Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich will nicht, aber ich muss die Frage stellen: WAS wäre die Alternative?

Einfach nichts machen und das Virus machen lassen? Und weil ja eh Menschen sterben, kommt es auf die paar Corona-Toten dann auch nicht mehr an?

Und müssen wir uns immernoch über den Sinn der Masken unterhalten? Und meint eigentlich wirklich irgendjemand, Menschen wie Merkel oder noch krasser aktuell Kurz sitzen morgens beim Kaffee und überlegen sich, dass so ein Lockdown doch eigentlich ziemlich cool wäre?

Da bleibt doch manchmal wirklich nur die Hoffnung, dass nicht die Ironie des Schicksals zuschlagen wird...
 
@Master-Dan

Es geht insgesamt weniger darum, dass Covid der absolute Killer ist, der ein Drittel der Menschheit dahinraffen wird.

Das Problem ist einfach, dass einmal richtig in Schwung gekommene Infektionskurven nicht mehr handhabbare Schwierigkeiten bereiten: Die Nachverfolgung wird unmöglich, d.h. das Ausufern wird maßlos. Dieses maßlose Ausufern in ausgedehnter Breite würde das ganze Krankensystem überfluten und du hättest Szenen wie zu wenige Betten oder Pflegekräfte oder schlimmstenfalls die vielfach angesprochene Triage.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Man kann da nicht einfach nach "Augen zu und durch" verfahren oder wie auch immer sich das die größten Kritiker denken.
 
Und da kommt dann halt dazu, dass es zwar noch ausreichend freie Intensivbetten gibt, aber weder ausreichend Ärzte, noch Pflegekräfte. Diese müssen speziell geschult sein (Ausbildung zwei Jahre).

Gestern in der ARD wurde auch gesagt, dass das Durchschnittsalter der schwer Erkrankten derzeit zwischen 50 und 60 Jahre liege.

Ich meine, man muss ja kein Studium in Epidemiologie besitzen, aber jeder kann sich informieren. Ich mache das auch schon längst nicht mehr so wie am Anfang von Corona, aber ein paar Minuten jeden Tag schon. Plus das, was man in Nachrichten aufschnappt.

Und dann kann man irgendwann einfach nicht mehr meinen, das wäre doch alles nur halb so wild. Vielleicht fragt man mal eine Pflegekraft, die einen zu beatmenden Menschen unter sich hat...
 
@Master-Dan

Es geht insgesamt weniger darum, dass Covid der absolute Killer ist, der ein Drittel der Menschheit dahinraffen wird.

Das Problem ist einfach, dass einmal richtig in Schwung gekommene Infektionskurven nicht mehr handhabbare Schwierigkeiten bereiten: Die Nachverfolgung wird unmöglich, d.h. das Ausufern wird maßlos. Dieses maßlose Ausufern in ausgedehnter Breite würde das ganze Krankensystem überfluten und du hättest Szenen wie zu wenige Betten oder Pflegekräfte oder schlimmstenfalls die vielfach angesprochene Triage.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Man kann da nicht einfach nach "Augen zu und durch" verfahren oder wie auch immer sich das die größten Kritiker denken.
Nein man kann nicht sagen wir machen nichts und hören nicht auf die virologen. Wir verschenken schon wieder eine ganze woche, bis der beschluss zu einer verordnung wurde vergehen 10 tage noch. Sie handeln zu spät, die politiker realisieren ja nicht mal dass die zahlen nicht stagnieren sondern kaum noch getestet wird. Rki chef sagt wie haben momentan eine dunkelziffer der zahlen x6. Rechne das mal auf die aktiven fälle hoch.
 
ich habe letztens im radio ein interview mit dem kollegen gehört, der merkel vor ein paar jahren im fernsehen angegangen ist (alexander jorde), dass zu wenig für pflegekräfte getan wird. damals in der ausbildung, heute auf der intensivstation. wenn du den hörst wird dir auch anders. unter anderem hat er erzählt, dass deren pflegestation voll ist. dass die meisten (oder sogar alle, das weiß ich nicht mehr) corona-patienten beatmet werden müssen und dass bei vielen eine normale beatmung nicht mehr ausreicht. die müssen mittlerweile eine geschichte namens ecmo machen.

