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Aktien & andere Anlagen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich behaupte auch nicht, dass es möglich ist, den "perfekten" Zeitpunkt zum Einstieg zu finden. Sowas gelingt in der Tat höchstens zufällig. Man kann aber durchaus schauen ab wann eine Aktie zumindest theoretisch wieder fair oder unterbewertet ist und seinen Einstieg danach ausrichten. Klar kann es danach noch weiter runtergehen, aber dann würde ich eher noch weiter nachkaufen. Und alles auf eine Karte sollte man eh nicht setzen.
 
Oder der Wiedereinstieg. Raus kommen sie mit Stop Loss alle (wenn auch unter Umständen nicht da, wo man den Stop Loss geplant hatte), aber wenn einem später bei einer Fehleinschätzung der Kurs wegrennt ist das ein extrem frustrierendes Gefühl. Deswegen verkaufe ich auch so gut wie nie, es sei denn eine Aktie, die ich nicht als Basisinvestment sehe, ist völlig absurd überbewertet und hat durch den Kursgewinn zu viel Gewicht in meinem Depot. Oder das Geschäftsmodell des Unternehmens funktioniert nicht mehr.
 
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Deswegen verkaufe ich auch so gut wie nie, es sei denn eine Aktie, die ich nicht als Basisinvestment sehe, ist völlig absurd überbewertet und hat durch den Kursgewinn zu viel Gewicht in meinem Depot. Oder das Geschäftsmodell des Unternehmens funktioniert nicht mehr.

Dann bekommst Du aber spätestens bei großen Aktiencrashs ein Problem. Denn mitunter kann es Jahre dauern bis sich eine Aktie davon wieder erholt hat. Und das Kapital ist in dieser Zeit gebunden und kann nicht für den Wiedereinstieg genutzt werden. Daher arbeite ich eigentlich so gut wie immer mit StopLoss/TrailingStops. Klar kann es passieren, dass einem dann die Kurse auch mal "davonrennen". Aber meine Güte, das gehört dazu und dann schaut man halt nach der nächsten Möglichkeit.
 
Naja, bei der große Finanzkrise (immerhin der größte Crash der jüngeren Vergangenheit) war ich auch voll investiert und hatte die Verluste nach 6 Monaten wieder drin. Wenn es wirklich Jahre dauert, bis sich die Aktie erholt, war da mehr im Argen, als nur ein allgemeiner Crash. Die hätte man schon vorher aussortieren müssen.
 
Naja, bei der große Finanzkrise (immerhin der größte Crash der jüngeren Vergangenheit) war ich auch voll investiert und hatte die Verluste nach 6 Monaten wieder drin. Wenn es wirklich Jahre dauert, bis sich die Aktie erholt, war da mehr im Argen, als nur ein allgemeiner Crash. Die hätte man schon vorher aussortieren müssen.

Mag sein. Nichtsdestotrotz ist ein solcher Crash auch immer eine gute Chance zum Geldverdienen. Und da will ich möglichst liquide sein um mitspielen zu können :)
 
Kommt sicher auch drauf an, was man im Depot hat. Ich kassiere mittlerweile so viele Dividenden, dass ich ziemlich entspannt bin, wenn die Märkte mal länger unten sind. Fährt man aber ne reine Wachstumstrategie und ist rein auf die Kurse angewiesen, sieht die Sache natürlich anders aus.
 
Rund 1,5 jahre. Damals bin ich mit meinem Depot zu Comdirect umgezogen. Da hatte ich dann einmal Tabula rasa gemacht und meine investments neu aufgestellt.

Und ich kaufe halt relativ regelmäßig nach.
 
wir verzeichnen diese Woche die höchste zahl an updates (börsenkurse) die jemals durch das System gingen einfach nur krass was zurzeit abgeht.
 
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Es ist aber auch witzig zu sehen, dass viele Broker sofort IT Probleme bekommen. Die Webseiten von Flatex, Onvista & Co. waren ultralangsam gestern und heute. Teilweise konnte man sich gar nicht mehr einloggen. Was das Ordervolumen angeht hatte man an den Börsen gestern wohl auch den höchsten USD Tages-Umsatz seit der Lehmann Pleite.
 
Was gerade echt nicht gut ist, ist die Tatsache dass auch Gold, Silber, Bitcoin etc. kräftig fallen. Sieht so aus dass jede Menge Marktteilnehmer von ihren Brokern und Banken Margin Calls erhalten und mittlerweile sogar "sichere" Anlagen verkaufen müssen, um das Geld aufzubringen. Die Liquidität an den US Futures ist nahe am Allzeittief. All das deutet darauf hin, dass vorher viel zu viel auf Kredit spekuliert worden ist. Hoffen wir mal, dass das hält und nicht kollabiert. Da wird die US Notenbank vermutlich sehr zeitnah eingreifen müssen.
 
Die Consorsbank hat es wirklich geschafft, die heutige Sparplan Ausführung komplett zu verkacken. Bei einigen sind Sparpläne doppelt ausgeführt worden, bei vielen anderen - wie bei mir - gar nicht. Wenn man sich jetzt mal die US Märkte im Vergleich zu heute Morgen anschaut, ist das nicht nur ultra ultra ultra nervig, sondern hat auch richtig Geld gekostet. Sowas DARF einfach nicht passieren. Allein das wäre schon ein Grund das Depot direkt abzuziehen...
 
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