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Chico einschläfern oder Leben lassen?

Dieses Thema im Forum "Umfragen" wurde erstellt von Darko, 8. April 2018.

?

Wie soll es mit Chico weitergehen?

Diese Umfrage endet am 28. April 2018 um 18:38 Uhr.
  1. Leben lassen

    33,0%
  2. einschläfern

    67,0%
  1. JokerofDarkness

    JokerofDarkness ist Blu-ray Papst!

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    Definitiv die sinnvollste Entscheidung in dem Fall.
     
  2. kingpin68

    kingpin68

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    Die einzig richtige Entscheidung.
     
  3. Freezi

    Freezi Masterchief

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    Es ist einfach nur traurig, auch weil sich hier wohl nun einige bestätigt fühlen werden, dass der Hund quasi seiner gerechten Strafe zugeführt wurde, das ist aber kompletter Bullshit. Keiner der Verfechter des Einschläferns (wobei hier ja einige Leute dauernd von Töten gesprochen haben, als hätte der Hund an den Galgen gehört), hat hier nur ansatzweise "gewonnen".

    Viel mehr wurde dem Tier wohl ein weiteres Leid erspart. Wenn er tatsächlich Verletzungen hatte und nur noch komplett isoliert hätte gehalten werden können, war diese Erlösung vielleicht das beste, zumal ein Tier bei einer Einschläferung keinerlei Schmerzen erleidet.

    Insgesamt ist das trotzdem traurig und alles wieder auf menschliches Versagen zurückzuführen, all das hätte niemals passieren dürfen, und der Hund kam auch nie und nimmer böse auf die Welt. Speziell diese Familie hätte niemals solch einen Hund halten dürfen.

    Der Thread und viele Beiträge waren und sind einfach nur ekelerregend. Da wundert es mich einfach gar nicht, das Hunde laut Gesetz nur als Gegenstand betrachtet werden. Widerlich, einfach nur widerlich.

    Aber kaum braucht der Mensch bei Unfällen oder Katastrophen einen Hund als Helfer, wird er natürlich gern herangezogen.
     
  4. Aldebaraner

    Aldebaraner Oder wie oder was jetzt Junge?

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    Die ganze Geschichte ist komplett unerträglich. Schade, dass nicht die Leute zur Verantwortung gezogen werden können, die Chico der Familie verkauft haben.
     
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  5. Freezi

    Freezi Masterchief

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    Letztendlich hat die ganze Sache drei Leben gekostet. Die beiden Personen waren vom Schicksal gefickt, und hatten sicherlich kein schönes Leben. Das ist schon mal traurig genug. Und da gehört solch ein Hund dann einfach nicht hin. Dann lieber 1-2 Katzen. Katzen sind sturer, brauchen deutlich weniger Aufmerksamkeit, und können einem dennoch sehr viel zurückgeben. Ein Hund ist bei beeinträchtigten Personen per se schwieriger zu händeln, und dann solch ein Brummer?? Einfach nur unfassbar. Der wird kaum artgerecht gelebt haben können, allein schon die Sache mit dem Käfig in der Wohnung lässt nur diesen Schluss zu.

    Aber da wird sich nichts verändern. Das war jetzt Thema, aber in ein paar Wochen spricht da kein Schwein mehr drüber. Die Akten werden in den Schubladen verschwinden wie in einem schwarzen Loch. Ist doch bei den meisten Sachen so.
     
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  6. Frequenzberater

    Frequenzberater elektrischer Freudenspender

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    Was du, Freezi, aber nicht verstehst ist, dass es uns Befürworter nicht darum geht "den Hund zu bestrafen" (was natürlich bullshit ist) , sondern die Gesellschaft vor einer unberechenbaren Gefahr zu schützen.

    Für mich auch die einzig richtige Entscheidung.
     
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  7. Freezi

    Freezi Masterchief

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    Er sollte ja nicht zurück in eine Familie. Das stand ja nicht zur Debatte, und das habe ich auch nicht gefordert.

