Bandwurm
Rabbit Ghetty
Mal ein paar Impressionen zu meiner Waldläufer-Tour (die heißt tatsächlich so) durch Schweden letzte Woche.
Anreise mit dem Reisebus und zwei Fährnutzungen. Bei jeder Übernachtung war immer direkt ein See in der Nähe, der dann auch die Dusche (ohne irgendwelche Seife natürlich) ersetzte. An jedem Shelter gabs dann auch irgendein Plumpsklo, für Notfälle war zwar ein Klappspaten dabei, der wurde aber glücklicherweise nicht gebraucht.
Futter wurde konsequent mitgeschleppt, während des Rucksackteils natürlich gnadenlos auf Gewicht getrimmt. Als wir auf die Boote gewechselt sind, waren dann auch Konserven und größeres Kochgeschirr dabei.
Kommen wir nun zum nervigen Teil der Reise, Fluginsekten. Ja, ein paar Ameisenbisse habe ich auch an einem Camp abbekommen, aber Mückenstiche hatte ich locker über 70. Und während die Bremsen und normalen Mücken nur nervig waren, waren die lokalen Knotts (Kriebelmücken) echt der letzte Rotz. Mit ihrer Größe von nur 1-2 mm passten die leider auch durch mein Kopfmückennetz, das war dann ganz großes Kino, ansonsten hat sich der G-1000 Stoff von Fjällräven echt bewährt. Je nach Windverhältnissen hatte man dann jeden Morgen außerhalb des Innenzeltes ein paar Hundert von den Viechern, da hieß es dann immer schnell aus der Gefahrenzone. Zum Glück kamen die immer so erst nach 19 Uhr. Schön war auch das Wespennest im letzten Plumpsklo. Aber was solls ^^
Fazit: So geil, ich bin angefixt. Nächstes Jahr werde ich definitiv etwas ähnliches machen, wahrscheinlich wieder Schweden, nur diesmal auf Fjällebene (also über der Baumwuchsgrenze). Konnte auch mal mein vorhandenes Outdoorequipment sich im natürlichen Umfeld austoben. Vom Anspruchslevel war das alles noch pillepalle, zumindest von irgendwelchen Distanzen her. Es macht aber schon einen Unterschied, dabei einen Rucksack mit 18 Kilo auf dem Rücken zu haben oder nur einen Daypack mit 3-5 Kilo wie sonst, insbesondere bei steilen Anstiegen im Gelände. Beim Kanu habe ich die Ungeübtheit schon bemerkt, so eine Stunde auf nem offenen See mit starkem Gegenwind paddeln ist schon (für mich) eine Hausnummer. Und ja, es gibt tatsächlich viele Mücken in Schweden, dafür haben wir nur 2 Mal Menschen unterwegs gesehen, man kann nicht alles haben ^^
Achso, schlafen... habe mir den Luxus einer guten Isomatte und Luftmatratze mitzuschleppen gegönnt, da es quasi nirgends eben war und Felsen und/oder Wurzeln immer unter einem waren. Das passte schon, ebenso dass es erst nach Mitternacht dunkel wurde und gegen 4 Uhr schon wieder taghell war, da half die Schlafmaske. Wie immer gilt, gute Vorbereitung und Ausrüstung macht schon viel aus.
Anreise mit dem Reisebus und zwei Fährnutzungen. Bei jeder Übernachtung war immer direkt ein See in der Nähe, der dann auch die Dusche (ohne irgendwelche Seife natürlich) ersetzte. An jedem Shelter gabs dann auch irgendein Plumpsklo, für Notfälle war zwar ein Klappspaten dabei, der wurde aber glücklicherweise nicht gebraucht.
Futter wurde konsequent mitgeschleppt, während des Rucksackteils natürlich gnadenlos auf Gewicht getrimmt. Als wir auf die Boote gewechselt sind, waren dann auch Konserven und größeres Kochgeschirr dabei.
Kommen wir nun zum nervigen Teil der Reise, Fluginsekten. Ja, ein paar Ameisenbisse habe ich auch an einem Camp abbekommen, aber Mückenstiche hatte ich locker über 70. Und während die Bremsen und normalen Mücken nur nervig waren, waren die lokalen Knotts (Kriebelmücken) echt der letzte Rotz. Mit ihrer Größe von nur 1-2 mm passten die leider auch durch mein Kopfmückennetz, das war dann ganz großes Kino, ansonsten hat sich der G-1000 Stoff von Fjällräven echt bewährt. Je nach Windverhältnissen hatte man dann jeden Morgen außerhalb des Innenzeltes ein paar Hundert von den Viechern, da hieß es dann immer schnell aus der Gefahrenzone. Zum Glück kamen die immer so erst nach 19 Uhr. Schön war auch das Wespennest im letzten Plumpsklo. Aber was solls ^^
Fazit: So geil, ich bin angefixt. Nächstes Jahr werde ich definitiv etwas ähnliches machen, wahrscheinlich wieder Schweden, nur diesmal auf Fjällebene (also über der Baumwuchsgrenze). Konnte auch mal mein vorhandenes Outdoorequipment sich im natürlichen Umfeld austoben. Vom Anspruchslevel war das alles noch pillepalle, zumindest von irgendwelchen Distanzen her. Es macht aber schon einen Unterschied, dabei einen Rucksack mit 18 Kilo auf dem Rücken zu haben oder nur einen Daypack mit 3-5 Kilo wie sonst, insbesondere bei steilen Anstiegen im Gelände. Beim Kanu habe ich die Ungeübtheit schon bemerkt, so eine Stunde auf nem offenen See mit starkem Gegenwind paddeln ist schon (für mich) eine Hausnummer. Und ja, es gibt tatsächlich viele Mücken in Schweden, dafür haben wir nur 2 Mal Menschen unterwegs gesehen, man kann nicht alles haben ^^
Achso, schlafen... habe mir den Luxus einer guten Isomatte und Luftmatratze mitzuschleppen gegönnt, da es quasi nirgends eben war und Felsen und/oder Wurzeln immer unter einem waren. Das passte schon, ebenso dass es erst nach Mitternacht dunkel wurde und gegen 4 Uhr schon wieder taghell war, da half die Schlafmaske. Wie immer gilt, gute Vorbereitung und Ausrüstung macht schon viel aus.
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