Sorry, aber mit etwas Realismus kann es doch wirklich sein, dass da einige schlechter abschneiden. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt dem fallen doch viele auf, denen man die Verarbeitungsfähigkeit doch fast ansieht und bei denen man ab und an beim Telefonieren dies doch auch zart erahnen kann. Es gibt halt Leute die n bisschen einfacher gestrickt sind und Lesen schon immer einen Graus fanden. Wer dann nach der Schule einen Weg um Buch, Magazin & Co. macht, dann kommt das so.
Zusätzlich werden viele Migranten, die ja sicher auch ihren Platz in der Studie haben, sprachlich zu wenig gefördert - Betreuungsgeld ist da der Grundstein für solche Ergebnisse.
Und unsere Großelterngeneration - ich hab Oma und Opa wirklich gerne aber das sind einfache Leute. Mein Opa war Maurer, meine Oma hat jahrzehntelang Gehilfin in der Kleintierpraxis gespielt - schwarz, was aus heutiger Sicht für ihre Rente natürlich ein absoluter Nonsens war. Die begreifen die Welt von heute nicht, können sich nichts drunter vorstellen, was ich oder andere jüngere Bekannte, die nicht gerade ein klassisches Handwerk ausüben, bei der Arbeit machen. Telefonieren und "an' Komputa sitzen" is deren Antwort, was ich wiederum irgendwie ganz niedlich finde.
Aber was ist es, das uns von den anderen Nationen unterscheidet? Ist es wirklich dieser nicht geförderte Anteil? Immerhin bekommt man doch immer zu lesen, dass nirgends die Chancen auf einen Studienplatz und gute Arbeit so sehr vom Bildungsgrad des Elternhauses abhängen, wie in Deutschland.