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Das TV-Duell Merkel vs Schulz

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kurz reingeguckt, und es kam mir vor wie ne Regierungserklärung der Großen Koalition, und wieder ausgeschaltet.
Scheinbar hab ich auch nichts verpasst.
 
nimmt man der afd den wind aus den segeln, indem man die positionen übernimmt? kurzfristig evtl., aber für mich is das ein anbiedern.. am ende hat die afd gewonnen, weil ihre standpunkte bei den grösseren parteien angekommen sind. dadurch verliert die afd wahrscheinlich stimmen, aber das macht die forderung nicht besser. afd fordert, cdu/csu liefert..

Also zuerst ist der Tweet wieder typisch Medien. Über einen Kamm scheren und das Wort Flüchtlinge Missbrauchen.

Es ging darum was mit den abgelehnten Asylbewerber passiert, weil Deutschland nicht abschiebt. Das sind keine Flüchtlinge..
Merkel hatte die Frage verstanden und über die sicheren Herkunftsländer gesprochen.

Was ist daran falsch?
 
Was war das bitte?
Fragen die sich die AfD stellt. Merkel und Schulz nehmen Stellung....

Alter, das war ein echt journalistische Spitzenarbeit von Strunz. XD Würde mich nicht wundern wenn die AfD durch den Käse in den Umfragen nochmal zulegt....

Hab das Gefühl gehabt das einzige was politisch in Deutschland von Relevanz ist, sind andere Politiker und Flüchtlinge. :fp:
 
Jo, was erwartet man halt von einem Moderator, der sagt “Populismus ist das Viagra einer erschlaffen Demokratie“.
Und früher Chefredakteur der BamS war und immer noch den Bereich “TV- und Video-Produktionen“ beim Axel Springer Verlag leitet....

Dass man jemanden mit so einem Profil überhaupt für so ne Sendung zulässt, lässt mich mit dem Kopf schütteln und ist ein absolutes Armutszeugnis für den journalistischen Bereich bei Pro7/Sat1
 
Das ist ein echtes Problem bei uns.
Zu viele alte Menschen, evtl sollten wir die mal abschieben dann haben die, für die diese politischen Entscheidungen noch von Relevanz sind mal die Möglichkeit Druck auszuüben.

Die Leute 70+ müssen eh nicht mit Konsequenzen der politischen Entscheidungen leben.
Wir werden langsam aber sicher in allen relevanten gebieten Weltweit von anderen Ländern abgehängt. Das sind Dinge um die man sich mal sorgen machen sollte und nicht wie ich ~150.000 loswerden kann.
 
Es gibt halt wahnsinnig viele Menschen da draußen, die in der Wut auf Flüchtlinge endlich ein Ventil für ihre eigene persönliche Unzufriedenheit oder ihr entweder tatsächliches oder zumindest empfundenes Scheitern gefunden haben. Denen könntest du schwarz auf weiss in einem neuen Gesetz ihre gesamte Zukunft verbauen - das würden sie überhaupt nicht beachten, zumindest solang wieder irgendwo gemeldet wird, dass ein Baum gefällt werden muss für eine Flüchtlingsunterkunft.

Und leider zum Glück leben wir in einem Land, wo sie dennoch demokratisch wählen gehen und ihre Meinung sagen dürfen.
 
Das Duell hat leider zu deutlich gezeigt, woran es derzeit in der Spitzenpolitik fehlt: Menschen mit einem Plan, wie die Zukunft aussehen soll. Frau Merkel hat das durch ihre Jahre als Kanzlerin schon bewiesen, Herr Schulz hat es bisher auch nicht geschafft, seine Ideen zu präsentieren.
In der Politik wird einfach nur noch verwaltet und reagiert. Die "großen" Errungenschaften der Ära Merkel sind doch alle eingetreten, weil die Umstände sie gezwungen haben (beispielhaft der Atomausstieg, die gleichgeschlechtliche Ehe) und nicht, weil sie eine Idee hätte, wie man zukunftsorientiert Impulse in das Land bringen könnte.

Und so waren auch die Fragen und die Themengebiete im Duell hauptsächlich rückwärts gewandt mit einem Ausblick auf maximal das nächste Jahr. Flüchtlinge, Türkei, Dieselskandal, Terror. Wo waren Themen wie Digitalisierung, Ideen zur Entwicklung der Gesellschaft, Reformen in den Bereichen Arbeit, Gesundheit, Altersvorsorge etc? Es wird seit Jahren ein immer größerer Berg von Themen aufgebaut, die man sich dringend mal anschauen und Lösungsideen erarbeiten müsste, die aber immer auf später verschoben werden. Langfristiges, oder sind wir gnädig: Mittelfristiges Vorausplanen findet leider nicht statt. Stattdessen wird immer nur auf die lauteste Sau reagiert, die gerade durchs Dorf getrieben wird.

Zum Duell selbst muss ich sagen, dass mir Herr Schulz im Vergleich überraschend gut gefallen hat. Im Gegensatz zu Frau Merkel hat er sich u.a. auch getraut, mal klar ja oder nein zu sagen. Frau Merkel hat trotz der Bitte der Moderatoren ausgeholt. Er war offensiver und ein wenig konkreter. Die Umfragen sehen es zwar etwas anders, aber wer weiß, wer da wie gefragt wurde. Und vielleicht bin ich auch mit meinem Empfinden tatsächlich in der Minderheit. Das ist ok, soviel vertrage ich als Anhänger der Demokratie. Wählen werde ich die Partei des Herrn Schulz trotzdem nicht. Anders als die SPD möchte ich nämlich nicht ein Kreuz setzen und danach betonen, dass es mit Bauchschmerzen war, weil ich wusste, dass unter meiner Mithilfe eine neue GroKo entstehen würde (Schwarz-Gelb ist leider genauso schlimm... Hm...)
 
