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PS3 Welche Wertung würdet ihr God of War III geben?

Bewertet God of War III


  • Umfrageteilnehmer
    82

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Freezi schrieb:
Bart Wux schrieb:
Bin ich der einzige, der weder bei Dante noch bei God of War jemand Ärger mit den Plattformpassagen hatte? Ok, bei Teil I, aber da war sowieso viel Mist darunter. Aber bei III?

Drei Beiträge über dir :? ;)

Hier- ich bin im ganzen Spiel wohl auch nur ein, zwei mal den Abgrund hinuntergefallen, was aber an meiner eigenen Dummheit lag. Und wie man die pompöse Musikuntermalung für belanglos halten kann, ist mir ebenfalls ein Rätsel. D:
 
Hatte bisher auch keinerlei Probleme mit den Sprungpassagen. Mein Bruder hatte allerdings auch Probleme, weil er regelmäßig aus Versehen ein drittes Mal X gedrückt hat, um die Flügel zu entfalten, aber die entfalten sich bei längerem Drücken ja automatisch, ergo ist er regelmäßig abgestürzt. Abgesehen davon wüsste ich nicht, was daran so schlimm sein soll und hakelig finde ich da auch nichts.
 
Jehuty79 schrieb:
Und wie man die pompöse Musikuntermalung für belanglos halten kann, ist mir ebenfalls ein Rätsel. D:

Das ist ein ganz normaler, austauschbare, Score mit den ebenso gängigen Choreinlagen. Bekomme ich auch in jedem zweiten Bruckheimer-Film und ist imho nun echt nichts besonderes.
 
In einem Bruckheimer Film kriegst du das durchaus zu hören, für ein Videospiel ist das aber ein Aufwand, den sich nicht viele Entwickler annehmen. Abgesehen davon, ob von Belangen oder nicht, es passt und das sollte eigentlich, sofern man auch keine Allergien gegen solche Art von Score hegt, zählen.
Ein Beispiel von belanglos und auch noch mies wäre aktuell die Lewis für FF13... aber gut, das muss nicht jeder so sehen. ;)
 
Bart Wux schrieb:
Bin ich der einzige, der weder bei Dante noch bei God of War jemand Ärger mit den Plattformpassagen hatte? Ok, bei Teil I, aber da war sowieso viel Mist darunter. Aber bei III?

Ich habe weder bei Sprungpassagen noch bei den Doppelsprung irgendwelche Probleme. Hab jetzt exakt 5h gespielt und bin in den 5h 4 mal gestorben. (SG Normal).

Ich weiß nicht was daran hakelig, trial & error, oder sonstiges sein soll? :?
 
AlephAlpha schrieb:
- träge Steuerung.
- dadurch: erbärmliche Sprungpassagen.

Wie meinen? Definiere mal "erbärmlich". :?

- Rage zu schwach.

Im Vergleich zu...? Rage macht dich unverwundbar, füllt dein Health ein Stück auf und tötet z.B. Standardgegner mit ca. 2 Hieben. Wie stark hätten 'ses denn gern? :?

- manch unnötiger Move im Repertoire Kratos'.

Inwiefern ist das negativ? Stören dich Moves, die du nicht verwendest beim Spielen? :?

- Waffen größtenteils sinnfrei.

Da gehe ich mit. Die Exile-Klingen und die Handschuhe reichen eigentlich aus. Bei den anderen beiden hat sich mir der Sinn auch nicht erschlossen.


Meinst du die Art der QTEs, oder einfach nur dass QTEs da sind?

- Rätsel meist einfallslos und zu einfach.

Wenn man weiß, was zu tun ist, ist es immer sehr simpel. Aber einfallslos...würde ich nicht sagen. Für ein Spiel dieser Art sind die Rätsel schon recht nett.

- braucht zu lange, um das Niveau der ersten Stunde wieder zu erreichen.

Man kann ja nicht ständig solche Momente aneinanderreihen. Ein bisschen Pacing muss schon sein.

- höchster Schwierigkeitsgrad nicht von Anfang an wählbar.

Und? Hast du schon mal ein GoW auf dem höchsten Grad gespielt? Wo dich normale Gegner mit 1-2 Treffern killen? Wo du VÖLLIG andere Kampftaktiken brauchst als bei den anderen Graden? Hättest du diesen Grad beim ersten Durchlauf genutzt?

- schwankender Schwierigkeitsgrad.

