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Was habe ich heute wieder gelernt? (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Naja, wenn man sich alle Nahrungsmittel und Zubereitungen, deren kulturelle Wurzeln im Ausland liegen, wegdenken würde, dann wären Deutschlands Küchen mehr als armselig. Wie halt in den Fünfzigern. Und den Sechzigern. Und einem Großteil der Siebziger :lol:
 
Ach, das geht bei uns ja noch. Ist nicht schön, aber man kann damit überleben.

Schau mal auf die Insel. Der Grund für deren Kolonialismus war doch in Wirklichkeit rein kulinarischer Natur. Die hatten einfach keine Lust mehr auf Black Pudding.
 
Naja, wenn man sich alle Nahrungsmittel und Zubereitungen, deren kulturelle Wurzeln im Ausland liegen, wegdenken würde, dann wären Deutschlands Küchen mehr als armselig. Wie halt in den Fünfzigern. Und den Sechzigern. Und einem Großteil der Siebziger :lol:
wenn du das runterbrichst bis auf die kartoffel, dann sicherlich. sonst haben wir aber schon ne ganz ordentliche küche hier, finde ich.
 
Nein, ich breche es runter auch die Küche der Sechziger und Siebziger Jahre - noch frei von ausländischen Einflüssen (wie ich ja auch geschrieben habe :roll: ). Das schließt natürlich auch alle Zutaten und Gewürze ein, die wie selbstverständlich heute in der "deutschen" Küche verwendet werden. Das war schlichweg furchtbar und da gibt es auch nichts zu beschönigen...
 
Nein, ich breche es runter auch die Küche der Sechziger und Siebziger Jahre - noch frei von ausländischen Einflüssen (wie ich ja auch geschrieben habe :roll: ). Das schließt natürlich auch alle Zutaten und Gewürze ein, die wie selbstverständlich heute in der "deutschen" Küche verwendet werden. Das war schlichweg furchtbar und da gibt es auch nichts zu beschönigen...

Mir bleiben die Kohlrouladen unvergessen, die ich als Kind aufgetischt bekam :schreck:
 
Naja nicht wirklich gelernt aber wieder mal aufgefallen:


Die eurosport Homepage ist seit der Zusammenarbeit mit Yahoo einfach nur schlecht. Ist ja schon paar Jahre jetzt so aber ich ärgere mich jedesmal wenn ich aus Reflex mal drauf klicke.


Früher war die wirklich übersichtlich und informativ, vor allem die Transfers und Gerüchte wurden immer schnell aktualisiert und übersichtlich dargestellt mit Teils witzigen und polemischen ( im besten Sinne) kurzen Kommentaren.
 
Nein, ich breche es runter auch die Küche der Sechziger und Siebziger Jahre - noch frei von ausländischen Einflüssen (wie ich ja auch geschrieben habe :roll: ). Das schließt natürlich auch alle Zutaten und Gewürze ein, die wie selbstverständlich heute in der "deutschen" Küche verwendet werden. Das war schlichweg furchtbar und da gibt es auch nichts zu beschönigen...

Auch wenn ich für die kulinarische Erweiterung der deutschen Küche durchaus dankbar bin, esse ich alles von "damals" heute noch gerne: Kohl-/Wirsingrouladen, Wildschwein, Reh, Rinder-, Sauer-, Schweinebraten, Schnitzel in diversen Variationen, Kotelett, Rinderrouladen, Kassler in Blätterteig, Erbsensuppe und sonstige Eintöpfe, Klöße, Bratkartoffeln, Rotkohl, Kohlrabi, Erbsen und Möhren, Blumenkohl ..... und was sonst noch alles. Allerdings ist meine Mutter auch schon immer ne tolle Köchin gewesen. Somit sind die 70er für mich essenstechnisch ganz weit von furchtbar entfernt.

Na super, jetzt habe ich Hunger :traurig:
 
Somit sind die 70er für mich essenstechnisch ganz weit von furchtbar entfernt.

Im Prinzip nicht, aber in der Zubereitung war das doch schon etwas ganz Anderes als heutzutage. Das Gewürzregal hatte (Salz und Pfeffer schon eingeschlossen) etwa 6 Variationen, Maggi und Fondor waren fast immer dabei, Creme Fraiche war noch nicht mal vom Hörensagen bekannt (von raffinierteren Zutaten mal ganz zu schweigen) und was nicht vollkommen trocken serviert wurde, wurde in eine Sahnesauce ertränkt. In immer der selben Sahnesauce übrigens. Schnitzel in allen Variationen hieß: paniert, in Jägersauce getaucht oder in Zigeunersauce getaucht. Etc. etc. ...
Ey, Miracoli, Ravioli aus der Dose oder - Achtung -Toast Hawaii waren damals doch schon der Gipfel der Exotik.

OK, etwas übertrieben, aber nicht viel :D

Ich habe auch nichts gegen die "gutbürgerliche" oder "deutsche" Küche, aber bitte nicht die von damals. Da haben die Einflüsse der mediterranen Lappen schon gewaltige Umbrüche bewirkt, auch bei "ur-deutschen" Gerichten.
 
Ich schätze, daß Du dann deine bewußten kulinarischen Erfahrungen eher Anfang der Neunziger gemacht hast, da hat sich ja schon viel getan. Ich bin Baujahr '70, ich habe davon noch viel mitbekommen...
 
Es gibt natürlich auch viele Einflüsse die mittlerweile kombiniert werden und fantastisch schmecken, aber Omas Bohneneintopf will ich zum Beispiel auch nicht missen. Und mit zig Gewürzen nen Geschmackskauderwelch zusammen schustern ist nun wirklich keine Kunst, aber ein anständiges Essen mit Salz und Pfeffer zu zaubern ist mMn keine Selbstverständlichkeit (mehr).
 
Ja, Cale übertreibt da definitiv. Das einzige was mir negativ in Erinnerung geblieben ist - wobei ich auch von den 80ern rede, was im Odenwald allerdings quasi die 60er und 70er vom Rest Westdeutschlands war -, sind Salzkartoffeln. Zu praktisch allem. So gut wie täglich es sei denn es gab Eintopf.
 
deutsche küche ist nicht verkehrt:

- linsensuppe
- graupensuppen
- buletten mit rotkohl
-sauerbraten
-möhren eintopf
- wirsing eintopf
-kartoffel pü mit sauerkraut und kassler


schmeckt mir alles und meine oma hatte das alles perfekt drauf.

heute esse sowas nur äußerst selten bis gar nicht mehr weil es mir zu fettig ist. aber nicht weil es mir nicht schmecken würde.

obwohl ich manche gerichte nie wieder so lecker bekommen werde wie damals von meiner oma :traurig:
 
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