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Flüchtlinge

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Du zitierst jemanden, der den Satz "Wir sind in der Masse einfach zu blöd" benutzt, und nennst meins danach Hetze, der etwas sarkastisch darauf antwortet? :D Oh Gott ;)

Das war ein Beispiel für deine Beiträge. Und ich habe deinen Beitrag zu keiner Zeit als Hetze bezeichnet. @rancid hat es ja gerade schon schön zusammengefasst: Deine Beiträge sind mehr Panikmache als Diskussionsgrundlage.
 
Panikmache kann es nicht sein, da es nur um die hypothetische Frage ging, ob solche Mengen im Jahr zu verkraften sind. Geopolitisch sehe ich sehr viele Herausforderungen in den nächsten Jahren, daher ist die Fragestellung, wie sich die Flüchtlingsströme entwickeln, aber durchaus interessant, auch wenn eine Vorhersage unmöglich erscheint. Glaub mir, die Diskussion - gerade in diesem Kreise - hat mit aufhetzen wenig zu tun, hast du die Beiträge von dem Dr. etc. mal gelesen? Was man da schreibt ist völlig irrelevant, der komplette Inhalt war .... naja Abfall will ich nicht schreiben, gut gemeint. Ich halte mich nun auch hier erstmal wieder raus ;)
 
Übertragen aus dem Politikthread. Nur als Beispiel, was unter anderem schiefläuft.

Im Jahr 2014 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge insgesamt 202.834 Asylanträge gestellt, 75.811 mehr als im Vorjahr

[...]

Insgesamt 33.310 Personen erhielten im Jahr 2014 die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Konvention (25,8 Prozent aller Asylbewerber). Zudem erhielten 5.174 Personen (4,0 Prozent) subsidiären Schutz nach § 4 Absatz 1 des Asylverfahrensgesetzes und 2.079 Personen (1,6 Prozent) Ab-schiebungsschutz gemäß § 60 Abs. 5 oder 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes.

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/01/asylzahlen_2014.html



Im Jahr 2014 wurden insgesamt 8.557 Abschiebungen auf dem Luftweg vollzogen.

[...]

In EU- bzw. Schengen-Staaten wurden 2.301 Personen auf dem Landweg und 26 Personen auf dem Seeweg abgeschoben.

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/040/1804025.pdf

Die Abschiebequote muss man sich ja nicht mal ausrechnen um zu sehen, dass das ein Desaster ist.
 
Imo ist das ganze nicht zu verhindern und es werden noch deutlich mehr folgen und das sollte so langsam auch der letzte Heini kapiert haben. Dieser ganze Hass und Hetze vom braunen Pack stößt doch erst Recht auf Gegenhass bei den Flüchtlingen und braucht dann sehr lange Zeit zu heilen. Früher wurden Wohnungen in denen hauptsächlich (türkische) Gastarbeiter Familien gelebt haben angezündet und jetzt trifft es die Flüchtlingsheime. Mit Flüchtlingen selber bin ich bisher auch in Berührung gekommen und bisher waren das immer ganz gute Leute. Habe vor kurzem eine Wohnung an eine Flüchtlingsfamilie vermietet werde es aber in Zukunft aufgrund der Inkompetenz des Asylamtes unterlassen, da sie über drei Monate gebraucht haben um die Miete zu zahlen obwohl das alles anfangs schriftlich zugesichert wurde.
 
Westdeutschland hat nach dem zweiten Weltkrieg mehrere Millionen Kriegsflüchtlinge durch die Ostverschiebung binnen ein paar Jahren aufgenommen (allein Bayern 1,7 Mio bis 1949!!). Deutschland war damals ein Trümmerfeld, es gab keine Nahrung, keinen Strom, keinen Wohnraum, keine Währung und keine Wirtschaft. Und trotzdem haben wir es gepackt!

Da soll also noch mal einer kommen und sagen, wir wären heute überfordert.
 
Westdeutschland hat nach dem zweiten Weltkrieg mehrere Millionen Kriegsflüchtlinge durch die Ostverschiebung binnen ein paar Jahren aufgenommen (allein Bayern 1,7 Mio bis 1949!!). Deutschland war damals ein Trümmerfeld, es gab keine Nahrung, keinen Strom, keinen Wohnraum, keine Währung und keine Wirtschaft. Und trotzdem haben wir es gepackt!

Da soll also noch mal einer kommen und sagen, wir wären heute überfordert.

Ein Äpfel und Birnen Vergleich. Das war damals: gleiche Sprache, gleicher kultureller Hintergrund. Nichts davon trifft heute zu. Vom wirtschaftlichen Rahmen mal ganz abgesehen - gerade weil alles am Boden lag, hat es damals so gut geklappt.
 