Eigentlich nicht, nein. Es gibt nur falsche Taktiken. Ich bin schon bei einigen Situationen verreckt, habe die Taktik geändert und bin dann im zweiten Durchlauf mit minimalem Energieverlust durchgekommen.

- Items und deren Fähigkeiten wirken stark aufgesetzt.

Inwiefern? :?
 
Glod schrieb:
- schwankender Schwierigkeitsgrad.

Eigentlich nicht, nein. Es gibt nur falsche Taktiken. Ich bin schon bei einigen Situationen verreckt, habe die Taktik geändert und bin dann im zweiten Durchlauf mit minimalem Energieverlust durchgekommen

Doch, den gibt es...
Das Balancing ist leider etwas lauwarm, wenn man sich nur einmal Einfach und Normal ansieht.
Einfach ist pures Button Mashing, während sich Normal zum Großteil auf demselben Niveau befindet und nur an einigen Stellen die Schlinge zuzieht, dann aber in keinerlei Maßstab zum bisherigen Spiel.

Auch bei den Sprungpassagen bzw. der Plattform-Steuerung kann ich ihm auf alle Fälle zustimmen.
Ich stehe für normal auf Solche Gameplay-Element und bin ein großer Jump 'n Run Fan, aber in GoW3 war dies, aufgrund der schlechten Steuerung (nicht auf die Kampfsteuerung bezogen), eher witzlos und hat mich sehr viele Nerven gekostet.
Während ich im Kampf (SG Normal) kaum das Zeitliche gesegnet habe, bin ich unzählige Male in den Tod gestürzt.

Träge kam mir die Steuerung aber allgemein vor, so hatte ich das permanente Gefühl einer kleinen Eingabeverzögerung.

Genauso nervig waren diese QTEs, in denen eine falsche Aktion den Tod bedeutete.
Chronos war so ein Beispiel. Eigentlich ein toller Kampf, mit einer famosen Inszenierung, allerdings überschattet von diesen One-Hit-Kill-QTEs.


Würde dem Spiel 8.5-9 geben.
Inszenierung und Präsentation suchen ihresgleichen. Handelt sich zudem um eines der optisch beeindruckendsten Spiele - an manchen Stellen sogar DIE NEUE Referenz.
Das Gameplay, Punkto Kampf, fand ich auch sehr gelungen und hat durchwegs Spaß gemacht, genauso wie die toll inszenierten Boss-Kämpfe, mit der großen Ausnahme von Hermes...
Dem gegenüber steht die träge Steuerung und das Gameplay außerhalb der Kämpfe.
 
Glod schrieb:
Da gehe ich mit. Die Exile-Klingen und die Handschuhe reichen eigentlich aus. Bei den anderen beiden hat sich mir der Sinn auch nicht erschlossen.

Haste im Verlauf die Hadesklingen mal auf Stufe 5 gesehen? Die Teile gehen ab wie Hassan, alter Schwede. Der Radius ist enorm und sie sehen schweine-geil aus. Problem ist, sie haben keinen "Anzieh-Move" per L1+Kreis, und der ist wichtig bei vielen Gegnern.

Aber auf Stufe 5 gehen die Teile trotzdem sehr gut ab. Die Löwenfäuste habe ich nur bei Gegnern mit Schild benutzt, da sie mir eine zu geringe Reichweite hatten.

Lustig ist ja dass ich in Teil 1 ab dem Zeitpunkt wo ich Athenes Schwert besaß, nur noch mit dem Schwert spielte, da es in jeder Hinsicht stärker war als die Chaosklingen.
 
Die wahrgenommene Eingabeverzögerung resultiert m.M.n. primär daraus, daß die meisten Waffen kettenbasiert sind.
Mein Kritikpunkt wäre eher, daß man Kombos nicht abbrechen kann. Konnte man zwar noch nie, aber dann darf es auch keine Räume wie den mit den wechselnden Bodenstacheln geben. Nichts ist ärgerlicher als wenn man gerade eine Kombo in der Luft startet und unter einem die Spikes ausfahren und man genau weiß, daß man drei Sekunden später darin landen und sterben wird ohne etwas dagegen tun zu können.
 
Trayal schrieb:
Doch, den gibt es...
Das Balancing ist leider etwas lauwarm, wenn man sich nur einmal Einfach und Normal ansieht.
Einfach ist pures Button Mashing, während sich Normal zum Großteil auf demselben Niveau befindet und nur an einigen Stellen die Schlinge zuzieht, dann aber in keinerlei Maßstab zum bisherigen Spiel.

