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Workaholic oder Lebemensch?

Workaholic oder Lebemensch?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Für Workaholics ist Arbeit eben schon eine Form von Konsum. Keine Ahnung, ob das Fluch oder Segen ist, aber persönlich gebe ich mich mit soliden, möglichst sicheren Lebensverhältnissen zufrieden und arbeite nur so viel, wie dafür nötig ist.
 
Bexter schrieb:
Arbeit ist bei mir persönlich an oberster Stelle, weil ich einfach den 100% Erfolg will. Nicht unbedingt gesund und hat auch schon für Stress mit der Freundin gesorgt, aber so bin ich halt.
Im Urlaub schaue ich mindestens einmal pro Stunde auf das Handy und checke Mails. Mache ich Urlaub daheim, dann ist der Laptop immer in der Nähe und ich kümmere mich um alles. Ab und an fahre ich an einem Urlaubstag sogar 1-2 Stunden ins Büro, wenn was ansteht.

Fühle mich aber einfach unwohl, wenn ich mich nur entspanne und nichts mache - als ob mir irgendwas fehlt.

Wobei du eben auch selbstständig bist. Ist ja auch noch mal ein grosser Unterschied. Ich arbeite soviel wie es gerade sein muss und will nicht auffallen... weder positiv noch negativ...
Da lebt es sich mit der 35h Woche ganz gut :grins:
 
Ich bin aktuell an einem Punkt im Berufsleben angelangt wo ich mich ganz konsequent gegen die Karriere und für "das Leben" entschieden habe. Auch wenn der Sprung in den nächsten Jahren mit einer spürbaren Gehaltserhöhung einhergehen würde so ist mir das den zusätzlichen Stress und Verantwortung nicht wert...
 
Gerri schrieb:
@Flips:
Bei mir sind die Überstunden freiwillig am WE und das gibt ordentlich Schotter. Wenn ich nix Besonderes vorhabe geh ich dann auch mal arbeiten, dadurch kann ich dann eben auch meine restliche Freizeit intensiver genießen, d.h. mit mehr Geld inner Tasche.

Ich würde auch gerne mal freiwillig Überstunden machen, entweder für Geld oder Freizeit jedoch gibt es das bei uns in der Firma einfach nicht. Wir sind ein kleiner technischer Handel mit 11 Leuten und kleinem Ladengeschäft und hier wird pünktlich um 16:45 Uhr dicht gemacht.
Ich bleibe ab und zu mal 15 Minuten länger wenn ich mit einem Auftrag nicht fertig werde aber dann sitze ich hier schon fast alleine da weil alle schon nach Hause gegangen sind.
 
slaughterking schrieb:
Für Workaholics ist Arbeit eben schon eine Form von Konsum. Keine Ahnung, ob das Fluch oder Segen ist

Ich denke die Dosis macht hier, wie meistens auch das Gift - problematisch wird es nur, wenn man einen Workoholic im eigenen Kollegium hat an dem man im worst case auch noch gemessen wird, dann kann die Arbeit echt zur Hölle werden und sogar zum Verlust des eigenen Arbeitsplatz führen falls man als "Normalarbeiter" da nicht mehr mithalten kann - echt übel sowas!!!:kotz:
 
@Flip:
Stimmt das habe ich vergessen, manchmal mach ich auch Überstunden am WE und nehme die Zulage mit den Tag selbst nehm ich mir aber wann anders frei.

Wobei ich schon 45 Tage im Jahr frei hab und da sehr froh drum bin.
 
Boarder schrieb:
Bexter schrieb:
Arbeit ist bei mir persönlich an oberster Stelle, weil ich einfach den 100% Erfolg will. Nicht unbedingt gesund und hat auch schon für Stress mit der Freundin gesorgt, aber so bin ich halt.
Im Urlaub schaue ich mindestens einmal pro Stunde auf das Handy und checke Mails. Mache ich Urlaub daheim, dann ist der Laptop immer in der Nähe und ich kümmere mich um alles. Ab und an fahre ich an einem Urlaubstag sogar 1-2 Stunden ins Büro, wenn was ansteht.

Fühle mich aber einfach unwohl, wenn ich mich nur entspanne und nichts mache - als ob mir irgendwas fehlt.

