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Besitzt ihr eine Schusswaffe?

Besitzt ihr eine Schusswaffe?

  • Ja.

    Stimmen: 14 10,4%
  • Nein, will aber irgendwann eine besitzen.

    Stimmen: 8 6,0%
  • Nein.

    Stimmen: 100 74,6%
  • Einen Baseballschläger, der reicht.

    Stimmen: 12 9,0%

  • Umfrageteilnehmer
    134

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

el_barto schrieb:
Yzerman schrieb:
Hätte aber nicht gedacht, dass so wenige eine Waffe haben. Hier im Forum geht den meisten immer noch einer ab wenn sie in CoD einen Killstreak schaffen, man hört ja nur was von Headshots und all dem blablabla etc.

Sry, aber du hast doch nicht wirklich gedacht, dass es zwischen einer Vorliebe für Shooter (die ja im Prinzip online nix weiter als ein kompetitives Spielprinzip sind) und dem Vorhandensein (oder dem Gutheißen) einer echten Schusswaffe eine Korrelation gibt, oder?

Dachte, solche Vorurteile wären innerhalb der Gaming-Community schon längst als das erkannt, was sie sind: absolut absurd.

Wenn ich mich in CoD/Gears über nen Headshot freue, dann nicht, weil ich einem das Hirn rausgepustet hab (was ja in einer virtuellen Umgebung eh unmöglich ist), sondern weil ich einen Punkt für mich/mein Team erzielt hab und somit zum Gewinn des Spiels(!!) und meinem Fortschreiten in der Rangliste beigetragen hab.
Mit ner Vorliebe für echte Schusswaffen hat das nix zu tun...

EDIT: Und die 4, die "ja" angeklickt haben, werden wohl (fast) alle Schweizer sein, da die anscheinend keine andere Wahl haben :D
Und Azurik, der ja bei der UK-Polizei ist.

Nun klar sind das Voruteile, aber es gab erst kürzlich wieder eine Studie die besagte, dass das Militär unter Jugendlichen wieder beliebter würde. Wieso? Wegen den "Ballergames". Hat also schon einen gewissen Zusammenhang.

Ich finde es auch gut, aber eben, ich dachte schon dass es ein paar Fanatiker geben würde. :schreck:
 
flexx schrieb:
Also wenn das eine Studie behauptet, dann muss das natürlich stimmen!

Naja, so abwegig ist das aber trotzdem nicht. Die 12-18 jährigen fahren doch voll darauf ab. Klar, es ist nur eine Studie, aber ich kann mir das auch gut vorstellen.
 
Ick hab "nein" angekreuzt, aber ich habe von meinem Papa ein Luftgewehr "geerbt". Das ist jetzt über 50 Jahre alt aber funzt noch.

Genau einmal im Garten ausprobiert und auf Zielscheiben geschossen - dann für langweilig befunden und es liegt irgendwo bei meinen Eltern im Keller.
 
@Yzerman:
Das Problem an den Ergebnissen solcher Studien ist, dass die Medien, die daraus ne Sensationsmeldung basteln, oft nicht wissen, wie man so eine Studie bzw. ihre Ergebnisse liest. Mir kommts oft so vor, als würde danur das Abstract gelesen (und nur halb verstanden) und dann ein "die Wissenschaft hat festgestellt" draus gemacht, was in 99% der Fälle Bullshit ist.
Diese Studien werden meist mittels Korrelationen und Regressionsmodellen auf mögliche Zusammenhänge prüfen, wobei die Korrelation oft nur gering ist und je nach Interpretation des Durchführenden zu diesen oder jenen Ergebnissen kommt bzw. Ergebnisse in der Diskussion des Papers relativiert werden. Daher sind solche Meldungen immer mit Vorsicht zu genießen. Und ganz wichtig: Solche Modelle sagen NIX über Kausalitäten aus, das ist reine Argumentationssache. Regressionen liefern nur Sachzusammenhänge auf mathematischer Basis, die man auch vollkommen fehlinterpretieren kann. Methodische Fehler (die einfach passieren) mal außen vor gelassen.

Wenn du ne Quelle dazu hast, kann ich mal versuchen, die Studien zu recherchieren, dann schau ich da mal drüber, was die Autoren da wirklich sagen wollen.

Ach ja: Dass in den USA dort ein Zusammenhang besteht, mag ich gar nicht bezweifeln. Aber das hat imo mehr die umgekehrte Aussagekraft wie "Shooter --> mehr Interesse am Militär". Das US-Militär ist groß darin, Eigenwerbung zu betreiben und den Militärdienst so hinzustellen, dass es ein großes Abenteuer ist, wie man es aus Spielen kennt. Die daraus kommenden Anstiege der EInschreibungszahlen haben aber dann nur wenig mit dem Heranzüchten von "Waffennarren" durch Shooter zu tun, sondern damit, dass das Militär die Situation armer, ungebildeter Jugendliche ohne Perspektive für ihre Zwecke ausnutzt. Die Leute schreiben sich also nicht ein, weil sie CoD so geil finden, sondern weil das Militär CoD als Lockmittel (unter verfälschenden Aussagen wie "Dienst = Abenteuer") nutzt.
 
wir haben in der näheren umgebung 1 waffennarren und der konnte mit 15 noch nicht einmal eine elektronische schreibmaschine bedienen.

soviel zu den ganzen
avatar_505.gif
-studien.
 
Nein. Würde mich sehr unwohl fühlen sowas im Haus zu haben.

Und im Ernstfall (Einbruch mit Angriff) würds viel zu lang dauern die ausm Safe zu holen.
 
Dann oute ich mich auch mal. In meinem Besitz sind zwei Luftgewehre, vier Luftpistolen, eine Notsignalpistole, eine Schrotflinte die aber nur mit Steinsalz (sagt man das in Deutschland so?) geladen wird, einen Empire Markierer, ein Blasrohr und einen Bogen.

Ich muss dazu aber sagen, dass mich Schusswaffen schon immer gereizt haben und das auch nicht im geringsten was mit Schiessspielen zu tun hat. Waffen und Shooter üben auf mich eine unterschiedliche Faszination aus. Alles fing in den 80ern mit einem Blasrohr an, dass eigentlich ein zweckentfremdetes Plastikrohr von der Baustelle war. Munition waren damals Erbsen und die haben höllisch geschmerzt. Gott was waren das herrliche Kleinkriege bei uns auf der Straße. :D

Die erste Luftpistole habe ich mir damals sogar noch aus einem Versandhaus-Katalog hier in Deutschland bestellt. Auf den Bogen bin ich damals durch Rambo gekommen, genauso wie das Überlebensmesser. Da mache ich kein Hehl draus. :D Wobei der Bogen recht schnell an Faszination verloren hat. Ist irgendwie nicht mein Ding. Nach einer Viertelstunde habe ich keinen Bock mehr, während ich mit dem Luftgewehr und eiskalter Cola locker einen ganzen Nachmittag auf dem Balkon verbringen kann. :)
 
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