papaalexx
Fan vom Grinch
So Leute,
hatte ja versprochen, dass ich mich nochmal melde und mal so einen kurzen Abriss liefern.
Ich mache mal einen thread auf, denn der kann dann einfach irgendwann in den Analen verschwinden oder gelöscht werden.
Bitte versteht das jetzt nicht als Jammern oder das Fischen nach Mitleid, darum geht´s mir nicht. Soll einfach nur nur ein Update sein, da ich mich ja schon eine sehr lange Zeit als Teil der Community hier gesehen habe.
Ich weiß nicht mehr, welcher Stand der letzte war, aber es gab ja ein paar Punkte, über die ich mich hier im Forum ausgekotzt habe. Internet als Therapie-Ersatz quasi. Ich nehme einfach die Punkte und erzähle was dazu, da ich es chronologisch nicht mehr ganz zusammen bekomme.
Gesundheit:
War ja schon immer ein Thema bei mir. Sei es physisch oder psychisch. Während der Corona-Zeit habe ich in dem Thema ein wenig gelitten. Natürlich kam es dazu, dass durch mangelnde Bewegung das Gewichtnach oben schoß und dadurch nicht nur die Gelenke mehr Probleme machten, sondern auch das Herz. Es folgte in 2021 mein erster Herzinfarkt. Lustige Geschichte, denn ich habe es nicht mal so wirklich gemerkt und bin nur ins Krankenhaus, weil es einfach nicht besser wurde. Ich hatte während dem einkaufen plötzlich Druck aus der Brust, der Arm und Kiefer haben weh getan und ich war kurzatmig. Das blieb aber über 2 Stunden und ich habe dann das Einkaufen abgebrochen und bin ins Krankenhaus. Die haben mich angesehen als ob ich sie nicht mehr alle hätte mit den Symptomen nicht schon früher gekommen zu sein. Aber wer denkt denn an einen Infarkt mit Anfang 40? Nunja…3 Stents gesetzt bekommen, Medikamente und einen Anschiss meiner Hausärztin.
Das hat dann natürlich gedauert, bis ich wieder fit war und hat die Psyche noch mehr belastet.
Dann starb ein Freund und gleichzeitig Chef von mir plötzlich an Krebs. Ein harte Zeit, da ich mich auch privat um ihn gekümmert habe und seiner Frau zur Seite stand, da sie völlig überfordert war mit der Situation.
Durch seinen Tod ist dann aber auch das Unternehmen in Probleme gerutscht und der Laden wurde dicht gemacht und besteht heute nur noch auf dem Papier und dem Inhaber.
In dieser Zeit habe ich dann beschlossen, auch durch mehrere Gespräche mit Ärzten und Therpeuten, dass ich mich einer Magen-OP unterziehe, damit mein Körper einfach eine Chance bekommt. Hatte zu dem Zeitpunkt dann 151kg bei 1,95m. Also rund 60 Kilo zu viel. Also das Ganze Procedere mit den Ärzten durchgekaut, mittlerweile auch einen neuen Job gefunden im Außendienst und alles flankiert von Therapie. Es ging also vermeintlich aufwärts.
Am 13.07.23 hatte ich dann also meine Magen-OP. Die Kilos sind dann auch sehr schnell nach unten und nach 2 Monaten war ich bei 110kg. Problem war nur, dass ich nach jedem Bissen oder nach jedem Schluck k*tzen musste und mir ständig unfassbar schlecht war. Also eine Abneigung zum Essen aufgebaut. Es ging einfach nichts mehr. Keine Kraft, ständig müde, null Konzentration etc.
Also wieder zu den Ärzten und das Ende vom Lied war, dass aus dem Schlauchmagen ein Bypass gemacht wird. Nicht weil die Ärzte wissen, was los ist, sondern weil sie es einfach als möglichen Ausweg sehen aus der Misere. Die OP war für Dezember 2024 geplant und ich war ziemlich hoffnungsvoll gestimmt, da es einfach nicht nur körperlich anstrengend ist nichts essen zu können, sondern es natürlich auch tierisch auf den Kopf geht ,wenn du nichts mehr essen kannst und willst.
