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Workaholic oder Lebemensch?

Workaholic oder Lebemensch?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

slaughterking schrieb:
Für Workaholics ist Arbeit eben schon eine Form von Konsum. Keine Ahnung, ob das Fluch oder Segen ist, aber persönlich gebe ich mich mit soliden, möglichst sicheren Lebensverhältnissen zufrieden und arbeite nur so viel, wie dafür nötig ist.

So sehe ich das auch und so habe ich mich auch im Leben positioniert. Ich bin froh, um 15 Uhr Feierabend zu haben, um mein Kind aus der Kita abholen zu können und daran teilhaben zu können, wie es aufwächst.
 
Ich arbeite und arbeite, aber trotzdem versuche ich mein Privatleben soweit wie es geht zu genießen, ich mein ich habe jetzt kein Knochen Job und laufe auch nicht auf dem Zahnfleisch, habe jetzt echt ein coolen Job und verdiene relativ gut.
Aber Trotzdem will ich einfach mal mehr Zeit für mich haben und ich versuche es so weit wie es geht zu kompensieren.
Aber leider wird der Job Alltag immer stressiger, immer schneller und immer mehr Druck wird aufgebaut, Globalisierung und Wettbewerb ist einfach zu stark geworden.
Eigentlich würde es mir reichen, wenn ich meine normalen Wünsche erfüllen kann und meine Existenz so gestalten kann wie nötig, Hauptsache ich Lache 1 mal am Tag und ich fühle mich gut.
 
BAZONG schrieb:
Antwort 3. Ich arbeite, um zu leben. Nicht umgekehrt.
Allerdings fehlt mir die Arbeit/Beschäftigung nach einer Weile ohne sie.

Ich bin halt nunmal in dieser Mühle drin und muß damit klarkommen. Von nix kommt nix. Das ist der Lauf der Dinge.
Ich arbeite gerne und die Kohle stimmt auch.

Und meine Arbeit gut und gewissenhaft zu erledigen, mache ich bestimmt nicht der Firma zuliebe. Das hat ausschliesslich persönliche Gründe. Reiner Egoismus. Habe ich gut und auch erfolgreich gearbeitet (was immer das ist), dann fühle ich mich gut und kann mit gewissem Stolz auf "mein Tageswerk" blicken. Gibt mir ein gutes und beruhigendes Gefühl, alles getan zu haben.

Bin auch jemand, der am Morgen pfeiffend den Tag beginnt. Das ist reine Selbstmotivation. Arbeit ist dennoch nicht mehr als ein notwendiges Übel. Würde ich mein Geld so bekommen, ohne in der Firma erscheinen zu müssen, ich würde es wohl in Anspruch nehmen. ;)

Ich sehe es so wie Du!

Doch wenn Du Deinen letzten Satz überdenkst, würde Dir dann ja diese Gefühl etwas geleistet zu haben fehlen. Ich finde dieses Gefühl auch sehr wichtig, habe das bei mir außer der Arbeit auch noch bei meinen Kindern und meinem Sport/Ernährung, sind die drei Sachen im Lot, habe ich mir Freizeit mehr als verdient.
 
Ich hatte meinen Traumjob, bin dann geflogen und ab jetzt mach ich nicht mehr, als ich muss. Privatleben hat Priorität Arbeit gehört aber zum "Glück" mit dazu, sonst fühl ich mich komplett nutzlos.
 
Zur Zeit arbeite ich so wenig wie möglich auch wenn ich mir im Grunde genommen sehr wenig Urlaub erlaube. Das liegt aber daran, daß wenn ich den Laden zulaße, es kein Geld gibt und die laufenden Kosten müßen halt beglichen werden.
Da ich im Urlaub eh nur rumhänge und den Tag über nix geschafft kriege was zocken und weggucken angeht, macht Urlaub für mich wenig Sinn.
Als Single hab ich jeden Abend Urlaub und das Wochenende sowieso, das reicht mir aus. :D
 
Hätte gern Nr.3 angekreutzt weil das auch mein Ziel ist, aber das wäre einfach gelogen.
Ich arbeite momentan wieder zwischen 11 und 15 Stunden am Tag. Nur die letzten drei Wochenenden habe ich mal wirklich gar nichts getan. Aber der BlackBerry und Laptop ist eigentlich immer dabei.
 
BAZONG schrieb:
Antwort 3. Ich arbeite, um zu leben. Nicht umgekehrt.

Dem schließe ich mich an...wobei mir meine eigene Arbeit Spaß macht, sodass ich ab und zu sogar ehrenamtlich tätig bin.

Master-Dan schrieb:
Doch wenn Du Deinen letzten Satz überdenkst, würde Dir dann ja diese Gefühl etwas geleistet zu haben fehlen. Ich finde dieses Gefühl auch sehr wichtig, habe das bei mir außer der Arbeit auch noch bei meinen Kindern und meinem Sport/Ernährung, sind die drei Sachen im Lot, habe ich mir Freizeit mehr als verdient.

