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Allerlei Technikdiskussionen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich glaub der Fokus der MS einfach die Hardwareperformance bei den Spielen geraubt hat, ist nicht der TVTV Gedanke, sondern die Snap Funktion.
Diese Möglichkeit ständig zwischen den Apps zu switchen und alles irgendwie gleichzeitig laufen lassen zu können, und den dahinter liegenden verschiedenen OS Systemen.
Darum dreht sich vieles und hat einen Rattenschwanz von Ram Wahl und Gpu hinter sich her gezogen.
 
Jo, wurde ja auch damals so von nem "Leaker" bestätigt. Die wollten von Anfang an dieses ADS-Feature mit dem man immer schnell zwischen Fernsehen und Spielen und Internet und Skype hin und her switchen kann, weil ja bekannt ist, dass 99% der Nutzer jede Anwendung max. 3 Minuten verwenden bevor es zu langweilig wird...
und daher wussten sie direkt, dass sie ne ganze Menge RAM benötigen. Zur Zeit der Planung konnte man aber nicht damit rechnen so viel GDDR5 Speicher zur Verfügung gestellt zu bekommen, also haben sie mit DDR3 geplant, was wiederum den EsRam notwendig machte was nr kleinere GPU zur Folge hatte usw.

Wenn man es auf den Kern der Sache runterbringt, dann hat MS für ein Feature was vermutlich NIEMAND in dem geplanten Maß nutzen wird mehr oder weniger ALLES geopfert.

Und das beste an der ganzen Sache ist: Jetzt...kurz vor Release wird wie es schon angesprochen wurde gar nicht mehr auf die ganzen "Spezialfähigkeiten" der Xbox eingegangen....mit dem Multimedia-Center Anspruch, mit TVTVTV oder auch Kinect. Jetzt wo sie merken, dass man gerade die Early Adopters damit nicht so wirklich ködern kann, versuchen sie auf der Grafikschiene zu fahren und mit hirnrissigen PR Aussagen genau die Leute zu verarschen die sich aus ihrer Kundenschicht noch am meisten mit der Thematik auseinandersetzen und eben erkennen, wenn MS wieder mal Bullshit-Bingo spielt....oder sagen wir die meisten erkennen es und manche sind etwas verblendet und bauen immer noch auf irgendwelche Wunderwirkungen und geheime Leistungsreserven die die Xbox besitzt - die PS4 aber nicht.

Wenn ich MS eines vorwerfe, dann ist es in erster Linie, dass sie nicht mehr zu ihrem ursprünglichen Konzept stehen bzw. das komplett in den Hintergrund gerückt ist und sie mit den Dingen zu punkten versuchen die sie ja gerade für ihr bescheuertes Konzept geopfert haben - der Leistung.
 
Ich frage mich ja immer noch wer so was überhaupt will, also permanent zwischen den Funktionen switchen? Selbst der mittlerweile zombiehaften Smartphone-Generation traue ich nicht zu, während dem Spielen das Bedürfnis zu verspüren Facebook oder Sonstwas zu checken nur um dann doch mal eben TV gucken zu wollen um nach 2 Stunden dann weiter zu spielen...
 
@Joe Genius
Jap, das sehe ich exakt genauso.

Diese Vision mit dem OS, Kinect und co. wird mit Sicherheit bereits existent gewesen sein bevor noch ans eigentliche Silicium gedacht wurde.

Da waren dann halt 8 GB unerlässlich, als man sich das alles durchdachte. Eventuell auf 4 oder gar nur 2 GB GDDR5 dabei setzen? NO WAY. DDR4 war und ist immer noch ebensowenig spruchreif, da blieb also nur mehr der DDR3. Da wie man von den Architekten hörte die Energieffizienz und natürlich auch die Wärmeentwicklung bzw. Lautstärke stets ein wichtiges Kriterum war und man mit AMD die Partnerschaft bezüglich eines APUs einging, war wohl auch eine dedizierte GPU mit eigenem VRAM vom Tisch.

Musste also ein Arbeitsspeicher mit aufs SoC, um dem GPU mehr Bandbreite zur Verfügung zu stellen, um den DDR3 zu kompensieren. RAM mit am SoC bedeutet auch weniger Platz am SoC und ein größerer Fertigungsprozess wiederum hätte eine deutlich höhere Ausfallsrate bedeutet. Vielleicht auch Hitzeprobleme am SoC, aber der eSRAM steht ja eher für geringen Energieverbrauch und damit auch eine geringe Wärmeentwicklung.