Wobei du eben auch selbstständig bist. Ist ja auch noch mal ein grosser Unterschied. Ich arbeite soviel wie es gerade sein muss und will nicht auffallen... weder positiv noch negativ...
Da lebt es sich mit der 35h Woche ganz gut :grins:

Naja, wobei mein eigenes Pressebüro jetzt nicht den Hauptteil der Arbeit einnimmt, sondern schon eher mein Festjob bei Gameswelt.
 
Das ist aber auch ein Unterschied, ob du für Überstunden was bekommst oder nicht. Überstunden gehören bei mir praktisch zum Alltag und wenn sich da mal locker 30 oder mehr anhäufen dann darf ich mal einen Tag frei machen aber Geld sehe ich dafür nicht mehr.
Allein deswegen ist es für mich auch völlig normal nach 9-10 Stunden Arbeit auch einfach abzuschalten. Klar gibts da "schlimmere" Beispiele, Leute die mehr arbeiten und viel mehr Überstunden haben, das bin aber auch nicht ich und irgendwie scheinen die es ja auch zu mögen.

@Flip

Ist bei mir ähnlich. Wir haben eine Gruppe in unserem Betrieb die kommen früh um 7 Uhr, trinken eine Stunde Kaffee. Um 9 Uhr gibts dann Frühstück für mindestens 30 Minuten. Dann wird mal so ein wenig vor sich hin gearbeitet und pünktlich 11 Uhr wird schon für Mittagessen vorbereitet, 11:30 gehts dann auch zum Mittagessen. 14 Uhr gibts denn an einigen Tagen auch noch Kaffee und Kuchen und Punkt 15.30Uhr siehst du keinen mehr von denen.

Da könnte ich aber auch einen Schwall durch die ganze Halle kotzen, wenn ich wiedermal länger machen muss...


EDIT: Okay, das klingt jetzt sehr böse dir gegenüber, aber so ist das gar nicht gemeint :ugly: Habs nur als Aufhänger genommen das zu erzählen :D
 
Ich hab für "Ich will was im Leben erreichen und lass dafür gerne private Dinge zurückstehen!" gevotet. Jetzt im Nachhinein, wenn ich die Antwortmöglichkeiten erneut lese, wäre aber "Ich will einen gewissen Standard aber mein Privatleben ist mir mindestens genauso wichtig!" wohl treffender gewesen.

Oberster Stellenwert hat bei mir ganz klar die Familie und mein eminenter Freundeskreis, den ich wenn möglich auch täglich pflege! So viel habe ich Ihnen zu verdanken und so oft waren sie für mich da, wenn man sie mal gebraucht hat. Ohne könnte ich nicht!

Direkt danach kommt aber die Arbeit und der Erfolg. Ich ersuche täglich danach und liebe das Gefühl, etwas zu erreichen, was man schon lange erreichen wollte und wofür man auch hart gearbeitet hat. Ich versuche meine Ziele in einzelne Etappen zu gliedern und Schrittweise anzugehen. Ich bin ja noch jung! :D

Ich würde wohl von meinen Freunden sofort als Workaholic abgestempelt werden, wenn man sie fragen würde. Ich persönlich sehe mich aber nicht ganz so verfressen in meiner Arbeit. Bin froh, wenn ich Abends nach Hause darf, kann aber trotzdem nicht ganz loslassen und arbeite manchmal Zuhause einfach weiter, weil mir noch was einfällt oder ich Angst habe, es bis am nächsten Tag zu vergessen. Es kann auch vorkommen, dass ich während den Ferien am Arbeitsplatz sitze und die ganze Bude wieder zum laufen bringen muss. :D
 
Reaver schrieb:
@Flip

Ist bei mir ähnlich. Wir haben eine Gruppe in unserem Betrieb die kommen früh um 7 Uhr, trinken eine Stunde Kaffee. Um 9 Uhr gibts dann Frühstück für mindestens 30 Minuten. Dann wird mal so ein wenig vor sich hin gearbeitet und pünktlich 11 Uhr wird schon für Mittagessen vorbereitet, 11:30 gehts dann auch zum Mittagessen. 14 Uhr gibts denn an einigen Tagen auch noch Kaffee und Kuchen und Punkt 15.30Uhr siehst du keinen mehr von denen.