Ja, solche Stellen gibt es. Hab erst gestern im Labyrinth tierisch an so einer Stelle gebröckelt. Das lag aber daran, dass ich einfach nur die Haudrauf-Methode versucht habe. Sobald ich mich anpasste, blockte, abrollte und nicht ständig wie ein Berserker drauf haute, war alles erste Sahne.
Ich habe persönlich kein Problem damit, an manchen Stellen - auch wiederholt - zu sterben. Das Spiel wird dadurch imo nicht schwerer. Ich nutze in dem Moment nur nicht die optimale Taktik. Falsche Waffe, falsche Moves, falsches Spacing - die Liste ist ziemlich lang. Natürlich metzelt man sich meistens durch 0815-Horden, die man mit wildem Mashen alle machen kann. Aber wenn man schon bei diesen Gegnern auf einen "angemessenen" Kampfstil achtet, stellen die härteren Brocken auch keine große Überraschung mehr dar. Und ich sehe es auch bei mir immer wieder: Oft gehe ich das Fußvolk mit einer Mischung aus L1+Viereck und Viereck, Viereck, Dreieck an. Funktioniert. Ab und an noch einen in der Mitte durchreißen - alles erste Sahne. Und dann versuche ich es mal anderweitig, indem ich wirklich das Moveset inkl. Items nutze. Das geht dann noch wesentlich besser UND schneller.
Also um es mal kurz zu sagen: Nur weil man den größten Teil des Spieles keine nennenswerten Probleme mit einem beschissenen Spielstil hat, wird das Spiel nicht automatisch schwerer, nur weil es einem dann und wann eine etwas ausgeklügelte Strategie abverlangt. Bzw. ist das für mich kein negativer Aspekt des Spieles.

Auch bei den Sprungpassagen bzw. der Plattform-Steuerung kann ich ihm auf alle Fälle zustimmen.
Ich stehe für normal auf Solche Gameplay-Element und bin ein großer Jump 'n Run Fan, aber in GoW3 war dies, aufgrund der schlechten Steuerung (nicht auf die Kampfsteuerung bezogen), eher witzlos und hat mich sehr viele Nerven gekostet.

Also ich bin ja anfangs auch oft in den Abgrund gerauscht, weil ich das mit den Flügeln nicht hinbekommen habe. Der Fehler lag da allerdings bei mir, da ich die Steuerung nicht gerafft und immer zu oft auf den Sprung-Button gedroschen habe. Gestern habe ich mich besser konzentriert und hatte keine Probleme mehr. Was mitunter auffällt, ist, dass einige Situationen dabei sind, die beim ersten Angehen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zum Tod führen (eine Szene auf Kronos' Arm und eine in seiner Speiseröhre fallen mir da spontan ein). Sowas finde ich auch nicht gut.

Träge kam mir die Steuerung aber allgemein vor, so hatte ich das permanente Gefühl einer kleinen Eingabeverzögerung.

Hmm...das kann ich jetzt nicht unbedingt nachvollziehen, aber ich habe 'eh nicht die besten Reflexe. Wenn also wer Ninja Gaiden auf Master Ninja mit verbundenen Augen durchzockt, dann kann ich mir schon vorstellen, dass die Steuerung etwas träge wirkt, zumal ja viele Aktionen von Kratos dank der Ketten eine recht lange Ausholphase haben.

Genauso nervig waren diese QTEs, in denen eine falsche Aktion den Tod bedeutete.
Chronos war so ein Beispiel. Eigentlich ein toller Kampf, mit einer famosen Inszenierung, allerdings überschattet von diesen One-Hit-Kill-QTEs.

Dachte ich auch, bis ich merkte, dass man diesen Dingern durch eine gut getimte Rolle komplett entgehen kann. Aber du hast Recht: Gerade an der Stelle war es nervig, dass der QTE 4 verschiedene Varianten haben konnte. Somit war es immer ein Vabanque-Spiel. Bin da auch mind. 4 Mal gestorben und da habe ich auch geflucht. Ansonsten habe ich mit den QTEs aber keine Probleme. Nach der Demo dachte ich erst, dass diese Platzierung am Rand totaler Kappes ist, aber mittlerweile habe ich mich gut dran gewöhnt und verpasse eigentlich kaum einen.
 