Noch dazu: Wenn der Fertigungsprozess kleiner wird, dann sinken auch die APU Kosten - wo auch der eSRAM drauf sitzt. DDR3 kostet nicht die Masse, während der GDDR5 teuer ist und sich nicht einfach durch einen kleineren Fertigungsprozess kostenmäßig drücken lässt.

Wenns scheiße gelaufen wäre für Sony, dann hätte man nun auch vielleicht max. 4 GB GDDR5 in der PS4 und die Entwickler würden im Quadrat kotzen.
 
türenmacher hatte es ja schon im dr3-thread gepostet, aber hier nochmal als kleine bestätigung für die these, dass open world titel probleme mit dem dauernden flushen des esram bekommen werden:

What native resolution is Dead Rising 3?

Josh Bridge: 720p. [...] We have to do very specific things with memory allocation and drivers to get our stuff running...

http://www.eurogamer.net/articles/2013-11-06-its-less-to-do-with-the-specs-and-more-to-do-with-what-you-do-with-those-specs
 
mnk schrieb:
türenmacher hatte es ja schon im dr3-thread gepostet, aber hier nochmal als kleine bestätigung für die these, dass open world titel probleme mit dem dauernden flushen des esram bekommen werden:

What native resolution is Dead Rising 3?

Josh Bridge: 720p. [...] We have to do very specific things with memory allocation and drivers to get our stuff running...

http://www.eurogamer.net/articles/2013-11-06-its-less-to-do-with-the-specs-and-more-to-do-with-what-you-do-with-those-specs


Josh Bridge: 720p. And I'm really happy with that, with the sheer amount of stuff we have in an open world game locked at 30fps, that's just brilliant. Of course our UI (user interface) runs at 1080 native on top, but no, we're a 720p game locked at 30fps.

Muss/kann man das so lesen/verstehen, das er froh is das alles überhaupt in 720p hinbekommen zu haben?
 
Weiß nich, ich bin PS4'ler..vielleicht interpretier ich da ja zu viel rein..

Aber wenn die jetzt schon froh sind es überhaupt in 720p hinzubekommen..les mer dann bald evtl. das nen Spiel in 600p kommt..? :staun:
 
Die One geht also bei den Spielen des allerbesten Genres (:D) in die Knie? Was kann das für Watch Dogs und Co. bedeuten? Wie stark wären dann erst die Kompromisse bei einem GTA 6?
 
Das ist echt übel - vor allem auch für die leistungsfähigeren Geräte. Hoffentlich fangen die Hersteller nicht irgendwann an ihre Vision eines Multiplatform OW Spiels zu beschränken nur damit es noch irgendwie mit Sub-HD auf der One läuft. Ich denke da z.B. an das nächste Elder Scrolls. Die Schwäche der Xbox wird auch sicher noch den Leuten die sich für die besseren Geräte entschieden haben Probleme bereiten :(
 
Ok, hier nun noch der letzte Senf – Microsofts Magic Wonderworld Cloud und warum das (meiner Meinung nach) völliger Marketing Mupitz ist:

Erstes mal: Die Cloud ist keine Erfindung von MS noch ist sie exclusiv für xbox one / live!
Der Service der dahintersteckt ist schlicht die Azure Cloud die schon seit einiger Zeit hauptsächlich für Business Kunden und Unternehmen zur Verfügung steht – die Information ist relativ wichtig um zu begreifen warum MS diesen Buzzer drückt.

Was ist die Azure Cloud eigentlich: Recht simple, ein Haufen einfacher Server – oder PC's (alles x86) in denen virtualisierte Umgebungen laufen. Diese Hardware ist primär scheiße billig (commodity Hardware) nicht das neueste vom neusten. Viele dieser kleinen billigen kleinen Rechner verbinden sich im Azure Rechenzentrum zu einer (oder mehreren) virtuellen Maschinen. So einen Stack kann man sich auch ganz physisch kaufen (nennt sich dann private cloud) und so z.b. in seinem Unternehmen mal schnell 200 SqlServer (Datenbank) scharf schalten (alle auf virtuellen Maschinen in einem etwa Eisschrank großen Kasten). Die virtualisierten Systeme haben den Vorteil das sie relativ schnell zusammen geschoben werden können oder nicht benutzte Systeme sich herunter fahren und ihre Kapazität an die restlichen Maschinen abgeben.

Jetzt kann so gut wie jeder (ähnlich wie bei der Amazon Cloud) sich dort ein virtuellen Server für eine gewisse Zeit mieten und Kapazität leicht dazu buchen oder wieder abschalten. Im Falle von Amazon wird z.b. minütlich abgerechnet (Wem sagen „Mips“ auf alten Großrechnerfarmen noch was?).

