Samstrike 68 schrieb:
SC haujobb schrieb:
also ich bin noch richtig dran an racepro;-)
heute hab' ich endlich mal die wtcc-extreme-klasse freigeschaltet und die karren sind gar nicht mal so übel.
die einzige klasse, in der ich richtig schwierigkeiten habe, ist die formel bmw: egal was ich mache, ich komme einfach nicht auf die von mir gewohnte pace. bisher benutze ich ja nur die standart-setups, vielleicht bringt's bei der formel bmw ja etwas. womöglich liegt es daran, das ich diese klasse langweilig finde, denn die wagen fahren sich für mich wie auf schienen....macht mir einfach keinen spass, die dinger zu bewegen;-(
Ich fahre die Klasse gerne, gestern erst wieder und wenn Du schnelle Zeiten fahren willst dann fahren sie sich alles anderen als einfach.
Du bist dann immer kurz vor dem abfliegen oder eben viel zu langsam.
du hattest recht....ich war einfach viel zu langsam.
am donnerstag hatte ich noch die gelegenheit, ein 20 runden rennen auf laguna seca mit 6 leuten zu fahren. während sich die anderen noch ein setup für ein formel bmw diktieren liessen, drehte ich schon mal ein paar runden und kam auf eine 1:32....da dachte ich noch, das ich ganz gut dabei bin, weil ich keinen fehler drin hatte. dann war der rest mit ihren einstellungen fertig & der schnellste hatte eine 1:30

ok, dachte ich, dann scheint ein spezielles setup ja doch einiges zu bringen. ich sagte ihm, das ich mit dem standart-setup unterwegs bin und informierte mich noch darüber, das er eigentlich so 1:27'er zeiten schaffen kann. da fiel mir ja die kinnlade runter, weil 5 sekunden auf meine gefühlte beste fahrleistung waren doch schon sehr happig. und da hatte ich dann wieder das gefühl, das ich beim fahren mit diesem auto etwas grundsätzlich falsch mache.
kopfschüttelnd ging ich dann ins rennen und landete recht schnell auf dem zweiten platz hinter dem schnellsten. hinter ihm liegend fing ich dann an, meine fahrweise zu ändern, um an ihm dran zu bleiben: später bremsen, früher herausbeschleunigen, kurven in einem höheren gang nehmen, als ich das sonst mit der formel bmw getan habe. dann ging's los: 1:31...1:30...1:29...der leader rief mir mir immer zu, wie sich seine rundenzeit verbesserte und ich konnte dranbleiben. dann rief auch ich 1:31...1:30...1:29...1:28...1:27...und schliesslich eine hohe 1:26

wahnsinn, dachte ich. da verbessere ich mich vom training bis ins rennen um 6 sekunden und ich war dem typen echt dankbar, denn wenn er nicht vor mir gefahren wäre, hätte ich nicht so eine steile lernkurve gehabt
leider hab' ich dann den anschluss verloren, weil ich den fehler gemacht habe, zusätzlich zum sprit auftanken auch noch die reifen wechseln zu lassen

. der führende begnügte sich mit "dash&splash". hätte nicht gedacht, das man 20 runden mit demselben reifensatz schnell unterwegs sein kann. da bin ich um eine weitere erfahrung reicher
fazit: nicht kneifen, nur weil man denkt, das der eigene speed nicht konkurrenzfähig ist...man lernt IMMER etwas dazu, was einen schneller macht
