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Flüchtlinge

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Das Problem ist der Umgang mit der Lage. Die flüchtlinge bleiben ja nicht einfach weg, weil man das jetzt so haben will. Es müssen Lösungen gefunden werden den Flüchtlingsstrom zu lenken und anständig zu verwalten.
 
Mir gehts gut und ich habe keine Angst vor irgendetwas. Die angebliche (vielleicht mal irgendwann früher vorhanden gewesene) kulturelle Identität, von der immer viel gefaselt wird, stelle ich in Deutschland von "Baukunst" bis "Weihnachten feiern" sowieso komplett in Frage. Genauso, wenn der tollwütige xenophobische Dumpfmob von "christlichen Werten" faselt, die es angeblich zu beschützen gilt.

Und ich werde weiterhin soviel FÜR Flüchtlinge und soviel GEGEN Nazis und Rassistendummvolk tun, wie in meiner Macht steht. Bei Ersterem begegnen einem so viele tolle und dankbare Menschen, dass es fast schade ist, dass man sie in einer besseren Welt nicht kennengelernt hätte, bzw. sich sogar wünscht die Welt wäre einfach ein besserer Ort und man hätte sie nicht kennenlernen müssen - und wenn doch, dann unter ganz anderen Umständen.

Inhaltlich werde ich mich an solchen Diskussionen wie diesem Thread aber nicht mehr beteiligen. Egal, wo sie stattfinden. Jeden zweiten Beitrag müsste/könnte/wollte man inhaltlich korrigieren oder ergänzen, nur damit dieser dann 10 Minuten später drei Seiten zurück im Nirwana verschwindet oder man als Autor schlimmstenfalls bepöbelt wird, weil man so ein kack Gutmensch sei, der Fakten kennt Lügen glaubt.

Dafür ist mir meine Zeit zu schade und mein Geist zu wenig hasserfüllt. Viele Menschen können davon profitieren, dass ich meine Zeit anders nutze, wenige sind daran interessiert sich mit Dingen auseinanderzusetzen, wenn sie sich wider dem eigenen gefährlichen Halbwissen positionieren. Da fällt mir die Wahl einer dieser Optionen nicht sonderlich schwer :)
 
Ich kann diese Diskussion bald echt nicht mehr hören, und trotzdem muss man und auch ich sie führen. -.- Anders geht es leider nicht, denn nur bei einer Scheisshausdiskussion bleibt es derzeit ja nicht.

Was mich von Anfang an schonmal stört, ist dass bei jeder Diskussion dieser Art schon von vornherein zu viele Verschiedene Begriffe durcheinander geworfen werden:

Asylbewerber, Asylanten, Flüchtlinge, Wirtschaftsflüchtlinge, Kriegsflüchtlinge - oder vielleicht auch eben doch - Zuwanderer, Immigranten, usw...

Von vielen die Scheisshausparolen durch die Gegend werfen wird dies alles irgendwie Synonym in einen Topf geworfen.

Wenn wir uns jetzt mal nur die Gruppe der tatsächlichen Asylbewerber rauspicken, dann reduziert sich die Diskussion über Wirtschaftsflüchtlinge schonmal ernorm, denn meist wird irgendwann wenns um die Diskussion Wirtschaftsflüchtlinge eigentlich nicht mehr von Aslybewerbern gesprochen, sondern von Zuwanderern - auch gerne aus der EU.
So.
Aktuell isses dann so, dass jeder 2. Asylbewerber abgelehnt wird. Zumindest sind das die letzten Zahlen die mich erreicht haben. Das bedeutet dann, dass nur aus jedem 2. Asylbewerber auch ein Asylant, bzw. politisch korrekt ausgedrückt ein Asylberechtigter/anerkannter Flüchtling wird.
Diese Leute BRAUCHEN Asyl bei uns, und es ist unsere Verdammte Pflicht als Menschen auf diesem unserem Planeten es ihnen zu gewähren!
Ich sehe dadurch keine Gefahr für unsere Gesellschaft, ich sehe dadurch keine Gefahr für unsere Wirtschaft, und ich sehe dadurch keine Gefahr für unsere Identität (wenn es denn diese Gibt - denn Deutschland hat viele Identitäten).