Dezember nahte und ich sollte die OP „zwischen den Jahren“ bekommen.
Dann kam der 27.12.24. Mir ging es 3 Tage schon nicht gut. Meine Idee war aber, dass es sich um eine Erkältung handelt und es schon vorbei geht. War wohl auch eine, aber das Problem war, dass ich mittlerweile bei 84kg war und mein Körper sich gesagt hat „Junge, dass geht so nicht!“ und meine Schwester einen RTW gerufen hat, weil ich zu Hause zusammengebrochen bin und ich sie gerade noch anrufen konnte. Ärzte in der Uniklinik haben dann einen zweiten schweren Infarkt festgestellt und mich noch nachts in einer Not-OP gerettet haben. Habe jetzt also 3 Bypässe, einen Reißverschluss auf der Brust und kann behaupten, dass ich 4 Minuten tot war. Schon strange.
Dazu kam aber leider auch, dass meine Magen-OP verschoben werde musste, da der Körper zwei harte OPs nicht so gut wegstecken würde.
Also steht die OP momentan noch aus (wird wohl Ende Mai).
Zwischenzeitlich hat mein Arbeitgeber noch die Kündigung leider ausgesprochen, es wurde sich per Anwalt geeinigt und der Fokus liegt auf der Genesung.
Alles in Allem nicht geil, aber ich lebe. Hurra!
Sohnemann:
Es gab ja damals das Problem, dass die Mutter meines Sohnes alles dafür getan hat, dass ich den kleinen nicht kennenlerne. Ich habe damals per Anwalt dann erstmal die Vaterschaft erkämpfen müssen und auch gewonnen. Also sollten betreute Besuche bei der Caritas bzw. Jugendamt stattfinden. Doch bevor das starten konnte, kam die Pandemie und alles wurde auf Eis gelegt. Ich habe aber immer wieder den Kontakt zum Amt und Caritas gesucht und sobald es wieder ging mich um die Besuche gekümmert. Die Mutter war jedoch der Meinung, dass sie diese Idee jetzt nicht so prall findet und wollte es nicht zulassen.
Also bin ich wieder zu einer Anwältin, die aber monatelang nichts getan hat. Zumindest nicht aktiv. Durch eine sehr gute Freundin bin ich dann bei einer Anwältin gelandet, die dann auch die Sache direkt ins Rollen gebracht hat. Vor Gericht wurde dann erstritten, dass ich meinen Sohn kennenlernen darf, was ich seit Februar 2024 nun auch regelmäßig tue .Und es ist super! Jetzt werden mir mal sehen wie es weiter geht!?
Lustig war aber, dass ich irgendwann bei einem Elterngespräch erfahren habe, warum die Mutter so verhalten war bez. Ihrer Kooperation. Eine Ex hatte ihr wohl eine Email geschrieben, in der sie mich auf eine unglaublich hasserfüllte Art und Weise so dargestellt hat, als wäre ich eine Gefahr für den Kleinen. Ich will nicht auf die Beziehung weiter eingehen, denn ich bin davon überzeugt, dass sie und ihr „bester Freund“ hier mitlesen und ich bin echt froh, dass dieses Kapitel vorbei ist. War auf jeden Fall sehr, sehr toxisch die Nummer.
Fakt ist…Sohnemann kennt mich, wir verstehen und genießen Zeit zusammen. Und das ist das einzige was zählt.
Zukunft:
Zurzeit erhole ich mich vom Herzinfarkt und warte auf die 2. OP und dann Reha. Dann wird es auch wieder einen Job geben und es geht heiter weiter;
Alles andere, außer meinem Sohn, ist absolut nebensächlich. Alles in Allem sieht es rosig aus.
Ich danke aber ein paar Leuten hier, die mich in den letzten Jahren immer wieder mal kontaktiert haben und ich will nicht zu viel versprechen, aber ich werde mich immer mal wieder blicken lassen. Es gab hier ja schon echt sensationell tolle Zeiten!
hatte ja versprochen, dass ich mich nochmal melde und mal so einen kurzen Abriss liefern.