Gerade die Randplatzierung finde ich klasse.
Da kann man sich endlich mal auf das konzentrieren, was auf dem Bildschirm abgeht, da es reicht, wenn man aus dem Augenwinkel die Ecke wahrnimmt, in der das Symbol erscheint.
 
Glod schrieb:
Wie meinen? Definiere mal "erbärmlich". :?

Kratos fällt, wenn man nicht die Ikarus-Flügel einsetzt, wie ein Stein zu Boden und springt für angenehm abschätzbare Sprünge nicht weit genug. Beides führt zusammen mit der verzögernden Steuerung dazu, dass man den Doppelsprung nicht anständig dosieren kann, (Paradebeispiel, wie man es richtig macht, ist hier Metroid Prime) sondern man führt ihn aus oder eben nicht. Das gibt mir als Spieler das Gefühl, zu wenig Kontrolle über Kratos bei seinen Sprüngen zu haben.

Im Vergleich zu...? Rage macht dich unverwundbar, füllt dein Health ein Stück auf und tötet z.B. Standardgegner mit ca. 2 Hieben. Wie stark hätten 'ses denn gern? :?

So stark, dass es auch Sinn macht, es einzusetzen. Die Steuerung bei Rage ist eine Katastrophe, Richtig kontrolliert konnte ich damit nicht vorgehen. Noch dazu dauert es ewig, um die Rage zu regenerieren. In der Summe wird das durch das Plus an Schaden nicht aufgewogen. Sinnvoll einsetzen konnte ich es im Titan-Schwierigkeitsgrad genau einmal, nämlich gegen dieses Vieh, das explodierende Hunde hervor zaubert. Man hätte es vielleicht stärker oder besser zu steuern machen sollen.

Inwiefern ist das negativ? Stören dich Moves, die du nicht verwendest beim Spielen? :?

Ja. Ich erwarte schon, dass ich auf dem höchsten, zu Beginn anwählbaren Schwierigkeitsgrad so tief in das Spielsystem einsteigen muss, dass ich alle Moves sinnvoll einsetzen kann. Dem war aber nicht so. Allerdings ist dies nur ein kleiner Kritikpunkt, der nicht all zu schwer wiegt, denn - wie ich geschrieben habe - finde ich das Kampfsystem gelungen.

Meinst du die Art der QTEs, oder einfach nur dass QTEs da sind?

Ich mag allgemein keine QTEs (ja, ich weiß, dass viele der Ansicht sind, sie gehören zu GoW), da sie mich vom eigentlichen Geschehen ablenken. Die Stick-Dreh-Events haben außerdem manchmal nicht so richtig funktioniert.

Wenn man weiß, was zu tun ist, ist es immer sehr simpel. Aber einfallslos...würde ich nicht sagen. Für ein Spiel dieser Art sind die Rätsel schon recht nett.

Auch dieser Punkt wiegt nicht so schwer, da GoW hauptsächlich ein Action-Spiel sein will, und dem Spieler mit den Rätseln nur eine Verschnaufpause gönnt. Allgemein war aber hauptsächlich Schalter-Drücken und Hebel-Ziehen angesagt. Positiv fiel vor allem die Echochrome-Einlage auf.

Man kann ja nicht ständig solche Momente aneinanderreihen. Ein bisschen Pacing muss schon sein.

Leider wurde in meinen Augen der Anfangslevel erst mit Chronos wieder erreicht. Das ist mir zu spät.

Und? Hast du schon mal ein GoW auf dem höchsten Grad gespielt? Wo dich normale Gegner mit 1-2 Treffern killen? Wo du VÖLLIG andere Kampftaktiken brauchst als bei den anderen Graden? Hättest du diesen Grad beim ersten Durchlauf genutzt?

Gegenfrage... warum sollte ich nicht von Anfang an auf dem schwersten Schwierigkeitsgrad spielen dürfen, wenn ich das möchte? Ich halte mich für einen guten Spieler und spiele meine Games gerne auch auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Allerdings fehlt mir oft die Lust, ein Spiel ein zweites mal durch zu spielen.

Eigentlich nicht, nein. Es gibt nur falsche Taktiken. Ich bin schon bei einigen Situationen verreckt, habe die Taktik geändert und bin dann im zweiten Durchlauf mit minimalem Energieverlust durchgekommen.

Eine ganze Zeit lang - zu lange, um als gewollte und nötige SG-Schwankung durch zu gehen - ist man nach Herkules einfach übermächtig und pulverisiert alles, was da kommt.


