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MULTI Mortal Kombat 11

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Kritiken der User und der "Fachleute" gehen ja Mal extrem auseinander, zumindest auf Meta.

Das macht mich doch irgendwie skeptisch.
Was mich persönlich stört, ist das man schon weiß, dass zig Kämpfer via dlc kommen. Ist vergleichbar wenn bei FIFA einige Mannschaften erst via dlc kommen würden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Kritiken der User und der "Fachleute" gehen ja Mal extrem auseinander, zumindest auf Meta.

Das macht mich doch irgendwie skeptisch.
Was mich persönlich stört, ist das man schon weiß, dass zig Kämpfer via dlc kommen. Ist vergleichbar wenn bei FIFA einige Mannschaften erst via dlc kommen würden.

Also wer ein beat em up kauft und sich dann wundert wenn DLC Kämpfer kommen muss die letzten Jahre wirklich unter unzähligen steinen geschlafen haben. Ich glaub selbst der Typ unter dem dritten Stein wundert sich nicht.
 
Er hat nicht gesagt, dass er verwundert ist. Es stört ihn und das völlig zu Recht. Aber solange das gekauft wird, ändert sich auch nichts.
Aber der Teil hat doch 23 Charaktere und nen shitload an kostenlos freischaltbaren skins und finishern. Ich kann verstehen das einen die Art des freischaltens nicht gefällt aber die Kritik geht ja eher in die richtung das man noch mehr content für sein geld will, allein aus dem grund das es ihn eh schon zu geben scheint.
 
Es ist leider unglaublich wie mich die Spieleindustrie langsam ankotzt. Jetzt nicht nur auf MK11 bezogen, es betrifft mittlerweile viele Titel bzw. Monetarisierungsmodelle.

Das Progressionssystem von MK11 ist einfach widerlich und klar auf Grind bzw. Mikrotransaktionen ausgelegt. Dies wurde bewusst so gewählt, das unterstelle ich jetzt einfach. Das Spiel durchlief (hoffentlich) das QA und sicherlich viele Playtests. Man war sich also dem Progressionssystem bzw. dem Grind bewusst. In der Hoffnung die Spieler schlucken dies, hat man den Status Quo veröffentlicht. Nun mehren sich die negativen Posts (bspw. auf Reddit) und man befürchtet starken negativen Wind und dies auch noch in der ersten Releasewoche. Es ist bekannt, dass die erste Releasewoche die umsatzstärkste und daher wichtigste Woche ist. Der Publisher merkt also, dass man es wohl übertrieben hat und denkt wahrscheinlich an die Causa Battlefront 2. Um die Wogen schnell zu glätten kommuniziert man einen Patch und passt die Ökonomie neu an. Gemäss Reddit innerhalb kürzester Zeit (ein Schelm, wer böses denkt).

Wer nun wirklich unter einem Stein lebt sind Spieler, die dann echt noch das Gefühl haben „geil, die Entwickler hören ja auf die Spieler. Alles Easy!“.

Vielleicht liegt es am Fakt, dass ich auch immer älter werde und definitiv eine andere Spieleindustrie erlebt habe. Eine Spieleindustrie in der die Spiele fertig auf den Markt kamen. Bei der die Spiele beim Kauf den vollen Content geboten haben und das ohne Ingamestore. Bei der nicht die Hälfte des versprochenen/gezeigten Inhaltes es gar nie in die fertige Version schafft.

Ja, anscheinend habe auch ich unter einem Stein gelebt und war sehr naiv. Ich habe mir am Samstag das Spiel ohne Vorabkenntnisse gekauft, einfach weil ich mit MK gross geworden bin und früher nach der Schule, bei Freunden zuhause, regelrechte Turniere stattfanden. Der erste Schock war bereits das dünne Roster. 25 Kämpfer sind nicht viel in 2019. So viele hatte bereits MK3 Ultimate. Viele altbekannte Kämpfer sind (noch) gar nicht im Spiel. Die Krypta bzw. die Progression in der Krypta ist mir dann als nächstes negativ aufgefallen. Ja, ich hätte mich besser informieren sollen und ja, ich bin selber schuld. Aber ich habe definitiv nicht immer die Zeit dazu, mich über jede Spieleökonomie zu informieren. Ich möchte auch einfach einen Spontankauf tätigen können, ohne direkt enttäuscht zu werden oder das Gefühl zu haben gemolken zu werden.

Entschuldigt mein Mimi. Es kotzt mich halt einfach langsam an, wie sich die Spieleindustrie entwickelt hat. Noch mehr kotzt es mich an, was teilweise von den Spielern noch verteidigt bzw. schöngeredet wird. Tja, die Quintessenz wird wohl sein, dass ich halt MK11 verkaufe. Das Spiel selbst ist aber toll, das steht ausser Frage.
 
Wow, eben angespielt (bei Steam wurde erst um 19:00 Uhr freigeschaltet)

Ekelhaft! Das halbe Spiel läuft nur mit 30fps

Das Menü, die Intros, die Outros, die Fatalities, die X-Ray Moves...

Da bekomm ich echt Augenkrebs :drunter:
 
Man erinnere sich an Shadow of War, auch von WB. Spielzerstörende Ingametransaktionen, die man irgendwie nach anderthalb Jahren gönnerhaft rausgepatcht hatte, nachdem man die Idioten, die die genutzt haben, ausgemolken hat. Fehlender Kämpfer sind Gang und Gebe, aber diese Grinding (noch dazu muss man zum Freischalten auch noch online sein) hat neue Ausmaße angenommen.