Ein ECMO-Gerät ist ein spezieller Oxygenator, und zwar ein Membranoxygenator. Technisch gleicht er einer Herz-Lungen-Maschine. Um eine ECMO aufzunehmen, werden Kanülen in zwei große Blutgefäße eingebracht. Um eine Blutgerinnung zu vermeiden, setzt man gerinnungshemmende Mittel (Antikoagulanzien) zu, in der Regel Heparin.[3] Das ECMO-Gerät pumpt Blut kontinuierlich durch einen Membran-Oxygenator, der den Gasaustausch in der Lunge ersetzt: Er entfernt Kohlendioxid aus dem Blut und reichert es mit Sauerstoff an. Das so aufbereitete Blut wird dann zum Patienten zurückgeführt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Extrakorporale_Membranoxygenierung

alle beatmeten patienten (ecmo oder nicht) würden ansonsten sterben. der aufwand schon für herkömmliche beatmungsgerät ist hoch. ecmo ist seiner aussage nach nochmal heftiger....

wer sich das mal anhören möchte:
https://www1.wdr.de/mediathek/audio...uf-intensivstationen-sind-ausgereizt-100.html

bei solchen möglichen entwicklungen der krankheit frage ich mich, worüber wir eigentlich diskutieren.
 
Die Zahl der wöchentlichen Testungen ist doch garnicht signifikant gesunken. Eher sogar im Vergleich zum Oktober nochmals gestiegen.

Was enorm gestiegen ist, ist die Positivenquote. Die liegt derzeit bei ~8.

Man muss sich halt auch davon verabschieden, dass wir hier das machen, was Virologen machen würden. Aus Sicht der Pandemie müssten wir den Laden konsequent "zu" machen. Wahrscheinlich nur relativ kurz, aber dafür richtig.

Wir haben aktuell ein Plateau auf hohem Niveau erreicht, die November-Massnahmen ziehen anscheinend nicht richtig. Warum, darüber kann man spekulieren... Fakt ist, wenn die täglichen Zahlen nicht sehr bald sinken, dann wird das richtig unschön.
 
@Master-Dan

Es geht insgesamt weniger darum, dass Covid der absolute Killer ist, der ein Drittel der Menschheit dahinraffen wird.

Das Problem ist einfach, dass einmal richtig in Schwung gekommene Infektionskurven nicht mehr handhabbare Schwierigkeiten bereiten: Die Nachverfolgung wird unmöglich, d.h. das Ausufern wird maßlos. Dieses maßlose Ausufern in ausgedehnter Breite würde das ganze Krankensystem überfluten und du hättest Szenen wie zu wenige Betten oder Pflegekräfte oder schlimmstenfalls die vielfach angesprochene Triage.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Man kann da nicht einfach nach "Augen zu und durch" verfahren oder wie auch immer sich das die größten Kritiker denken.

Aber so verfahren wir doch schon die ganze Zeit!

Wie gesagt es geht mir um die Verhältnismäßigkeit, nochmal kurz pro Woche sterben 16-20.000 Menschen, an Corona sind bis jetzt insgesamt ca. 11.000 Menschen in Deutschland gestorben, ich wieviel Wochen, weiß es gerade nicht genau?

Wie viele der pro Woche in Deutschland Sterbenden, müsste nicht sterben wenn Sie einen anderen Lebensstil leben würden, sich selbst mehr um Ihre eigenen Gesundheit kümmern würden, die Hälfte oder gar mehr?

Warum wird in dieser Richtung gar nichts unternommen?
 
Die Zahl der wöchentlichen Testungen ist doch garnicht signifikant gesunken. Eher sogar im Vergleich zum Oktober nochmals gestiegen.