Gehen wir weiter zu den Wirtschaftsflüchtlingen... ...sobald diese in die Diskussion kommen schwenkt die "Zielgruppe" schnell auf Menschengruppen, die garnicht Asyl suchen, sondern einfach zuwandern. Auch da habe ich grundsätzlich kein Problem damit. Komischerweise kommt da die deutsche Bigotterie durch, denn wenn ein grenzdebiler Deutscher mit seiner Sippe ins Ausland geht, weil er sich da ein besseres Leben erhofft bekommt er ne Show bei RTL und die halbe deutsche Nation findet das geil! Dann ist das auch kein Wirtschaftsflüchtlingen - Nein! ...ist ja ein "guter Deutscher". Ich habe 5 enge Freunde die Ausgewandert sind - allesamt aus wirtschaftlichen Gründen. USA, Norwegen, China, Dubai, Brasilien. Mehr oder weniger haben sie dort ihr Glück gefunden - aber HEY! Die würde hier keiner als Wirtschaftsflüchtling bezeichnen - sind ja "gute Deutsche" und nicht irgendwelche "Kanacken" ;) :P

Zurück zu den Asylsuchenden und den Asylberechtigten. Meint ehrlich einer hier, dass diese Menschen deshalb nach Deutschland kommen weil sie hier das Leben im Saus und Braus führen auf Kosten von uns dummen deutschen Steuerzahlern? Denkt wirklich einer, dass das alles Leute sind, für die das zusammengepferchte Wohnen mit vielen Anderen in einem Silo oder einer Zeltstadt und einer Versorgung (auch monetär) die weit unter dem liegt was unser Staat als Existenzminimum ansieht, besser ist als das was sie "von zu Hause" gewohnt sind? Und dass es sich für diese Leute deshalb lohnt ihre Heimat zu verlassen Wochen und Monate lang in Ungewissheit und bis zur absoluten Erschöpfung unter erbärmlichsten und menschenfeindlichsten Umständen zu flüchten, und dabei vielleicht noch einige Verwandte und womöglich die eigenen Kinder zu beerdigen?
Wie wärs wenn man sich mal klar macht, dass das zu einem großen Teil Leute sind die in ihrer Heimat durchaus respektable Bürger waren? Unternehmer, Ärzte usw... Leute mit Geld - denn sonst hätten sich viele die Flucht garnicht leisten können. Die hatten vielleicht mal ein Haus mit Pool und zwei fette Autos vor der Tür. Das liegt jetzt allerdings in Schutt und Asche, und jetzt leben sie in nem deutschen Asylheim mit absoluter Mindestversorgung, DÜRFEN nicht arbeiten, und müssen sich dazu noch von "besorgten Bürgern" beschimpfen lassen. Klar! Das war sicherlich deren Lebenstraum! Jetzt haben sie alles erreicht was sie jemals wollten! -.-

Also:
Ja, wir verkraften die Flüchtlinge, Nein, ich habe keine Angst vor Überfremdung, und Ja, ich engagiere mich auch etwas, wenn auch zur Zeit aus eigenen persönlichen Belastungen eher gering.

P.S.: Meine Frau ist übrigens auch ein Flüchtling. 1988 mit ihren Eltern und ihrer Schwester nach Deutschland geflohen. Und nein - nicht aus der DDR.

Du malst dir die Welt auch rosarot an. Natürlich kommen Wirtschaftsflüchtlinge hierher, weil es ihnen hier besser gehen wird - selbst wenn sie am Anfang die unangenehmen Massenunterkünfte erdulden müssen. Und da sie erwiesenermaßen kaum abgeschoben werden, gehören sie natürlich auch in die aktuelle Diskussion. Bei den Deutschen, die in z.B. die USA auswandern, und die nicht von RTL2 begleitet werden, wird i.d.R. ein Job schon vorausgesetzt und Geld müssen sie auch noch mitbringen. Das ist im besten Fall für beide Seiten ökonomisch eine Win/Win Situation und überhaupt nicht vergleichbar mit den Menschen, die aktuell z.B. vom Balkan "einwandern".
 
Nein, ich betrachte die Welt sehr objektiv. Wie viele "Wirtschaftsflüchtlinge" kennst du denn persönlich? Mit wie vielen bist du verheiratet?

Woher nimmst du die Information: "faktisch kaum abgeschoben werden"?

Versteh mich nicht falsch. Ich bin absolut der Meinung, dass besser kontrolliert werden muss, wer nur ausnutzt, schlupflöcher sucht und Probleme bereitet, krimminell wird, usw... Bei deutschen sowie bei Ausländern.

Ich bin es nur Leid, dass aus Asylbewerbern, Asylberechtigten, und Zuwanderen gleich Schmarotzer und "Wirtschaftsflüchtlinge" gemacht werden. Allgemein. Es gibt definitiv Leute die nach D kommen, weil sie hier auch ohne Arbeit, vielleicht auch mit Tricks und Kriminalität hier noch ne Ecke besser leben als zuhause. Diese sind aber nicht das Problem innerhalb der aktuellen Flüchtlingsdebatte und müssen gesondert betrachtet werden.

