Nachdem die äußere Abkofferung endlich bis auf Weiteres stand, musste ja nun überlegt werden, wie man(n), also ich, den inneren Teil gestaltet. Strom wurde ja gleich nach dem Rausstemmen der Wand mittig verlegt und der fehlende halbe Stein schon mal vorgelegt.
Nun saß ich mitten im Raum und überlegte, wie die innere Abkofferung aussehen könnte. Überlegen alleine reichte nicht, also wurden einfach mal 2 Versionen an die Decke gezeichnet.
Version 1 war einfach eine mittige Verstrebung und verband den rechten mit dem linken Teil. War einfach zu realisieren, aber nahm dem Raum die Größe.
Version 2 nahm hingegen die innenliegenden Kanten der äußeren Abkofferung auf und war überall gleich weit davon entfernt.
Jupp, dass war es, hieß dann aber auch, dass ich die Rundung auch beim inneren Element aufnehmen müsste. So übertrug ich dann vorab nach mehren Versuchen die exakte Rundung auf ein Holzelement.
Damit ich die Rundung nicht ein weiteres Mal fertigen musste, wurde diese vorab auf eine passende Rigipsplatte übertragen.
Kurz angezeichnet ...
... mit dem Cuttermesser angeritzt und schon ist die Rundung übertragen. Die Platte wurde natürlich noch ordentlich mit dem Gipshobel bearbeitet.
Beim abgecutteten Stück ist dann deutlicher die Rundung zu erkennen:
Nun konnte die untere Verlattung erfolgen und das war Dank fehlendem Titanbohrer, aber vorhandener Stahlbetondecke echt schweißtreibend.
Im hinteren Teil konnte nun die Rundung aufgeschraubt werden:
Perfekt von der Zeichnung übertragen, würde ich sagen und wie man sehen kann, wurden pro Holklotz jeweils 2 Schrauben benutzt.
In der Mitte gab es vor Kopf noch eine weitere Schraube, um per Klotz die Rundung nochmals zu stabilisieren.
Anschließend wurden die überstehenden Enden händisch abgesägt und der restliche Rahmen konnte verschraubt werden.
Dafür wurden überwiegend noch herumliegende Reststücke verwendet.
Da sich Spachteln und Schleifen im Medienraum schlecht dokumentieren lassen war's das mal wieder.