Was enorm gestiegen ist, ist die Positivenquote. Die liegt derzeit bei ~8.

Man muss sich halt auch davon verabschieden, dass wir hier das machen, was Virologen machen würden. Aus Sicht der Pandemie müssten wir den Laden konsequent "zu" machen. Wahrscheinlich nur relativ kurz, aber dafür richtig.

Wir haben aktuell ein Plateau auf hohem Niveau erreicht, die November-Massnahmen ziehen anscheinend nicht richtig. Warum, darüber kann man spekulieren... Fakt ist, wenn die täglichen Zahlen nicht sehr bald sinken, dann wird das richtig unschön.
Es werden nicht die getestet die getestet werden sollten (damit man zahlen hätte mit denen man als grundlage auch maßnamen erklärt kann, wenn man keine kinder testet kann man leicht sagen es gibt keine infizierten kinder, und auf grund dessen keine maßnahmen ergriffen werden), die zahlen sind also höher als sie in wirklichkeit sind oder willst du dem rki chef widersprechen? Das ist nun mal die neue teststrategie seit dem 2.10 und ganz offiziell nachzulesen.
 
Das wird behauptet, aber wirklich bewiesen ist das doch nicht, oder doch?
Ja es gibt etwas über Aerosole und man geht davon aus, aber auf den Masken steht trotzdem das Sie nicht vor einer Vireninfektion schützen.
Ich denke da auch an all diese Demos mit mehreren Tausend Menschen, ohne Masken, ohne Abstand, ja die waren im Freien, aber trotzdem hätte das zu massiven Infektionsanstiegen führen müssen, oder?

Nochmal was ich eigentlich meine, es sterben nun mal 16-20k Menschen in Deutschland jede Woche, davon der Großteil an Herz/Kreislauf Erkrankungen, wovon der Großteil mit Prävention und Vorsorge nicht sterben müsste und wird dagegen was unternommen?

Nur um mal ein Beispiel zu geben, was da unternommen wird:

In den 70ern starben auf deutschen Straßen ca. 20.000 Menschen pro Jahr (~400 pro Woche) an den Folgen von Verkehrsunfällen (die Kraftfahrer selbst, Fußgänger, Radfahrer etc.). Irgendwann hat man dann gesagt: das ist blöd! Und daraufhin hat man u.a. die Autohersteller dazu verpflichtet ihre Autos sicherer zu bauen und Gesetze erlassen (Gurtpflicht, ESP Pflicht, 0,8 und später 0,5 Promille usw. usw.).
Diese ganzen Sachen, die die Autohersteller da einbauen kosten Milliarden und Abermilliarden Jahr für Jahr und die Auflagen dazu werden immer weiter verschärft (alleine über das Thema Kopfstützen könnte man vermutlich ne Doktorarbeit schreiben). Mittlerweile liegen wir bei ~3000 Toten pro Jahr.

Es ist schlicht und ergreifend komplett falsch zu behaupten, dass man bei den anderen Todesfällen einfach mit den Schultern zuckt.
 
Wie viele der pro Woche in Deutschland Sterbenden, müsste nicht sterben wenn Sie einen anderen Lebensstil leben würden, sich selbst mehr um Ihre eigenen Gesundheit kümmern würden, die Hälfte oder gar mehr?

Warum wird in dieser Richtung gar nichts unternommen?

Ich hab das Gefühl du redest jetzt eher von einer polizeilich verfolgten Strafbarkeit eines BMI über 27,5 als von Covid.

Gerade wenn du von Verhältnismäßigkeit sprichst, willst du ja wohl kaum in die privatesten Bereiche, die es überhaupt gibt, sprich die Entscheidung über die eigene Lebensführung im Rahmen der Gesetze, eingreifen?
 