Es gibt halt wahnsinnig viele Menschen da draußen, die in der Wut auf Flüchtlinge...

Ich glaube nicht, dass so viele Menschen Wut auf die Flüchtlinge haben.
Die meisten von denen waren nur mit der damaligen Flüchtlingspolitik nicht einverstanden.
Darüber war man wütend. Viele sind auch mit der jetzigen Flüchtlingspolitik nicht einverstanden.
Aber die Hälfte der Sendung mit diesen Thema zu füllen, fand ich auch ein bisschen viel.

Letztendlich ist es egal. Ich glaube nicht, dass diese Debatte großen Einfluss auf die Wahl haben wird.
 
Das ist ein echtes Problem bei uns.
Zu viele alte Menschen, evtl sollten wir die mal abschieben dann haben die, für die diese politischen Entscheidungen noch von Relevanz sind mal die Möglichkeit Druck auszuüben.

Die Leute 70+ müssen eh nicht mit Konsequenzen der politischen Entscheidungen leben.
Wir werden langsam aber sicher in allen relevanten gebieten Weltweit von anderen Ländern abgehängt. Das sind Dinge um die man sich mal sorgen machen sollte und nicht wie ich ~150.000 loswerden kann.
4.1
Wahlbeteiligung nach Alter
Erstwähler/-innen unter 21 Jahren wählten häufiger als die Wähler/-innen in den nächstfolgenden Altersgruppen.
Die niedrigste Wahlbeteiligung wurde – wie bereits oben beschrieben – bei den 21- bis 24-Jährigen festgestellt, danach stieg sie bis zu den 60- bis 69-Jährigen kontinuierlich an. Erst bei den 70-Jährigen und Älteren war wieder eine seltenere Teilnahme an den Wahlen erkennbar. Verantwortlich dafür waren die Frauen, die in dieser Altersgruppe deutlich weniger zu den Wahlen gingen als die jüngeren Frauender Altersgruppe 60 bis 69 Jahre (Bundestagswahl: –8,4 Prozentpunkte, Europawahl: –4,6 Prozentpunkte) und auch als die gleichaltrigen Männer (jeweils –8,6 Prozentpunkte).
https://www.bundeswahlleiter.de/dam...b82f-110f18a16b11/ew14-btw13_wista_122014.pdf

ähnlich wie beim brexit gilt: die jüngeren sollten schlicht wählen gehen.
 
Ich glaube nicht, dass so viele Menschen Wut auf die Flüchtlinge haben.
Die meisten von denen waren nur mit der damaligen Flüchtlingspolitik nicht einverstanden.
Darüber war man wütend. Viele sind auch mit der jetzigen Flüchtlingspolitik nicht einverstanden.
Aber die Hälfte der Sendung mit diesen Thema zu füllen, fand ich auch ein bisschen viel.

Letztendlich ist es egal. Ich glaube nicht, dass diese Debatte großen Einfluss auf die Wahl haben wird.

Die sind mit der Flüchtlingspolitik nicht einverstanden und zünden daraufhin Flüchtlingsheime an?

Dann hoffe ich mal , dass diese Leute mit der Bildungspolitik d'accord gehen, sonst brennen bald die Kindergärten und Grundschulen...
 
https://www.bundeswahlleiter.de/dam...b82f-110f18a16b11/ew14-btw13_wista_122014.pdf

ähnlich wie beim brexit gilt: die jüngeren sollten schlicht wählen gehen.

Die Wahlbeteiligung liegt bei 60-80% in allen Altersgruppen. Menschen über 50 machen aber über 55% der Wahlberechtigten aus. Es ist also sehr viel mehr ein demographisches Problem. Durch unsere alternde Bevölkerung ist es für die jüngere Generation auch schwer sich in den Parteien wiederzufinden. Sie richten sich nun einmal an den Großteil der Wahlberechtigten. Es ist doch ein Armutszeugnis (EDIT: für die Parteilandschaft), dass beim Wahl-O-Maten jüngere Wähler am besten durch eine Spaßpartei repräsentiert werden.
 
https://www.bundeswahlleiter.de/dam...b82f-110f18a16b11/ew14-btw13_wista_122014.pdf

ähnlich wie beim brexit gilt: die jüngeren sollten schlicht wählen gehen.

Das was eape sagt. Es scheint keine Sau zu interessieren das die Leute 0-30 schon sehr für Multikulti, offene Grenzen, Freihandel etc sind. Es scheint auch nicht zu interessieren das wir was Netzausbau. Technische Entwicklung etc nicht hinter anderen Ländern landen wollen.

Wir haben hier ein ernsthaftes demographisches Problem, wird es auch immer mehr von geben. Wir werden älter und bekommen weniger Kinder. Kannst dir ja ausmalen wie das von 55% auf 65% steigen wird in den nächsten Jahrzehnten.
Mir fehlt hier einfach Mut zur Zukunft. South Park trifft es da ganz gut.

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