Ein ganz wichtiger Punkt. Leider hat aber nur ein Bruchteil der arbeitenden Bevölkerung einen Arbeitsplatz, in dem man wirklich persönlich und kreativ aufgehen kann, ohne in Richtung Sklave abzurutschen.

Ich für meinen Teil sehe meine eigene Bestätigung darin, dass ich keiner Firma oder keinem Konzern, durch meine Arbeitsleistung, Geld zwischen die Backen schaufle, nur um selbst zu leben, sondern Menschen mit meiner Arbeit helfe, die es nötig haben.
 
Also ich sehe Arbeit als ein notwendiges Übel, ich bin der der jubelt, wenn er gefeuert wird und bei mir herrscht totales Unverständnis bei Mitarbeitern, die in der Situation anfangen zu heulen. Ich hasse meinen Beruf, halte es eigentlich nirgends lange aus...

Ich hab mein Leben darauf ausgerichtet, möglichst wenig arbeiten zu müssen und möglichst irgendwann gar nicht mehr. Ich möchte allerdings auch nicht vom Amt leben, die würden mich stören mit ihren besuchen, wünschen oder gar Maßnahmen etc.

Dank meiner Eigentumswohnung, die mich warm ca. 250 Euro im Monat kostet, hab ich schon bei den niederen Hilfstätigkeiten die ich ausübe, locker 700-800 Euro für mich zum Leben über. Davon verbrauche ich nicht mal die Hälfte.

Und wenn ich im Büro die Controller, Chefs sehe und die total verarschte Belegschaft auf der anderen Seite, ich finde es einfach nur scheiße, wie moderne und große Firmen sind. Ich möchte mich da nicht reinknien, ich möchte dort nicht als wichtig gelten, ich möchte das alles nicht.

Fazit, ich habs nicht nötig und ich möchte es auch gar nicht.
 
Das Privatleben mit Familie steht bei mir eindeutig über dem Berufsleben. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass, egal wie man sich für einen Job einsetzt, man letztendlich nur eine Nummer ist, die man auch schnell aus einem Unternehmen löscht. Trotzdem versuche ich meine Arbeit gewissenhaft zu erledigen.
Ohne Arbeit könnte ich auch nicht, würde allerdings gerne etwas sinnvolles machen, was anderen Menschen Freude und Nutzen bringt. Meist sind solche Jobs leider schlecht bezahlt und Sozialhilfe trotz Arbeit muss nicht sein. Wenn ich finanziell unabhängig wäre, würde ich mir das Hobby Arbeit zulegen und einfach ausüben, wenn ich Lust drauf hätte.
 
Ich finde das wichtigste im Leben sind die Menschen die man liebt und daher würde ich sie jederzeit der Karriere vorziehen! Alles Geld der Welt würde mich nicht glücklich machen wenn ich dafür keine Zeit mit diesen Menschen verbringen kann.
 
Anubis schrieb:
Und wenn ich im Büro die Controller, Chefs sehe und die total verarschte Belegschaft auf der anderen Seite, ich finde es einfach nur scheiße, wie moderne und große Firmen sind. Ich möchte mich da nicht reinknien, ich möchte dort nicht als wichtig gelten, ich möchte das alles nicht.

Das kann man doch überhaupt nicht verallgemeinern. Gerade heutzutage versuchen viele Firmen ihren Mitarbeitern das Leben schon sehr angenehm zu machen. Interne Bäder, Fitness-Studios, Abteilungsauflüge, Verkehrsvergünstigungen usw. usw. Wenn dann noch die Kollegen nett sind kann der Job sogar öfter mal Spaß machen.
 
Die Firmen geben sich gerne so, da gebe ich dir Recht, aber ich hab noch keine gesehen, die wirklich so ist. Nein da kam irgendwann eine Fond Gesellschaft und fortan wurde alles schlecht, als allererste musste alle neu strukturiert werden, Standorte wurden geschlossen, Mitarbeiter gefeuert, Qualität der Produkte runtergeschraubt usw. die die blieben haben die Arschkarte gezogen.

Aber stimmt günstigere Bahnfahrkarte, kostenlose Massagen während der Arbeitszeit, Gewinnbeteiligung gibt es, aber nur für die halbe Belegschaft, der Rest besteht aus "Selbstständigen", Subunternehmern, Zeitarbeitern... die davon alle nichts haben, außer ziemlich die selbe Arbeit.
 
Gibt natürlich immer schwarze Schafe, aber wenn man qualifizierte, zuverlässige Mitarbeiter in seinem Unternehmen haben will - und sich vor allem keine große Fluktuation leisten kann/will, dann kann man sich sowas als Unternehmeen nicht erlauben und tut auch was für seine Arbeitnehmer. Und diese Unternehmeen gibt es auch.
 
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