Da könnte ich aber auch einen Schwall durch die ganze Halle kotzen, wenn ich wiedermal länger machen muss...


EDIT: Okay, das klingt jetzt sehr böse dir gegenüber, aber so ist das gar nicht gemeint :ugly: Habs nur als Aufhänger genommen das zu erzählen :D

Kenne ich, manche Damen hier im Büro feilen sich 30 Minuten lang die Nägel, telefonieren 5 mal am Tag mit ihrem Mann, Tochter, Sohn, Mutter, Oma, bereiten sich um 11:30 Uhr schon das Mittagessen vor, um 14 Uhr gibt es dann Kuchen, täglich kommen Pakete von esprit und MarcO Polo, die während der Arbeitszeit bestellt wurden etc.

Wie gesagt, ich würde Überstunden machen wenn es nötig wäre und würde mich darüber auch nicht beschweren. Gleichzeitig beschwere ich mich aber auch nicht darüber, dass ich keine machen muss :D

Trotzdem gilt für mich: Ich arbeite um zu leben, ich lebe nicht um zu arbeiten.
 
Ich will was im Leben erreichen und lass dafür gerne private Dinge zurückstehen!*

Wenns dann in einem Jahr drauf ankommt, werde ich wegen meinem Abi Freunde und zocken vernachlässigen. Ebenso im Studium und später auch auf Arbeit. Allerdings sollte sich das nicht zu sehr auf mein Privatleben auswirken. Am WE würd ich dann schon hin und wieder was unternehmen. Will halt einfach einen gewissen Lebensstandard und würd dafür auch was zurückstecken.

Aber ich hab ja noch Zeit. Mal schaun was aus den Vorsätzen wird :D
 
Ach, wenn du studieren willst, kann du halt mit Ende 20 wieder aus deiner mentalen Lernversenkung auftauchen und dann feststellen, daß du vielleicht das falsche studiert hast :D Scherz.
 
Minderleister und Menschen, die ihren Arbeitsplatz als "soziale Hängematte" mißbrauchen und somit ihre Arbeit anderen mit aufladen, lassen mir echt das Messer in der Tasche aufgehen!!! (Im Bezug auf Nagellackierer und Dauertelefonierer oder diejenigen, die sich mehr in der Raucherecke rumtreiben als an ihrem Arbeitsplatz)
 
Ich arbeite jeden Tag ~9 bis 10 Stunden.

Dabei will und muss ich meinen Standard aufrecht erhalten. Ich habe die Verantwortung für mein Kind / Familie. Ich habe mein Haus, welches viel Geld jeden Monat verschlingt.

Seit unser Kleiner auf der Welt ist, versuche ich lieber morgens früher anzufangen, statt Abends länger zu machen. Die Zeit mit der Familie ist mir sehr wichtig.

Und mit Familie rücken andere Dinge eh weiter in den Hintergrund. Konsum, teilweise halt auch Arbeit und Karriere.
 
Antwort 3. Ich arbeite, um zu leben. Nicht umgekehrt.
Allerdings fehlt mir die Arbeit/Beschäftigung nach einer Weile ohne sie.

Ich bin halt nunmal in dieser Mühle drin und muß damit klarkommen. Von nix kommt nix. Das ist der Lauf der Dinge.
Ich arbeite gerne und die Kohle stimmt auch.

Und meine Arbeit gut und gewissenhaft zu erledigen, mache ich bestimmt nicht der Firma zuliebe. Das hat ausschliesslich persönliche Gründe. Reiner Egoismus. Habe ich gut und auch erfolgreich gearbeitet (was immer das ist), dann fühle ich mich gut und kann mit gewissem Stolz auf "mein Tageswerk" blicken. Gibt mir ein gutes und beruhigendes Gefühl, alles getan zu haben.

Bin auch jemand, der am Morgen pfeiffend den Tag beginnt. Das ist reine Selbstmotivation. Arbeit ist dennoch nicht mehr als ein notwendiges Übel. Würde ich mein Geld so bekommen, ohne in der Firma erscheinen zu müssen, ich würde es wohl in Anspruch nehmen ;)
 
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