gierig sind.
 
Jep, wollt ich auch noch sagen.
ich bin ja nichtmal wirklich bereit, Vollpreis zu zahlen, weil der Preisverfall so schnell stattfindet.
Aber bei 400-500€ pro Spiel würd selbst ich wohl das Hobby aufgeben... Und ich kenn mich selbst nicht ohne Games, da ich schon mein komplettes Leben lang zocke...
 
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