Ein unteilbarer Controller und Kinect passen einfach nicht zusammen, wenn man Bewegungssteuerung mit Core Elementen die nur durch ein zusätzliches Eingabe Gerät möglich ist fusionieren möchte. Entweder habe ich volle kontrolle über meinen Controller, indem ich beide Griffel dran lasse, oder die volle Bewegungssteuerung, indem ich den Controller zur seite packe. Wäre Mircosoft konsequnt gewesen und hätte es mit dem Core Gameplay via Kinect ernst gemeint, wäre der dazugehörige Controller ein getrenntes Eingabegerät, so das ich beide Arme frei bewegen kann, aber auch den vollen Umfang an Core Elementen durch zusätzliche Eingabe Funktionen betätiten kann.
Der Nunchuck hatte das Problem nur einen Analogstick zuhaben, da man dachte, dass die Bewegungssteuerung alleine reicht um sich im 3D Raum zu bewegen (m.M.n. der größte Fehler, für die Umsetzung echter Core Spiele), da die Bewegungssteuerung von der Genauigkeit her sich im 3D Raum zu bewegen weit hinter der klassischen Steuerung via Analaogsticks hinterher hinkte. Die Anfängliche begeisterung durch die neue Technik wich sehr schnell dem unzufriedenem Gefühl, dass dies alles mit einem Analogstick doch viel genauer und frustfreier funktioniert. Innovation für klassische Core Spiele gleich Fehlanzeige, es wurden einfach Gameplayfunktionen die mit einem Controller besser funktioniert hätten auf die Bewegungsteuerung verschoben, statt die Bewegungssteuerung für ZUSÄTZLICHE und neue Erfahrungen zu nutzen. Und das alles, weil das Konzept für Coregamer nicht zuende gedacht wurde. Das hat dazu geführt das die Bewegungsteuerung in Corespielen auf der Wii zu 90% fürs Umsehen im 3D Raum genutzt wurde (was nichtmal annähert so gut funktioniert wie mit einem Analogstick), hin und wieder durfte man in solchen Spielen Fuchtelbewegungen starten um, z.B. ein Messer zu schwingen. Das wars dann aber auch schon.
Bei der One sehe ich für Corespiele ein ähnliches Problem, aufgrund des nicht geteilten Controllers. Kinect kann nur dort sein volles Potential erreichen, wo ich nicht einen Controller in der Hand habe, leidet dann aber auch unter seiner beschränkungen durch fehlende zusätzliche Eingabefunktionen.
Bei Oculust Rift ist das ne ganz andere Geschichte, das Konzept geht fürs klassische Gameplay voll auf, funktioniert beides zusammen prima ohne das eines der beiden Konzepte darunter leidet. Ich kann gewohnt spielen (Controler oder M+T) und zusätzliche ohne probleme all die Vorteile genießen die mir Oculust Rift verspricht. Hier stört keines der beiden Geräte das andere...
Kinect kann einfach deshalb nur dort mit innovationen glänzen wo ich kein zusätzliches Eingabegerät benötige, leidet dann aber auch an seinen beschränkungen. Sprich es werden reine Sprach und Bewegungsgesteuerte Spiele sein, da der jetzige One Controller nicht für Kinect gemacht ist.