Ein Asylbewerber soll kein Einwanderer sein. Die sollen hier vor Mord und Totschlag geschützt werden - solange wie dies nötig ist. Das hat nichts mit Einwanderung und Sozialtourismus zu tun.

Du zeigst aber auch sehr klar, dass du auch die Unterschiede nicht verstanden hast. Der Balkan ist zu einem Teil in der EU. Die Leute von dort müssen kein Asyl beantragen - die kommen einfach. Zwei paar Schuhe! Was hat das Problem mit Zuwanderung aus Osteuropäischen EU Staaten mit der aktuellen Flüchtlings- und Asyl-Debatte zu tun?
 
Vom Kotzen Thread rüberzitiert


Noch zu oben: gab da mal einen guten Artikel vor ein paar Tagen, dass die Nazi Schreier um nix besser sind, als diejenigen, die eben gegen Flüchtlinge und Co sind. Weil es beginnt ja immer so: ich bin gegen das und das - Antwort von anderen: du Nazi. So kann dann gar keine Gesprächsbasis beginnen.

Und ich finde auch, dass der Begriff Nazi komplett fehl am Platz ist, da muss man schon unterscheiden können. Lese das ja oft im Internet oder auch im Alltag: irgendwer sagt nur irgendwas gegen Flüchtlinge (muss nicht mal eine Schimpferei sein) und schon wird einem das übliche Nazi, Rassist und Co entgegengeworfen. Manchmal frage ich mich, ob die überhaupt wissen was ein Nazi ist...

Man Kann gegen die Flüchtlingspolitk sein, man kann gegen die kriminalität der Schleuserbanden sein, man kann dagegen sein, dass Gemeinden und Regierung einfach zu lang geschlafen haben und das Problem erst als solches erkannt haben als es zu spät war, man kann gegen das Asylverfahren ansich sein und man kann dagegen sein wie mit den Leuten umgegangen wird.

Aber ist man gegen Flüchtlinge per se, ist man doch gegen den Mensch als solchen, der einfach nichts dafür kann. Wenn man gegen den Mensch ist der hinter dem "Flüchtling" steckt, muss man es sich schon gefallen lassen entsprechenden Gegenwind zu kassieren.
Ich bin eigentlich nicht kleinkarriert, aber bei sowas sollte man schon aufpassen was man wie sagt.

Ich habe übrigens noch keine ernst zu nehmende Gesprächsrunde oder ein Interview oder ähnliches gesehen oder gelesen, bei dem jemand (übrigens imo vollkommen berechtigt) einer der oben genannten Punkte Kritisiert und anschließend als Nazi dargestellt wird. Das passiert doch wenn überhaupt in Sozialen Netztwerken und dann auch nur wenn eine Formulierung arg unglücklich war. Auf FB und Co. wütet der virale Mob und der ist schneller beim Urteil als beim analysieren (und haben wohl eigentlich auch kein Interesse an letzterem). Das das durchaus gefährlich ist und das solche Leute ebenfalls Arschlöcher sind, bezweifelt keiner.
 
Nein, ich betrachte die Welt sehr objektiv.

Ah ja, also so, wie wir alle :D.

Woher nimmst du die Information: "faktisch kaum abgeschoben werden"?

Die Zahlen fürs letzte Jahr habe ich weiter oben im Thread gepostet.


Du zeigst aber auch sehr klar, dass du auch die Unterschiede nicht verstanden hast. Der Balkan ist zu einem Teil in der EU. Die Leute von dort müssen kein Asyl beantragen - die kommen einfach. Zwei paar Schuhe! Was hat das Problem mit Zuwanderung aus Osteuropäischen EU Staaten mit der aktuellen Flüchtlings- und Asyl-Debatte zu tun?

Nö, ich mein logischerweise nur die, die hier Asylantrag stellen. Und die keine Chance auf Asyl haben und trotzdem hier geduldet werden, weil sie danach schlicht nicht abgeschoben werden. Die Einreisenden aus EU Balkanländern sind ja per se keine Flüchtlinge.
 
Jeder der in Deutschland leben und arbeiten will, hat die Möglichkeit eine "Bluecard" zu beantragen und wenn die Voraussetzungen erfüllt sind dann stehen den Menschen in der Regel Tür und Tor nach Deutschland offen.

Jetzt das Asylchaos auszunutzen um illegal unter falschen Vorwand hier einwandern zu wollen halte ich für den falschen Weg und das falsche Signal für die Zuwanderer, die nicht unter das Asylrecht fallen aber dennoch Asyl beantragen.
 
Vom Kotzen Thread rüberzitiert




Man Kann gegen die Flüchtlingspolitk sein, man kann gegen die kriminalität der Schleuserbanden sein, man kann dagegen sein, dass Gemeinden und Regierung einfach zu lang geschlafen haben und das Problem erst als solches erkannt haben als es zu spät war, man kann gegen das Asylverfahren ansich sein und man kann dagegen sein wie mit den Leuten umgegangen wird.