Außerdem fehlen mir einfach zuviele Charaktere. Sindel, Goro, Motaro, Kintaro, Cyrax, Smoke, Ermac, Reptile, Nightwolf, Rain, Stryker, mein Liebling Mileena, Bo Rai Cho und das sind noch längst nicht alle.
 
Es sieht so unverschämt gut aus :liebe: ich bin sicher nicht der beat ém up Profi aber meiner Meinung nach spielt es sich auch sehr gut. Es weiß nicht was es an Content bieten muss oder soll, aber für mich sieht es umfangreich aus. Ich erinnere mich noch an Kampfspiele da standen höchstens 10-12 Spieler zur Verfügung usw.
 
Es ist leider unglaublich wie mich die Spieleindustrie langsam ankotzt. Jetzt nicht nur auf MK11 bezogen, es betrifft mittlerweile viele Titel bzw. Monetarisierungsmodelle.

Das Progressionssystem von MK11 ist einfach widerlich und klar auf Grind bzw. Mikrotransaktionen ausgelegt. Dies wurde bewusst so gewählt, das unterstelle ich jetzt einfach. Das Spiel durchlief (hoffentlich) das QA und sicherlich viele Playtests. Man war sich also dem Progressionssystem bzw. dem Grind bewusst. In der Hoffnung die Spieler schlucken dies, hat man den Status Quo veröffentlicht. Nun mehren sich die negativen Posts (bspw. auf Reddit) und man befürchtet starken negativen Wind und dies auch noch in der ersten Releasewoche. Es ist bekannt, dass die erste Releasewoche die umsatzstärkste und daher wichtigste Woche ist. Der Publisher merkt also, dass man es wohl übertrieben hat und denkt wahrscheinlich an die Causa Battlefront 2. Um die Wogen schnell zu glätten kommuniziert man einen Patch und passt die Ökonomie neu an. Gemäss Reddit innerhalb kürzester Zeit (ein Schelm, wer böses denkt).

Wer nun wirklich unter einem Stein lebt sind Spieler, die dann echt noch das Gefühl haben „geil, die Entwickler hören ja auf die Spieler. Alles Easy!“.

Vielleicht liegt es am Fakt, dass ich auch immer älter werde und definitiv eine andere Spieleindustrie erlebt habe. Eine Spieleindustrie in der die Spiele fertig auf den Markt kamen. Bei der die Spiele beim Kauf den vollen Content geboten haben und das ohne Ingamestore. Bei der nicht die Hälfte des versprochenen/gezeigten Inhaltes es gar nie in die fertige Version schafft.

Ja, anscheinend habe auch ich unter einem Stein gelebt und war sehr naiv. Ich habe mir am Samstag das Spiel ohne Vorabkenntnisse gekauft, einfach weil ich mit MK gross geworden bin und früher nach der Schule, bei Freunden zuhause, regelrechte Turniere stattfanden. Der erste Schock war bereits das dünne Roster. 25 Kämpfer sind nicht viel in 2019. So viele hatte bereits MK3 Ultimate. Viele altbekannte Kämpfer sind (noch) gar nicht im Spiel. Die Krypta bzw. die Progression in der Krypta ist mir dann als nächstes negativ aufgefallen. Ja, ich hätte mich besser informieren sollen und ja, ich bin selber schuld. Aber ich habe definitiv nicht immer die Zeit dazu, mich über jede Spieleökonomie zu informieren. Ich möchte auch einfach einen Spontankauf tätigen können, ohne direkt enttäuscht zu werden oder das Gefühl zu haben gemolken zu werden.

Entschuldigt mein Mimi. Es kotzt mich halt einfach langsam an, wie sich die Spieleindustrie entwickelt hat. Noch mehr kotzt es mich an, was teilweise von den Spielern noch verteidigt bzw. schöngeredet wird. Tja, die Quintessenz wird wohl sein, dass ich halt MK11 verkaufe. Das Spiel selbst ist aber toll, das steht ausser Frage.
Ich bin der letzte der die von dir beschriebene Entwicklung verteidigt oder gut heißt. Ganz im Gegenteil, ich bin nicht ohne Grund am liebsten auf der switch unterwegs. Nintendo hat ja bekanntlich eine sehr humane Strategie was DLC angeht.

Auch hier finde ich es wie schon bei Star wars völlig absurd das sie die krypt zu einer begehbaren lootbox gemacht haben aber ich bleibe dabei, am content an sich gibt es nichts zu mäkeln. Das von dir beschriebene Spiel war damals sowas wie heute die komplete Edition was den Vergleich etwas schwammig macht. Ein SFV startete damals mit 16 Charakteren. Das war tatsächlich extrem wenig. Tekken 7startete mit 20, Soul Calibur 6 mit 21. Ich denke es kommt einen weniger vor weil man es nicht mehr wie früher freispielen kann. Das finde ich wiederum wirklich tragisch.
 
Naja, man muss auch in aller Härte sagen, wie viele von den 25 Kämpfer copycats von anderen sind und nahezu ähnlich. Eine Sache die auch Street Fighter gerne macht und sich dann mit verschiedenen Kämpfern brüstet... wie auch ein Großteil der restlichen "großen" Beat em ups.

Das hat für mich bisher eigentlich nur Blazblue hin bekommen. Mit dem immer größeren Kader ist das auch nicht mehr sooo bedingungslos für mich zu verteidigen, aber das spielen sich ein Großteil der Charakter wirklich unterschiedlich.
 

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