    Und doch, bei manchen Aussagen hier ging es gewiss um Bestrafung, auch wenn das jetzt kaum einer zugeben wird. Aber das war deutlich aus diversen Beiträgen herauszulesen.
     
  8. Frequenzberater

    Frequenzberater elektrischer Freudenspender

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    Dann in ein Heim unter isolierter Sicherheitsverwahrung, wo ihn im schlimmsten Falle wieder irgendwelche unbelehrbaren Aktivistenspacken nachst raus holen wollen?
     
  9. lüsterneLINDA

    lüsterneLINDA Lass doch die engine skalieren

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    Wenn nur alle Hundeaktivisten auch bei allen anderen Tieren so laut und aktiv wären, was deren Tierschutz angeht.

    Aber Tierschutz bei einem Hund ist einfach unglaublich bequemer im Vergleich zu Nutztieren. Da müsste man ja im zweifelsfall sogar seine eigenen Gewohnheiten und Vorlieben ändern was z.b. das Essen angeht.

    Ne, dann doch lieber für Chico demonstrieren.



    On Topic: für den Hund sicher am besten, ich habe schon ganz am Anfang gesagt, Hunde müssen raus und nicht für den Rest des Lebens eingesperrt werden.
     
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  10. Frequenzberater

    Frequenzberater elektrischer Freudenspender

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    Und vielleicht kommt auch noch hinzu, dass ich als Vater darauf eine andere Sicht der Dinge habe.

    Ich befürworte jedenfalls alle Maßnahmen, die dazu beitragen die Chance zu veringern, dass mein Sohn im Park von sonem unberechenbaren Vieh angegriffen wird.
     
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  11. Freezi

    Freezi Masterchief

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    Und wieso muss man als Vater darauf eine andere Sicht der Dinge haben? Nicht-Väter haben Geschwister, Eltern, Lebenspartner usw. Das macht ein Unglück nicht automatisch bequemer.

    Aber Chico wäre keinem Kind mehr in die Nähe gekommen. Ob und wie gut er es auf einem Gnadenhof gehabt hätte kann ich nicht beurteilen, ich hätte dem Hund aber zumindest ein weiteres glückliches Leben gewünscht, da ich davon ausgehe dass er das bisher nicht hatte. Ich kann es nur wiederholen, die Beiträge die in diesem Thread eher nach Rache geschrieen haben (und die User die ich meine werden sich jetzt auf jeden Fall angesprochen fühlen), waren und sind einfach nur widerlich!

    Wenn er jetzt aber einsam in einem eingezäunten Bereich ohne soziale Kontakte und ohne einen tierischen Kollegen hätte leben müssen, wäre das kaum eine Verbesserung gewesen. Da war die Einschläferung dann einfach die größere Gnade.
     
  12. Schnitzelbrötchen

    Schnitzelbrötchen #EuforSnus

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    Ich geb Dir ja grundsätzlich Recht, aber in diesem Fall musst Du halt auch beachten WARUM die sich einen solchen Hund angeschafft hatten. 1-2 Katzen zur Verteidigung hätten glaub ich nicht viel gebracht :D
     
  13. Frequenzberater

    Frequenzberater elektrischer Freudenspender

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    Muss nicht, halte ich aber für wahrscheinlich. Man bekommt als Vater nochmal ein anderes Weltbild und wird viel sensibler für gewisse Dinge. Aber wie gesagt, das muss ja nicht auf jeden zutreffen. Deshalb auch das Wörtchen "vielleicht".

    Auch das weiß man nicht. Da gibt es einfach viele Unsicherheitsfaktoren.

    Und mal davon ab, geht es hier ja nicht nur um Kinder. "Chico" wie du ihn so liebevoll nennst, war eine Gefahr für ALLE Menschen und Tiere um ihn herum.
     
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  14. Freezi

    Freezi Masterchief

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    Er hieß nun mal Chico, wieso ist es jetzt sogar falsch ihn beim Namen zu nennen? Hat doch rein gar nichts mit einer Verharmlosung zu tun.