Hier meine ich vor allem Hermes' Schuhe, die ich wirklich nur an den 2-3 dafür vorgesehenen Passagen eingesetzt habe. In den Kämpfen oder bei der Reise durch die Level haben sie mir keine wirklichen Vorteile gebracht. Der Bogen ist anfangs ganz gut, später aber zu selten im Einsatz, da die Gegner dafür zu stark oder zu zahlreich werden. Helios' Kopf ist gut, nur warum kann Kratos damit nicht laufen? Völlig unnötige Einschränkung.
 
Seo schrieb:
Gerade die Randplatzierung finde ich klasse.
Da kann man sich endlich mal auf das konzentrieren, was auf dem Bildschirm abgeht, da es reicht, wenn man aus dem Augenwinkel die Ecke wahrnimmt, in der das Symbol erscheint.

Ja, das fand ich auch sehr gelungen und machte mir die QTEs, als eigentlich Hasser dieser Gameplay-Elemente, sehr erträglich.
Allgemein ist God of War eines der wenigen Spiele, in denen mich die QTEs kaum bis gar nicht nerven, außer eben besagte One-Hit-QTEs, die noch dazu mit einer Stickbewegung ausgeführt werden mussten.
Ah ja, diese QTEs, die mit dem Stick ausgeführt werden müssen, wurden zudem auch noch bei Aphrodite falsch eingeblendet...

Was mir auch immer wieder sauer aufstößt und grobe Schnitzer im Gamedesign darstellen, sind Trial & Error Passagen, die es auch in God of War 3 gab, zwar nicht an der Tagesordnung, aber es gab sie.

Hört sich jetzt an, als könnte ich an dem Spiel nur kritisieren, aber eigentlich hat es mir doch sehr gut gefallen.
Diese "Kleinigkeiten" sind es aber, die für mich das Spiel vom Meisterwerk trennen.
 
AlephAlpha schrieb:
Die Steuerung bei Rage ist eine Katastrophe, Richtig kontrolliert konnte ich damit nicht vorgehen.

Deswegen ja "Rage" - wildes unkontrolliertes Herumwüten. :deal:
Nee, ich versteh' schon, was du meinst. Es steuert sich dank der wechselnden Waffe und dem anderen Moveset seltsam. Aber jeder Button hat einen Schlag zugeordnet. Das macht es schon übersichtlich. Ob man da jetzt Combos schlagen kann, weiß ich nicht.
Ich denke auch nicht, dass das Teil dazu da ist, immer wieder eingesetzt zu werden. Man soll sich das schon für die kniffligen Situationen aufsparen. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, wie das mit dem Auffüllen funktioniert. Ist das unabhängig von den eingesetzten Manövern, oder kann man das Auffüllen durch einen effizienten und abwechslungsreichen Stil beschleunigen?

Ich erwarte schon, dass ich auf dem höchsten, zu Beginn anwählbaren Schwierigkeitsgrad so tief in das Spielsystem einsteigen muss, dass ich alle Moves sinnvoll einsetzen kann. Dem war aber nicht so.

Ich denke, dass das Ansichtssache ist. Du magst sicher Moves als nutzlos empfinden, die anderen Spielern bei deren Kampfstil sehr zugute kommen und andersrum. Ich nutze auch längst nicht alle Moves. Aber ich bezahle auch dafür, indem ich bei härteren Kämpfen immer mal wieder in die Bredouille komme. Manche Moves sind auch nur bei stimmten Gegnern sinnvoll. Bei anderen bringen die gar nix. Um da richtig einschätzen zu können, was die Moveliste wirklich taugt, muss man da sicher ziemlich lange experimentieren.

Ich mag allgemein keine QTEs (ja, ich weiß, dass viele der Ansicht sind, sie gehören zu GoW), da sie mich vom eigentlichen Geschehen ablenken. Die Stick-Dreh-Events haben außerdem manchmal nicht so richtig funktioniert.

Na ja, ohne QTEs wären die ganzen Wow-Elemente in GoW3 nicht umsetzbar. Und die bei GoW3 funktionieren für mich nach einiger Eingewöhnung wirklich gut. Die Buttonbelegung ist intuitiv und man muss eigentlich nicht schauen, welcher Button aufleuchtet, da schon das Aufblinken der entsprechenden Bildschirmseite zeigt, was gemeint ist. Zudem löst man ja gerade die Finisher-QTEs bewusst aus. Man weiß also, was kommt. Und abgesehen von den Bossen, muss man die Gegner auch nicht per QTE erledigen. Man kann sich auch einfach so zerschnetzeln.
Bleiben die Überraschungs-QTEs. Da hab ich allerdings auch schon welche versemmelt und du hast Recht - die Stick-QTEs können nervig werden. Da stimme ich vorbehaltlos zu.

