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Einschläfern lassen oder nicht?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

SirHorst schrieb:
crazy schrieb:
auch wenn das doof klingt. solang du dem tier noch deine liebe schenken kannst mach das. für ein würdiges leben ist die völlige gesundheit nicht nötig.

Hier geht es ja auch nicht darum das sie Husten hat oder ihr ein Bein fehlt. Weiss gott was der Infakt für nen Kahlschlag bei dem Tier verursacht hat. Wenn du irgendwann sabbernd zuhause liegst, halb gelähmt, nur noch dazu in der lage mit Hilfe zu essen, deinem Bewusstsein nahezu beraubt ist die Frage natürlich gerechtfertig was von dir noch da ist und so änlich dürfte die Frage hier auch sein...naja auch wenn das so ne Sache ist bei Tieren von persönlichkeit und bewusstsein zu sprechen und jetzt steinigt mich bitte nicht für die Aussage^^
wieso steinigen? Ich spreche 100% den tieren ein bewusstsein vor. denoch es geht um die frage darf ich über mein ende meines lebens selbst entscheiden? Ich meine Nein, wenn du christlichen lehren folgen willst. Wenn ich hier schon probleme habe für mein leben kann ich das für andere leben erst recht nicht.
 
Zuerst mein tiefstes Beileid Darki. Kann mir vorstellen, wie schwer es für dich war.


Aber jetzt mal zu dir crazy:
Ich darf also nicht über das Ende meines Lebens selbst entschieden?:vogel:
Das musst du mir erläutern? Wenn ich es nicht darf, wer dann?
Sry aber so eine Aussage kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
ICH darf ganz alleine entscheiden, wenn ich dazu in der Lage bin. Und wofür gibt es den auch sowas wie Testamente und Patientenverfügungen gibt. Wenn jmd. sagt, dass er die Maschinen nicht am laufen halten will, dann ist das zu respektieren. Jeder hat das recht in Würde zu sterben.
 
XtreCoolX schrieb:
Zuerst mein tiefstes Beileid Darki. Kann mir vorstellen, wie schwer es für dich war.


Aber jetzt mal zu dir crazy:
Ich darf also nicht über das Ende meines Lebens selbst entschieden?:vogel:
Das musst du mir erläutern? Wenn ich es nicht darf, wer dann?
Sry aber so eine Aussage kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
ICH darf ganz alleine entscheiden, wenn ich dazu in der Lage bin. Und wofür gibt es den auch sowas wie Testamente und Patientenverfügungen gibt. Wenn jmd. sagt, dass er die Maschinen nicht am laufen halten will, dann ist das zu respektieren. Jeder hat das recht in Würde zu sterben.

Was crazy vllt meint ist, dass man nach christlichen Lehren keinen Selbstmord begehen darf.
Das ist aber schon alles.


Ich bin selbst kein Christ, ich habe auch viele gute Gründe kein Christ zu sein. Goethe würde vllt sagen, dass die Fähigkeit zum Selbstmord, die einzige freie Wahl ist, die du selbst treffen kannst.

Nun, das sind natürlich beides irgendwo Extrempositionen. Das müsste man erstmal auseinander klamüsern.
 
Dachte, dass es hier um Krankheiten ginge und darum, dann zu entschieden ob man am Leben bleibe möchte oder nicht.

Das mit Selbstmord ist wieder ne andere Geschichte, die ich auch anders sehe. Nur darauf habe ich das nicht bezogen.

Also falls es von dir, crazy, darauf bezogen war, dann nehme ich das oben geschriebene zurück.
 
mir ging es nur darum, man sollte sich so entschieden wie man es für sich selbst machen würde. es ist zwar "nur" ein tier. die frage sollte man sich denoch immer stellen.
 
jo, was viele hier vielleicht etwas unterschätzen ist folgendes:

tiere sind nicht so wehleidig wie wir menschen. die halten viel mehr aus und lassen sich schwere krankheiten lange zeit überhaupt nicht anmerken.

der ratte ist es wahrscheinlich eh schon scheiße gegangen. nur gezeigt hat sie es nicht.
 
Urgs schrieb:
Tiere gelten vor dem Gesetz als Sachen.

Ein Hund gilt beispielsweise vom Gesetz her als Gegenstand. Deswegen durfte die Polizei auch letztens ein Tier auf der Autobahn absichtlich überfahren, damit es den Verkehr nicht behindert.

Ich wäre vorm Fernseher beinahe explodiert vor Wut. Ein Hund ist ein Gegenstand... ist klar, aber wenn es um Polizeihunde geht, oder um Rettungshunde, EGAL WO, der Hund ist in so vielen Bereichen eine Hilfe, und ohne ihn würden dermaßen viele Menschen sterben, aber klar.. ist ja nur ein scheiß Gegenstand. :wand::wand::wand:

Die Menschheit ist echt abartig. :nein:
 
Freezi schrieb:
Urgs schrieb:
Tiere gelten vor dem Gesetz als Sachen.