Ich mache mal einen thread auf, denn der kann dann einfach irgendwann in den Analen verschwinden oder gelöscht werden.
Bitte versteht das jetzt nicht als Jammern oder das Fischen nach Mitleid, darum geht´s mir nicht. Soll einfach nur nur ein Update sein, da ich mich ja schon eine sehr lange Zeit als Teil der Community hier gesehen habe.
Ich weiß nicht mehr, welcher Stand der letzte war, aber es gab ja ein paar Punkte, über die ich mich hier im Forum ausgekotzt habe. Internet als Therapie-Ersatz quasi. Ich nehme einfach die Punkte und erzähle was dazu, da ich es chronologisch nicht mehr ganz zusammen bekomme.
Gesundheit:
War ja schon immer ein Thema bei mir. Sei es physisch oder psychisch. Während der Corona-Zeit habe ich in dem Thema ein wenig gelitten. Natürlich kam es dazu, dass durch mangelnde Bewegung das Gewichtnach oben schoß und dadurch nicht nur die Gelenke mehr Probleme machten, sondern auch das Herz. Es folgte in 2021 mein erster Herzinfarkt. Lustige Geschichte, denn ich habe es nicht mal so wirklich gemerkt und bin nur ins Krankenhaus, weil es einfach nicht besser wurde. Ich hatte während dem einkaufen plötzlich Druck aus der Brust, der Arm und Kiefer haben weh getan und ich war kurzatmig. Das blieb aber über 2 Stunden und ich habe dann das Einkaufen abgebrochen und bin ins Krankenhaus. Die haben mich angesehen als ob ich sie nicht mehr alle hätte mit den Symptomen nicht schon früher gekommen zu sein. Aber wer denkt denn an einen Infarkt mit Anfang 40? Nunja…3 Stents gesetzt bekommen, Medikamente und einen Anschiss meiner Hausärztin.
Das hat dann natürlich gedauert, bis ich wieder fit war und hat die Psyche noch mehr belastet.
Dann starb ein Freund und gleichzeitig Chef von mir plötzlich an Krebs. Ein harte Zeit, da ich mich auch privat um ihn gekümmert habe und seiner Frau zur Seite stand, da sie völlig überfordert war mit der Situation.
Durch seinen Tod ist dann aber auch das Unternehmen in Probleme gerutscht und der Laden wurde dicht gemacht und besteht heute nur noch auf dem Papier und dem Inhaber.
In dieser Zeit habe ich dann beschlossen, auch durch mehrere Gespräche mit Ärzten und Therpeuten, dass ich mich einer Magen-OP unterziehe, damit mein Körper einfach eine Chance bekommt. Hatte zu dem Zeitpunkt dann 151kg bei 1,95m. Also rund 60 Kilo zu viel. Also das Ganze Procedere mit den Ärzten durchgekaut, mittlerweile auch einen neuen Job gefunden im Außendienst und alles flankiert von Therapie. Es ging also vermeintlich aufwärts.
Am 13.07.23 hatte ich dann also meine Magen-OP. Die Kilos sind dann auch sehr schnell nach unten und nach 2 Monaten war ich bei 110kg. Problem war nur, dass ich nach jedem Bissen oder nach jedem Schluck k*tzen musste und mir ständig unfassbar schlecht war. Also eine Abneigung zum Essen aufgebaut. Es ging einfach nichts mehr. Keine Kraft, ständig müde, null Konzentration etc.
Also wieder zu den Ärzten und das Ende vom Lied war, dass aus dem Schlauchmagen ein Bypass gemacht wird. Nicht weil die Ärzte wissen, was los ist, sondern weil sie es einfach als möglichen Ausweg sehen aus der Misere. Die OP war für Dezember 2024 geplant und ich war ziemlich hoffnungsvoll gestimmt, da es einfach nicht nur körperlich anstrengend ist nichts essen zu können, sondern es natürlich auch tierisch auf den Kopf geht ,wenn du nichts mehr essen kannst und willst.