Es werden nicht die getestet die getestet werden sollten (damit man zahlen hätte mit denen man als grundlage auch maßnamen erklärt kann, wenn man keine kinder testet kann man leicht sagen es gibt keine infizierten kinder, und auf grund dessen keine maßnahmen ergriffen werden), die zahlen sind also höher als sie in wirklichkeit sind oder willst du dem rki chef widersprechen? Das ist nun mal die neue teststrategie seit dem 2.10 und ganz offiziell nachzulesen.

ich find nur das hier:
Teststrategie.png


danach sollten bei nem ausbruch auch in schulen getestet werden. (obs gemacht wird is ne andere frage, aber es geht um die vorgabe des rki). ich hab wohl mitbekommen, dass die strategie geändert werden sollte, um wahlloses testen zu verhindern, da die labore an den kapazitätsgrenzen sind.

edith hängt noch n link an:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ.../Teststrategie/Nat-Teststrat.html?nn=13490888
 
ich find nur das hier:
Teststrategie.png


danach sollten bei nem ausbruch auch in schulen getestet werden. (obs gemacht wird is ne andere frage, aber es geht um die vorgabe des rki). ich hab wohl mitbekommen, dass die strategie geändert werden sollte, um wahlloses testen zu verhindern, da die labore an den kapazitätsgrenzen sind.

edith hängt noch n link an:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ.../Teststrategie/Nat-Teststrat.html?nn=13490888
1. Symptomatische Personen

Ein PCR-Test sollte durchgeführt werden

  • wenn die Patientin oder der Patient unter schweren respiratorischen Symptomen wie einer Bronchitis oder einer Lungenentzündung, Atemnot oder Fieber leidet,
  • wenn die Patientin oder der Patient unter einer Störung des Geruchs- und Geschmacksinns leidet,
  • wenn die Patientin oder der Patient Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatte,
  • wenn sich die Symptome verschlimmern.
Auch bei Symptomen wie leichtem Husten ist ein Test möglich. Dabei müssen weitere Kriterien erfüllt werden.

Getestet wird bei leichten Symptomen unter anderem:

  • wer zu einer Risikogruppe zählt,
  • wer in der Pflege, einer Arztpraxis oder Krankenhaus arbeitet,
  • wer exponiert war, d.h. sich z.B. mit über 10 Personen in einem geschlossenen und schlecht gelüfteten Raum aufgehalten hat,
  • wer Kontakt zu einer Person mit ungeklärten akuten Erkrankungen (z. B. Fieber) hatte, und sich in einem Landkreis mit erhöhter 7-Tage-Inzidenz (>35/100.000 Einwohner) befindet,
  • wer engen Kontakt zu vielen Menschen oder zu Risikopatienten hatte oder haben wird.
Das bedeutet dass man als Kind welche ja keine Symptome zeigen (nahezu nie) auch nicht getestet werden, die Eltern anstecken können und aus der Statistik fallen weswegen manche ja sagen dass Schulen keine Hot spots sind, was kein Virologe aber so bestätigt, im Gegenteil. Und genau darum geht es doch dass man Maßnahmen erstellt um den Virus in den Griff zu bekommen, es bringt doch echt nichts wenn wir irgendwas zu machen, dann eine gwisse Gruppe nicht mehr testen und dann sagen "seht alles supi, wir müssen nichts machen". Die Maßnahmen jetzt reichen einfach nicht aus und man lässt sich schon wieder Zeit sinnlos vergehen statt sofort zu reagieren.

Wenn die Dunkelziffer des RKI stimmt haben wir 1 Millionen Infizierte aktiv.
 
das eigentliche armutszeugnis ist doch, dass es offenbar keinerlei konzepte gibt, obwohl wir im frühjahr schon erfahrungen sammeln durften.
fyp


Alleine schon das desolate Zusammentreffen zwischen Merkel und den Ministerpräsidenten gestern lässt mir die Haare zu Berge stehen.