Nun stelle ich mir die Entstehung des Xbox „power of the cloud“ bei MS ungefähr so vor:

MS Marketing Mensch (zuständig für die Azure Farmen) möchte diese gerne ausbauen und braucht noch echt so einen Kracher Business Case – viele Rechner weltweit die rumrechnen das klingt echt toll. Das Problem: Kapazitätsplanung – lieber mehr Rechner in den Farmen bereit halten um einen plötzlichen Ansturm von Kunden zu befriedigen, oder eher passiv Planen und dann ggf. Geschäft verlieren. Beides ist ziemlich blöd – bleiben die Kunden aus, veralten die Server im Rechenzentrum und verbrauchen halt Strom, Platz und Adminstrative Kraft/Budget. Nun kommt praktischerweise eine neue Unterhaltungshardware aus dem eigenen Hause daher – die Xbox One (720) und mit einer kurzen Überlegung hat man etwas um die Cloud Hardware auszunutzen und die Leerlaufzeiten zu überbrücken und noch eine richtig fette User Base. Damit sich das ganze rentiert, zwack man etwas vom xbox live Abogebühren für Azure ab (da könnte es in den Abteilungen bei MS richtig Action gegeben haben – bei Budget verstehen Manager keinen Spaß) und nebenbei hat man noch so einen richtigen Werbeträger für die unglaubliche Azure Cloud und deren Nutzung in der Hand (Bei mir ist mein MS Mensch schon in der Firma aufgetaucht und warb mit der Azure Cloud und xbox live Folien... - frei nach dem Motto, wenn wir sogar unsere eigenen Services unsere Cloud anvertrauen, dann können Sie das mit ihren Unternehmensdaten erst recht).

Wonderful – nicht wahr – nun nicht ganz: Wem wird im Zweifel Cloud Kapazität gegeben wenn es mal knapp wird – dem xbox zogger oder dem seriösen Business Kunden (der auch einen entsprechenden Vertrag hat)? Die Frage ist sehr wichtig, den nun steht die Frage im Raum: Was kann ich mit der Cloud eigentlich machen?

Und hier wird’s krude: Grafikberechnungen – nö eher nicht, die Latenz und oftmals die Bandbreite ist zu wackelig um das wirklich in ein Spiel einzubauen (der Entwickler hat ja keinerlei Ahnung welche Bandbreite und Latenz der jeweilige Spieler haben wird), er kann also nur kleine und nicht zeitkritische Berechnungen in die Cloud legen. Doch was?

Ein Beispiel ist ja der drivatar bei Forza (also KI) – super wir haben einen Fall für die Cloud. Nur sollten wir im Hinterkopf behalten das selbst eine schlechte CPU wie der Jaguar ohne weiteres rumrechnen kann während grade ein Level lädt – auch die Grafikeinheit könnte hier mit ihrer GPGPU Einheit zur Seite springen (ein cell chip wäre hier wundervoll) und nun kommen wir zu der anderen Betrachtung und der Frage ob ich das lokal rechnen lasse oder in der Cloud:

Wir wissen das die Nutzung der Cloud MS bares Geld kostet (Strom, Gas, Wasser, Scheiße). Frage: Wird MS dann dem Entwickler erlauben hier gigantische Berechnungen (die so komplex sind das sie auf der lokalen One nicht in einer vertretbaren Zeit laufen könnten) auf der Cloud zu rechnen?

Für den Entwickler stellt sich hier noch die Frage: Was wenn die Cloud nicht da ist (keine Internetverbindung, keine Kapazität in der Cloud, Latenz zu schlecht, etc...) dann Plan B?: Level ohne fallenden Blätter und schöner Lichtberechnung? Ein drivatar der ständig in die nächste Kurve knallt? Das gäbe aber Shitstorms vom feinsten wenn die I-Net youtube Vergleichsvideonerds das in die Finger bekommen. Wenn Leute schon bei dem 720p Ding abgehen wie Zäpfchen – was erst wenn auf derselben Hardware quasi unterschiedliche Versionen des Spiels laufen?

Über alle diese Dinge müssten sich die Entwickler klar sein, das einplanen und das auch nur für die One Version (wichtig bei Multiplattform) und nun nochmal die Frage nach dem Aufwand und den Nutzen – ewig viele Gedanken (=Ressourcen=Geld) auf physikalisch schönere fallende Blätter? Wenn die Cod Jungs nun schon kein Böcke hatten über die 720p zu gehen ist das äußerst unwahrscheinlich.