Dezember nahte und ich sollte die OP „zwischen den Jahren“ bekommen.
Dann kam der 27.12.24. Mir ging es 3 Tage schon nicht gut. Meine Idee war aber, dass es sich um eine Erkältung handelt und es schon vorbei geht. War wohl auch eine, aber das Problem war, dass ich mittlerweile bei 84kg war und mein Körper sich gesagt hat „Junge, dass geht so nicht!“ und meine Schwester einen RTW gerufen hat, weil ich zu Hause zusammengebrochen bin und ich sie gerade noch anrufen konnte. Ärzte in der Uniklinik haben dann einen zweiten schweren Infarkt festgestellt und mich noch nachts in einer Not-OP gerettet haben. Habe jetzt also 3 Bypässe, einen Reißverschluss auf der Brust und kann behaupten, dass ich 4 Minuten tot war. Schon strange.
Dazu kam aber leider auch, dass meine Magen-OP verschoben werde musste, da der Körper zwei harte OPs nicht so gut wegstecken würde.
Also steht die OP momentan noch aus (wird wohl Ende Mai).
Zwischenzeitlich hat mein Arbeitgeber noch die Kündigung leider ausgesprochen, es wurde sich per Anwalt geeinigt und der Fokus liegt auf der Genesung.
Alles in Allem nicht geil, aber ich lebe. Hurra!
Sohnemann:
Es gab ja damals das Problem, dass die Mutter meines Sohnes alles dafür getan hat, dass ich den kleinen nicht kennenlerne. Ich habe damals per Anwalt dann erstmal die Vaterschaft erkämpfen müssen und auch gewonnen. Also sollten betreute Besuche bei der Caritas bzw. Jugendamt stattfinden. Doch bevor das starten konnte, kam die Pandemie und alles wurde auf Eis gelegt. Ich habe aber immer wieder den Kontakt zum Amt und Caritas gesucht und sobald es wieder ging mich um die Besuche gekümmert. Die Mutter war jedoch der Meinung, dass sie diese Idee jetzt nicht so prall findet und wollte es nicht zulassen.
Also bin ich wieder zu einer Anwältin, die aber monatelang nichts getan hat. Zumindest nicht aktiv. Durch eine sehr gute Freundin bin ich dann bei einer Anwältin gelandet, die dann auch die Sache direkt ins Rollen gebracht hat. Vor Gericht wurde dann erstritten, dass ich meinen Sohn kennenlernen darf, was ich seit Februar 2024 nun auch regelmäßig tue .Und es ist super! Jetzt werden mir mal sehen wie es weiter geht!?
Lustig war aber, dass ich irgendwann bei einem Elterngespräch erfahren habe, warum die Mutter so verhalten war bez. Ihrer Kooperation. Eine Ex hatte ihr wohl eine Email geschrieben, in der sie mich auf eine unglaublich hasserfüllte Art und Weise so dargestellt hat, als wäre ich eine Gefahr für den Kleinen. Ich will nicht auf die Beziehung weiter eingehen, denn ich bin davon überzeugt, dass sie und ihr „bester Freund“ hier mitlesen und ich bin echt froh, dass dieses Kapitel vorbei ist. War auf jeden Fall sehr, sehr toxisch die Nummer.
Fakt ist…Sohnemann kennt mich, wir verstehen und genießen Zeit zusammen. Und das ist das einzige was zählt.
Zukunft:
Zurzeit erhole ich mich vom Herzinfarkt und warte auf die 2. OP und dann Reha. Dann wird es auch wieder einen Job geben und es geht heiter weiter;
Alles andere, außer meinem Sohn, ist absolut nebensächlich. Alles in Allem sieht es rosig aus.
Ich danke aber ein paar Leuten hier, die mich in den letzten Jahren immer wieder mal kontaktiert haben und ich will nicht zu viel versprechen, aber ich werde mich immer mal wieder blicken lassen. Es gab hier ja schon echt sensationell tolle Zeiten!