Hailige Scheisse! Das neueste Update ist da!
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Sharknado
Ein gigantischer Wirbelsturm vor der Küste Kaliforniens zieht einen großen Schwarm Haie mit sich durch die Luft,
und bewegt sich in Richtung Los Angeles.
Weitere Haie wurden von dem Tornado vertrieben, und schwimmen vor diesem her,
so dass es schon kurz vor der Sturmwarnung zu ersten blutigen Hai-Angriffen am Strand kommt.
Fin Shepard, der Besitzer einer Strandbar, versucht, als der Tornado die ersten Haie an Land wirbelt und das Wasser steigt,
zusammen mit seinem besten Freund, einer Freundin und einem alten Säufer
in der gefluteten und von Haien eingenommenen Stadt seine Ex-Frau April und seine Kinder zu finden, um diese zu retten...
Das war jetzt also der berühmt-berüchtigte "Sharknado". Der angeblich "beste" Film von Asylum.
Zumindest ist es wohl Asylum's erfolgreichste Filmreihe- da kommt ja quasi jedes Jahr eine neuer Teil.
Was gibt es dazu jetzt zu sagen?
Die Darsteller sind allesamt erträglich. Die Synchro und Sprecher sind deutlich über dem Asylum-Durchschnitt.
Und die Idee des Films ist natürlich komplett abgehoben, daher witzig.
Dass sich ein Film mit diesem Titel nicht ernst nimmt, versteht sich von selbst- und genau deshalb funktioniert er auch halbwegs.
Nüchtern betrachtet ist Sharknado nämlich kaum anders, als die sonstigen Asylum-Machwerke,
die miserablen CGI-Effekte gehören sogar eher zum untersten Ende des möglichen.
Wenn man also vollkommenem Blödsinn mit gigantischen Logiklöchern nicht abgeneigt ist,
und sich auf die bescheuerte Grundidee des Films einlassen will und kann, wird man durchaus annehmbar unterhalten.
Ein "Hailight" ist der Film aber definitiv nicht, auch wenn der Hype einem etwas anderes erzählen will-
und ein gewisser Kult-Status durchaus vorhanden scheint.
5/10
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Sharknado 2
Fin Shepard fliegt mit seiner Ex-Frau-aber-wieder-Freundin April nach New York,
um dort April's Buch "How to survive a Sharknado" vorzustellen.
Es kommt aber natürlich, wie es kommen muss- zuerst meldet der Pilot des Flugzeuges Turbulenzen,
dann werden sie ersten Haie in der Luft gesichtet- und das Flugzeug ist schon mitten drin, in einem neuen Sharknado.
Zum Glück kann Fin aber alles:
Haie zerteilen, Menschen retten- und natürlich auch ein stark beschädigtes, voll besetztes Passagierflugzeug landen.
Nur April hatte Pech- der wird von einem Hai die Hand abgeknuspert.
Direkt nach der Landung warnt Fin über die vor Ort stehenden Sensationsreporter vor dem Sharknado, welcher auf New York zusteuert.
Natürlich wird ihm nicht geglaubt- und schon geht es los...
Sharknado 2 ist dermaßen Over the Top, dass man nur noch staunen kann.
Klar- alles wird noch blöder, noch übertriebener- und dadurch teils auch noch schlechter getrickst.
Aber das ganze wird dermaßen überzogen und vor Selbstironie strotzend gezeigt, dass man nur noch Spaß hat.
Den Machern war offensichtlich vollkommen klar dass man hier alles steigern muss,
und keinerlei ernsten Ansatz zeigen darf um einen weiteren Erfolg zu haben.
Herrlich sind auch die vielen Anspielungen auf andere Filme oder Serien, welche bei Filmfans für viel Spaß sorgen dürften.
Ich kann durchaus verstehen, wenn manche diese Fortsetzung als
"völligen Blödsinn", "komplett unrealistisch" und "schlimmer als der erste" abhaken- und sie haben ja sogar recht.
Fakt ist aber nun mal: Was erwartet man von einem Titel wie "Sharknado"?
Genau das kriegt man. Und so langsam macht es wirklich Spaß. Hirn aus, Film an!
6/10
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Sharknado 3
Fin Shepard soll im Weißen Haus für seine Verdienste bei den bisherigen Sharknados ausgezeichnet werden,
da entsteht auch schon der nächste. Direkt über dem Weißen Haus.