Ein Hund gilt beispielsweise vom Gesetz her als Gegenstand. Deswegen durfte die Polizei auch letztens ein Tier auf der Autobahn absichtlich überfahren, damit es den Verkehr nicht behindert.

Ich wäre vorm Fernseher beinahe explodiert vor Wut. Ein Hund ist ein Gegenstand... ist klar, aber wenn es um Polizeihunde geht, oder um Rettungshunde, EGAL WO, der Hund ist in so vielen Bereichen eine Hilfe, und ohne ihn würden dermaßen viele Menschen sterben, aber klar.. ist ja nur ein scheiß Gegenstand. :wand::wand::wand:

Die Menschheit ist echt abartig. :nein:

in bezug darauf fand ich letztens so cool, dass in italien keine katzen umgebracht werden dürfen, außer sie sind krank
(wurde in zusammenhang mit dem koch erwähnt, der meinte, die wären ja so lecker :ulgy: )
 
hyperman schrieb:
Marcello schrieb:
Was ist denn wenn man einen Polizeihund erschiesst?
Zerstörung einer Sache oder Angriff auf einen Beamten?

glaube nicht dass ein tier in den beamtenstatus erhoben wird

Ein Polizeihund bekommt aber ne eigene Rente. ;) Okay, die bekommt der Halter, aber der Hund ist der Empfänger. :ugly:

Und wenn ein Hund als Gegenstand gilt vom Gesetz her, wieso muss man dann Steuern dafür bezahlen? Lächerlich ist das...
 
Das Tiere als Sachen gelten, hat aber den Vorteil, dass dir kein Nachbar den Hund wegnehmen darf bzw. dass dir das Gesetz dann das Recht gibt, deinen Hund wieder zu beschaffen. Wenn deine volljährige Tochter beim Nachbarn einzieht, wird das schwerer.
 
ist doch eh müßig, über sowas zu diskutieren.

der mensch behandelt ein domestiziertes tier so oder so wie einen gegenstand. auch im positiven sinne.

es muss toll ausschauen, darf nicht ins haus scheißen und nach möglichkeit soll es auf kommandos hören. natürlich ohne widerstand.

mäuse etc. empfinde ich da fast schon als dekoration. auch wenn ich mit dieser meinung sicher nicht auf viel gegenliebe stoße.

edit: bevor hier der gedanke aufkommt, ich sei ein gefühlskrüppel. hund, katze, pferd - alles (schonmal) da (gewesen).
 
Bart Wux schrieb:
Das Tiere als Sachen gelten, hat aber den Vorteil, dass dir kein Nachbar den Hund wegnehmen darf bzw. dass dir das Gesetz dann das Recht gibt, deinen Hund wieder zu beschaffen. Wenn deine volljährige Tochter beim Nachbarn einzieht, wird das schwerer.

hat aber auch den nachteil das tierquäler vor gericht zu glimpflich davon kommen und das ist was mich so maßlos aufregt.
 
Naja, Tierquälerei ist ein Stratatbestand. Hier wird ein Tier also nicht wie eine Sache behandelt.
Die Gleichheit Tier=Sache gilt afaik nur im Zivilrecht.

Wie genau die Strafmaße für Tierquälerei aussehen weiß ich nicht, geh aber auch mal davon aus, dass die Strafen tendenziell zu niedrig sind, das zieht sich ja quer durchs deutsche Strafrecht... (imo)
 
Ich hab das so verstanden: Im Zivilrecht wird ein Tier wie eine Sache behandelt, da man ein Tier besitzen, verkaufen etc kann. Zudem kann es keine Rechtspersönlichkeit haben, was Voraussetzung dafür ist, um im Sinne des BGB als natürliche Person anerkannt zu werden. Dies ist wiederum Voraussetzung dafür, dass man Rechtsgeschäfte abschließen kann, worum es im BGB (Schuld- und Sachenrecht) hauptsächlich geht.
Wäre ein Tier im Sinne des BGB keine Sache, könnte man schwerlich Besitzverhältnisse regeln, was ja aber unerlässlich ist.

Aber es gibt Gesetze, die ein Tier über eine Sache stellen, bzw. den "Gegenstand" Tier unter einen besonderen Schutz stellen. Das sind eben die Tierschutzgesetze und der Straftatbestand der Tierquälerei. Somit kann man nicht sagen, dass der deutsche Gesetzgeber Tiere grundsätzlich als Sachen sieht. Der Leidensfähigkeit, dem Schmerzempfinden und allgemein dem Wohlergehen der Tiere wird nämlich sehr wohl Rechnung getragen. Ob das ausreicht, ist allerdings eine normative Frage und subjektiv.
 
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