Wenn Leute kriminell sind und grundgesetzwidrige Parolen brüllen müssen sie vor Gericht gestellt und bestraft werden.

Beleidigungen, erst Recht aus Politikermündern, die eigentlich uns Vorbild sein sollten gehen überhaupt nicht.

Organisierte Respektlosigkeiten führen zwangsläufig zu Krieg oder kriegsähnlichen Zuständen, wie wir z. Zt.
wunderbar überall in der Welt beobachten können.

Die Einschläge kommen näher.

Aber das lernen wir wohl nie.
 
Ein Äpfel und Birnen Vergleich. Das war damals: gleiche Sprache, gleicher kultureller Hintergrund. Nichts davon trifft heute zu. Vom wirtschaftlichen Rahmen mal ganz abgesehen - gerade weil alles am Boden lag, hat es damals so gut geklappt.

Mein Opa, der von Supraśl bei Białystok nach Niedersachsen gekommen war, meinte zu mir, dass die Ostpreußen & Co. und auch die Deutschen, die wie er nicht auf Reichsseite gelebt haben, argwöhnisch betrachtet wurden. So ganz Friede Freude Eierkuchen war das auch damals wohl nicht.

Dazu passt auch, dass er mit meiner Oma dann später eine geheiratet hatte, die sich mit 14 und 16 von zwei verschiedenen Männern hatte schwängern lassen, beide Kinder verlor und in der Folge rausgeschmissen wurde. Sie hat dann auf einem Hof rumgeknechtet und dann haben sich wohl zwei verlorene Seelen irgendwo gefunden, die aber doch so recht nie zusammengepasst haben.

Klar hat die ganze Integration der deutschen Bevölkerung aus den vertriebenen Gebieten geklappt, aber irgendwo habe ich den Verdacht, dass der Vorgang rückblickend etwas verklärt wird.
 
Ein Äpfel und Birnen Vergleich. Das war damals: gleiche Sprache, gleicher kultureller Hintergrund. Nichts davon trifft heute zu. Vom wirtschaftlichen Rahmen mal ganz abgesehen - gerade weil alles am Boden lag, hat es damals so gut geklappt.

Damals half man auch zusammen und es gab´ keine Schlepperbanden, die den Flüchtlingen für ihr Geld "Rundumsorglospakete" versprochen haben, die z. T. unter Androhung von Gewalt gegenüber Flüchtlingsbetreuern eingefordert werden, wie ich aus persönlichen Gesprächen mit Flüchtlingsbetreuern erfahren habe.

Hier in Bayern rennen täglich hunderte von Flüchtlingen auf den Autobahnen rum, weil sie von ihren Schleppern einfach nach der Grenze dort ausgesetzt wurden und gefährden somit das Leben von sich und von anderen Verkehrsteilnehmern. Es greifen immer mehr anarchistische Zustände um sich und ich freue mich schon auf den Shitstorm gegen uns Bayern, wenn wir jetzt anfangen diesen unsäglichen Zuständen einen Riegel vorzuschieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann diese Diskussion bald echt nicht mehr hören, und trotzdem muss man und auch ich sie führen. -.- Anders geht es leider nicht, denn nur bei einer Scheisshausdiskussion bleibt es derzeit ja nicht.

Was mich von Anfang an schonmal stört, ist dass bei jeder Diskussion dieser Art schon von vornherein zu viele Verschiedene Begriffe durcheinander geworfen werden:

Asylbewerber, Asylanten, Flüchtlinge, Wirtschaftsflüchtlinge, Kriegsflüchtlinge - oder vielleicht auch eben doch - Zuwanderer, Immigranten, usw...

Von vielen die Scheisshausparolen durch die Gegend werfen wird dies alles irgendwie Synonym in einen Topf geworfen.

Wenn wir uns jetzt mal nur die Gruppe der tatsächlichen Asylbewerber rauspicken, dann reduziert sich die Diskussion über Wirtschaftsflüchtlinge schonmal ernorm, denn meist wird irgendwann wenns um die Diskussion Wirtschaftsflüchtlinge eigentlich nicht mehr von Aslybewerbern gesprochen, sondern von Zuwanderern - auch gerne aus der EU.
So.
Aktuell isses dann so, dass jeder 2. Asylbewerber abgelehnt wird. Zumindest sind das die letzten Zahlen die mich erreicht haben. Das bedeutet dann, dass nur aus jedem 2. Asylbewerber auch ein Asylant, bzw. politisch korrekt ausgedrückt ein Asylberechtigter/anerkannter Flüchtling wird.
Diese Leute BRAUCHEN Asyl bei uns, und es ist unsere Verdammte Pflicht als Menschen auf diesem unserem Planeten es ihnen zu gewähren!
Ich sehe dadurch keine Gefahr für unsere Gesellschaft, ich sehe dadurch keine Gefahr für unsere Wirtschaft, und ich sehe dadurch keine Gefahr für unsere Identität (wenn es denn diese Gibt - denn Deutschland hat viele Identitäten).