Über dem Atlantik ziehen ebenfalls mehrere Sharknados auf, welche sich zu einem riesigen Sharkikane verbinden könnten.
Fin's Frau April und die gemeinsame Tochter sind derweil in Florida in einem Vergnügungspark- und auch dort nähern sich Sharknados.
Da hier Kettensägen und Kampfflugzeuge alleine wohl nicht mehr helfen, kommt Fin auf die rettende Idee:
Er sucht seinen Vater Gilbert auf, welcher Verbindungen zur NASA hat-
und sogar ein Space Shuttle zur Vernichtung der Sharknados aus dem All bereitstellen kann...
Man mag es kaum glauben- aber Sharknado 3 macht richtig Spaß. Wirklich.
Vollkommen abgedreht, saudumm, extremst übertrieben. Gespickt mit komplett bescheuerten Ideen.
Auch die Tricks sind immer noch billig, wenn auch, zumindest teilweise, schon etwas besser als in den beiden Vorgängern.
Aber mal ehrlich: Hier muss das so sein!
Und wieder haben SyFy und Asylum es geschafft, den Vorgänger zu toppen.
Auch sind wieder diverse Anspielungen auf andere Filme vorhanden-
beim "Druck auf den roten Knopf" muss man z.B. unweigerlich an Monty Python's Schwarzen Ritter denken.
Neben der Stammbesetzung aus den Vorgängern gibt's diesmal
Bo Derek, David Hasselhoff, Michael Winslow, Lou Ferrigno und Lorenzo Lamas zu bestaunen.
Ich frage mich nur, warum man es in dieser Reihe verstanden hat dass Trash Spaß machen muss-
und man einen solchen Film absolut nicht ernst nehmen sollte.
Der Großteil der Asylum / SyFy-Produktion nimmt sich ja leider absolut ernst- was diese Filme eben teils unerträglich macht.
Hier regiert der Blödsinn! und das ist gut so!
8/10
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Sharknado 4
Seit 5 Jahren hat es keinen Sharknado mehr gegeben.
Wissenschaftler haben es geschafft, ein Satelitengestütztes Warn-und Zerstörungssystem für Tornados über dem Meer zu entwickeln.
Fin Shepard ist zur Ruhe gekommen, und will sich mit seiner Familie in Las Vegas treffen,
wo der inzwischen Weltberühmte Held Fin als Stargast zu einer Hotel-Eröffnung erwartet wird.
Dort allerdings geschieht unglaubliches...
Ein Sharknado aus Sand hat sich gebildet- und konnte somit nicht von den System über dem Meer entdeckt werden.
Der Sharknado zerstört das Hotel, und teilt sich dann in andere "Nados" auf, sobald er mit anderen Elementen in Berührung kommt.
Bald sind neben dem Sandnado unter anderem auch ein Ölnado, ein Firenados, ein Nuklearnados und sogar ein Kuhnado unterwegs.
Jetzt können nur noch Fin Shepard und seine Frau April helfen, welche inzwischen nicht nur einen modifizierten Arm besitzt,
sondern sich dank ihrem Wissenschaftler-Vater immer mehr zu einer Technisch erweiterten Kampfmaschine entwickelt hat...
Es musste ja so kommen: Nachdem der dritte Teil eine absolute Trash-Granate war,
geht es mit dem vierten leider wieder abwärts. Und das ziemlich tief.
Nach der gelungenen Star Wars-Einleitung (Sharknado Episode IV...)
kommen nur noch wenige witzige Anspielungen an andere Filme oder sonstiges.
Nicht falsch verstehen: Es gibt davon auch hier wieder jede Menge-
nur sind die meisten wohl gut gemeint, aber leider nicht wirklich witzig.
Die Tricks sind deutlich schlechter als zuletzt, und die schrägen Ideen sind den Machern wohl auch ausgegangen.
Dafür gibt es jetzt jede Menge einfach nur blöde Ideen.
Klar, nach Logik sollte man gerade bei dieser Filmreihe wirklich nicht suchen-
aber wie zur Hölle kommen Haie denn in die Wüste, in einen Sandsturm?
David Hasselhoff ist wieder mit dabei, und neben der restlichen Standard-Besetzung
wimmelt es wieder von größeren und kleineren Gastauftritten:
Neben bekannten Namen aus der Welt des Films wie Gary Busey, David Faustino, Steve Guttenberg und Lloyd Kaufman
tummeln sich hier auch diverse Musiker wie Corey Taylor und Vince Neil- sowie die Chippendales.
3/10