    Aber jetzt ist die Geschichte ja sowieso vorbei. Hundehasser können sich jetzt cool fühlen, Peta-Bekloppte laufen Amok, und alle anderen machen weiter als wäre nix passiert.

    Nur bei der Hundevergabe sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, wer solch einen Hund überhaupt halten darf und wer auf keinen Fall.

    In diesem Sinne, einen schönen Abend noch, und gute Nacht.
     
  15. Zimtzicke

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    Du solltest die Diskussion mal etwas weniger emotional betrachten. Mir ist bewusst (so gibst du dich jedenfalls sehr häufig), dass dir Tiere fast wichtiger erscheinen als Menschen. Aber hier sehe ich nicht viele Hundehasser, die dem Hund per se den Tod gewünscht haben.

    Hier wurden massive Fehler (durch Menschen) gemacht, die wahrscheinlich zwei anderen Menschen das Leben gekostet haben. Die beiden trugen natürlich auch eine Mitschuld. Es bleibt aber ein Hund, dem vor 7 Jahren bereits bescheinigt wurde, dass er hochgradig aggressiv ist und nicht mehr resozialisiert werden kann. Ich bin ganz ehrlich, mir ist relativ wumpe, ob der Hund jetzt eingeschläfert wird oder nicht. Rache liegt mir fern, ich bin gegen die Todesstrafe. Aber er sollte nie wieder in Berührung mit Menschen oder anderen Tieren kommen. Und wie du selbst sagst, dann ist das Einschläfern vielleicht die humanere Lösung für den Hund.
     
  16. Freezi

    Freezi Masterchief

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    Da bin ich 1. nicht der einziger hier im Forum, 2. stehe ich dazu, und 3. muss man nicht zwingend ein Philanthrop sein. Das bedeutet aber nicht dass ich ein Misanthrop bin. Aber ja, in vielen Fällen sind mir Tiere wichtiger. Man muss dafür auch kein Peta Bekloppter sein. Alles eine Sache der persönlichen Einstellung. Ich bin dennoch der erste der einer alten Dame im Supermarkt hilft. Also bitte nicht immer alles in den falschen Hals bekommen. In diesem Thread gab es nun mal eindeutige Beiträge. Das habe sicherlich nicht nur ich so empfunden.

    Von dir weiss ich bspw. dass dir das Leben deiner Katze in etwa so wichtig ist wie der Schimmel auf dem Brot. So haben wir alle unsere Einstellungen.

    Humaner war es definitiv, aber als perfekte Lösung kann ich es dennoch nicht bezeichnen. Die gab es in diesem schicksalshaften Fall aber für niemanden.
     
  17. Zimtzicke

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    Das ist nicht richtig.

    Ich hasse Katzen, das stimmt. Aber ich würde nie einer Katze etwas antun können. Oder ihr den Tod wünschen. Es berührt mich sogar, wenn auch nur kurz, wenn mal wieder eine überfahren auf der Strasse liegt.
     
  18. Freezi

    Freezi Masterchief

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    Ich würde auch keinem Menschen etwas antun. Aber "ich hasse katzen" ist halt auch eine sehr harte Einstellung, denn "Hass" ist einer der heftigsten Emotionen, die ein Mensch haben kann. Verzeih es mir, dass ich es deswegen in keinster Weise nachvollziehen kann. Womöglich genauso wenig wie du es nachvollziehen kannst, dass mir Tiere oft wichtiger sind als meinesgleichen.
     
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  19. Zimtzicke

    Zimtzicke Sony liebt mich!

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    Darauf können wir uns einigen.
     
  20. kingpin68

    kingpin68

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    Wie kann man Tiere hassen? Ich mag keine großen Hunde aber deshalb hasse ich sie nicht. Ich kriege höchstens ein Hass auf die Leute, die ständig ihre großen Hunde unangeleint auf öffentlichen Wegen oder im Park rumlaufen lassen.