Gehen wir weiter zu den Wirtschaftsflüchtlingen... ...sobald diese in die Diskussion kommen schwenkt die "Zielgruppe" schnell auf Menschengruppen, die garnicht Asyl suchen, sondern einfach zuwandern. Auch da habe ich grundsätzlich kein Problem damit. Komischerweise kommt da die deutsche Bigotterie durch, denn wenn ein grenzdebiler Deutscher mit seiner Sippe ins Ausland geht, weil er sich da ein besseres Leben erhofft bekommt er ne Show bei RTL und die halbe deutsche Nation findet das geil! Dann ist das auch kein Wirtschaftsflüchtlingen - Nein! ...ist ja ein "guter Deutscher". Ich habe 5 enge Freunde die Ausgewandert sind - allesamt aus wirtschaftlichen Gründen. USA, Norwegen, China, Dubai, Brasilien. Mehr oder weniger haben sie dort ihr Glück gefunden - aber HEY! Die würde hier keiner als Wirtschaftsflüchtling bezeichnen - sind ja "gute Deutsche" und nicht irgendwelche "Kanacken" ;) :P

Zurück zu den Asylsuchenden und den Asylberechtigten. Meint ehrlich einer hier, dass diese Menschen deshalb nach Deutschland kommen weil sie hier das Leben im Saus und Braus führen auf Kosten von uns dummen deutschen Steuerzahlern? Denkt wirklich einer, dass das alles Leute sind, für die das zusammengepferchte Wohnen mit vielen Anderen in einem Silo oder einer Zeltstadt und einer Versorgung (auch monetär) die weit unter dem liegt was unser Staat als Existenzminimum ansieht, besser ist als das was sie "von zu Hause" gewohnt sind? Und dass es sich für diese Leute deshalb lohnt ihre Heimat zu verlassen Wochen und Monate lang in Ungewissheit und bis zur absoluten Erschöpfung unter erbärmlichsten und menschenfeindlichsten Umständen zu flüchten, und dabei vielleicht noch einige Verwandte und womöglich die eigenen Kinder zu beerdigen?
Wie wärs wenn man sich mal klar macht, dass das zu einem großen Teil Leute sind die in ihrer Heimat durchaus respektable Bürger waren? Unternehmer, Ärzte usw... Leute mit Geld - denn sonst hätten sich viele die Flucht garnicht leisten können. Die hatten vielleicht mal ein Haus mit Pool und zwei fette Autos vor der Tür. Das liegt jetzt allerdings in Schutt und Asche, und jetzt leben sie in nem deutschen Asylheim mit absoluter Mindestversorgung, DÜRFEN nicht arbeiten, und müssen sich dazu noch von "besorgten Bürgern" beschimpfen lassen. Klar! Das war sicherlich deren Lebenstraum! Jetzt haben sie alles erreicht was sie jemals wollten! -.-

Also:
Ja, wir verkraften die Flüchtlinge, Nein, ich habe keine Angst vor Überfremdung, und Ja, ich engagiere mich auch etwas, wenn auch zur Zeit aus eigenen persönlichen Belastungen eher gering.

P.S.: Meine Frau ist übrigens auch ein Flüchtling. 1988 mit ihren Eltern und ihrer Schwester nach Deutschland geflohen. Und nein - nicht aus der DDR.
 
Damals half man auch zusammen und es gab´ keine Schlepperbanden, die den Flüchtlingen für ihr Geld "Rundumsorglospakete" versprochen haben, die z. T. unter Androhung von Gewalt gegenüber Flüchtlingsbetreuern eingefordert werden, wie ich aus persönlichen Gesprächen mit Flüchtlingsbetreuern erfahren habe.

Hier in Bayern rennen täglich hunderte von Flüchtlingen auf den Autobahnen rum, weil sie von ihren Schleppern einfach nach der Grenze dort ausgesetzt wurden und gefährden somit das Leben von sich und von anderen Verkehrsteilnehmern. Es greifen immer mehr anarchistische Zustände um sich und ich freue mich schon auf den Shitstorm gegen uns Bayern, wenn wir jetzt anfangen diesen unsäglichen Zuständen einen Riegel vorzuschieben.
und wie sieht dieser riegel aus?
 
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