Leider wurde in meinen Augen der Anfangslevel erst mit Chronos wieder erreicht. Das ist mir zu spät.

Na ja, man kann ja nicht die ganze Zeit auf Titanen rumturnen. Du hast Recht: Der Hussa-Faktor des Intros kam erst bei Kronos wieder auf. Aber auch vorher bot das Spiel imo etliche memorable Setpieces

Gegenfrage... warum sollte ich nicht von Anfang an auf dem schwersten Schwierigkeitsgrad spielen dürfen, wenn ich das möchte? Ich halte mich für einen guten Spieler und spiele meine Games gerne auch auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Allerdings fehlt mir oft die Lust, ein Spiel ein zweites mal durch zu spielen.

Es spricht absolut gar nix dagegen, von Anfang an auf den höchsten Schwierigkeitsgrad zugreifen zu können. Nur ist das imo bei GoW3 nicht wirklich sinnvoll. Ich kann's natürlich nicht beurteilen, da ich den Chaos-Modus nicht kenne. Aber ich kenne den höchsten Grad von Teil 1 und da bin ich nicht mal über das erste Gefecht hinausgekommen. Das 0815-Fußvolk hat mich innerhalb von Sekunden abgemetzelt. Dabei wird der God-Modus von Teil 1 im Vergleich zum Titan-Modus aus Teil 2 teilweise noch als angenehm bezeichnet. Bei Teil 2 teilt man nur 75% Schaden aus, steckt aber den 5fachen ein. Gegner sind aggressiver, Orbs sind weniger usw. Ich vermute mal, dass es beim dritten Teil nicht viel anders sein wird.
Und da einfach so einzusteigen, ohne, dass man überhaupt weiß, was in dem Spiel abgeht, stelle ich mir ziemlich hoffnungslos vor - auch für einen guten Spieler. Klar, es ist eine Einschränkung, aber imo ist das nicht wirklich tragisch, weil ich bezweifle, dass irgendwer bei seinem allerersten GoW3-Durchgang den Chaos-Modus schaffen würde.

Eine ganze Zeit lang - zu lange, um als gewollte und nötige SG-Schwankung durch zu gehen - ist man nach Herkules einfach übermächtig und pulverisiert alles, was da kommt.

Also das habe ich im Grunde auch vor Herkules gemacht. ich bin zwar ab und an draufgegangen, weil ich die Kämpfe falsch anging, aber ein Taktikwechsel, brachte mich zurück auf die Pulverisierungsstraße. Erst im Labyrinth bei diesen Satyren oder was das ist, bin ich ernsthaft ins Grübeln gekommen. Dachte erst, die muss man gar nicht bekämpfen.

Hier meine ich vor allem Hermes' Schuhe, die ich wirklich nur an den 2-3 dafür vorgesehenen Passagen eingesetzt habe. In den Kämpfen oder bei der Reise durch die Level haben sie mir keine wirklichen Vorteile gebracht. Der Bogen ist anfangs ganz gut, später aber zu selten im Einsatz, da die Gegner dafür zu stark oder zu zahlreich werden. Helios' Kopf ist gut, nur warum kann Kratos damit nicht laufen? Völlig unnötige Einschränkung.

Man kann doch damit laufen? Oder meinst du, dass der dann so ausgerüstet bleibt wie eine Waffe? :?
Die Hermes-Stiefel finde ich schon sehr nützlich. Man kann mal eben eine Feindansammlung aufmischen, ohne einen Gegner greifen zu müssen (nützlich bei Gegnern, die sich nicht standardmäßig greifen lassen). Per Air-Dash kommt man gut in den Rücken von Gegnern - ich habe da schon gut Nutzen draus gezogen.
Der Bogen ist definitiv gut, um Gegner auch außerhalb der Kettenreichweite zu ärgern (speziell der Magie-Angriff). Allerdings ist er auch da kein Allheilmittel. Und gegen viele Gegner ist er ganz klar nutzlos. Man muss halt den richtigen Zeitpunkt finden.
 
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