Ich will auch nicht gleich den Föderalismus an sich in Frage stellen, aber bei der momentanen Lage stehen die vielen Entscheidungsträger und Hoheitsgewalten sicher der Lösung der Lage im Weg.
 
fyp


Alleine schon das desolate Zusammentreffen zwischen Merkel und den Ministerpräsidenten gestern lässt mir die Haare zu Berge stehen.

.

Oja...
Wenn ich dann höre, "die Länder sollen ein Konzept ausarbeiten, wie es mit dem Schulbetrieb weitergehen soll", dann frag ich mich....
WAS ZUR HÖLLE HABT IHR DIE LETZTEN SECHS MONATE GEMACHT??????????????????

Boah ne, sowas regt mich wahnsinnig auf. Es will mir einfach nicht in den Kopf, wieso die nicht in der Lage waren sich im Sommer mal hinzusetzen und einen Plan auszuarbeiten. Stattdessen fangen sie JETZT an sich über das richtige Vorgehen zu streiten.
Hätte man das nicht alles im Mai, Juni, Juli oder August machen können, als die Infektionszahlen relativ niedrig waren?
Einfach nen Plan, a la: wenn die Zahlen größer als X sind, dann machen wir Y. Das dann ordentlich nach außen kommunizieren, und dann wären auch sicher weniger Leute auf diesen Querdenken-Demos...
 
Ich hab das Gefühl du redest jetzt eher von einer polizeilich verfolgten Strafbarkeit eines BMI über 27,5 als von Covid.

Gerade wenn du von Verhältnismäßigkeit sprichst, willst du ja wohl kaum in die privatesten Bereiche, die es überhaupt gibt, sprich die Entscheidung über die eigene Lebensführung im Rahmen der Gesetze, eingreifen?

Nein, die Leute können Ihr Leben verkürzen womit Sie wollen, das ist ja Ihre eigene Entscheidung.

Doch wird für mich entschieden ob ich noch zum Sport gehen darf, ob ich eine Maske tragen will, mit wem ich mich treffen darf, oder mit wie vielen und das alles zum wohle der Anderen, wovon sich der Großteil sonst, einen Scheiß um seine eigene Gesundheit sorgt, das macht mich ungehalten.

Jetzt bin ich natürlich ganz böse egoistisch, aber es kotzt mich einfach nur noch an!!!
 
Oja...
Wenn ich dann höre, "die Länder sollen ein Konzept ausarbeiten, wie es mit dem Schulbetrieb weitergehen soll", dann frag ich mich....
WAS ZUR HÖLLE HABT IHR DIE LETZTEN SECHS MONATE GEMACHT??????????????????

Boah ne, sowas regt mich wahnsinnig auf. Es will mir einfach nicht in den Kopf, wieso die nicht in der Lage waren sich im Sommer mal hinzusetzen und einen Plan auszuarbeiten. Stattdessen fangen sie JETZT an sich über das richtige Vorgehen zu streiten.
Hätte man das nicht alles im Mai, Juni, Juli oder August machen können, als die Infektionszahlen relativ niedrig waren?
Einfach nen Plan, a la: wenn die Zahlen größer als X sind, dann machen wir Y. Das dann ordentlich nach außen kommunizieren, und dann wären auch sicher weniger Leute auf diesen Querdenken-Demos...

Genau aus dem Grund, warum nicht schon vor 10 Jahren etwas gegen den Pflegenotstand und die mangelnde Digitalisierung getan wurde, denn diese Themen sind auch nicht erst seit März auf dem Tisch. Es wird immer erst gehandelt, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht.

Ich bin unsere Politik eigentlich immer positiv gesonnen, im Vergleich zu anderen Ländern können wir wirklich froh sein, dass wir so eine Regierung haben und in vielen Dingen haben sie in den letzten Jahren sehr gut gehandelt, aber diese beide Punkte müssen sie sich absolut ankreiden lassen. Wie man das Jahre lang so verschleppen und fast schon bewusst ignorieren konnte, geht einfach gar nicht. Genau das fällt uns jetzt auf die Füße!
 
Zurück
Oben