Die niedrige installierte Hardwarebasis ist sicherlich ein Problem. Aber es gibt bei VR/AR/MR ja zumindest ein paar Player am Markt, die durchaus das Kapital haben, grosse Projekte zu finanzieren, um ihre "R-Plattform" zu pushen, nicht um mit der Software direkt Geld zu verdienen. Ich kann mir schon vorstellen, dass in den nächsten jahren ein paar solche von Facebook, Microsoft, Sony, Valve etc finanziert werden. Bei Lone Echo dürfte das ja so laufen. Neben solchen möglichen AAA-Games braucht es natürlich weitere innovative Anwendungsgebiete: Diese ganzen Briller werden nicht nur für Gamer interessant werden. Verschwinden werden sie bestimmt nicht, da bin ich mir sicher. Die Frage ist höchstens, inwieweit sie für unser aktuelles Hobby interessant werden/bleiben.
Ich war vor ein paar Tagen im VR-Center in Zürich. Dort zieht man eine (Oculus?) Brille, einen PC-Rücksack und Sensoren für Hände und Füsse an. Danach geht man mit 1-2 Freunden durch eine virtuelle Welt. Bewegungen werden mittels Sensoren erfasst. Man sitzt da also nicht und hat auch keinen Controller in der Hand. Man greifft sich in der virtuellen Welt z.B. eine Fackel (in der Realität: ein Stück Plastik mit Sensoren) und zündet die an einem virtuellen Feuer an.
Das war eine Art "Escape-Room" Erfahrung, aber halt im virtuellen Raum. Sowas kann, je nach Szenario, für die ganze Familie interessant sein und eine deutlich intensivere Erfahrung bieten als ein normaler Escape Room (so ganz ohne 20 Meter Schluchten mit Skeletten und Ratten)