Bleiben die First-Party Games. Doch dort kommt evtl. obiger Chef der Azure Cloud ins Spiel – ich stelle mir das so vor: Entwickler kommt aufgeregt abends ins Büro von Cloud Mc Ure „Ich hab hier ne super coole Funktion, damit können wir in Halo 7,343 richtig geile große Blumen in den Hintergrund generieren, jede Blume sieht ganz anders aus als die anderen weil wir ihr Wachstum künstlich berechnen“. Mc Ure nickt bedächtig „und wie viel kostet das an Entwicklung“? „Nur 1500 PT (Personen Tage) zusätzlich und wenn alle One User Halo spielen ca. 15 % der Cloud Kapazität!“. Mc Ure hebt eine Augenbraue und fragt „Was kostet es wenn wir nur eine Blume berechnen und diese dann ganz oft kopieren?“ dabei legt er still sein Surface Tablett auf dem Tisch auf dem die letzten Umsatzquartalszahlen der Azure Cloud (ausgelöst durch den neusten Drivatar von Forza 6) den Raum in ein tiefes Rot erstrahlen lassen (MS RetinaTech TM). :twisted: Der Entwickler verlässt mit gesenkten Kopf den Raum und geht geistig Rasen mähen.

Was ich damit sagen will: Rechenzeit kostet Geld, in Rechenzentren geht es um nix anderes und das hat auch MS nicht zu verschenken. Ein wenig Überkapazität haben die sicherlich und die wird hier zusätzlich in pseudofeatures bei der One gesteckt. Das ganze wird aber (wieder meine Meinung) nie in irgendwas münden was nicht auch die One (oder PS4) nicht auch so hin bekommen würde und wenn da wie bei GT5 „ich installiere mir einen Wolf“ halt mal 15 – 30 Minuten vor der Installation eine kleine Rechenpause durchgeführt wird – alles optional für ein besseres Spielerlebnis. Genau so etwas könnte theoretisch mit der Cloud beschleunigt werden – wäre aber eh nur eine einmalige (Installation) Sache.

Tatsächlich dient die Cloud Geschichte in meinen Augen nur zwei Dinge und beide sind reines Marketing:
1. Der technologisch stärkeren PS4 kann man was mystisch/kryptisch/neues entgegen halten (was btw. auch ohne Probleme Sony könnte, eine kleine Synergie mit Amazons S3 Cloud....).
2. Den seriösen Azure Kunden was cooles aufs Flipchart malen (Hey, wir haben 50 Millionen Kunden in unserer Cloud).
 
Er hat schon eigentlich recht, aber wir hatten das Thema schon mehrmals durchgekaut und ich glaube da besteht kaum Diskussionsbedarf. Die Cloud ist für Zusatzfeatures, die ausgelagert werden können, für große Datenmengen (wie bei Forza) und dedizierte Server interessant, nicht für Grafikberechnungen. Auch Microsoft wirbt jetzt nicht wirklich mit den Wunderwolken auf der Ebene wie es manche gerne hätten. Die Cloud hat ihren Nutzen, die PS4 wird ähnliche Features in vielleicht kleinerem Umfang anbieten, aber niemand erwartet (mehr) unendliche Power oder sonstwas.
 
Nö... Rechenzeit aus der CLoud wird es nicht geben... aber die gibt es auch nicht bei Sony.... aber jeder der großen CloudAnbieter auf den Markt setzt auf die x86 Architektur, auf was denn auch sonst ??? auf Compaq Nonstop oder was...:lol:.. und da setzt ein Amazon auch nicht teuere Serverhardware ein... aber klar... MS setzt wieder auf billigen Scheiss ... klaro...:dhoch:
 
Boarder schrieb:
Nö... Rechenzeit aus der CLoud wird es nicht geben... aber die gibt es auch nicht bei Sony.... aber jeder der großen CloudAnbieter auf den Markt setzt auf die x86 Architektur, auf was denn auch sonst ??? auf Compaq Nonstop oder was...:lol:.. und da setzt ein Amazon auch nicht teuere Serverhardware ein... aber klar... MS setzt wieder auf billigen Scheiss ... klaro...:dhoch:

Und wo genau wird das alles behauptet? :?

Mir kommts immer so vor, als würdest du so einen Post, bei dem sich etwas gedacht wurde und in dem schlüssig argumentiert wird, immer querlesen, ein paar Buzzwords sehen, dir dazu denken "AHA, der mag MS ja nicht!!!eins", dann den Schluss ziehen, dass das ja ein Bash-Post sein MUSS und schlussendlich einen Oneliner verfassen, der fast schon ein kleiner Schlag ins Gesicht für jemanden ist, der sich MÜHE gibt, seine Meinung hier zu artikulieren. Und zu allem Überfluss geht dann dein Post auch noch grandios an der Aussage des Posters vorbei.

Man kennts ja.
 
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