Aber ist man gegen Flüchtlinge per se, ist man doch gegen den Mensch als solchen, der einfach nichts dafür kann. Wenn man gegen den Mensch ist der hinter dem "Flüchtling" steckt, muss man es sich schon gefallen lassen entsprechenden Gegenwind zu kassieren.
Ich bin eigentlich nicht kleinkarriert, aber bei sowas sollte man schon aufpassen was man wie sagt.

Ich habe übrigens noch keine ernst zu nehmende Gesprächsrunde oder ein Interview oder ähnliches gesehen oder gelesen, bei dem jemand (übrigens imo vollkommen berechtigt) einer der oben genannten Punkte Kritisiert und anschließend als Nazi dargestellt wird. Das passiert doch wenn überhaupt in Sozialen Netztwerken und dann auch nur wenn eine Formulierung arg unglücklich war. Auf FB und Co. wütet der virale Mob und der ist schneller beim Urteil als beim analysieren (und haben wohl eigentlich auch kein Interesse an letzterem). Das das durchaus gefährlich ist und das solche Leute ebenfalls Arschlöcher sind, bezweifelt keiner.

Natürlich betrifft das mehr die Internet Poster - die haben ja Narrenfreiheit - egal welcher Richtung sie angehören. Aber wie man es macht man macht es sowieso falsch.

Kleines Beispiel (grad aktuell) - geht jetzt eher nur um Foren und Posts unter Artikel die was mit Flüchtlingen zu tun haben (was mir so aufgefallen ist)

Wird irgendwas über Grenzkontrollen geschrieben, gehen manche sofort in den absoluten Hassmodus über, wie kann man nur und wieso und warum.

Jetzt gerade kam die Meldung rein das 50 Flüchtlinge in einem LKW wohl gestorben sind, sofort wird auf Österreich geschimpft, da frage ich mich? Was hätte man tun können? Die Grenzen sind offen, jeder LKW kann da die Grenze überqueren und fertig. Aber da sieht man halt dann schon den Wiederspruch, das eine ist Negativ, und das andere genauso..
 
Na dann erzähl das mal Edward Snowden, der hat da aber andere Erfahrungen gemacht.
aber das ist ja nun im grunde auch nicht das erste und einzige mal, das unsere liebe regierung gegen ein gesetz (oder eid, siehe merkel) verstoßen würde (nen asylantrag hat er bei uns ja nicht gestellt oder?). das sagt ja nix über die eigentlich debatte bezüglich flüchtlingen, sodern alles über unsere regierung, die so fleißig wiedergewählt wirdm weil angie nicht negativ auffällt.
 
aber das ist ja nun im grunde auch nicht das erste und einzige mal, das unsere liebe regierung gegen ein gesetz (oder eid, siehe merkel) verstoßen würde (nen asylantrag hat er bei uns ja nicht gestellt oder?). das sagt ja nix über die eigentlich debatte bezüglich flüchtlingen, sodern alles über unsere regierung, die so fleißig wiedergewählt wirdm weil angie nicht negativ auffällt.

Ich will hier jetzt sicherlich nicht die olle Merkel in Schutz nehmen, aber der Fall ist ja dann doch etwas komplizierter. Die USA gelten offiziell immer noch als Rechtsstaat, auch wenn man faire Verfahren teilweise sicher in Zweifel ziehen kann. Und nach US Recht hat er eine Straftat begangen. Ich will damit nur sagen, dass das nicht so ein eindeutiger Asylfall ist, als der er gerne hingestellt wird.
 
Ich will hier jetzt sicherlich nicht die olle Merkel in Schutz nehmen, aber der Fall ist ja dann doch etwas komplizierter. Die USA gelten offiziell immer noch als Rechtsstaat, auch wenn man faire Verfahren teilweise sicher in Zweifel ziehen kann. Und nach US Recht hat er eine Straftat begangen. Ich will damit nur sagen, dass das nicht so ein eindeutiger Asylfall ist, als der er gerne hingestellt wird.
zumindest nicht, wenn man nicht will, dass es einer ist. natürlich hat er eine straftat begangen. dies aber zum gemeinwohl und wird deshalb verfolgt. da kann man schon ma drüber nachdenken asyl zu gewähren, auch wenn es nicht eindeutig ist. aber man will es in deutschland nicht, damit ist das dann auch erledigt. und merkel trifft da natürlich keine alleinige schuld. bei ihr gehts mir um ganz andere sachen wie z.b. den von ihr geschworenen und gebrochenen amtseid, dass sie schaden vom deutschen volk abhalten wird.
 
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